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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Schweizer Kunst bei Sotheby’s in Zürich

Zum Frühstück nur Kännchen



Ferdinand Hodler, Fröhliches Weib, um 1909

Ferdinand Hodler, Fröhliches Weib, um 1909

Mit einem großen Tanzschritt schraubt sich die Frau ins Bild hinein. Ihre Bewegung wirkt kraftvoll, bestimmt und energiegeladen durch den ausholenden Schritt, mit dem sie viel Boden abdeckt und sich vor der flächigen Folie des Hintergrundes ihren eigenen Spiel- und Aktionsraum schafft. Dem entspricht die Darstellung ihres Unterkörpers in großen, von sicheren Linien definierten Flächen und Formen. Unter dem Stoff des blauen Kleides zeichnen sich die starken Säulen der Beine und die üppigen Rundungen des Gesäßes ab. Die von dieser soliden Basis ausgehenden Kraftlinien durchziehen den sich anmutig wendenden Oberkörper und die seitlich ausgebreiteten Arme. In dem innigen Ausdruck des ganz ins Vollprofil nach rechts geneigten Gesichtes und den mit zärtlich-verhaltener Gestik in der Luft spielenden Fingerspitzen klingt die durch die Figur strömende Energie sanft aus. Mit einer Blumenwiese vor einer felsigen Kulisse wird der Naturraum lediglich angedeutet, den diese traumwandlerische Tänzerin durchmisst. Es vollzieht sich ein eindrucksvoller Übergang vom der Erde verhafteten Unterkörper zu dem sich in feinen und klaren Zügen vor dem goldenen, körper- und raumlosen Äther abzeichnenden, quasi der geistigen Sphäre angehörenden Oberkörper. Es ist eines dieser Bilder, die dazu einladen, sich in seine Betrachtung ebenso tief zu versenken wie die Dargestellte in ihre ganz aus der Empfindung heraus geborene Bewegung.


Ferdinand Hodler schuf zahlreiche Variationen zu dem Thema der auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene in der Naturempfindung aufgehenden Frau. Auch 1909 stand ihm dafür seine Geliebte Valentine Godé-Darel Modell. Nach 25 Jahren in Schweizer Privatbesitz steht das „Fröhliche Weib“ wieder zum Kauf an. Sotheby’s offeriert es in seiner Auktion „Schweizer Kunst“ am 30. Mai in Zürich als Favorit für 2,5 bis 3 Millionen Franken. Bereits 24 Jahre zuvor hatte sich Hodler in ganz anderer Formensprache mit einer ähnlichen Themenstellung beschäftigt: „Spaziergang am Waldrand“ zeigt eine in Lokaltracht gekleidete Frau, die sich auf einem schmalen Weg inmitten einer düsteren urwaldartigen Landschaft in den Anblick eines Blümchens in ihrer Hand versenkt (Taxe 380.000 bis 450.000 SFR). In hellstem Sonnenschein liegt hingegen Hodlers menschenleere, ein wenig unspektakuläre „Straße von St. Georges“ (Taxe 350.000 bis 400.000 SFR).

Eine ganz in ihre eigene Welt eintauchende Frau portraitiert wiederum Giovanni Giacometti 1914 in „Theodora“. Zur Lektüre eines Briefes hat sich die junge Schönheit auf eine in den Schutzraum eines Alkovens eingepasste Liege mit einem Überwurf gebettet, der üppige Falten schlägt. Trotz der klassischen Pose einer liegenden frontalen Aktfigur lebt die Darstellung doch ganz aus ihrer zärtlichen Intimität und intensiven Stimmung der Entrücktheit heraus. Zu diesem Eindruck trägt auch das sensibel ausbalancierte Kolorit aus warm durchleuchtetem Hellgrün und Rosa bei, das in verschiedenen Abtönungen den gesamten Bildraum orchestriert, also sowohl den Körper des Mädchens als auch das Bett, das Muster der Tapete wie das Blumenarrangement im Vordergrund. Auch farblich schafft der Maler so mit dem auf 1,2 bis 1,6 Millionen Franken geschätzten Gemälde eine in sich eingesponnene kleine Traumwelt.

Eine vollkommen andere Sprache spricht aus einem der zahlreichen offerierten Werke Félix Vallottons aus dem Jahr 1915. Die „Femme nue agenouillée devant un canapé rouge“ ist ein in gnadenlos kaltes Licht getauchter zeichnerisch aufgefasster Frauenakt, der sich vor einem Sofa in aggressivem Rot zusammenkrümmt. Bei dem Versuch, sich durch die embryonale Stellung und das Verbergen des Gesichtes hinter dem Arm zu schützen, legt die Dargestellte gleichzeitig ihre verletzlich erscheinende Rückfront frei. Die geometrischen Formen und kühlen Lokalfarben des Raumes, in dem die Frau den Blicken schutzlos ausgeliefert ist, unterstreichen die unpersönliche Stimmung des Werkes, bei dessen Betrachtung sich bedrückende Gedanken an alle möglichen Formen von Entwürdigung und Gewaltanwendung einstellen (Taxe 500.000 bis 700.000 SFR).

