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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Moderne und zeitgenössische Kunst bei Ketterer in München

Punkte und Nägel



Christian Rohlfs, Holsteinisches Bauernhaus, um 1903

Christian Rohlfs, Holsteinisches Bauernhaus, um 1903

„Von Christian Rohlfs bis Günther Uecker“ lässt das Münchner Auktionshaus Ketterer für seine große Auktion moderner und zeitgenössischer Kunst verlauten. Mit ersterem Künstler ist zeitlich in der Tat etwa der Anfang der Offerte umrissen. Sein „Holsteinisches Bauernhaus“, entstanden um 1903 und ein herausragendes Beispiel des deutschen Pointillismus, den der Norddeutsche einige Jahre lang international repräsentierte, gehört zu den Spitzenstücken der beginnenden Moderne bei Ketterer. 100.000 bis 150.000 Euro soll die mittelgroße Leinwand kosten. Günther Uecker wiederum ist fraglos einer der profiliertesten Vertreter der zeitgenössischen Kunst. Beeindruckend ist die Konsequenz, mit der der Zero-Künstler seinem einmal gefundenen Medium, dem Einhämmern oft unzähliger Nägel in alle möglichen Bild- und Skulpturenträger, über die Jahrzehnte hinweg treu blieb. Mit zwei Stücken kann Ketterer dies eindrucksvoll illustrieren. Ein „Feld“, hin und herwogend wie die Ähren im Wind, entstand 1964, eine „Spirale“, mit weißen Farbspritzern unregelmäßig übertupft, dagegen erst im Jahr 1998. Im Format nur wenig unterschiedlich, soll ersteres Werk mit 200.000 bis 300.000 Euro doch mehr als das Doppelte der „Spirale“ kosten, die mit 80.000 bis 120.000 Euro veranschlagt ist.


Moderne Kunst

Der erste Auktionsteil versammelt am 12. Juni gewohntermaßen wieder eine ganze Riege bedeutender deutscher Expressionisten vor allem der Münchner Schule. Allen voran steht diesmal Gabriele Münter, wenigstens dem Wert der von ihr stammenden Werke nach. 250.000 bis 350.000 Euro werden für ihre „Landschaft mit Sonnenblumen“ erwartet, das aus der zentralen Schaffenszeit des Jahres 1910 stammt und die zwischen Gegenständlichkeit und abstrahierender Reduktion stehende Malerei der Künstlerin eindrucksvoll vorstellt. Mit 270.000 bis 380.000 Euro ist ihr Bildnis einer Malerin um 1911 veranschlagt, das wohl die Kollegin und Freundin Marianne von Werefkin zeigt. Nur wenige von schwarzen Linien begrenzte Farbflächen, aus denen lediglich die bunten Tupfer auf der Palette der Malerin hervorleuchten, genügen für die vollendete Komposition dieser Arbeit. Und 140.000 bis 180.000 Euro schließlich möchte eine deutsche Privatsammlung für ihr Landschaftspanorama am „Staffelsee“ aus dem Jahr 1934 sehen. Hier offenbart sich die Künstlerin als eine Gewandelte: Die Farben sind wieder duftiger geworden, leichter der Auftrag, dabei aber beruhigter die gesamte Atmosphäre des Motivs. Eine rund Million Euro könnte also, wenn’s gut läuft, für die Münter diesmal herausspringen.

