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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Alte Meister und Kunst des 19ten Jahrhunderts bei Koller in Zürich

Von niederländischem Blütenmeer zu rosarotem Orient



Roelant Savery, Blumenstillleben in einer Glasvase mit Eidechse und Schmetterling in einer Nische, 1612

Roelant Savery, Blumenstillleben in einer Glasvase mit Eidechse und Schmetterling in einer Nische, 1612

Auf der obersten Spitze der Papageientulpe hat sich ein Schmetterling niedergelassen und putzt sich in aller Seelenruhe die Fühler, während von unten eine Eidechse nach oben schielt. Allerlei Getier bevölkert Roelant Saverys ausdrucksstarkes Blumenstillleben von 1612, auch eine Fliege und eine Libelle tummeln sich darauf. Obwohl sie im echten Leben Jäger und Gejagte wären, scheinen sie im Gemälde des Niederländers jeder Realität und Zeitlichkeit enthoben. Auch die kunstvoll angeordneten Blumen blühen eigentlich in unterschiedlichen Jahreszeiten und fügen sich dennoch zu einem prächtigen Bouquet zusammen. Das frühe Beispiel für ein autonomes Blumenstillleben ist ein Sinnbild des Lebens an sich. Der Niederländer Savery gilt zusammen mit Ambrosius Bosschaert d.Ä. und Jacques de Gheyn als Wegbereiter dieser Gattung, und das, obwohl es nur wenige Blumenstillleben von seiner Hand gibt. Das bei Koller nun angebotene Stück ist eines der wenigen aus Privatbesitz. Vor elf Jahren wurde es bei Sotheby’s in London zum bis heute gültigen Auktionsrekord von 1,6 Millionen Pfund verkauft. In Zürich ist es mit 2,8 bis 3,8 Millionen Franken verzeichnet, somit Spitzenlos und das einzige siebenstellig taxierte Objekt der Auktion.


275 Gemälde und etwa 640 grafische Arbeiten und Bücher bietet das Auktionshaus Koller am 30. und 31. März zum Verkauf an. Die Spanne bei den Gemälden reicht dabei vom 14ten bis ins 19te Jahrhundert, bei den Grafiken bis ins 20ste Jahrhundert. Mit einer Andrea di Bonaiuto zugeschriebenen Altartafel von 1360 ist die italienische Gotik vertreten. Die kleine Holztafel zeigt vor Goldgrund eine thronende Madonna mit zwei Heiligen (Taxe 120.000 bis 150.000 SFR). Zahlreiche Porträts, Landschaften und Stillleben des goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei bilden das Gros der Offerte, so etwa Josse de Mompers ehrfurchtgebietende Felslandschaft mit Wanderern (Taxe 30.000 bis 40.000 SFR) oder eine filigrane, brauntonige Winterlandschaft mit Schlittschuhläufern von Isaac van Ostade, die mit 120.000 bis 150.000 Franken zu den teureren Werken des Niederländers zählt. Auch das 19te Jahrhundert ist in seiner großen Bandbreite vertreten, so bietet Koller in diesem Frühjahr einige Vertreter der Schule von Barbizon an. Das für den Freiluftmaler Jean-Baptiste Camille Corot eher ungewöhnliche Schauspielerporträt „Bigour als Hamlet“ ist für 8.000 bis 12.000 Franken recht günstig zu haben, Corots Schüler Stanislas Lépine soll da schon deutlich mehr bringen. Seine drei Ansichten der Seine bei dunstigem Wetter in und außerhalb von Paris liegen mit Schätzungen zwischen 20.000 und 50.000 Franken allesamt im fünfstelligen Bereich.

