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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Ergebnisse: Moderne und zeitgenössische Kunst sowie Jugendstil im Wiener Kinsky

Teurer Piratencoup



Eine insgesamt erfreuliche 79. Kunstauktion, die letzte vor der Sommerpause, erlebte das Wiener Auktionshaus Im Kinsky am 22. und 23. Juni. Nach eigenen Angaben rund 4,2 Millionen Euro brutto betrug der Umsatz, wovon fast 2,3 Millionen Euro auf die klassische Moderne, 1,3 Millionen Euro auf die Gegenwartskunst und über 600.000 Euro auf die Abteilung Jugendstil entfielen. Das Niveau der vergangenen Frühjahrsauktion war damit etwa erreicht. Zu verdanken war das gute Ergebnis, dem eine Gesamtzuschlagsquote nach Anzahl der Lose von knapp 50 Prozent entsprach, vor allem einigen satten Zuschlägen bei den Modernen, obwohl hier nur 79 der angebotenen 220 Positionen sicher einen Abnehmer fanden. Gleich das erste Los bescherte dem Kinsky einen guten Einstand: Abraham Manievichs brillantes Licht- und Schattenspiel „Soleil de printemps“ in einer noch winterlich entblätterten Vorstadtlandschaft verdoppelte seinen Wert von 40.000 bis 80.000 Euro auf 130.000 Euro.


Moderne Kunst

Es folgten zwei gute kleine Landschaften Pierre-Auguste Renoirs, wovon nur die „Paysage d’automne avec une mare“ für 150.000 Euro im Rahmen der Schätzungen übernommen wurde. Besser kam es für Alexander Rothaug: Seine antikisch anmutende Piratenszene „Die Entführung“ in gewohnt dumpfer Brutalität schaffte bei 137.000 Euro einen neuen Auktionsrekord und übertraf die obere Schätzung um fast das Doppelte. Die untere Taxe von 10.000 Euro blieb für seinen skizzenhaften „Raub der Sabinerinnen“ übrig, auf dem ebenfalls Muskelprotze sich nackter Weiblichkeit bemächtigen. Eleganter waren da die „Drei Grazien“ in Meereswolken von Koloman Moser. Die Papierarbeit aus seiner späten Jugendstilphase verließ das Auktionshaus erst bei 42.000 Euro (Taxe 15.000 bis 30.000 Euro).

Andere Österreicher hatten es dagegen weitaus schwerer. Eine Reihe von unspektakulären Zeichnungen Gustav Klimts blieb unveräußert liegen, ebenso Egon Schieles Kohlestudie für das Bildnis Frederika Maria Beer aus dem Jahr 1918 (Taxe 35.000 bis 70.000 EUR). Von vornherein zu optimistisch erschienen die 70.000 bis 120.000 Euro für Carl Molls etwas triste Vorstadt-„Flusslandschaft“ mit Fabrikgebäuden im Hintergrund, ebenso wie die 50.000 bis 100.000 Euro für eine kleine, pastos aufgetragene Landschaftsskizze Herbert Boeckls aus dem Jahr 1927. Von dem österreichischen Expressionisten reüssierten günstigere Arbeiten, wie Bleistiftzeichnung von Nikolsburg an der deutsch-mährischen Grenze bei 5.000 Euro (Taxe 4.000 bis 8.000 EUR) oder das schon abstrakte Ölgemälde „Kathrein Kogel“ von 1950 bei 12.000 Euro (Taxe 10.000 bis 18.000 EUR).

Da musste schon etwas Dynamischeres her wie Max Oppenheimers Queroval mit Blick auf die Hände und Instrumente des „Kolisch-Quartetts“ aus dem Jahr 1940. Mehrere Versionen Oppenheimers zum gleichen Thema hatten in der Vergangenheit auf verschiedenen Auktionen erfolgreich abgeschlossen, so dass die Schätzung von 100.000 bis 180.000 Euro keineswegs übertrieben erschien. In der Tat wurde sie mit dem Zuschlag bei 225.000 Euro sogar noch deutlich übertroffen. Ein schönes Damenportrait Anton Faistauers aus dem Jahr 1922 erreichte die untere Schätzung von 50.000 Euro, Artur Nikodem mit seiner zwischen Grün, Violett und Blau koloristisch extravaganten „Allerheiligenstimmung in Stuben“ 20.000 Euro (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR), und Oskar Kokoschkas buntes Aquarell eines Stilllebens mit Hummer und Möwen aus dem Jahr 1942 spielte taxgerechte 35.000 Euro ein.

