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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Moderne und zeitgenössische Kunst sowie Jugendstil im Wiener Kinsky

Die Nachhut



Die große „Meisterwerke“-Auktion beim Wiener Versteigerer im Kinsky von Anfang Mai hat für die kommende Runde nur mehr weniger Bedeutendes übriggelassen. Traditionell ist die zweite Frühjahrsauktion, die im Juni vor der Sommerpause stattfindet, nicht so stark besetzt. Umso mehr eine Bewährungsprobe für den neuen Geschäftsführer Nikolaus Schauerhuber, der das Ruder vor eineinhalb Monaten von Gründungschef Otto Hans Ressler übernahm. Gerade die Klassische Moderne bietet wenig Gängiges, viel Unbekanntes und mitunter auch Zweitrangiges. Mit 80.000 bis 150.000 Euro ist hier Alfons Waldes Ölbild „Sommer in Tirol“ der Favorit, eine unverwechselbar sonnige, pastos aufgetragene Bergdorfimpression aus dem Raum Kitzbühel mit sonntäglich gekleideten Menschen und schneebedeckten Bergen im Hintergrund. Zwei andere kleine Meisterwerke stammen von deutschen Expressionisten: Alexej von Jawlenskys um 1915 rasch hingeworfenes Stillleben mit Katzenkopf und Pinseltopf – man könnte es auch für eine rosafarbene Vase mit stängelartigen Blumen halten – für 35.000 bis 70.000 Euro und Otto Dix’ „Steinbruch in den Vogesen“ von 1945, einer Zeit des künstlerischen Neubeginns nach Jahren der Zurückhaltung. Der raschere, wieder kraftvollere Pinselstrich in dieser Landschaft lässt davon schon etwas spüren. 2009 bei Zezschwitz an 130.000 Euro gescheitert, werden hier nun 50.000 bis 80.000 Euro erwartet.


Klassische Moderne

Den Beginn der Veranstaltung am 21. Juni bestreitet ein Konvolut von rund siebzig Blättern vorwiegend von Alfred Kubin, aber auch von Josef Hegenbarth oder Edgar Jené aus dem Besitz Otto Paulicks. Der Wiener Rechtsanwalt präsentierte seine umfangreiche Sammlung seit 1999 im sogenannten „Kubin Kabinett“ in Leogang und veräußert daraus nun einige Arbeiten. Die überwiegend illustrativen Zeichnungen, meist in Tusche oder Bleistift und gelegentlich aquarelliert, liegen für bis zu 12.000 Euro pro Stück bereit. Unter den Gemälden sticht insbesondere eine Dreiergruppe der kraftvollen stilisiert geschlossenen Tierbilder Norbertine Bresslern-Roths hervor, in welcher bunte Paradiesvögel eine gegenseitige „Werbung“ betreiben, Wölfe einen Hirsch im „Kampf“ zerreißen (Taxen je 25.000 bis 50.000 EUR) und ein Leguan das „Stille Wasser“ genießt (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR). Otto Rudolf Schatz, ein treuer Gast des Hauses, lässt sich mit einer von den potentiellen Kunden möglicherweise als etwas gefällig eingeschätzten Ansicht von „Prag“ blicken (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR), derweil Wilhelm Nikolaus Prachensky 1933 einen Blick über die Dächer von Salzburg auf die Kollegienkirche riskiert (Taxe 20.000 bis 40.000 EUR). Nicht zu vergessen ist auch eine Zeichnung Gustav Klimts, in welcher er 1901/02 das Bildnis „Marie Henneberg im Lehnstuhl sitzend“ vorbereitet (Taxe 20.000 bis 40.000 EUR).

Anklänge an den Jugendstil besitzt Vlastimil Hofmans große, fast quadratische Leinwand „Madonna“ aus dem Jahr 1911. Der damals dreißigjährige, aus Prag stammende Künstler hatte als Jugendlicher ein Studium an der École Gérôme in Paris absolviert und sich inzwischen für einige Jahre in Wien niedergelassen. Die etwas gesuchte Darstellung einer jungen Mutter mit ihrem nicht mehr ganz jungen Kind inmitten einer Landschaft und flankiert von zwei engelhaften Figuren rekurriert auch auf den Typus der sacra conversazione in der italienischen Frührenaissance (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR). Sehr viel schlichter, fast ein bisschen derb sind dagegen die beiden Figuren einer „Madonna mit Kind“ von Ernst Nepo aus dem Jahr 1931 gegeben (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR), zu der sich im Zeichnungssektor noch ein liegender weiblicher Akt in Kohle (Taxe 8.000 bis 15.000 EUR) oder ein dichtes Blatt mit dem Portrait einer sitzenden Dame gesellen (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR). Und noch mehr Religiöses gibt es mit Alfred von Chmielowskis „Entstehung der Welt“, wo die Schaffung der Eva aus einer Rippe Adams vor urkosmischer Strahlung verbildlicht ist (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR).