Prominent vertreten ist Vallotton weiterhin mit seinen stimmungsvoll dämmrigen See- und Flusslandschaften „Vue d’Honfleur, le soir“ von 1912 (Taxe 650.000 bis 750.000 SFR) und „La Dordogne à Vitrac“ von 1925 (Taxe 4000.000 bis 600.000 SFR). Hinzu kommen der Waldspaziergang zweier Herren 1921 im „Bois de Boulogne“ (Taxe 300.000 bis 500.000 SFR), das Stillleben „Buste et Tulipes“ von 1923 (Taxe 150.000 bis 200.000 SFR), die frühe „Jeune fille peignant“ im Garten von 1892 (Taxe 120.000 bis 150.000 SFR) oder die mit entblößtem Oberkörper etwas schmeichelhafter auf einem Bett sitzende „Femme à la rose“ aus dem Jahr 1914 (Taxe 100.000 bis 150.000 SFR) sowie eine Reihe kleinerer Werke, darunter der flächige Holzschnitt „Le Bain“ in einem posthumen Abzug für 9.000 bis 12.000 Franken.

Ganz in der Natur aufzugehen, mit ihr zu verschmelzen scheinen die drei weitgehend entpersonifizierten weiblichen Liegefiguren, die Augusto Giacometti um 1907 in einem Rapport ornamentaler C-Schwünge auf eine mit drei kargen Sträuchern bewachsene Wiesenfläche haucht. Zahlensymbolik, Jugendstil-Ästhetik, die entmaterialisierte Darstellung von Figur und Raum, das gegenseitige Durchdringen der ausgesprochen zarten Farbigkeit der Wiese und der plissierten Gewänder charakterisieren die auf 600.000 bis 800.000 Franken geschätzte „Contemplazione“.

Weit weltlicher und als kleine Individuen greifbar treten uns die von Albert Anker 1896 einfühlsam portraitierten „Geschwister Zaeslin“ entgegen. In fein lasiertem Farbauftrag schildert Anker die eher besorgte große Schwester, den selbstbewusst den Blick des Betrachters suchenden Stammhalter und das verträumte Nesthäkchen. Ihre großbürgerliche Tracht und das Ambiente ihres wohlhabenden Elternhauses hebt die gesellschaftliche Stellung der drei Enkel eines Basler Medizinprofessors hervor, ebenso wie ihre Beschäftigung mit der Aquarellmalerei, die Anker Anlass gibt, den Tisch im Vordergrund mit einem fein ausgeführten Stillleben aus Malutensilien zu decken (Taxe 600.000 bis 800.000 SFR). Anker verdankt die Auktion ein weiteres im sechsstelligen Bereich angesiedeltes Werk, das zarte Aquarell „Lesendes Mädchen“ in Tracht (Taxe 130.000 bis 160.000 SFR), außerdem kleinere Stücke wie den urigen „Sitzenden Bauer vor Landschaft“ (Taxe 65.000 bis 75.000 SFR) oder die elegante Fayence „Junge Dame mit Hut“ (Taxe 12.000 bis 18.000 SFR).

Vor Ankers Realismus hält die Schweizer Kunst des 19ten Jahrhunderts etwa noch Robert Zünds stimmungsvollen Morgen der „Landschaft bei Luzern mit Blick auf Rigi“ oder Alexandre Calames ebenso pittoreskes Gemälde „Lac de Lucerne“ von 1851 mit einer kleinen Hirtengruppe immerhin aus der Sammlung des Prinzen von Liechtenstein vor (Taxen je 80.000 bis 120.000 SFR). Bei Rudolf Koller wird es etwas stürmischer, wenn er 1846 zwei „Pferde während eines Gewitters“ heftig ausschlagen lässt (Taxe 50.000 bis 80.000 SFR). François Bocion taucht 1885 seinen Abend an einem See mit Dampfschiff und einigen Segelbooten in tiefes Rot; „Les feux du soir“ ist der treffende Namen für so ein Gemälde (Taxe 70.000 bis 90.000 SFR).

Ernest Biéler ist mit der waldigen „Paysage Valaisan“ von 1940 (Taxe 180.000 bis 250.000 SFR) und den vor einer in winterlichem Schneematsch liegenden Dorfkulisse beim Kirchgang dargestellten Landfrauen „Deux Valaisannes au paysage d’hiver“ vertreten (Taxe 150.000 bis 200.000 SFR). Einen ähnlichen linearen, stilisierten Stil pflegte ebenfalls in der Welt des Wallis Raphy Dallèves, wozu seine „Jeune Valaisanne“ von 1915 beredt Auskunft gibt (Taxe 80.000 bis 120.000 SFR). Von Giovanni Segantini ist eine äußerst düstere „Pastorale“ aus der Zeit um 1886/88 im Angebot (Taxe 100.000 bis 120.000 SFR). Sein Sohn Gottardo Segantini huldigt mit „Cavloccio: Spiegelung/Abendstimmung“ im pointillistischer Manier 1951 der landschaftlichen Schönheit der Engadiner Bergwelt (Taxe 140.000 bis 180.000 SFR), ebenso wie Walter Ropélé 2010 in den beiden farbkräftigen Werken „In den Bündner Bergen“ (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR) und „Schneezeit bei Silvaplana“ (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR).