Die Künstler der Neuen Sachlichkeit erwiesen sich diesmal weniger gefragt. So musste Franz Sedlaceks fantastisches Herbarium von Blüten und Insekten vor pechschwarzem Hintergrund aus dem Jahr 1935 bei 120.000 Euro wieder die Heimreise antreten. Rudolf Wackers „Straße in Grins“ von 1928 ging ebenfalls leer aus (Taxe 50.000 bis 80.000 EUR), von dem Vorarlberger Künstler wurde indes das kleine Stillleben „Blütenzweig (Feuerdorn)“ aus dem Jahr 1938 bei 45.000 Euro übernommen (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR). Otto Rudolf Schatz’ mondäne „Chansonnière“, die dem Betrachter ihren hübsch dekorierten Körper in selbstbewusster Pose vor schwarzem Hintergrund darbietet, und ein noch offenherziger liegender Akt als Gouache aus dem Jahr 1930 schnitten mit 25.000 Euro und 15.000 Euro gut ab (Taxen 25.000 bis 50.000 EUR und 5.000 bis 8.000 EUR).

Gut beboten wurde eine Reihe von Berglandschaften Oskar Mulleys mit einem seiner klassischen Berghöfe zur oberen Schätzung von 30.000 Euro an der Spitze. Von Anton Hanaks Bronzeskulpturen wurden ein stehender weiblicher Akt von 1930 bei 16.000 Euro und sein männliches Pendant „Der Neuerer“ von 1913 bei 22.000 Euro übernommen (Taxen zwischen 7.000 und 15.000 EUR). Gegen Auktionsende kamen wieder ein paar ausländische Künstler zum Einsatz, unter denen Giorgio de Chirico mit seiner Bleistiftzeichnung „Bagni misteriosi“ für 22.000 Euro die größte Aufmerksamkeit erregte. Erwartet waren lediglich 4.000 bis 6.000 Euro. Ein Stapel männlicher Aktzeichnungen Anton Koligs aus einer deutschen Sammlung für bis zu 15.000 Euro erhielt dagegen kaum Gebote und drückte die Zuschlagsquote gewaltig nach unten.

Zeitgenössische Kunst

Auch die Zeitgenossen, bei denen sich die Zuschlagsquote auf gut 50 Prozent erhöhte, starteten gut mit 55.000 Euro für Rudolf Hausners Doppelbildnis „Adam real und ideal“ aus dem Jahr 1986 für 55.000 Euro (Taxe 35.000 bis 60.000 EUR). Doch gleich darauf musste der Phantastische Realismus mit dem Rückgang von Wolfgang Hutters „Die Musen des W. A. M. in der Abwesenheit des Komponisten“ von 1988 einen Rückschlag hinnehmen (Taxe 60.000 bis 100.000 GBP). Nicht nur hier äußerte sich das Kaufverhalten der Kunden recht selektiv. Folgen wollten sie auch nicht den hohen Erwartungen von 70.000 bis 120.000 Euro für Max Weilers „Morgenfrühe“ und 100.000 bis 180.000 Euro für Arnulf Rainers „Kreuzübermalung“ von 1989/90, bei der bereits bei 60.000 Euro das letzte Gebot erklang.

Auf der anderen Seite standen so hervorragende Ergebnisse wie die fast sensationellen 51.000 Euro für eine fotorealistische „Hausfassade“ des ansonsten weitgehend unbekannten und auktionsunerprobten Franz Zadrazil. Doch die fulminante Wiedergabe überzeugte einfach. Ebenfalls einen neuen Höchstpreis erntete der nicht minder vergessene Johann Fruhmann mit einer unbetitelten Strukturmalerei aus dem Jahr 1966 bei 20.000 Euro (Taxe 8.000 bis 15.000 EUR). In einer Mischung aus Kubismus und Phantastischem Realismus ging der 2005 verstorbene Kurt Regschek ans Werk. Auch die 12.000 Euro für sein eindeutiges Gemälde „Fetische“ von 1967 markieren einen neuen Auktionsrekord (Taxe 12.000 bis 18.000 EUR). Georg Eisler brachte die Wien typische Szene „Im Kaffeehaus“ von 1974 bei 16.500 Euro erfolgreich unter die Leute (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR), Hermann Nitsch steuerte eine Reliktmontage aus der 80. Aktion von 1984/2007 zur unteren Schätzung von 25.000 Euro bei und Otto Muehl seine malerische Aneignung „Mutter mit Kind nach Picasso“ von 1985 bei 30.000 Euro (Taxe 25.000 bis 45.000 EUR).