Solche Höhen vermag Alexej von Jawlensky diesmal nicht zu erklimmen. Mit einer seiner charakteristischen „Variationen“ in leuchtenden Farben und gerundeten Formen beschritt er, wenn auch nur übergangsweise, 1915 Neuland (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Im Spätwerk finden wir ihn versunken in einer traurigen „Meditation No. 278 (Dunkle Harmonie)“ aus dem Jahr 1934 (Taxe 45.000 bis 55.000 EUR). Dem Münchner Künstlerkreis, unter anderem als Mitglied der Neuen Künstlervereinigung, gehörte zeitweise Wladimir Bechtejeff an. Aus dieser kurzen Zeit stammen auch die besten seiner Werke und wohl auch die einzigen, die heute noch auf internationale Beachtung stoßen. „Reptilien“ um 1911 ist ein Ölgemälde betitelt, das drei nackte Frauen an einem Strand zeigt. Doch bewegen sie sich in der Tat langsam und geschmeidig wie Chamäleons auf dem Sandboden (Taxe 250.000 bis 350.000 EUR).

Emil Noldes beeindruckende Aquarellkunst äußert sich unter anderem in einer kraftvollen Marschlandschaft aus den frühen 1930er Jahren (Taxe 140.000 bis 180.000 EUR). Mit der Farblithografie „Mühle am Wasser“ von 1926 stellt er zudem eine der wertvollsten Arbeiten auf der Papier (Taxe 38.000 bis 42.000 EUR). Otto Mueller offeriert aus seiner 1927 erschienen Folge „Zigeuner“ zwei Farblithografien. Die „Zigeunermutter mit Tochter“ besticht durch ihre Präsenz, die „Zwei Zigeunermädchen im Wohnraum“ durch ihre Sinnlichkeit (Taxe je 20.000 bis 30.000 EUR). In den Druckgrafiken ergänzt Max Beckmann mit der Kaltnadelradierung „Große Brücke“ von 1922, die den Eisernen Steg in Frankfurt am Main in verschiedenen Perspektiven einfängt (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Frauen stehen im Mittelpunkt der Zeichnungen, etwa bei Tsuguharu Foujita ein zartes, kleines Mädchen mit einem Vogel in der Hand (Taxe 28.000 bis 32.000 EUR), bei Tamara de Lempicka die wiederholt anwesende Bleistiftstudie „Jeune Fille dessinant“ um 1937 (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR) und bei Ernst Ludwig Kirchner eine Sitzende am Tisch von 1932 in klar konturierten Farbflächen (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Von diesem Thema setzt sich Ludwig Meidner mit der Tuschezeichnung „Die Schrecken des Krieges“ von 1914 deutlich ab (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR).

Doch Ketterers „Große“ ist nicht ausschließlich auch den ganz großen Namen vorbehalten. Manch qualitätvolles Stück, moderat taxiert, findet sich auch darunter. Josef Eberz etwa ist mit dem nur leicht unterlebensgroßen Bildnis einer Tänzerin im Harlekinskostüm vertreten, die 1923 die schöne Wienerin Beatrice Mariagraete vorstellt. Zwei Jahre später malte sie der einstige Hölzel-Schüler noch einmal (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Albert Bloch, wiederum einer aus dem Münchner Kreis, wandte sich auf dem Höhepunkt seines Schaffens einer zunehmend gegenstandslosen, dabei aber auch von surrealen Motiven beeinflussten Malerei zu. Seine „Landschaft“ aus dem Jahr 1913 ist beredtes Beispiel für eine Kunst, die ihre Wirkung aus dem Unbestimmten von Form und Inhalt bezieht (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Drastischer geht es in seiner 1940 in Amerika entstandenen Schreckensvision „Ultimate Night“ zu, die dem grausamen Tod menschlicher Zivilisation das Wort redet (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Arnold Topp, eine Wiederentdeckung der vergangenen Jahre, gelangt einmal mehr zum Aufruf mit seinem bisher verschollen geglaubten „Schwarzen Fenster“, mit dem er um 1918 eine Synthese von Motiv – hier Häusern und Bäumen – und der reinen Farbe anstrebt (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR).

