Caroline Käding leitet den Kunstverein Freiburg  |  | Caroline Käding – die neue Direktorin des Kunstvereins Freiburg | |
Caroline Käding heißt die neue Direktorin des Kunstvereins Freiburg. Die Kunsthistorikerin, die an der Friedrich-Alexander Universität in Erlangen und an der Freien Universität in Berlin studiert hat, trat zum 1. Oktober die Nachfolge von Felicity Lunn, die nicht zuletzt wegen der finanziell immer angespannteren Situation den Kunstverein verlassen hat. Caroline Käding plant trotzdem „ein vielseitiges und medienübergreifendes Ausstellungsprogramm“. Sie will in Freiburg unterschiedliche Ansätze und Tendenzen zeitgenössischer junger Kunst, aber auch deren prägende Ursprünge präsentieren. Als besondere Herausforderung für die Inszenierung der Kunstwerke erachtet sie die monumental wirkende Architektur im ehemaligen Marienbad in Freiburg.
Um die Ansätze junger Künstler nachvollziehbar zu machen, will Caroline Käding einzelne wegweisende Werke etablierter Positionen in Gruppenausstellungen junger zeitgenössischer Kunst integrieren. Auf dem Programm stehen auch Einzelpräsentationen einer mittleren Generation prägender Künstlerinnen und Künstler als Fundament für aktuelle Tendenzen. Die regionale Kunstszene des Dreiländerecks will sie ebenfalls berücksichtigen. Übergeordnetes Ziel soll es sein, den Kunstverein Freiburg in die internationale Kunstdiskussion einzubinden und Kooperationen mit anderen Ausstellungshäusern weiter auszubauen.
Nach ihrem Studium war Caroline Käding zwischen 1995 bis 2001 in Berlin für die Galerie Max Hetzler sowie von 2002 bis 2005 für Heiner Bastian Fine Art tätig. Von 2005 bis 2008 war sie als Kuratorin bei der Kestnergesellschaft in Hannover beschäftigt. Hier hat sie unter anderem Einzelausstellungen mit Erik Bulatov (2006), Franz Ackermann (2006), Tim Walker (2007), Bettina Rheims (2008) realisiert und war Co-Kuratorin der Gruppenausstellungen „Back to Black – Schwarz in der aktuellen Malerei“ (2008) sowie „Made in Germany – Aktuelle Kunst aus Deutschland“ (2007), einem Gemeinschaftsprojekt der Kestnergesellschaft mit dem Sprengel Museum Hannover und dem Kunstverein Hannover. |