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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Auch die Alten Meister konnten die Käufer im Wiener Dorotheum großteils überzeugen

Wettstreit der Giganten



Peter Paul Rubens und Werkstatt, Der „Spinola“-Rubens: Der Christusknabe mit dem kindlichen Johannes dem Täufer

Peter Paul Rubens und Werkstatt, Der „Spinola“-Rubens: Der Christusknabe mit dem kindlichen Johannes dem Täufer

Es war eine große Altmeisterauktion im Wiener Dorotheum am 13. April: Immerhin rund anderthalb Dutzend Hunderttausenderpreise standen auf dem Programm, zwölf sechsstellige Ergebnisse schließlich auf der Zuschlagsliste. Knapp 7 Millionen Euro brutto weist die Umsatzspalte aus. Im ersten der zwei Auktionsteile mit einer Auswahl von rund neunzig handverlesenen Werken war das Interesse erwartungsgemäß hoch: Hier wurden fast zwei Drittel übernommen, insgesamt lag die Quote bei knapp 44 Prozent. Am Ende der zum Teil spannenden Auseinandersetzungen gab es einen knappen Sieger: Peter Paul Rubens’ anmutige, plastisch-dralle Darstellung von Christus und Johannes als Knaben mit dem Lamm in einer Landschaft wurde für 450.000 Euro versteigert. Das nach einer seiner früheren Provenienzen, der Genueser Patrizierfamilie Spinola, auch „Spinola-Rubens“ genannte Werk befand sich im dritten Viertel des vergangenen Jahrhunderts in amerikanischem Besitz, unter anderem der Sammlung Walter P. Chrysler. Auch hinsichtlich der technischen Brillanz der fast anderthalb Meter breiten Leinwand erschienen die angesetzten 100.000 bis 130.000 Euro von vornherein sehr günstig. Dicht verfolgt wurde der Rubens bei 420.000 Euro von Valerio Castellos figurenreicher, dynamischer „Flucht nach Ägypten“, die die ganze Dramatik des Geschehens – es geht um Leben oder Tod des Gottessohnes – anschaulich macht. Das Werk des italienischen Barockmalers war auf 200.000 bis 300.000 Euro geschätzt worden.


Es war ein Wettstreit zwischen Niederländern und den im Dorotheum traditionell zahlreich vertretenen Italienern, die die Spitzenplätze weitgehend unter sich verteilten. Auf italienischer Seite standen unter anderem Giovanni Francesco Romanellis sinnlicher „Tod der Kleopatra“ für 120.000 Euro (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR) und der zwar in Spanien geborene, aber wegen seiner frühen Übersiedlung nach Neapel dem Kreis der italienischen Barockmaler zugerechnete Jusepe de Ribera. Sein Beitrag war eine Darstellung des jugendlichen Evangelisten Johannes in angeregt gestikulierender Sprachgebärde. Dieses als eigenhändig angesehene Werk verbesserte sich von 150.000 bis 200.000 Euro auf 340.000 Euro. Auch sein Jakobus der Ältere, datiert 1646, schloss mit 170.000 Euro hervorragend ab (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Auf der Habenseite der Niederländer stehen vor allem Werke der Brueghel-Familie: Jan Brueghels d.Ä. Paradieslandschaft mit der Versuchung Adams und Evas für 180.000 Euro (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR) sowie eine Gemeinschaftsarbeit mit dem Süddeutschen Hans Rottenhammer für 140.000 Euro, die die Taufe Christi bewegt mit einer Unzahl von Zuschauern ausgestattet haben (Taxe 85.000 bis 95.000 EUR), und Jan Breughels d.J. blumiges Stillleben in einer Keramikschale für 160.000 Euro (Taxe 120.000 bis 140.000 EUR).

Solchen Erfolgen standen allerdings auch einige Misserfolge gegenüber. An erster Stelle ist hier der Studienkopf eines bärtigen alten Mannes zu nennen, den Annibale Carracci einfach auf eine Seite aus dem Rechnungsbuch eines Florentiner Kaufmanns warf; doch 700.000 bis 900.000 Euro erwiesen sich als zuviel. Genauso erging es Federico Baroccis frühbarockem Bozzetto für die Köpfe der vier sitzenden Apostel auf der linken Seite des Abendmahlsfreskos, das der Künstler während der 1590er Jahren im Dom von Urbino schuf (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR). Von Giovanni Francesco Barbieri, auch il Guercino gerufen, wurde die pathetische Darstellung des jugendlichen David mit dem abgeschlagenen Haupt des Goliath bei hervorragenden 360.000 Euro übernommen (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR). Sein tugendsamer Amor, bei dem jedenfalls die stattliche Instrumentensammlung hätte beeindrucken können, scheiterte dagegen an 400.000 bis 500.000 Euro.