Alte Meister

Dennoch sind es die Niederländer, die den Ton angeben. Mit Pieter Breughel d.J. nennt das Auktionshaus Koller einen großen Namen. Die „Holländische Winterlandschaft“ stammt wohl von einem Werkstattmitarbeiter, steht aber den charakteristischen Breughelschen Winterbildern mit spaßigem Dorftreiben in nichts nach (Taxe 220.000 bis 320.000 SFR). Jan van Goyens typische Panoramalandschaft mit dem Blick auf Leiden und den Fluss Zijl, wie bei Ostade ebenfalls fast vollständig aus braunen Farbabstufungen komponiert, soll für 200.000 bis 300.000 Franken unter den Hammer kommen. Eine Besonderheit bildet die Tafel mit dem heiligen Lukas beim Malen der Madonna aus der Werkstatt Rogier van der Weydens, die 120.000 bis 160.000 Franken bringen soll. Bei der Gestalt des Lukas handelt es sich vielleicht um ein Porträt des großen Altniederländers, wie die Untersuchung der Holztafel ergab.

Der Umfang der Werke aus Deutschland und Italien ist im Vergleich zu der niederländischen Fraktion eher gering. Aus Südtirol stammt ein kleines Hausaltärchen mit der Verkündigung an Maria von 1500/1510. Das zur privaten Andacht verwendete Altärchen mit zentraler Verkündigungsszene könnte von der Hand Nikolaus Stürhofers stammen und wird auf 40.000 bis 50.000 Franken geschätzt. Von einem süddeutschen Maler des frühen 16ten Jahrhunderts kommt das ausdrucksstarke Porträt eines Herrn in mittlerem Alter für 20.000 bis 30.000 Franken zum Aufruf. Mit Christian Georg Schütz I. ist einer der führenden deutschen Landschaftsmaler des Rokoko und beginnenden Klassizismus vertreten. Seine Gegenstücke auf Kupfer zeigen stimmungsvolle Rheinlandschaften und werden auf 80.000 bis 120.000 Franken geschätzt.

Vor allem richtet das Auktionshaus Koller den Bietern diesmal ein Blüten- und Früchtemeer an. Zahlreiche Stillleben stehen zum Verkauf, darunter beispielsweise eine eher karg gedeckte Tischplatte mit „Fischen, Zitrone, Weinkrug, Käse und Maus auf einer Steinplatte“ des Franzosen Abraham Leroy für 70.000 bis 90.000 Franken. Deutlich üppiger gestaltet der deutsche Stilllebenmaler Isaac Soreau sein Früchtestück mit „Trauben auf einem Zinnteller und Aprikosen, Kirschen und Nüssen“. Die erstaunliche Lebensnähe, mit der Soreau seine appetitlichen Früchte gestaltet, muss sich der Käufer hier 300.000 bis 400.000 Franken kosten lassen. Georg Flegels Früchte- und Gemüsestillleben mit Tieren ist vom für das Genre typischen Vanitasgedanken durchwirkt, links aufgereiht liegen mehrere tote Vögel, ein angeschnittener Apfel, dessen Fruchtfleisch bald schon braun werden wird, erinnert ebenso an die Vergänglichkeit des Lebens. Mit 100.000 bis 150.000 Franken ist das Gemälde des deutschen Malers recht günstig zu haben.

Doch auch bei den Stillleben geben die Niederländer den Ton an, wie schon das Spitzenlos mit Roelant Saverys Blumenstück vermuten ließ. Abraham Bosschaerts Blumenstillleben mit Muscheln und kleinen Insekten ist eine Rarität, denn anerkannte Werke des früh verstorbenen Niederländers lassen sich an zwei Händen abzählen (Taxe 90.000 bis 120.000 SFR). Zwei weitere prachtvolle Blumenstillleben stammen von dem immer recht hoch gehandelten Balthasar van der Ast und seinem Nachfolger Jan Baptist van Fornenburgh. Ersteres ist in einer Nische aufgestellt und mit 400.000 bis 600.000 Franken, letzteres von oben beleuchtet und mit 50.000 bis 70.000 Franken taxiert. Mit Clara Peeters ist außerdem eine der wenigen Frauen unter den Niederländern vertreten. Ihr Stillleben mit venezianischem Glas, Römer und Kerze scheint eine Hochzeitsallegorie zu sein und kostet den Bieter 180.000 bis 250.000 Franken. Den Abschluss der Stilllebenmalerei bilden das lockere, klare Blumenarrangement in kräftigen Farben von Johann Baptist Drechsler von 1796 (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR) und sein jüngeres, atmosphärischer aufgefasstes Pendant von Moïse Jacobber (Taxe 45.000 bis 55.000 SFR).

