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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Kunst bis zur Moderne und Antiquitäten bis zum Jugendstil im Wiener Auktionshaus im Kinsky

Ein echter Rubens



Angelika Kauffmann, Allegorie der Justitia -  Allegorie der Temperantia, vor 1777

Angelika Kauffmann, Allegorie der Justitia - Allegorie der Temperantia, vor 1777

Auf fünf Kataloge und drei Tage hat das Wiener Auktionshaus im Kinsky seine kommende Herbstversteigerung aufgeteilt. Abgesehen von der Gegenwartskunst, die bereits Ende September an den Start ging, wird vom 8. bis zum 10. November wieder ein charakteristischer Kinsky-Querschnitt geboten – von den Alten Meistern bis zur klassischen Moderne, vom Kunsthandwerk des ausgehenden Mittelalters bis zum Jugendstil. Den Anfang machen am Dienstag spätnachmittags die Alten Meister mit gut hundert Losnummern. Aus einer Reihe zum Teil nicht näher einzuordnender Gemälde mittlerer Qualität ragen einige Spitzenstücke heraus, darunter für 150.000 bis 250.000 Euro ein Paar Tondi aus dem relativ frühen Schaffen der in Chur geborenen, später in Europa hochgeschätzten Klassizistin Angelika Kauffmann. Es sind die beiden Allegorien der Justitia und der Temperantia, durch edle weibliche Damen mit kindlichen Assistenzfiguren vertreten. Prudentia und Fortitudo, die das Quartett der Kardinaltugenden erst komplett machen würden, sind heute offenbar verschollen. Spätestens 1777 müssen die beiden Ölbilder entstanden sein, denn in diesem Jahr wurden sie für die russische Zarin Katharina II. in Kupfer nachgestochen und in London verlegt.


Alte Meister

Ebenfalls mit 150.000 bis 250.000 Euro ausgezeichnet ist ein weiteres Bildpaar, das sich zwei Begebenheiten aus dem Beginn und dem Ende der irdischen Präsenz Christi widmet: Die „Anbetung der Hirten“ und die „Kreuzabnahme“ wurden von dem österreichischen Rokokomaler Johann Georg Platzer als figurenreiche und entsprechend dramatisch bewegte Historienszenen auf Kupfer feinmalerisch verbildlicht. Als ein weiteres Meisterwerk der alten Malerei hat das Kinsky das Großformat einer Beweinung Christi für 100.000 bis 200.000 Euro im Programm. Laut Signatur und Datierung soll das bisher unveröffentlichte, aus einer österreichischen Privatsammlung eingelieferte Gemälde 1643 von dem aus Spanien nach Italien eingewanderten Jusepe de Ribera und seiner Werkstatt stammen. Martin Johann Schmidt, auch Kremser Schmidt genannt, zeichnet für eine Anbetung der heiligen drei Könige verantwortlich, die mittels Stilvergleichs auf die Mitte der 1780er Jahre datiert wird (Taxe 70.000 bis 120.000 EUR).

Aus dem preislichen Mittelfeld sind Martino Altomontes Tod des heiligen Joseph mit Maria und dem segnenden Jesus wohl aus den 1710er Jahren (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR), eine Maria Magdalena aus dem weiteren Umkreis von Lucas Cranach (Taxe 35.000 bis 70.000 EUR) sowie eine Genreszene mit drei Bauern samt Hund und Katze in einem Wirtshaus zu nennen, die um 1637 vielleicht von Adriaen van Ostade gemalt wurde (Taxe 20.000 bis 40.000 EUR). Unsicherheit herrscht auch bei einer qualitätvollen, mit Licht und Schatten effektvoll spielenden Auferstehung Christi: Auch sie kann nur vage dem Umkreis des Antwerpener Meisters Gerard Seghers zugeschrieben werden (Taxe 50.000 bis 80.000 EUR), ebenso bei einem überbordenden Blumenarrangement auf felsigem Grund wohl aus der Hand von Margherita Caffi (Taxe 11.000 bis 18.000 EUR). Ihr italienischer Kollege Andrea Scacciati I wird dann gesichert für einen Blumenstrauß in einer reliefierten Metallvase in Anspruch genommen (Taxe 10.000 bis 18.000 EUR).