Fast ganz vergessen ist heute die jüdische Künstlerin Anita Rée. Zeitlebens im Konflikt zwischen ihrer großbürgerlichen Herkunft und einer ambitionierten Vorstellung von Künstlertum zerrissen, trieben sie zahlreiche Misserfolge und die politische Entwicklung Ende 1933 in den Selbstmord. Ihr erotisches Portrait einer halb entblößten „Spanierin“ von 1930 orientiert sich in ihrer klaren Bildsprache am Stil der Neuen Sachlichkeit jener Jahre (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Zu den früh Verstorbenen gehört auch Helmut Kolle gen. vom Hügel: Bereits mit 32 Jahren endet sein Leben 1931. In der Kinderszene „Les garçons aux eventails“ von 1922 macht sich zart der Einfluss des französischen Fauvismus geltend (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Originell mutet schließlich Franz Xaver Fuhrs Ölbild „Schutt (Gerümpel)“ aus den frühen 1930er Jahren an. Der Künstler, den man sonst von seinen monumentalen Stadtansichten her kennt, hat sich hier ein Motiv gewählt, das in seiner Alltäglichkeit eigentlich weit in die Zukunft vorausweist. Dennoch ist die Leinwand nur mit 8.000 bis 10.000 Euro bewertet.

Eines der ältesten Stücke der Auktion trägt die Skulptur bei: Auguste Rodins „Andrieu d’Andres“ aus seinem Denkmal der Bürger von Calais datiert in die späten 1890er Jahre, wenn auch diese verkleinerte Version wohl erst um 1900 entstand und der eigentliche Guss gar erst in die Zeit nach des Künstlers Tod fällt (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR). Ernst Barlachs „Buchleser“, auch unter dem Titel „Lesender Mann im Wind“ firmierend, entstand 1936 zwei Jahre vor dem Tod des Künstlers in einer Zeit, als seine öffentlichen Werken aus den Kirchen und Museen entfernt, später oft auch eingeschmolzen wurden (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Mit praktischer Funktionalität sind Diego Giacomettis „La table Grecque“ um 1965 und sein Regal „Bibliothèque au Mexique“ um 1966 ausgestattet und marktgerecht mit Schätzungen von 120.000 bis 150.000 Euro sowie 75.000 bis 95.000 Euro versehen.

Zeitgenössische Kunst

Ziemlich verwirrend beginnt die Gegenwartskunst mit einer filigranen unverwechselbaren Raumplastik aus unzähligen einzelnen Edelstahldrähten Norbert Krickes aus den Jahren 1962/63. Es wird jedoch bald übersichtlicher unter anderem mit Heinz Macks fotoartiger „Structur dynamique noire“ von 1962 und Emil Schumachers dunklem „Bogen vor Rostrot“ mit aufgekrazter Oberfläche von 1972 (Taxen je 40.000 bis 60.000 EUR). Licht steht für Adolf Luther im Mittelpunkt. Wer seine „Integration, Steh-Linsen“ aus dem Jahr 1982, bestehend aus acht Standobjekten mit jeweils zwei halbtransparenten Holzspiegeln, für 50.000 bis 60.000 Euro erwerben möchte, sollte jedoch ausreichend Stellfläche zur Verfügung haben, ebenso wie für sein fast drei Meter breites Hohlspiegelobjekt aus der gleichen Serie 1978 (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Von Gotthard Graubner gibt es wieder ein wunderbares Kissenbild namens „Farbraumkörper“ von 1982/83, in dem er diesmal die Farben Gelb, Grün und Braun durchdekliniert (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). Weiß war für Raimund Girke die „Königin der Farben“, auf die alle anderen Farbtöne hinzudrängen. 1970 schuf er eine fast monochrome weiße Leinwand in feinsten Differenzierungen und Rhythmisierungen (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR).

Freunde klassischer Figuration werden mit Werken deutscher „Altmeister“ wie Georg Baselitz’ handkoloriertem Linolschnitt „Aurora“ aus dem Jahr 2005, auf dem ein Wald im Abendlicht zu sehen ist (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR), oder Jörg Immendorffs Bronzestele „Affenbaum“, dem Alter Ego des Künstlers, von 1989 für 70.000 bis 90.000 Euro bedient. Wer sich einen großen Gerhard Richter nicht leisten kann, sollte sein kleines „Abstraktes Bild“ mit der Werknummer 841-3 und vertikalen Farbverschiebungen in Organe, Grün und Dunkelgrau aus dem Jahr 1997 für 40.000 bis 60.000 Euro kaufen. Unter den nichtdeutschen Künstlern ist vielleicht der Amerikaner Norman Bluhm die interessanteste Figur. Schon in Jünglingsjahren Architekturstudent bei Ludwig Mies van der Rohe, siedelte er nach dem Zweiten Weltkrieg nach Florenz, dann nach Paris über und studierte Bildende Kunst. Sein monumentales Ölbild „Cloud Chamber“ aus dem Jahr 1963 verrät ihn als einen Angehörigen der zweiten Generation des abstrakten Expressionismus. 2008 schon einmal bei Ketterer zugegen, ist die Schätzung nun auf 48.000 bis 52.000 Euro gesunken.

In der Pariser Kunstszene etablierte sich Maurice Estève als einer der wichtigsten Vertreter der Abstraktion. Fantasievolle, leuchtende Werke wie „Andalousie“ von 1954 erfreuen sich nach einer Welle der Ablehnung alles Dekorativen gerade heute wieder großer Beliebtheit. Erst im November 2007 bei Lempertz für 90.000 Euro übernommen, ist das Ölbild jetzt mit 120.000 bis 160.000 Euro eines der teuersten Stücke der Auktion. Einer der Jüngsten ist Peter Doig. Sein „High-Way (2)“ aus dem Jahr 1999 begegnet als Motiv häufiger, unter anderem in der Druckgrafik, liegt hier jedoch in einer originalen Ölmalerei auf Papier vor (Taxe 75.000 bis 85.000 EUR). Robert Longo steuert eine seiner fast fotorealistischen, aber mit Kohle gemalten Versionen einer großen Meereswelle bei, hier betitelt mit „Study for Ice House“ aus dem Jahr 2005 (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR).

Teuerstes Werk der amerikanischen Pop Art ist Tom Wesselmanns kleiner Ölentwurf „Study for a Nude Painting Print“ von 1979 für 130.000 bis 160.000 Euro, gefolgt von einem der zweihundert Abzüge, die Roy Lichtenstein 1965 von seinem berühmten „Reverie“-Girl erstellte, für nicht zu unterschätzende 85.000 bis 95.000 Euro. Als Meister des Kopierens verarbeitet Richard Pettibone ironisch die Pop Art, wenn er etwa 1978 Warhols Ikone der Marilyn Monroe auf Briefmarkengröße schrumpfen lässt (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Und auch Tom Friedman sitzt gerne ein Schalk im Nacken. Für eine grafische Arbeit nahm er sich 2000 mit der amerikanischen Dollarnote ein Heiligtum der Nation vor, hat es prismatisch gebrochen und damit verzerrt (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 12. Juni um 14 Uhr. Die Arbeiten können bis zum 9. Juni täglich von 10 bis 18 Uhr, am 10. Juni von 10 bis 20 Uhr und am 11. Juni von 10 bis 15 Uhr in Augenschein genommen werden. Der Katalog ist im Internet unter www.kettererkunst.de einsehbar.

Kontakt:

Ketterer Kunst

Joseph-Wild-Straße 18

DE-81829 München

Telefon:+49 (089) 552 440

Telefax:+49 (089) 552 441 66

E-Mail: infomuenchen@kettererkunst.de



09.06.2010

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Anita Rée, Spanierin, 1930

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Taxe: 15.000 - 20.000 EURO

Zuschlag: 60.000,- EURO

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Taxe: 70.000 - 90.000 EURO

Zuschlag: 155.000,- EURO

Losnummer: 12




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