Stimmungsvoll sind die beiden Werke des niederländischen Genremalers Anthonie Palamedesz. Das frühere zeigt eine musikalische Festgesellschaft mit der Allegorie der fünf Sinne von 1649 (Taxe 120.000 bis 180.000 SFR). Von 1665 stammt das spätere Interieur eines Wachraums mit einem Offizier samt Trompete, in dem Palamedesz noch eine Mutter mit Kind eigens hervorhebt. Es ist eine der feinsten Darstellungen des Delfter Künstlers und ausgesprochen gut erhalten (Taxe 80.000 bis 120.000 SFR). Den Übergang zum 19ten Jahrhundert markiert eine Besonderheit, nämlich ein Gemälde Antonio Canovas. Der Hauptvertreter des italienischen Klassizismus ist vor allem als Bildhauer bekannt, jedoch müssen sich auch seine Tempera- und Ölgemälde nicht verstecken. Die an antike Vorbilder der drei Grazien erinnernde „Allegorie der Künste mit Skulptur, Malerei und Architektur“ verzeichnet der Katalog mit 25.000 35.000 Franken.

Malerei Neuerer Meister

Eine stattliche Zahl an Werken des 19ten Jahrhunderts hat Koller dieses Jahr zu bieten. Neben Corot und Lépine sind noch einige weitere Vertreter der französischen Freiluftmalerei zugegen. Drei mit sicherem Strich gemalte Landschaftsaquarelle von Johan Barthold Jongkind stehen für Bewertungen von 6.000 bis 9.000 Franken zum Verkauf ebenso wie eine lichtdurchflutete Ansicht eines Bauernhofes von Paul Désiré Trouillebert für 25.000 bis 35.000 Franken. Für Maritimes wie Strandszenen und Seestücke ist Eugène Boudin bekannt. Seine typische Hafenansicht mit Segelschiffen aus Deauville von 1877/81 liegt bei 60.000 bis 80.000 Franken.

Für den deutschen Biedermeier geht Carl Spitzweg mit zwei Bildern ins Rennen. Die kleinformatige „Begegnung im Wald“ lässt den Betrachter Zeuge der Liebesbekundungen eines Jägers werden. Seine Angebetete, die Sennerin, lauscht seinen Schwüren und hat darüber vergessen, dass sie unter das Brunnenrohr einen Holzeimer gestellt hat, der nun schon längst übergelaufen ist (Taxe 70.000 bis 90.000 SFR). Noch typischer für Spitzweg ist vielleicht das kleine, auf Karton gemalte Bild „Die Lektüre“, in dessen Zentrum ein Herr mit Morgenrock, Kneifer und Pfeife so vertieft in seinen Brief ist, dass er gar nicht bemerkt, wie eine Amsel die Krümel von seinem Tisch stibitzt (Taxe 90.000 bis 120.000 SFR). Der sonst ebenfalls für seine idyllischen, dem Biedermeier verpflichteten Werke bekannte Österreicher Ferdinand Georg Waldmüller steuert diesmal ein eher klassizistisches Gemälde mit antikisierender Architektur und Gewandung bei. Der Schätzpreis der in strenger Dreieckskomposition aufgebauten Auffindung des Mosesknaben von 1818 liegt bei 50.000 bis 70.000 Franken.

