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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Möbel und Einrichtungsgegenstände bei Koller in Zürich

Alte Bekannte



Lackdamenbureau mit abnehmbarem Aufsatz, Venedig, um 1760

Lackdamenbureau mit abnehmbarem Aufsatz, Venedig, um 1760

Bunt ist die Sammlung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen in der kommenden Auktion bei Koller in Zürich. Da findet sich zum Beispiel ein barocker Kabinettschrank des 17ten Jahrhunderts aus der Picardie, der auf den beiden Türen sowie an den Flanken mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament bemalt ist. Schublade und Steg sind überdies mit drolligen Putten en grisaille geschmückt. Die Malereien sind trotz einer gewissen Derbheit von beachtlicher Qualität und sollten 30.000 bis 50.000 Franken eigentlich problemlos erreichen. In quietschigem Azurblau erstrahlt ein venezianisches Lackdamenbureau der Zeit um 1760 mit abnehmbarem Aufsatz. Kanten und Stege sind golden gefasst, umspielt von zartem Blumendekor. Hier werden 90.000 bis 140.000 Franken erwartet. Aus etwa der gleichen Zeit dürfte ein Paar Lackkommoden stammen, das stilistisch auf Genua verweist. Dominierende Farbe ist ein giftiges Grün, unterbrochen von einigen Rottönen für Rosen- und andere Blüten. 75.000 bis 125.000 Franken stehen auf dem Etikett.


Geradezu grotesk mutet die Lackbemalung an, die sich auf einem Satz von zwölf formal recht einfachen Fauteuils wiederum der Zeit um 1760 findet. Die bunten Darstellungen von Fabelwesen, Tieren, mythologischen Gestalten, Gebäuden und Pflanzen könnten teils asiatisch, teils amerikanisch inspiriert sein und lassen auf weitgespannte Beziehungen des Herstellungsortes schließen. Hier scheint Venedig die richtige Adresse zu sein (Taxe 90.000 bis 140.000 SFR). Natürlich sorgt auch das Porzellan für einige Farbtupfer, etwa in Form zweier Meißner Karaffen mit reichem Blütendekor in Pariser Bronzen des 18ten oder 19ten Jahrhunderts (Taxe 80.000 bis 120.000 SFR).

Das teuerste Stück der Versteigerung am 29. März glänzt und funkelt jedoch ausschließlich in edelstem Gold: eine in Holz geschnitzte Konsole der Zeit um 1730/40, basierend auf Vorlagen des französischen Architekten und Bildhauers Juste-Aurèle Meissonnier oder seines Kollegen Pierre Contant d’Ivry. 400.000 bis 700.000 Franken soll die außerordentlich feine und dennoch kraftvolle Arbeit kosten. Bei 200.000 bis 300.000 Franken steht ein prunkvoller Deckenleuchter mit reichem Kristallbehang Genueser Provenienz um 1760. Auf der vergangenen Einrichtungsauktion im Dezember konnte Koller ein ähnliches Paar Leuchter für 515.000 Franken weitervermitteln. Ebenfalls unbekannt ist der Schöpfer einer etwa gleichzeitigen Kommode mit Rautenmuster, die Koller nach Rom lokalisiert. In den Maskarons der zarten und feinen Bronzen macht sich bereits der Einfluss einer neuen Griechenlandbegeisterung geltend (Taxe 140.000 bis 180.000 SFR).

In Frankreich sind die meisten herausragenden Stücke bestimmten Meistern zuzuordnen oder von ihnen sogar signiert worden. Niemand anders als Alexandre-Jean Oppenordt scheint beispielsweise für eine Kommode des beginnenden 18ten Jahrhunderts verantwortlich zu zeichnen, deren prächtige vergoldete Bronzebeschläge unter anderem mit Widderköpfen geschmückt sind (Taxe 240.000 bis 360.000 SFR). Von Pierre Roussel ist eine Kommode signiert, die mit ihrem zarten, an Schlingpflanzen erinnernden Intarsiendekor die Stilstufe des ausgehenden Rokoko um 1760 vertritt (Taxe 48.000 bis 78.000 SFR). Ein anderes Stück derselben Zeit von Jean-Pierre Latz zeigt ähnliche Formen, besitzt aber etwas reichere Bronzebeschläge (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR).