In eine spätsymbolistische Richtung lassen sich die meist menschenleeren, kargen Landschaften Ferdinand Brunners einordnen. Eine ebensolche liegt nun als Mischtechnik auf Papier für 5.000 bis 10.000 Euro vor. Üppiger gestaltet da schon Eduard Kasparides seine Naturschöpfungen, verzichtet aber meist ebenfalls auf den Menschen, wie in einem weiten Blick über ein herrschaftliches Haus samt Teich auf ferne Berge (Taxe 12.000 bis 18.000 EUR) oder bei einer bewegten, südländischen Küste in dunkel goldener Abendsonne (Taxe 8.000 bis 16.000 EUR). Aus dem Ausland kommt unter anderem eine spätimpressionistische „Konversion“ aus der Hand des Niederländers Isaac Israëls’ für 35.000 bis 70.000 Euro. In eine impressionistische Abendatmosphäre hat dann Rudolf Quittner ein Dorf in Frankreich mit hohem gotischem Kirchturm getaucht (Taxe 5.000 bis 10.000 EUR).

Zur Riege der jüngeren Kunst gehört neben Alfred Wickenburgs erneut auftretendem, naiv-buntem „Rendez-vous“, 1977 ein Jahr vor dem Tod des Künstlers entstanden (Taxe 20.000 bis 40.000 EUR), fast obligatorisch im Kinsky Gerhild Diesner, unter anderem mit einem „Stillleben mit Krug“ im blaugrünem Kolorit für 18.000 bis 40.000 Euro. Zoran Musics zarte Landschaftserinnerung „Ombres sur le Corse“ ebenfalls für 18.000 bis 40.000 Euro datiert ins Jahr 1958. Ihm steht eine wild gemalte, dunkle Auenlandschaft von Hans Fronius aus dem Jahr 1966 gegenüber, während es bei Greta Freists Ölgemälde „Mur“ mit verspielt angeordneten Farbquadraten schon völlig abstrakt zugeht (Taxen je 5.000 bis 8.000 EUR). Bei Für die Skulpturen steht Viktor Hammers lebensgroße Terrakottafigur einer „Stehenden“ mit Blumengirlande um 10.000 bis 20.000 Euro bereit.

Gegenwartskunst

Mehr mit bekannten Künstlern gefüllt und insofern für das traditionelle Kinsky-Publikum wohl leichter verdaulich ist das Angebot an Gegenwartskunst. Hier fallen schon gleich zu Beginn die gängigen Namen des Wiener Phantastischen Realismus, allen voran derjenige Arik Brauers mit den beiden traumhaften Welten „Fallschirmspringer“ und „Der letzte Zigeuner“, beide von 1964, für jeweils 40.000 bis 80.000 Euro. Ferner derjenige Ernst Fuchs’ mit zwei regelrecht schreiend buntfarbigen Blumenbildern von 1989/90, von denen eines nicht von ungefähr den Titel „Rosenfontäne“ trägt (Taxen je 15.000 bis 30.000 EUR). Monochrom in fahlem Grün hat dagegen Anton Lehmden seine mäandernde Fluss- und Insellandschaft von 1985/86 gehalten (Taxe 10.000 bis 18.000 EUR). Etwas zartfarbiger wird es außerdem mit einer zwar großformatigen, aber nur spärlich mit Kolorit gefüllten Komposition ohne Titel von Hans Staudacher aus dem Jahr 1959 (Taxe 28.000 bis 40.000 EUR), der sich später noch eine zwei Jahre jüngere, etwas expressivere Arbeit für 30.000 bis 50.000 Euro hinzugesellt.

Nichts geht auch im Kinsky ohne die inzwischen bejahrten Revoluzzer der 1960er und 1970er Jahre. Sie brachten im Lauf der Jahrzehnte ein reiches, breites und vielseitiges Gesamtwerk hervor, das eine schier unerschöpfliche Quelle für den Kunstmarkt darstellt. Von Arnulf Rainer gibt es beispielsweise eine Hand- und Fingermalerei aus dem Jahr 1988, deren radiale Struktur einen „Pfau“ darstellen soll (Taxe 40.000 bis 80.000 EUR), sowie die Gipsbüste des italienischen Frührenaissancearchitekten Filippo Brunelleschi, die Rainer 1977 wie eine Mumie bearbeitet hat (Taxe 50.000 bis 80.000 EUR). Dann ist da natürlich Hermann Nitsch mit seinen Schüttbildern, denen in einem Fall 1989 nicht nur das Malhemd, sondern auf einem Extragestell auch eine unversehrte Kasel hinzugefügt ist (Taxe 36.000 bis 60.000 EUR). Otto Muehl tritt dann mit einer pastos aufgeschmierten Gestalt samt Hut für 10.000 bis 20.000 Euro an, Adolf Frohner mit dem in horizontale Stäbe eingespannten Akt „Die eiserne Jungfrau“ von 1971 für 15.000 bis 30.000 Euro, und Fritz Fröhlich mit spätkubistischen, deformierten Gestalten in „Redner der Opposition“ von 1988 für 7.000 bis 12.000 Euro. Franz Ringel, sonst ein Schöpfer betont hässlicher Figuren, ist diesmal durch ein im Sinn des Wortes verschlüsseltes „Denkmal für Klimt“ aus dem Jahr 1981 vertreten, denn es zeigt lediglich ein grünes, geschlossenes Tor in rotem Rahmen (Taxe 28.000 bis 50.000 EUR).

