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Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Ergebnisse: Moderne und zeitgenössische Kunst bei Kornfeld in Bern

Es muss nicht immer Ernst sein



Félix Vallotton, Vue d’Honfleur, le soir, 1912

Félix Vallotton, Vue d’Honfleur, le soir, 1912

Der Rückgang auf dem Kunstmarkt trifft die großen Häuser mehr als die kleinen – und ging auch an Kornfeld in Bern nicht spurlos vorüber. Im vergangenen Jahr erzielten die „Ausgewählten Werke“ bei einer Zuschlagsquote von 84 Prozent noch knapp 28 Millionen Franken, ein Jahr und eine Krise später, am 12. Juni wiederum parallel zur Art Basel, spielten die 177 Lose der großen Nachmittagsauktion nur rund 12,2 Millionen Franken ein, bei einer Zuschlagsquote von etwa 68 Prozent. Einen Millionenwert wie im vergangenen Jahr durfte man ebenfalls nicht begrüßen. Doch abgesehen von diesem Vergleich mit einer damals aufgeladenen, jetzt wieder auf ein Normalmaß abgekühlten Stimmung auf dem Kunstmarkt war die vergangene Versteigerung ein ausgezeichneter Erfolg. Souverän gelang es, die immer noch zahlreichen exzeptionellen Einlieferungen ihrem Wert angemessen weiterzuvermitteln, so dass kaum eines der großen Werke ohne Abnehmer blieb. Wie so oft erstreckte sich die Zurückhaltung der internationalen Käuferschaft hauptsächlich auf die kleinen Preise. So lag die Verkaufsquote nach der Summe der Schätzpreise berechnet sogar bei 85 Prozent.


Ein hervorragendes Ergebnis erzielte etwa auch das Hauptlos der Auktion, Félix Vallottons „Vue d’Honfleur, le soir“, das schon nach der Entstehung 1912 und der ersten Ausstellung in der Galerie Druet in Paris gleich einen Käufer fand. Nach mehreren weiteren Stationen war ein Schweizer Privatsammler der Einlieferer, der sich jetzt über einen Erlös von 800.000 Franken freuen konnte – 100.000 mehr als erwartet. An zweiter Stelle landete Paul Klee mit seinem kleinen Aquarell einer „Oberbayerischen Landschaft bei Föhn, Ried“ von 1915 – natürlich in weitgehend abstrahierten Formen. 400.000 Franken standen auf dem Etikett, doch die Bieter kämpften sich schließlich auf 600.000 Franken hinauf. Für weitere Arbeiten des Schweizers, der später zu den wichtigsten Lehrern am Bauhaus gehörte, kamen bis zu 70.000 Franken heraus, allerdings eher unterhalb als oberhalb der Schätzungen.

Apropos Bauhaus, auf dieses und sein künstlerisches Umfeld hatte Kornfeld ohnehin einen gewissen Schwerpunkt gelegt. Für die Meistermappe der „Bauhaus-Drucke“ von 1923 kamen 200.000 Franken zusammen (Taxe 225.000 SFR), von László Moholy-Nagy wurden immerhin die Konstruktionszeichnung „Perpe“ für 240.000 Franken (Taxe 200.000 SFR) und die aquarellierte Collage „Y“, ebenfalls von 1919, für 130.000 Franken übernommen (Taxe 125.000 SFR). Die Spitze des Konstruktivismus bildete El Lissitzky mit seiner Gouache und Collage „Proun 333 H“ von 1923/24 für 540.000 Franken (Taxe 250.000 SFR). Als Hauptlos des russischen Künstlers waren eigentlich seine „Figurinen: Sieg über die Sonne“ in der zwölfteiligen Mappe von 1913 vorgesehen, doch zu 350.000 Franken reichte es nicht ganz: Schon bei 290.000 Franken schlug der Hammer aufs Pult.

Das teuerste Werk aus Deutschland stellte eine Frau: Käthe Kollwitz. Noch dazu war es eines der unscheinbarsten, handelte es sich doch bloß um ein kleines Skizzenblatt der jungen Künstlerin gegen 1890, auf dem in Bleistift und Tusche ihr Kopf und mehrmals ihre Hände verewigt sind. Auch der Schätzpreis war niedrig: 45.000 Franken. Die 320.000 Franken, die ein Bieter auf den Tisch legte, dürfen also getrost als Sensation gelten. Auch ihre manuell überarbeiteten Grafiken, etwa ein Pflüger mit stehender Frau im Vordergrund aus ihrem Zyklus „Bauernkrieg“ um 1906 oder der Holzschnitt „Frau mit Kind auf dem Arm“ aus dem Jahr 1926 für jeweils 85.000 Franken, ließen ihre Erwartungen weit hinter sich. Noch teurer war erwartungsgemäß Edvard Munch. Mit 325.000 Franken war sein 1896 entworfener und in vorliegender Fassung 1906 gedruckter Farbholzschnitt „Mondschein I“ bereits stark veranschlagt, dennoch wurde der Schätzpreis noch um 95.000 Franken übertroffen. 160.000 Franken für die 1895 datierte Radierung „Der Kuss“ (Taxe 75.000 SFR), 150.000 Franken für die Lithografie „Selbstportrait“ aus demselben Jahr (Taxe 60.000 SFR) und 220.000 Franken für die Farblithografie „Mädchen mit langen roten Haaren und grünen Augen – Die Sünde“ von 1902 (Taxe 150.000 SFR) dokumentieren das ungebrochen hohe Preisniveau des norwegischen Ausnahmekünstlers.

