Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /
© Kunstmarkt Media


Anzeige

Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Teresa Margolles in Krems

Ihre Arbeiten kommen oft minimalistisch, ganz abstrakt und bisweilen auch spielerisch daher. Dabei thematisiert Teresa Margolles in ihnen immer den Tod und die vielen Toten. Die 1963 in Culicán, der Hauptstadt der nordmexikanischen Provinz Sinaloa, geborene Margolles begegnet in den Leichenschauhäusern von Mexico City den Körpern von meist jungen Menschen, die Opfer von Gewaltverbrechen, Drogen oder auch Verkehrsunfällen wurden. Das was ihr Körper übriglässt, die Abdrücke auf Leichentüchern, das Wasser, mit dem er gewaschen wurde, die schmutzigen Hemden Verunglückter oder auch menschliche Fette, wird zum Material für ihre Arbeiten, etwa in der Installation „En el aire“ das Waschwasser als fröhliche Seifenblasen.

Teresa Margolles interessiert sich für das „Leben der Leichen“, das Schicksal der toten Körper, die gerade in ihrer mexikanischen Heimat Folge der alltäglichen Brutalität und Gewalt sind. Ihre Arbeiten stehen an der Grenze des Darstellbaren und an der Grenze zur Kunst. Margolles überführt vergangenes Leben durch künstlerische Intervention in die Wahrnehmbarkeit und entreißt so die Toten dem anonymen Verschwinden. In der Installation „127 cuerpos“ etwa zeigte sie einen 35 Meter langen Faden, bestehend aus 127 miteinander verknoteten Einzelstücken. Die Fäden sind die Reststücke, die nach dem Vernähen von obduzierten Ermordeten übrig blieben – Fäden, die den gesamten Leichnam durchwandert haben und die Flüssigkeiten und Spuren des jeweiligen Körpers in sich aufgenommen haben.

Margolles, die von September bis November Stipendiatin von Artist-in-Residence in Krems ist, entwickelt mit ihrem traurigen wie nachdenklich stimmenden Werk eine Ausstellung in der dortigen Factory. Sie ist seit Sonntag und noch bis zum 15. Februar 2009 zu sehen. Geöffnet ist bei freiem Eintritt täglich von 10 bis 18 Uhr, ab 3. November täglich von 10 bis 17 Uhr.

Factory - Kunsthalle Krems
Steiner Landstraße 3
A-3500 Krems

Telefon: +43 (0)2732 – 90 80 10 256
Telefax: +43 (0)2732 – 90 80 28

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


05.10.2008, Teresa Margolles

Bei:


Kunsthalle Krems

Bericht:


Von der Ästhetik der Todes und dem Gedenken sozialer Randgruppen

Bericht:


Virtuelle Kunstwelten vergangener Leben

Künstler:

Teresa Margolles








News vom 05.07.2022

Hans Kupelwieser in Krems

Hans Kupelwieser in Krems

Verschollener Schützenschild nach Dresden zurückgekehrt

Verschollener Schützenschild nach Dresden zurückgekehrt

Wielga-Skolimowska neue Direktorin der Kulturstiftung des Bundes

Wielga-Skolimowska neue Direktorin der Kulturstiftung des Bundes

Alfred Sabisch in Kalkar

Alfred Sabisch in Kalkar

News vom 04.07.2022

Sammlung des Chemnitzer Bankiers Heumann restituiert

Sammlung des Chemnitzer Bankiers Heumann restituiert

Theatralische Tableaus von Sheida Soleimani in Biel

Theatralische Tableaus von Sheida Soleimani in Biel

Getty Foundation fördert Klassik Stiftung Weimar

Getty Foundation fördert Klassik Stiftung Weimar

Erste museale Einzelausstellung für Sascha Wiederhold

Erste museale Einzelausstellung für Sascha Wiederhold

News vom 01.07.2022

Erste Benin-Bronzen zurückgegeben

Erste Benin-Bronzen zurückgegeben

Museumsmann Gerhard Bott gestorben

Museumsmann Gerhard Bott gestorben

Ani Schulze erhält NRW-Stipendium für Medienkünstlerinnen

Ani Schulze erhält NRW-Stipendium für Medienkünstlerinnen

Graz zeigt Axl Leskoschek

Graz zeigt Axl Leskoschek

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Jeschke van Vliet ernennt Gabriella Rochberg zum Head of Modern and Contemporary Art
Jeschke, van Vliet Kunstauktionen





Copyright © '99-'2022
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce