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Willi Baumeister in Winterthur

Mit einer konzentrierten Schau würdigt das Kunstmuseum Winterthur seit dem vergangenen Wochenende den Stuttgarter Maler Willi Baumeister. Rund fünfzig Gemälde und zwei Dutzend Zeichnungen geben einen Überblick über seine künstlerische Entwicklung von 1914, dem Jahr seiner ersten Einzelausstellung im Stuttgarter „Neuen Kunstsalon“, bis zu seinem Tod 1955. In dieser Zeit vollzog Baumeister den bahnbrechenden Wandel vom ausgehenden Impressionismus über verschiedene Spielarten konstruktivistischer Malerei zur freien Abstraktion, als deren führender Exponent neben Ernst Wilhelm Nay er nach Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg er galt.

Insbesondere die späten Arbeiten Willi Baumeisters, etwa die Werke der von ihm sogenannten „Montaru“- und „Monturi“-Serien, gehören zu den „Klassikern“ der deutschen Nachkriegsmoderne und werden von der breiten Öffentlichkeit am ehesten mit seinem ganz eigentümlichem Personalstil in Verbindung gebracht. Bestritten wird die Ausstellung fast ausschließlich aus dem im Kunstmuseum Stuttgart verwahrten Nachlass des Künstlers. Zuvor war die Ausstellung in der Fundación Juan March in Palma zu sehen, anschließend wird sie zu ihrer letzten Station ins Museo di Arte Moderna e Contemporanea di Trento e Rovereto weiterreisen.

Die Ausstellung „Willi Baumeister. Gemälde und Zeichnungen“ läuft bis zum 22. April. Das Kunstmuseum Winterthur hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, dienstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 15 Franken, ermäßigt 12 Franken. Der Katalog zu Ausstellung kostet 40 Franken.

Kunstmuseum Winterthur
Museumsstraße 52
CH-8402 Winterthur

Telefon: +41 (0)52 – 267 51 62
Telefax: +41 (0)52 – 267 53 17

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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