Deutscher Expressionismus war auf der Auktion kaum vertreten. Ernst Ludwig Kirchner erzielte hier mit seinen Grafiken die höchsten Preise, allen voran dem mit Deckfarben und Aquarell übergangenen Holzschnitt „Kokotte auf der Straße – Berliner Straßenszene“ aus dem Jahr 1915 für 220.000 Franken (Taxe 250.000 SFR). Seine Handzeichnungen, etwa „Erna von vorne, Brustbild“ von 1912 in schwarzer Kohle und Pastell (Taxe 150.000 SFR), blieben jedoch zum größeren Teil liegen. Bei Emil Nolde war diesmal auch die Druckgrafik mehr gefragt als die Aquarelle. Sein Blatt mit zwei Chamäleons blieb gleich ganz liegen, das Portrait einer jungen Frau aus den späten 1920er Jahren kam nur auf 85.000 Franken (Taxen je 100.000 SFR), dagegen legte dann sein Holzschnitt „Der Prophet“ aus dem Jahr 1912 von 40.000 Franken auf 85.000 Franken zu. Mit Egon Schiele hatte Österreich wieder den bedeutendsten Expressionisten zu bieten. Seine schwarze Kreidezeichnung eines liegenden weiblichen Aktes mit angezogenem Bein von 1917 kostete marktübliche 260.000 Franken (Taxe 250.000 SFR).

Natürlich waren auch die wichtigsten Schweizer Künstler in der Offerte enthalten. Das Interesse war aber nicht überall gleich rege. Vallotton und Klee stand der Rückgang zweier Frauenstudien zu Ferdinand Hodlers „Blick in die Unendlichkeit“ in unterschiedlichen Größen für 100.000 oder 350.000 Franken gegenüber. Familie Giacometti wurde zugleich verehrt und verschmäht: Giovanni Giacomettis Stillleben mit Chrysanthemen aus dem Jahr 1911 steigerte sich von 100.000 Franken auf 135.000 Franken, von Alberto Giacomettis Konvolut an virtuosen Zeichnungen blieb jedoch ein Großteil liegen. Umso größer war der Erfolg eines beidseitig mit Bildnissen seiner Mutter Annetta bedeckten Blattes aus dem Jahr 1957 für 210.000 Franken (Taxe 175.000 SFR). Auf 150.000 Franken konnte sich der Wert der dienstbaren Bronzekatze „Le Chat Maître d’Hôtel“ seines Bruder Diego Giacometti von 1961 fast verdreifachen, und sogar erst bei 210.000 Franken fiel der Hammer bei seinem nur in wenigen Exemplaren hergestellten „Table, modèle de salle à manger aux grenoilles“ von etwa 1980 (Taxe 125.000 SFR).

Eine der größten Überraschungen bot Raphy Dallèves, einer der Hauptvertreter des sogenannten „Stils der Wahrheit“, den auch Ernest Biéler verfolgte. Historisch ein Vorläufer der Neuen Sachlichkeit, eroberte seine sitzende Walliserin in Sonntagstracht aus dem Jahr 1914 stolze 105.000 Franken (Taxe 50.000 SFR). Cuno Amiets „Blühendes Bäumchen“ von 1937 wurde mit 64.000 Franken umworben (Taxe 40.000 SFR), seine „Berglandschaft im Berner Oberland von 1921 mit 55.000 Franken (Taxe 50.000 SFR), seine weibliche Aktallegorie „Ergebenheit“ aus dem selben Jahr überhaupt nicht (Taxe 60.000 SFR). Franz Gertsch war mit zwei Holzschnitten seines Frauenbildes „Natascha III“ vertreten, die er 1986 in verschiedenen Farbvarianten insgesamt 37 Mal druckte. Der Abzug in Hellblau spielte 70.000 Franken ein, der in Hellrot noch mal 5.000 Franken mehr (Taxe je 60.000 SFR).