Unveräußert blieben auch eine fast drei Meter breite Leinwand Michel Bouillons, die Stillleben-, Landschafts- und Architekturmalerei miteinander vereint (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR), Giovanni Lanfrancos in Zeichnung und Farbigkeit vielleicht etwas harter Tondo „Angelica pflegt Medoro“ für 200.000 bis 300.000 Euro, sowie eine arkadische Festgesellschaft unter Bäumen, an deren Zustandekommen mit Frans Francken II, sein Bruder Ambrosius Francken II, Hans Jordaens III, Abraham Govaerts und Alexander Keirincx nicht weniger als fünf Antwerpener Maler mitwirkten (Taxe 400.000 bis 600.000 EUR).

Nicht ganz erfüllen konnte die Erwartungen eine dichte Waldlandschaft mit einer Ruhe auf der Flucht nach Ägypten von Denis van Alsloot und Hendrik de Clerck. Die Gebote endeten schon hier bei 60.000 Euro, für Guido Cagnaccis frühbarocke, aber etwas stumpfe Verbildlichung der edelmütigen Lukretia, die sich selbst den Tod gibt, um einem schmählichen Schicksal zu entgehen, bei 70.000 Euro (Taxen je 80.000 bis 120.000 EUR). Auf der anderen Seite feierte das Mittelfeld aber auch die Erfolge: die Italiener mit Bernardo Cavallinos anmutiger Madonna mit Rose für 70.000 Euro (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR), die Niederländer mit dem impressionistischen Studienkopf eines jungen Mannes aus der Werkstatt Anthonis van Dycks für 80.000 Euro (Taxe 45.000 bis 60.000 EUR), Isaac van Ostades kleinem Genrebild von Bauern und Musikern vor einer Schänke für 50.000 Euro (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR) und Adriaen Hendricksz Verbooms klarer, abendlicher Waldlandschaft mit Bauern und Wanderern für 40.000 Euro (Taxe 18.000 bis 22.000 EUR). Auch die Rubens-Werkstatt machte noch einmal auf sich aufmerksam: Die mythologische Szene „Meleagar überreicht Atalante den Schädel des kalydonischen Ebers“ mit fast ebenso großartiger Körperbeherrschung wie bei den beiden Kindern wurde mit 160.000 Euro honoriert (Taxe 65.000 bis 75.000 EUR).

Auf besonderes Interesse in der Alpenrepublik stieß erwartungsgemäß ein frühes Panorama über das Donautal mit der oberösterreichischen Stadt Linz, gemalt im späten 16ten Jahrhundert von Lucas van Valckenborch. Der Niederländer hielt sich anlässlich seiner Mitarbeit an dem Werk „Civitates orbis terrarum“, das zwischen 1572 und 1619 in sechs Bänden erschien, daselbst auf. 90.000 Euro erlöste die kleine Holztafel jetzt (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Bemerkenswert gut wurden einige Arbeiten der älteren Malergeneration aufgenommen. Die mehr als anderthalb Meter breite Predella eines südwestdeutschen Meisters um 1500 mit einer Darstellung Christi zwischen den klugen und törichten Jungfrauen beispielsweise konnte ihren Wert auf 75.000 Euro etwa verdreifachen. Eine schöne Madonna in Halbfigur mit Christusknabe und Apfel in Händen aus der Nachfolge des Hans Memling brachte es auf 45.000 Euro (Taxe 18.000 bis 22.000 EUR), eine dramatische Lukretia-Darstellung des sogenannten Meisters des Heiligen Blutes aus Brügge um 1530 schaffte 90.000 Euro (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Die untere Grenze von 70.000 bis 80.000 Euro erreichte eine zarte Madonna mit zwei Engeln, die zu den wichtigsten bekannten Werken des Florentiner Frühmanieristen Domenico Puligo gehört.

Das 18te Jahrhundert brillierte vor allem mit Bildnissen wie dem repräsentativen Staatsportrait des bayerischen Kurfürsten Max III. Joseph aus dem Atelier des schwedenstämmigen Münchner Hofmalers Georges Desmarées für 70.000 Euro (Taxe 30.000 bis 35.000 EUR) oder – als eines der jüngsten Werke – dem Bildnis der Comtesse Anne Catherine Le Preudhomme de Chatenoy als schöne Gärtnerin wohl aus den frühen 1780er Jahren bei 55.000 Euro. Nicht nur die Anmut der Dargestellten stellt eine Besonderheit dar, auch die Persönlichkeit der Malerin Marie Louise Elisabeth Vigée-Lebrun, die schon im jugendlichen Alter große Erfolge erzielte, mag das große Interesse an dem Bild hervorgerufen haben (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Frankreich steuerte etwa noch Pierre Dupuis’ geschmackvolles Stillleben mit Prunksilber und frischem Obst für die anvisierten 30.000 Euro oder Louis-Michel van Loos feines Portrait einer eleganten jungen Dame von 1759 für 20.000 Euro bei (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR).