Einige Arbeiten hatte Koller schon in vergangenen Auktionen im Programm, etwa beim vorvergangenen Mal eine wuchtige Kommode Noël Gérards um 1720 aus dem Besitz Maria Callas’ für 60.000 bis 90.000 Franken, die diesmal um 10.000 Franken gesunken sind, oder in derselben Auktion eine chinoise Lackkommode François Rübestücks um 1760 für damals 100.000 bis 150.000 und jetzt 80.000 bis 140.000 Franken. Als Dauergast scheint sich bei Koller ein Bonheur du Jour des frühklassizistischen Meisters Charles Topino einnisten zu wollen, das bereits vor drei Jahren 120.000 bis 180.000 Franken angeboten wurde und preislich über mehrere Stufen jetzt auf 50.000 bis 90.000 Franken gefallen ist. Aus dem Stuhlsektor stehen eine Folge von vier geschnitzten Nussbaumstühlen „à la Reine“ von Pierre Nogaret aus Lyon um 1760 (Taxe 16.000 bis 26.000 SFR) und ein gleichaltriges Ameublement aus einem Canape und sechs Fauteuils in vergoldetem Buchenholz des Pariser Schreiners Louis-Charles Carpentier zu Verfügung (Taxe 36.000 bis 56.000 SFR).

Zu den Prunkstücken der Kunstschreinerei aus dem deutschsprachigen Raum zählt eine behäbige Zürcher Schreibkommode des späten Rokoko um 1770/75, die dem Umkreis Matthäus Funks zugewiesen wird, aber wohl nicht vom Meister selbst stammt (Taxe 70.000 bis 120.000 SFR). Mit ähnlich ausladendem Unterteil tritt eine weitere Schreibkommode, diesmal mit Vitrinenaufsatz, ebenfalls aus Zürich oder aber auch aus Winterthur an (Taxe 40.000 bis 70.000 SFR). Qualitativ und mit 60.000 bis 100.000 Franken preislich wieder etwas höher liegt eine Münchner Spätbarockkommode um 1730, die der Überlieferung nach aus dem Besitz Erzherzog Franz Salvators stammt, eines Schwiegersohns des österreichischen Kaisers Franz Joseph I. Schon einmal im vergangenen September im Programm war eine Potsdamer Wandkonsole der Zeit um 1750 mit reichem Blumenschmuck, die nach Entwürfen wohl von Johann Christian Hoppenhaupt in der Werkstatt Johann Georg Schleunigs oder Johann Schneggs ausgeführt wurde. Seinerzeit mit 50.000 bis 90.000 Franken bewertet, werden jetzt 45.000 bis 75.000 Franken verlangt.

Bedeutende Uhren spielen diesmal erst im ausgehenden 18ten Jahrhundert eine größere Rolle. Auch hier gibt es gelegentlich ein Wiedersehen mit alten Koller-Bekannten wie einer freischwingenden Skelettlyrapendule mit einem Werk Claude Charles François Filon und tiefblauem Emaildekor von Jean Coteau für 80.000 bis 140.000 Franken oder einer Skelettpendule mit Kalender von dem Pariser Uhrmacher Laurent und ebenfalls von Coteau emailliert für 55.000 bis 85.000 Franken. Die Möbel dieser letzten Jahre des Ancien Régime zeigen wieder stark gräzisierende Einflüsse, zum Beispiel eine Athenienne, eine kultische Räucherschale, um deren Mittelschaft sich eine Schlange windet, während die drei Beine in geflügelten weiblichen Genien enden. Einer bestimmten Pariser Werkstatt ist das Werk leider nicht zuzuordnen (Taxe 120.000 bis 180.000 SFR).

Ägyptisches spielt in einem großen Sekretär wohl von Bernard Molitor eine Rolle: Sphinx-Köpfe zieren die oberen Eckenden und die Dekorationstafel der mittleren Klapptür. Das kostbare, aber auch etwas akademisch wirkende Stück war ebenfalls schon vor einem halben Jahr bei Koller zugegen, damals für anspruchsvolle 150.000 bis 250.000 Franken. Der rapide Wertverfall äußert sich jetzt in einer Schätzung von nur 60.000 bis 100.000 Franken. Typisch Empire um 1800/05 mit ähnlichem stilistischen Einschlag aus dem Niltal ist ein kleiner Sekretär mit einer Signatur, die auf Georges Jacob II. und François Honoré Georges Jacob-Desmalter hinweist (Taxe 90.000 bis 140.000 SFR). Passend dazu gibt es ein Paar komplett vergoldete Bronzegirandolen mit Relief- und vollplastischem Dekor nach zeichnerischen Vorlagen Charles Perciers für 140.000 bis 240.000 Franken. Ungewöhnlich ist die Möbelform eines „Serre-Papiers“. Martin Guillaume Biennais schuf diesen Papier- und Dokumentenhalter in Form eines urnenartigen Kinderbetts um 1810 aus Mahagoni mit zarten Bronzebeschlägen (Taxe 40.000 bis 70.000 SFR).

Gelegentlich wird bei Koller auch die bildende Kunst gestreift, nicht nur in Form des bemalten Schrankes, sondern auch mit einer patinierten und vergoldeten Bronzefigur, die den schlafenden Cupido dargestellt und um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert von dem Florentiner Spätbarockmeister Gioacchino Fortini geschaffen wurde (Taxe 60.000 bis 90.000 SFR). Die große Kunst der Teppichweberei vertritt eine Tapisserie mit der Verbildlichung des Raubs der Europa aus einer Folge namens „Amours des Dieux“, die um 1760 in der Manufacture Royale des Gobelins nach zeichnerischen Vorlagen Jean-Baptiste-Marie Pierres hergestellt wurde (Taxe 35.000 bis 55.000 SFR). In der Historismusabteilung finden sich die alten Stile wiederaufgewärmt, allen voran ein Paar Pariser Kommoden um 1880 nach Vorlagen Martin Carlins und Modellen Paul Sormanis für 80.000 bis 140.000 Franken.

Bereits am 26. März wird Koller zunächst eine Sammlung von Gemälden und Kunstobjekten aus dem Nachlass der Grafen zu Münster unter den Hammer bringen, darunter ein Bildnis des wohl bekanntesten Mitglieds dieser Familie, Ernst Friedrich Herbert zu Münster, von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein aus dem Jahr 1801 (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR). Für das Königreich Hannover nahm Ernst Friedrich Herbert 1814/15 am Wiener Kongress teil, und ebenfalls 1814 wurde er zum Erblandmarschall in der Ständeversammlung des Landes erhoben. Den entsprechenden Zeremonienstab aus Gold und Email mit den Darstellungen eines Pferdes und eines Löwen, erstellt 1816 bei John Northam in London, gibt es jetzt für 70.000 bis 90.000 Franken. Auf einem Portrait Peter Eduard Ströhlings von 1822 ist der Graf mit diesem Marschallstab abgebildet (Taxe 4.000 bis 6.000 SFR).