Im Mittelpunkt der Skulpturen standen zwei Kalkstatuen, die Fritz Wotruba in den frühen 1940er Jahren während seines Schweizer Exils angefertigt hatte. Beide mit 80.000 bis 150.000 Euro veranschlagt, setzte sich die „Große Stehende“ mit 140.000 Euro doch deutlich vor die „Große weibliche Figur“ von 1944, die mit 100.000 Euro abschloss. Weit abgeschlagen platzierten Rudolf Kedl seine „Stehende Figur“ aus Bronzekuben von 1955 bei 13.000 Euro, Alfred Hrdlicka seinen weiblichen Akt mit dem ironischen Titel „Illusion Perdu“ von 1988 bei 12.000 Euro (Taxen je 12.000 bis 20.000 EUR) und Franz Graf seine „Skulptur-Installation“ aus Fotografien, Zeichnungen und Texten von 1994 bei 10.000 Euro (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR).

Mit 19.500 Euro und 26.500 Euro schlossen Franz Grabmayrs pastos-expressionistische Landschaften „Kirche in Dürnhof“ von 1975 und „Waldviertler Landschaft“ von 1965 gut ab (Taxen zwischen 10.000 und 18.000 EUR). 25.000 Euro in der Mitte der Schätzung erreichte Elke Krystufeks nacktes Selbstbildnis „Drawn where one has to be“ mit Schriftüberzug von 2000, 14.000 Euro das ungegenständliche, fast kosmische „Erwarten“, das Gunter Damisch 1990/91 auf rotem Grund niederlegte (Taxe 12.000 bis 20.000 EUR), Otto Zitkos abstraktes „Flügelbild (drei Seiten bemalt)“ aus diesen Jahren teils mit Rußmalerei 8.500 Euro (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR), und Irene Andessners zehnteilige Fotofolge „Donne Illustri“, eine feministische Sicht auf die „Uomini Illustri“ im Caffè Florian in Venedig, ging leer aus (Taxe 10.000 bis 18.000 EUR).

Jugendstil

Die Hauptvertreter Österreichs trugen schließlich am 23. Juni die Jugendstilauktion und verhalfen ihr losbezogen mit 58 Prozent zum besten Absatz. Allen voran stand wieder Josef Hoffmann, dessen mit Halbedelsteinen besetzter Kerzenleuchter um 1901 aus Alpaka um 23.000 Euro den Besitzer wechselte (Taxe 20.000 bis 40.000 EUR). Von 3.500 bis 6.000 Euro auf 15.000 Euro kletterte eine Hängelampe, die Hoffmann 1902 für die Neueinrichtung des Wohnhauses von Max Biach, einem großen Industriellen in Wien, aus Zinn mit Hammerschlagdekor anfertigte. Sein bestes und teuerstes Stück indes, eine diamantbesetzte Brosche der Wiener Werkstätte um 1913 für geschätzte 70.000 bis 150.000 Euro, musste an den Einlieferer zurück. So kürte sich Otto Prutschers sechsteiliges Set von Stangenweingläsern, erhalten in der Originalkassette um 1907, zur unteren Grenze von 40.000 bis 80.000 Euro zum Hauptlos des Auktionsabschnitts.

Ludwig Vierthalers Afrikanerin, die er 1914 für die Außenverkleidung des Bahlsen-Kekspavillons auf der berühmten Werkbund-Ausstellung in Köln kreierte, kam auf 8.000 Euro (Taxe 8.000 bis 15.000 EUR), Michael Powolnys Hermenvase von 1902 auf 6.000 Euro (Taxe 4.500 bis 9.000 EUR) und weiß glasierter Putto Afrika diesmal auf 6.500 Euro (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Aus der reichhaltigen Auswahl an Vasen der Firma Lötz Witwe ließen sich die Kunden unter anderem ein von Franz Hofstötter für die Weltausstellung in Paris 1900 entworfenes Stück mit zerlaufendem Farbdekor für 21.000 Euro einschlagen (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR). Zwei schöne Produkte aus den Wiener Werkstätte Hagenauer, ein Turnerin um 1925 von Franz Hagenauer und ein mit Hund und Katze besetzter Spiegel um 1930 von Karl Hagenauer, machten sich bei 13.000 Euro und 14.000 Euro davon (Taxen zwischen 6.000 und 15.000 EUR). Ohne Dekor gestaltete um 1900 schon Adolf Loos, etwa eine Hängelampe aus vernickeltem Messing in Form eines Dodekaeders, die bei 12.000 Euro übernommen wurde (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR).

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

im Kinsky - Kunst Auktionen GmbH

Freyung 4

AT-1010 Wien

Telefax:+43 (01) 532 42 00-9

Telefon:+43 (01) 532 42 00

E-Mail: office@imkinsky.com



05.07.2010

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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