Einige hübsche Stadtansichten finden sich im Katalog, so zum Beispiel eine Ansicht des Berliner Stadtschlosses mit Blick auf die Linden von Wilhelm Brücke aus dem Jahr 1852 (Taxe 20.000 bis 30.000 SFR) oder eine für den Amsterdamer Architekturmaler Cornelis Springer charakteristische holländische Stadtansicht vor dem Rathaus von 1844 (Taxe 150.000 bis 170.000 SFR). Zwei idyllische Landschaften von Friedrich Voltz markieren die Münchner Schule. Das „Aufziehende Gewitter bei der Ernte“ von 1855 soll für 25.000 bis 35.000 Franken unter den Hammer kommen, der Schätzpreis der deutlich größeren „Bauernfamilie bei der Brotzeit“ liegt bei hohen 50.000 bis 80.000 Franken.

Auch dieses Jahr können sich die russischen Sammler freuen, denn bei Koller sind wieder zahlreiche Künstler aus ihrer Heimat mit von der Partie, unter ihnen Sergei Ivanovich Vasilkovsky, dessen impressionistisch angehauchte Jagdszene in einer weiten Landschaft auf 35.000 bis 45.000 Franken geschätzt wird. Noch mehr soll Ivan Konstantinovich Ajvazovskijs mondbeschienene Küstenlandschaft mit Segelschiff bringen (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR), ebenso wie mit 50.000 bis 70.000 Franken Ivan Fedorovic Choultsés duftig-wattige Gebirgslandschaft nach dem Schneefall.

Gleich fünf Bilder des Schweizers Otto Pilny werden die Herzen der Orientliebhaber höher schlagen lassen. Der Hofmaler des Vizekönigs von Ägypten spezialisierte sich auf farbenfrohe Ansichten orientalischer Landschaften. In leuchtenden Rot- und Rosatönen erstrahlen das 1897 entstandene „Abendgebet“(Taxe 25.000 bis 35.000 SFR) und zwei Versionen des „Handels in der Wüste“, wobei eine nackte weiße Frau meist den Reiz einer Sklavin ins Bild bringt (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR und 35.000 bis 45.000 SFR). Nicht weniger farbenfroh, wenn auch nicht von der extremen Abendrotstimmung der anderen Werke durchzogen sind Pilnys „Löwenpaar in der Wüste“ vor rotem Felsen für 16.000 bis 24.000 Franken und die „Oase in der Wüste“ für 25.000 bis 35.000 Franken. Mit Adolf Schreyers Reiterkarawane an einem Fluss für 10.000 bis 15.000 Franken, Eugène-Alexis Girardets schlafenden Beduinen mit ihren Kamelen in der Wüste für 12.000 bis 18.000 Franken oder Georges Washingtons aufbrausenden Reitern an einem Ufer für 20.000 bis 30.000 Franken stehen ihm weitere Vertreter der Orientmalerei zur Seite.

Zeichnungen und Druckgrafik

Kollers immer exquisite Sammlung an Zeichnungen von der Renaissance bis zur Moderne enthält eine Kostbarkeit. Den Anfang macht nämlich ein Blatt aus dem 12ten Jahrhundert. Die Titelseite eines Evangeliars auf Pergament zeigt den Evangelisten Matthäus, der konzentriert auf das Schreibpult blickt. Die filigrane Arbeit in Rot, Schwarz und Gold soll 15.000 bis 20.000 Franken einspielen. Von der nordfranzösischen Buchmalerei des Mittelalters zum Manierismus in Italien führt eine Zeichnung aus dem Umkreis des Francesco Salviati. Der in der Nachfolge von Leonardo da Vincis Anghiari-Schlacht stehende römische Triumphzug mit Quadriga bewerten die Experten mit 15.000 bis 25.000 Franken ähnlich hoch. Günstiger ist das Schlachtenbild Francesco Simoninis zu erstehen. Der Schätzpreis seines deutlich expressiveren Reitergefechts liegt bei 3.000 bis 4.000 Franken.

Ausdrucksstark und qualitätvoll ausgeführt sind drei italienische Porträtköpfe aus dem 17ten und 18ten Jahrhundert. Das ältere neapolitanische Bildnis zeigt Schulter und Kopf eines Jünglings mit Blick nach links, der sinnend in die Ferne schaut (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR). Die beiden anderen Blätter mit Knabenköpfen, von denen das eine wohl venezianischen Ursprungs ist, sollen jeweils 800 bis 1.200 Franken bringen. Mit vier Blättern Théodore Géricaults sind auch die Franzosen zugegen. Zum Verkauf stehen der kraftvoll skizzierte „Gefesselte Prometheus“, auf dessen Verso-Seite eine Kampfszene mit Kriegern und Streitwagen zu sehen ist (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR), und drei als Triptychon gerahmte Blätter mit Personen- und Tierstudien, darunter ein eindrucksvoller Ritter in Rüstung zu Pferd (Taxe 7.000 bis 9.000 SFR).

Bei der alten Druckgrafik sind drei Blätter Albrecht Dürers hervorzuheben. Der silbrig-klare Druck des heiligen Sebastian an der Säule von 1498/99 steht für 4.000 bis 5.000 Franken bereit, für den gut erhaltenen, kräftige Druck der Jungfrau mit dem Wickelkind von 1520 soll bei 5.000 bis 7.000 Franken der Hammer fallen. In besonders gutem Erhaltungszustand und deshalb besonders wertvoll ist Dürers filigran ausgearbeitete Jungfrau mit der Birne von 1511. Hier veranschlagt Koller 15.000 bis 20.000 Franken.

Bücher und Autografen

Bei der Auktion am 31. März dürfen sich die Käufer über ein wertvolles Sammlerstück freuen: Die französische Übersetzung von Bernhard von Breydenbachs bedeutender Reisebeschreibung der Pilgerfahrt nach Jerusalem. Die Inkunabel besteht aus insgesamt sechs Kupferstichen, einem Holzschnitt und 14 Textholzschnitten. Das Werk ist das erste in Frankreich gedruckte Buch mit Kupferstichen und soll bei Koller für 40.000 bis 60.000 Franken einen neuen Besitzer finden. Ebenfalls in die Gattung der Reisebeschreibung fällt das in Italien gedruckte und in drei Bänden erschienene Werk „Campi Phlegraei“ von William Hamilton. Es enthält prachtvolle Veduten von Neapel und Ansichten des Vesuvausbruchs von 1767. Dieses frühe Beispiel für Katastrophenberichterstattung ist für 30.000 bis 40.000 Franken zu haben.

Ein besonders charmantes Stück, das die Sammler überzeugen soll, ist das im Basler Dialekt verfasste Kinderbuch „D’r luschdig Zipiti und sini Schbezel“. Das von Paul Hosch-Wackernagel im Stil der Wiener Sezession gestaltete Buch von 1915 ist die einzige Veröffentlichung des Künstlers (Taxe 700 bis 1.000 SFR). Ebenfalls aus dem 20sten Jahrhundert stammt das Heft zur zweiten Ausstellung des Modernen Bundes. Das mit originalen Holzschnitten von Hans Arp und Walter Helbig versehene Druckwerk wird auf 4.000 bis 5.000 Franken geschätzt.

Die Auktion der Alten Meister und des 19ten Jahrhunderts sowie Zeichnungen und alte Grafik findet am 30. März ab 11 Uhr statt. Am 31. März ab 10:30 Uhr werden die Bücher und Autographen versteigert. Die Vorbesichtigungen sind vom 17. bis zum 25. März möglich.

Kontakt:

Koller Auktionen

Hardturmstrasse 102

CH-8031 Zürich

Telefon:+41 (044) 445 63 63

Telefax:+41 (044) 273 19 66

E-Mail: office@kollerauktionen.ch



18.03.2012

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Julia Remenyi

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