Selten sind im Schaffen von Johann Wolfgang Baumgartner Hinterglasmalereien anzutreffen. Bisher sind 20 Stück bekannt. Das Kinsky kann nun zwei weitere Arbeiten in dieser diffizilen Technik anbieten, die als Pendants Ansichten von Paris mit der Seine im Zentrum darstellen (Taxen je 10.000 bis 20.000 EUR). Als etwas älterer Augsburger Kollege tritt Johann Rieger mit einer Allegorie auf das Leiden Christi in Erscheinung (Taxe 4.000 bis 8.000 EUR). Spöttisch zog Jan Breughel d.J. in den 1640er Jahren über den Tulpenhype seiner Zeit her: Nicht Menschen, sondern Affen feilschen dort um die kostbaren Blumen und ihre Zwiebeln, die denn nach dem Ende des Booms und dem Zusammenbruch des Tulpenmarktes so manchen Investor ruiniert zurückließen (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR). In den Umkreis der Brueghel passt dann gut Adriaen van Stalbemts zarte Waldlandschaft mit dem auferstandenen Christus als Gärtner und Maria Magdalena, die seinen Leichnam eben noch salben wollte, unter dem bekannten Titel „Noli me tangere“ (Taxe 12.000 bis 20.000 EUR). Sogar einen echten Rubens kann das Kinsky vorweisen, wenn es sich bei den „Gauklern in einer Stadt“ auch nur um eine belebte Platzansicht von Arnold Frans Rubens handelt, der rund hundert Jahre später lebte als sein berühmterer Namensvetter (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR).

Neuere Meister

Das 19te Jahrhundert im Kinsky bietet vor allem Gutes und Gefälliges aus der österreichischen Heimat. Da findet sich Landschaftliches wie Stefan Simonys neoimpressionistischer Blick vom Kahlenberg auf die darunter liegenden Felder und Vororte Wiens aus dem Jahr 1900 (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR) oder Albin Egger-Lienz’ frühes Stillleben mit toter Eule von circa 1902 für 25.000 bis 40.000 Euro. Vor allem der österreichische Impressionismus ist stark vertreten mit Rudolf Ribarz’ Abendstimmung in einem Gebirgsdorf von 1871 (Taxe 20.000 bis 40.000 EUR), Robert Russ’ sonnenbeschienenem Innenhof wohl in einem seiner geliebten norditalienischen Reiseziele (Taxe 35.000 bis 70.000 EUR), Lea von Littrows Näherin auf einer Terrasse über dem Mittelmeer (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR), Alfred Zoffs heitere Ansicht einer Stadt im Süden (Taxe 4.000 bis 8.000 EUR), Tina Blaus Naturausschnitt bei Dachau von 1870 (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR) und Eugen Jettels herbstlicher Flusslandschaft mit Weidevieh für 15.000 bis 30.000 Euro.

Schon ab 5.000 Euro gibt es das Bildnis des Wiener Portraitmalers Josef Kriehuber, das sein Wiener Kollege Friedrich von Amerling 1853 aufnahm und erst vor gut drei Jahren bei 5.000 Euro in die Sammlung Leopold einging. Etwas teurer wird es mit Joseph Niggs farbenprächtigem, ja fast schon kitschig buntem Porzellanbild eines üppig blühenden Blumenstraußes mit Schmetterlingen aus dem Jahr 1836 für 50.000 bis 100.000 Euro. Sogar 80.000 bis 150.000 Euro sollen für Marie Egners Stillleben mit Iris, Anemonen und Pfingstrosen fällig werden, ein impressionistisches Meisterwerk aus der Zeit um 1912. Ihre Kollegin Olga Wisinger-Florian machte sich 1889 an die malerische Ausgestaltung des Speisezimmers in ihrer eigenen Wohnung. Dieses Werk auf drei mal drei Metern mit fliegenden Putten unter blauem Himmel ist jetzt für 30.000 bis 50.000 Euro zu haben.

Gelegentlich darf es etwas exotisch werden wie bei Johann Victor Krämers Blick auf die kahle Wüstenebene bei Jericho aus dem Jahr 1900 (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR) und auch kurios wie bei Karl Wilhelm Diefenbachs mädchenhaften Rückenakt, der in Wolken schwebt und laut Titel 1898 eine „Frage an die Sterne“ richtet (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR). Einer der wenigen deutschen Künstler neben Diefenbach ist der Münchner Max Kaltenmoser, der uns 1873 einen Blick in die biedermeierliche Beschaulichkeit einer Schwarzwälder Wirtshausstube mit Würfelspielern gewährt (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR). Nach Belgien weisen Charles Louis Verboeckhovens altmeisterliche Segelschiffe in einem holländischen Hafen von 1842 (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR). Aus deutschem Privatbesitz kommen zwei kleine Ölstudien des Franzosen Jean-Baptiste Camille Corot: eine bretonische Bäuerin und ein Blick auf die wolkenverhangene Ebene von Bois-Guillaume bei Rouen von 1822 (Taxen zwischen 15.000 und 40.000 EUR).