Wer es etwas eindeutiger mag, sollte sich an die Bildhauer wenden. Allerdings muss er hier für Fritz Wotrubas kuboreduktionistische „Große Liegende“ aus Bronze von 1951 mit 100.000 bis 180.000 Euro wohl den höchsten Geldbetrag des Tages in die Hände nehmen, und auch das vierteilige Ensemble „Antigone“, erstellt 1960/61 als Modell für das Bühnenbild der Inszenierung des Sophokles-Stückes im Wiener Burgtheater, ist mit 40.000 bis 80.000 Euro nicht jedermann erschwinglich. Als Schüler Wotrubas gibt sich Josef Pillhofer in einer seiner relativ frühen Arbeiten, der Kalksteinfigur „Große Sphinx“ von 1951, zu erkennen. Es war das Jahr, in welchem Pillhofers Karriere durch die Verleihung des Staatspreises der Akademie einen erheblichen Schub erhielt. Ein Bronzeguss nach dieser Figur soll jetzt 30.000 bis 50.000 Euro kosten. Thomas Stimms kleine, bemalte Terrakottaplastik „In der Lobau“ mit nackten Badenden am Fluss lässt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig (Taxe 4.500 bis 7.000 EUR), während man bei dem technoiden, amorphen Konstrukt „Emil“ von Bruno Gironcoli aus dem Jahr 2007 schon nach der titelgebenden Person suchen muss (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR).

Gegen Ende der Auktion kommen noch einmal dem Minimalismus nahestehende Positionen aus der Malerei zum Zuge: Anna-Eva Bergmans bergartige Formation „Glacier“ von 1970 (Taxe 20.000 bis 40.000 EUR) und Eduard Angelis „Venedig Tag 1“ von 2004, auf dessen Dreimeterbreitformat ein fernes Panorama der Lagunenstadt aufscheint (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR). Tone Fink hat 1989 lediglich eine handtuchartige Gitterstruktur in Weiß auf weißer Leinwand (Taxe 8.000 bis 15.000 EUR), Joan Hernández Pijuan 1992 eine kleine schwarze Wolke auf rosafarbenem Grund zu „Núvol negre sobre rosa“ verarbeitet (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR). Ein Jahr jünger ist Erwin Bohatschs großformatige Leinwand, auf der er wie einen Schleier weiße Farbe über den schwarz-dunklen Grund laufen ließ (Taxe 16.000 bis 25.000 EUR). Jakob Gasteiger interessiert sich auch für den Malprozess und die Qualität der Farbe, die er in steter Wiederholung monochrom in vertikalen Strukturen auf die Leinwand aufbringt. Mehrere Arbeiten listet der Katalog je nach Größe für bis zu 8.000 Euro.

Mit Abstraktion und Figuration spielen Eva Wagner in ihrer zerrasterten Malerei „Fischer“ von 2010/11 (Taxe 6.000 bis 9.000 EUR) und die junge Bulgarin Sevda Chkoutova in ihrer comicartigen Zeichnung „Teddy 07“ von 2010 (Taxe 3.500 bis 5.000 EUR). Lois Weinberger verbindet konkrete Wörter mit Malerei für die Natur. So entstand 2003 seine hochformatige Leinwand „Aus dem Volk – nicht für das Volk“ (Taxe 7.000 bis 14.000 EUR). Hubert Schmalix lässt in „Cypress Park“ 1991 den Vorort von Los Angeles als geometrische Abstraktion des Häusergewimmels entstehen. Zwei Bilder aus seiner Serie kommen für jeweils 12.000 bis 18.000 Euro zum Aufruf. Einen fotorealistischen Bezug zur Wirklichkeit sucht Michael Fuchs in seinem Ölgemälde „Martina in Weiß“ von 2007. Die junge Frau ist getreu im Unterrock samt Schlaglicht von links dargestellt (Taxe 12.000 bis 20.000 EUR). Peter Sengl kombiniert 1989 realistische Versatzstücke in „Kelontische Blicke“ zu einer surrealen Raumkomposition (Taxe 8.000 bis 16.000 EUR), während Martha Jungwirth 1992 in „Nitzsche im Sommer“ allein auf die Kraft gestischer Malerei setzt (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Auch Franz Grabmayr bindet 1993 seine „Tänzerin“ in ein abstraktes Farbmeer ein (Taxe 6.000 bis 10.000 EUR).

Jugendstil

Den letzten Auktionsteil am 22. Juni bestreiten die Jugendstilobjekte. Einmal mehr ist hier Josef Hoffmann der wichtigste Künstler. Unter vielen anderen Objekten stammen von ihm eine elegante Tischuhr von 1910 (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR), eine mit einer Emailmalerei im Oval verzierte silberne Kassette von 1918 (Taxe 40.000 bis 80.000 EUR) und eine charakteristisch mit Hammerschlag dekorierte Hängelampe von 1906 (Taxe 50.000 bis 100.000 EUR), allesamt in der Wiener Werkstätte gefertigt. Alle anderen Offerten bewegen sich allenfalls im niedrigen fünfstelligen Preisbereich, so Otto Wagners Schreibtisch mit Aufsatz von 1906 für die Postsparkasse in Wien (Taxe 12.000 bis 20.000 EUR), ein silberner, mit Halbedelsteinen besetzter Tafelaufsatz Adolf Otto Holubs von 1911/12 (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR), Anny Schröders halbrund geschlossene Silberschatulle mit Emailbildern an den Schmalseiten (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR) und mehrere der besten Lötz Witwe-Vasen und -Lampen aus der Zeit um und kurz nach 1900 unter anderem nach Entwürfen Franz Hofstötters für bis zu 25.000 Euro.

Die wieder gut besetzte Keramikabteilung lässt dann endlich die Frauen zu Wort kommen, etwa Vally Wieselthier mit mehreren bunten Tafelaufsätzen und Vasen für bis zu 5.000 Euro, Hilda Jesser mit einer Obstschale aus der Wiener Werkstätte um 1920 (Taxe 1.000 bis 1.500 EUR), Gudrun Baudisch mit einem als Knaben gestalteten Lampenfuß (Taxe 2.500 bis 4.000 EUR) oder Angela Piotrowska-Wittmann mit zwei Blumenkübeln, die sie um 1920 für die Wienerberger Kunstkeramiken mit exotischen Früchten und Blumen schmückte (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Aber die Männer ließen sich die Sache nicht ganz aus den Händen nehmen, so Michael Powolny mit einigen seiner zahlreichen Puttokreationen für bis zu 8.000 Euro oder Hugo Kirsch mit sieben Keramikreliefs samt Tierdarstellungen im Rund um 1950 (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR).

Ein nicht nur kunsthistorisch wichtiges Objekt ist der Schreibtisch des Bühnenbildners und Malers Alfred Roller, der mit Gustav Mahler die Aufführungen an der Wiener Hofoper reformierte und zu einem Gesamtkunstwerk werden ließ. Ob der strenge Schreibtisch um 1906 mit seinen vielen Schubladen in blauem und weißem Schleiflack nun von Josef Hofmann oder Koloman Moser stammt, ist fast zweitrangig (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Nur wenige Ausländer haben ihre Objekte unter das Angebot im Kinsky gemischt. Emile Gallé und seine 1900 für die Weltausstellung in Paris gestaltete, mehrschichtige Vase mit großer geschnittener Orchideenblüte vertreten den französischen Art Nouveau (Taxe 12.000 bis 20.000 EUR), Charles Robert Ashbee und seine silberne Schale mit zwei ausladenden, flachen Henkeln und Edelsteinzier von 1902 die englische Arts and Crafts-Bewegung (Taxe 4.000 bis 8.000 EUR), und in den tschechischen Kubismus entführt Rudolf Stockar mit seinen kantigen Entwürfen für Artel um 1915, so mit einem braunen Messingaufsatz für 1.000 bis 1.500 Euro oder der kleinen, silbernen Deckeldose mit rotem Karneolbesatz für 3.000 bis 5.000 Euro.

Die Auktion beginnt am 21. Juni mit der modernen Kunst, um 18 Uhr mit der zeitgenössischen Kunst. Am 22. Juni steht dann der Jugendstil ab 17 Uhr auf dem Programm. Die Besichtigung ist bis zum Auktionsbeginn täglich von 10 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 16 Uhr möglich, der Katalog im Internet unter www.imkinsky.com abrufbar.

Kontakt:

im Kinsky - Kunst Auktionen GmbH

Freyung 4

AT-1010 Wien

Telefax:+43 (01) 532 42 00-9

Telefon:+43 (01) 532 42 00

E-Mail: office@imkinsky.com



16.06.2011

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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