Bei den Franzosen waren vor allem die bekannten Namen des Impressionismus gefragt. So steigerte sich Edgar Degas’ seltene, mit Pastell überarbeitete und somit als Unikat geltende Monotypie „Femmes nues“ aus der Zeit um 1879 von 150.000 Franken auf 280.000 Franken. Als noch begehrter erwies sich Camille Pissarros Selbstbildnis auf einer Kaltnadelradierung um 1890: Der in insgesamt 28 Exemplaren bekannte zweite Zustand des Blattes verdreifachte seine Schätzung auf 300.000 Franken. Der alte Rekord für eine Grafik des Franzosen, der 1997 von dem gleichen Blatt aufgestellt wurde, ist damit deutlich übertroffen. Unveräußert blieb dagegen Raoul Dufys Deckfarbenaquarell „Paddock“ von etwa 1935 (Taxe 200.000 SFR). Die drei Exemplare aus Francisco de Goyas „Los desastres de la guerra“ in den seltenen Probedrucken der Jahre um 1810 lagen mit ihren Zuschlägen von 95.000 Franken und 70.000 Franken in der Nähe der Schätzungen, mit 110.000 Franken für „Muertos recogidos“ doch deutlich darunter (Taxe 150.000 SFR).

Zum festen Bestandteil der Kornfeld-Auktionen gehört Marc Chagall. Auch er musste ein wenig zurückstecken und erzielte 250.000 Franken mit seinen „Les paysans, Paris“ von 1964 (Taxe 300.000 SFR), 560.000 Franken mit seiner „Célébration de la déposition de Croix“ aus dem Jahr 1973 (Taxe 600.000 SFR) und jeweils 230.000 Franken mit „Nu au bouquet“ von 1978 (Taxe 300.000 SFR) und einem Selbstportrait aus der Zeit um 1982 (Taxe 250.000 SFR). Doch wurden alle Gemälde verkauft, „Les mariés dans le ciel de Vitebsk“ aus dem Jahr 1969 mit 300.000 Franken sogar 50.000 Franken über der Schätzung. Die reiche Grafikofferte Pablo Picassos wurde bis auf ein Blatt komplett abgesetzt, mit seiner frühen Zinkradierung „Le repas frugal“ von 1904 in der Auflage von 1913 bei 165.000 Franken (Taxe 175.000 SFR) und der Aquatintaradierung „La femme à la fenêtre“ von 1952 für starke 180.000 Franken an der Spitze (Taxe 80.000 SFR). Teuerste Skulptur des Tages war Louise Bourgeois’ rosa Marmor-Doppelbrust „Point of Contact (Tits II)“ aus den Jahren 1967/68 für 210.000 Franken (Taxe 225.000 SFR).

Bereits am Vortag waren rund siebenhundert Losnummern mit niedrigeren Schätzpreisen zum Aufruf gekommen. Nach Angaben des Hauses spielte die Auktion mit einer losbezogenen Zuschlagsquote von etwas über 70 Prozent knapp 65 Prozent der Gesamttaxe ein. Das große Interesse an den grafischen Zyklen des Berliner Expressionisten George Grosz schlug sich unter anderem in 48.000 Franken für seine „Erste Grosz-Mappe“ mit neun Lithografien 1917 nieder (Taxe 20.000 SFR). Wenngleich Hermann Hesses malerische Qualität nicht unumstritten ist, schien das Angebot von gleich zehn Aquarellen Tessiner Dörfer in einem Heft von 1924 Grund genug für die Investition von 72.000 Franken (Taxe 20.000 SFR).

Die farbenfrohen Abstraktionen der Amerikaner Alexander Calder und Sam Francis wurden mit bis zu 42.000 Franken meist über den Schätzpreisen honoriert. Bei den Skulpturen setzten sich Aristide Maillols kleine Bronzen „Petite baigneuse à la draperie“ und „Petite Vénus“ von 1916 erst bei 50.000 und 52.000 Franken ab (Taxen 25.000 und 20.000 SFR). Unter den ältesten Meistern ist der Schweizer Louis-Léopold Robert mit zwei Biedermeierdamenportraits von 1826/27 für 44.000 Franken zu nennen (Taxe 15.000 SFR), als teuerste Zeitgenosse ging Antonio Sauras „Portrait imaginaire de Rembrandt“ von 1982 für 50.000 Franken vom Platz (Taxe 60.000 SFR).

Schlecht gelaufen – soviel gibt das Auktionshaus preis – ist die Sonderauktion einer Privatsammlung mit über zweihundert Werken Max Ernsts am 12. Juni. Nur etwa ein Drittel der Werke seien verkauft, zu hoch gewesen die festgelegten Vorstellungen des Einlieferers, die an der Realität gescheitert seien. Vielleicht war es auch ein bisschen viel Max Ernst auf einmal, wobei der surreale Deutsche mit französischer Wahlheimat, dessen Produkte den Markt im Allgemeinen auch nicht gerade bombardieren, sonst eigentlich selten verschmäht wird. Einen weiteren Versuch mit dieser Sammlung wird das Auktionshaus jedenfalls nicht unternehmen, ließ es verlauten.

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Galerie Kornfeld

Laupenstrasse 41

CH-3008 Bern

Telefon:+41 (031) 381 46 73

Telefax:+41 (031) 382 18 91

E-Mail: galerie@kornfeld.ch



25.06.2009

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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