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Kippenberger Froschkreuz nun nicht mehr im Museion

Nachdem gestern die Ausstellung „Peripherer Blick und kollektiver Körper“ zu Ende ging, ist nun auch Martin Kippenbergers umstrittenes Froschkreuz im Museion in Bozen nicht mehr öffentlich zu sehen. Die rund einen Meter hohe Skulptur mit dem Titel „Zuerst die Füße“ wurde wieder an den Besitzer, einen Tiroler Privatsammler, zurückgegeben. Während der viermonatigen Schau hatte der ans Kreuz genagelte Frosch mit Lendenschurz, herausgestreckter Zunge, Bierkrug und Ei in Händen nicht nur die Gemüter der Besucher, sondern auch der Politiker in Südtirol erregt. Der Vorwurf der Gotteslästerung wurde laut, Landeshauptmann Luis Durnwalder hatte das Objekt als Respekt- und Geschmacklosigkeit bezeichnet, und der Landtagsabgeordnete Franz Pahl von der Südtiroler Volkspartei trat gar in Hungerstreik, um die Entfernung des Kunstwerks zu erreichen. Selbst Papst Benedikt XVI. hatte sich während seines Urlaubs in Brixen zu Kippenbergers Kreuz geäußert und betont, das Kunstwerk habe die religiösen Gefühle vieler Menschen verletzt, die im Kreuz ein Symbol der Liebe Gottes und unserer Rettung sehen.

Doch die starke Front gegen eine sofortige Entfernung nutzte nichts. Nach einer Abstimmungsforderung vonseiten des Landes Südtirol sprach sich der Museion-Stiftungsrat mit 6 zu 3 Stimmen für den Verbleib des Kunstwerkes aus und stellte sich damit hinter die Direktorin Corinne Diserens und Kuratorin Letizia Ragaglia. Im Juli wurde der Frosch dann doch umgehängt und aus dem Eingangsbereich des Museums zu Beginn der Ausstellung in der dritten Stock verbracht, um im Kontext weiterer Arbeiten Martin Kippenbergers die „vollständige Sichtbarkeit dieser Arbeit als Kunstwerk zu gewährleisten“.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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