Klassische Moderne

Französische Arbeiten stehen bei der klassischen Moderne ganz oben: zum einen Pierre-Auguste Renoirs kleine, schon sehr in der Farbe aufgelöste „Paysage aux environs de Cagnes“ für 250.000 bis 350.000 Euro, zum anderen Pablo Picassos Tuschezeichnung „Le peintre et son modèle IV“ aus einem der letzten Lebensjahre des Meisters 1970 für 150.000 bis 300.000 Euro. Mit demselben Schätzpreis ist Conrad Felixmüllers expressionistisches Bildnis des Ehepaares Irma und Fritz Fässler ausgezeichnet, eine Auftragsarbeit aus dem Jahr 1922. Die Österreicher folgen aber dicht dahinter mit Otto Rudolf Schatz’ „Apostel“ noch aus der expressionistischen Frühphase des 1900 geborenen Malers von 1922. Das an Egon Schiele erinnernde Gemälde ist mit 100.000 bis 200.000 Euro taxiert. Schon ganz der Neuen Sachlichkeit verpflichtet ist Franz Sedlacek in seinem Blick auf die imposanten Massen des Großen Geigers von 1938 (Taxe 70.000 bis 150.000 EUR). Auch Carl Molls „Stillleben mit Melone und Birnen“ von 1930 ist eine ganz strenge, sachliche Abkonterfaktur von in der Wirklichkeit gegebenen Gegenständen (Taxe 35.000 bis 70.000 EUR), ebenso Albert Paris Güterslohs weit aufgeblühte Tulpen in einer grünen Vase auf violett-rotem Tuch vor weißer Wand (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR).

Daneben gibt es auch hier viel Gängiges von hoher Qualität wie ein expressionistisches Blumenstillleben über dunklem Grund von Anton Faistauer aus dem Jahr 1919 (Taxe 80.000 bis 150.000 EUR), Josef Flochs frühe Stadtlandschaft „Die Wiese“ von 1920 (Taxe 35.000 bis 70.000 EUR) und Oskar Mulleys zwei Meter breiter, majestätisch thronender Bergbauernhof „Kufstein“ für 35.000 bis 70.000 Euro. Nochmals Rudolf Leopold-Provenienz besitzt Anton Koligs Bildnis des Malerkollegen Ludwig Ferdinand Graf als Oberleutnant während des Ersten Weltkriegs 1916 (Taxe 20.000 bis 40.000 EUR). Seltener auf dem Markt zu finden sind Arbeiten Gerhart Frankls. Für 25.000 bis 50.000 Euro gibt es jetzt eine unprätentiöse Landschaft bei Schwaz in Tirol mit Blick auf Pill vom Pillberg aus gesehen. Die fast in ein geometrisches Raster eingebundene Natur datiert ins Jahr 1933. Auch die Wienerin Trude Waehner tritt nicht so häufig in Erscheinung. Das Gemälde „Riverside Drive mit Hudson“ ist eine Vedute von New York in expressiver Farbigkeit (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR).

Zu bestaunen ist auch wieder die ganz eigensinnige Kunst Oskar Laskes: Ausgerechnet das durchaus anspruchsvolle Thema „Diana und Aktäon“ wählte er sich für seine Kunst, die vor Naivität nur so strotzt (Taxe 40.000 bis 80.000 EUR). Auch Josef Dobrowsky, er sonst eher für seine stillen Landschaften bekannt ist, steuert diesmal eine historisch-allegorische Malerei von bei. Sie ist den „Armen im Geiste“ gewidmet (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR). Deutlich handfester und mit Realitätsbezug geht es auf Karl Hubbuchs zeichnerischer Mischtechnik „In der Hängematte“ zu, in der sich 1928 ein weiblicher Akt genussvoll dem Betrachter zuwendet (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR). Bereits in die Gegenwartskunst vermittelt Max Weilers abstrakte Komposition „Am Morgen“, auch mit der Entstehung 1988 eine der jüngsten Arbeiten der Auktion (Taxe 50.000 bis 100.000 EUR).

Kunsthandwerk und Jugendstil

Wieder einmal von erlesener, merklich wählerischer Qualität ist das Angebot an Antiquitäten. Schon das Glas, das nicht mehr als drei Dutzend Positionen umfasst, bietet ausgesuchte Stücke insbesondere des Historismus: Von dem Franzosen Philippe-Joseph Brocard ist eine große, orientalisch bemalte Vase signiert (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR). Schwieriger gestaltet sich die Zuordnung mehrerer weiterer, ebenfalls ornamental in orientalischem Stil bemalter Gefäße. Die Experten im Kinsky nehmen die Wiener Firma J. & L. Lobmeyr an. Auch hier werden für eine Moscheeampel und zwei Henkelvasen bis zu 50.000 Euro erwartet. Beim Meißner Porzellan steht ein Böttger-Humpen der Zeit um 1720 mit Goldstaffierung und chinoisen Malereien für 15.000 bis 25.000 Euro im Zentrum, bei den Fayencen ein Enghalskrug aus Hanau mit einem zarten Streublumendekor in Blau um 1700 für 10.000 bis 16.000 Euro.