Hinzu kamen einige Venedigimpressionen, darunter Michele Marieschis Blick an San Gregorio vorbei auf den Dogenpalast in der Ferne zur oberen Schätzung von 120.000 Euro. Aus Österreich ist Daniel Grans Allegorie der vier Jahreszeiten zu nennen, in Untersicht gegeben und daher sicherlich das Modell zu einem freilich unbekannten oder nicht ausgeführten Deckenfresko. Die Leinwand ging für taxgerechte 50.000 Euro über die Bühne. Joseph Hickel gab sein auf Kupfer gemaltes Portrait Kaiser Josef II. vor wolkigem Abendhimmel bei guten 18.000 Euro ab (Taxe 7.000 bis 12.000 EUR). Als einer der wenigen namentlich bekannten deutschen Künstler trat die Familie Zick in Erscheinung, zuerst Vater Johann Zick mit der biblischen Erzählung vom barmherzigen Samariter aus dem Jahr 1753 bei 13.000 Euro (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR), dann Sohn Januarius Zick mit der Allegorie der Caritas Romana, einer jungen Frau, die einen alten, gefesselten Mann im Kerker ihre Brust darreicht. Das beliebte Barockmotiv ging für 26.000 Euro weg (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR).

Der zweite Teil der Auktion konnte trotz insgesamt schwächeren Absatzes – losbezogen ging er nur zu gut 36 Prozent weg – zumindest noch mit einer erfreulichen Überraschung aufwarten: Ascanio Lucianos brillant gezeichnete und fast suggestiv in Partien gleißenden Lichtes und tiefer Schatten getauchte Ansicht einer römischen Ruine mit einigen Figuren kletterte von 35.000 bis 40.000 Euro auf 100.000 Euro. Einen weiteren Höhenflug legte Marco Basaitis Maria lactans mit Heiligen in einer Landschaft hin: Die signierte und sogar auf 1519 datierte Holtafel des venezianischen Renaissancemalers, von dem nur wenige Werke bekannt sind, erlöste 55.000 Euro (Taxe 15.000 bis 18.000 EUR). Und gegen Ende durfte ausnahmsweise auch ein deutscher Maler noch einmal glänzen: Johann Kupezkys Bildnis des sachsen-gothaischen Geheimrats Johann Michael von Gotter, 1725 als Gegenstück zu seiner heute in Prag befindlichen Ehefrau entstanden, wurde von 15.000 bis 18.000 Euro auf 50.000 Euro gehoben.

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at



25.04.2011

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Taxe: 15.000 - 18.000 EURO

Zuschlag: 50.000,- EURO

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Jan Brueghel d.Ä., Paradieslandschaft mit dem Südenfall

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Taxe: 200.000 - 300.000 EURO

Zuschlag: 180.000,- EURO

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Taxe: 18.000 - 22.000 EURO

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Taxe: 200.000 - 300.000 EURO

Zuschlag: 420.000,- EURO

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Jan Brueghel d.Ä. und Hans Rottenhammer, Die Taufe Christi im Jordan

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Taxe: 85.000 - 95.000 EURO

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Losnummer: 459

Joseph Hickel, Kaiser Josef II. in der Offiziersuniform der Chevaux Legers

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Taxe: 7.000 - 12.000 EURO

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Losnummer: 473

Salvator Mundi zwischen den klugen und den törichten Jungfrauen, Südwestdeutschland, um 1500

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Taxe: 20.000 - 30.000 EURO

Zuschlag: 75.000,- EURO

Losnummer: 419

Marie Louise Elisabeth Vigée-Lebrun und Werkstatt, Comtesse Anne Catherine Le Preudhomme de Chatenoy als Gärtnerin, frühe 1780er Jahre

Marie Louise Elisabeth Vigée-Lebrun und Werkstatt, Comtesse Anne Catherine Le Preudhomme de Chatenoy als Gärtnerin, frühe 1780er Jahre

Taxe: 30.000 - 40.000 EURO

Zuschlag: 55.000,- EURO

Losnummer: 402

Domenico Puligo, Madonna mit Kind und zwei Engeln

Domenico Puligo, Madonna mit Kind und zwei Engeln

Taxe: 70.000 - 80.000 EURO

Zuschlag: 70.000,- EURO

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Giovanni Francesco Romanelli, Tod der Kleopatra

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Taxe: 100.000 - 150.000 EURO

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Losnummer: 450

Daniel Gran, Allegorie der vier Jahreszeiten

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Taxe: 40.000 - 60.000 EURO

Zuschlag: 50.000,- EURO

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