Einen eindrucksvollen Rundgang durch das Œuvre des Expressionisten Cuno Amiet bietet die Auktion ebenfalls, begonnen bei dem üppig leuchtenden „Stillleben mit Pfingstrosen“ aus dem Jahr 1914 (Taxe 200.000 bis 300.000 SFR) und dem gleichaltrigen frischen „Bildnis einer jungen Frau (Greti)“ (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR) über die musizierende Dame der höheren Gesellschaft in „Viola da Gamba (Madame Rauch-Godot)“ von 1933 (Taxe 60.000 bis 80.000 SFR) bis zum beruhigten Spätwerk mit der 1957 gemalten Sommerlandschaft „Das Gartentor“ (Taxe 35.000 bis 40.000 SFR). In die Welt der Art Brut führt Louis Soutter mit der kraftvollen Fingerzeichnung „Filet et pneu“ ein. Der Cousin Le Corbusiers rhythmisiert die Bildfläche mit vier grobförmigen Figuren in dynamischen Verrenkungen und einer Reifenform (Taxe 100.000 bis 150.000 SFR).

Anleihen an die Kunst des alten Ägyptens, der Inka und Einflüsse weiterer ethnischer Traditionslinien finden bei Lise Gujer zu dem farbenkräftigen Wandbehang „Zwei Akte im Raum – Erna Kirchner und Nina Hard im Haus ‚In den Lärchen’“ zusammen, der nach einer Vorlage Ernst Ludwig Kirchners zwischen 1952 und 1962 entstand (Taxe 100.000 bis 150.000 SFR). In die ungegenständliche Kunst führt dann Gottfried Honegger ein. Mit „P. 654“ studiert er 1971/72 origamiartige Faltungen an einer monochrom schwarzen Leinwand (Taxe 20.000 bis 30.000 SFR). Majestätisch steht dem Betrachter dann Max Bills Messingskulptur „Endloses Band aus einem Ring II“ von 1947/48 gegenüber (Taxe 30.000 bis 50.000 SFR). Humoristisch gibt sich Daniel Spoerri mit dem verewigten Frühstückstablett „Variations d’un petit déjeuner“ (Taxe 6.000 bis 8.000 SFR).

Als einer der wichtigen Schweizer Fotografen ist René Burri mit seinen Klassikern „Im Gesundheitsministerium, Rio de Janeiro“ von 1960 mit interessanten Licht- und Schatteneffekten oder dem selbstbewussten Portrait des Pfeife rauchenden „Ernesto Che Guevara“ aus dem Jahr 1963 für jeweils 8.000 bis 12.000 Franken mit dabei. Zwar keine Fotografie, aber eine fotorealistische Malerei pflegt Andreas Rickenbacher, so auch in seiner „Spiegelung“ von 2010, in der er für ebenfalls .000 bis 12.000 Franken wieder einmal ein altes Schiffswrack ausschnitthaft portraitiert.

Die Auktion beginnt am 30. Mai um 18 Uhr. Die Vorbesichtigung läuft vom 27. bis zum 29. Mai täglich von 10 bis 18 Uhr. Der Katalog ist im Internet unter www.sothebys.com abrufbar.

Kontakt:

Sotheby’s Zürich

Talstrasse 83

CH-8001 Zürich

Telefax:+41 (044) 226 22 01

Telefon:+41 (044) 226 22 00



26.05.2011

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Susanne Prein

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30.05.2011, Schweizer Kunst / Swiss Art

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Sotheby's

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Freudiger Tanz

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Albert Anker, Die Geschwister Zaeslin, 1896
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Félix Vallotton, La Dordogne à Vitrac, 1925
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Félix Vallotton, Le bain

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Taxe: 9.000 - 12.000 SFR

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Taxe: 500.000 - 700.000 SFR

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Taxe: 100.000 - 120.000 SFR

Zuschlag: 100.000,- SFR

Losnummer: 24

Ferdinand Hodler, Spaziergang am Waldrand, um 1885

Ferdinand Hodler, Spaziergang am Waldrand, um 1885

Taxe: 380.000 - 450.000 SFR

Zuschlag: 380.000,- SFR

Losnummer: 15

Félix Vallotton, Buste et tulipes, 1923

Félix Vallotton, Buste et tulipes, 1923

Taxe: 150.000 - 200.000 SFR

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Robert Zünd, Landschaft bei Luzern mit Blick auf die Rigi

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Taxe: 80.000 - 120.000 SFR

Losnummer: 4

Félix Vallotton, Au Théâtre, 1886

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Taxe: 30.000 - 40.000 SFR

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Félix Vallotton, Vue d’Honfleur, le soir, 1912

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Taxe: 650.000 - 750.000 SFR

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Albert Anker, Sitzender Bauer vor Landschaft

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Taxe: 65.000 - 75.000 SFR

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Albert Anker, Lesendes Mädchen

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François Bocion, Les feux du soir, 1885

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Raphy Dallèves, Jeune Valaisanne, 1915

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