Im Anschluss daran kommen Silber, Keramik und Skulpturen zum Aufruf. Den Auftakt macht ein kurioses Trinkspiel in Gestalt eines Affen mit zwei Jungen, um 1600 von einem bislang nicht identifizierten Augsburger Meister in Vermeil geschaffen (Taxe 70.000 bis 100.000 SFR). Gewöhnlicher ist ein Nürnberger Ananaspokal von Paulus Bair um 1613/29 (Taxe 12.000 bis 14.000 SFR). Dem immer etwas klassizistisch angehauchten französischen Barock gehört ein Ensemble aus Kanne und Becken an, das Meister Etienne Guyard um 1725 für den Herzog von Bouillon anfertigte (Taxe 60.000 bis 90.000 SFR). Unter den Skulpturen ist besonders eine gotische Madonna des mittleren 14ten Jahrhunderts zu nennen, die sich stilistisch dem lothringischen Raum zuordnen lässt (Taxe 50.000 bis 70.000 SFR). Eine Wandkonsole mit dem bärtigen Kopf des Chronos zwischen Blumenranken, um 1763/74 in Meißen wohl auf Basis einer Idee Johann Joachim Kändlers entstanden, gehört zu den Schmuckstücken der Porzellanabteilung (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR).

Die Auktion beginnt am 26. März um 14 Uhr mit dem Nachlass der Grafen zu Münster und 15:30 Uhr mit dem Silber, der Keramik und den Skulpturen. Am 29. März stehen ab 10 Uhr die Möbel auf dem Programm. Der Katalog ist im Internet unter www.kollerauktionen.ch abrufbar.

Kontakt:

Koller Auktionen

Hardturmstrasse 102

CH-8031 Zürich

Telefon:+41 (044) 445 63 63

Telefax:+41 (044) 273 19 66

E-Mail: office@kollerauktionen.ch



26.03.2012

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Pierre Roussel, Kommode, Paris um 1760
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Johann Joachim Kändler zugeschrieben, Wandkonsole, um 1763/74

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Georges Jacob II. und François Honoré Georges Jacob-Desmalter, Sekretär, Paris um 1800/05

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Taxe: 90.000 - 140.000 SFR

Losnummer: 1225

Charles Topino, Bonheur du Jour, Paris um 1780

Charles Topino, Bonheur du Jour, Paris um 1780

Taxe: 50.000 - 90.000 SFR

Losnummer: 1103

Deckenleuchter, Genua, um 1760

Deckenleuchter, Genua, um 1760

Taxe: 200.000 - 300.000 SFR

Losnummer: 1043

Folge von zwölf Lackfauteuils, Venedig, um 1760

Folge von zwölf Lackfauteuils, Venedig, um 1760

Taxe: 90.000 - 140.000 SFR

Losnummer: 1050

Kommode, Rom, um 1760

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Taxe: 140.000 - 180.000 SFR

Losnummer: 1053

Noël Gérard, Kommode, Paris um 1720

Noël Gérard, Kommode, Paris um 1720

Taxe: 50.000 - 90.000 SFR

Losnummer: 1064

Alexandre-Jean Oppenordt, Kommode, Paris um 1700/10

Alexandre-Jean Oppenordt, Kommode, Paris um 1700/10

Taxe: 240.000 - 360.000 SFR

Losnummer: 1060

Etienne Guyard, Kanne mit Becken, Paris um 1725

Etienne Guyard, Kanne mit Becken, Paris um 1725

Taxe: 60.000 - 90.000 SFR

Losnummer: 1771

Jean-Pierre Latz, Kommode, Paris um 1760

Jean-Pierre Latz, Kommode, Paris um 1760

Taxe: 40.000 - 60.000 SFR

Losnummer: 1118

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Portrait Ernst Friedrich Herbert Graf zu Münster, wohl 1801

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Portrait Ernst Friedrich Herbert Graf zu Münster, wohl 1801

Taxe: 8.000 - 12.000 SFR

Losnummer: 1611

John Northam, Zeremonienstab für den Landmarschall des Königreichs Hannover, London 1816

John Northam, Zeremonienstab für den Landmarschall des Königreichs Hannover, London 1816

Taxe: 70.000 - 90.000 SFR

Losnummer: 1629




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