Außergewöhnlich unter den Skulpturen sind das von einem Wiener Meister um 1700 virtuos aus Elfenbein geschnitzte, auf den Hinterbeinen stehende Pferd (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR) sowie eine wohl frühklassizistische italienische Marmorkopie des berühmten Apoll von Belvedere für 50.000 bis 80.000 Euro. Namentlich kann dann Johann Georg Schwanthaler für zwei Lindenholzreliefs mit der heiligen Katharina und dem heiligen Leopold in Anspruch genommen werden (Taxe 13.000 bis 20.000 EUR). Bei den Möbeln stehen eine Tiroler Kastentruhe der späten Gotik für 35.000 bis 70.000 Euro und ein Wiener Empire-Tisch auf Löwentatzen mit vergoldeten Frauenköpfen und Akanthusbordüre bereit. Das Möbel von etwa 1810 erfreut mit dem Spielwerk einer Flötenuhr zudem das Gehör des Käufers (Taxe 10.000 bis 16.000 EUR).

Nicht nur, aber zum großen Teil Josef Hoffmann bestreitet die Spitzenofferte des Jugendstil. Ein silberner Tafelaufsatz von 1907, eine achtflammige Messinggirandole von 1924 und eine mit stilisierten Pflanzen verzierte Brosche von 1914 für Schätzpreise zwischen 15.000 und 30.000 Euro sind hier einige seiner herausragenden Objekte. Ein anderer Meister von Format ist Otto Prutscher. Er entwarf für den böhmischen Glasbetrieb Meyr’s Neffe um 1907 eine teils gelb gebeizte Karaffe in Olivenschliff mit Stöpsel (Taxe 18.000 bis 30.000 EUR) und seine berühmten Likörgläser mit ihren baukastenartigen Stielen, von denen sechs Stück in Blau für 20.000 bis 40.000 Euro angeboten werden. Anfang der 1920er Jahre arbeitete er einen achtflammigen Deckenluster aus, der bereits im Art Déco beheimatet ist (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR).

Aber auch andere Größen der Wiener Werkstätte sind vertreten, etwa Koloman Moser mit einem fast mannshohen, weiß lackierten Blumenständer aus Gitterblech von 1904 (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR), Carl Otto Czeschka mit einer silbernen Bonboniere samt Hasenmotiv auf dem Deckel von 1906 (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR) oder Eduard Josef Wimmer-Wisgrill mit einer Dose, in deren Deckel er einen Achat eingearbeitet hat (Taxe 5.000 bis 10.000 EUR). Für die keramischen Arbeiten stehen Michael Powolny mit einer Klimtschen Tänzerin mit Blumengirlande von 1907/12 (Taxe 5.000 bis 10.000 EUR), Anny Schröder mit einem Kerzenleuchterpaar in kräftiger floraler Zier von 1917/20 (Taxe 3.000 bis 5.000 EUR) und Gudrun Baudisch mit einem ihrer zahlreichen Frauenköpfe, diesmal in überlängter, schlanker Form von 1927 (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Diese Gratwanderung zwischen Kunst, Design und Dekoration vollzog zudem auch die Wiener Firma Hagenauer. Franz Hagenauers stilisierte „Doppelköpfe“ von circa 1930 in einer Ausführung nach 1948 liefern den besten Beleg dafür, dass sich diese unterschiedlichen Ansprüche nicht unbedingt ausschließen müssen (Taxe 20.000 bis 40.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 8. November um 17 Uhr mit dem Alten Meistern, um 18:30 Uhr mit den Gemälden des 19ten Jahrhunderts. Am 9. November folgen um 17 Uhr die Antiquitäten, am 10. November zur gleichen Uhrzeit die Jugendstil-Offerte und um 18:30 die Klassische Moderne. Die Besichtigung ist bis vom 3. November bis zum Auktionsbeginn täglich von 10 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet, der Katalog im Internet unter www.imkinsky.com einsehbar.

Kontakt:

im Kinsky - Kunst Auktionen GmbH

Freyung 4

AT-1010 Wien

Telefax:+43 (01) 532 42 00-9

Telefon:+43 (01) 532 42 00

E-Mail: office@imkinsky.com



02.11.2011

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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