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Leipziger Kunstpreis für Iris Touliatou

Der Kunstpreis „Europas Zukunft“ geht in diesem Jahr an Iris Touliatou. Die 1981 in Athen geborene Griechin, die in Paris und Berlin lebt und arbeitet, erhält die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung, die von dem Leipziger IT-Unternehmen „alpha 2000“ in Zusammenarbeit mit der dortigen Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) vergeben wird. Touliatou, die an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux Arts in Paris studiert hat, bezieht sich in ihrem Schaffen auf historische Quellen und greift dabei etwa auf Kinofilme, modernistische Architektur, Theater oder Musik zurück. Dadurch nimmt ihre künstlerische Praxis die Form eines visuellen Essays an, der sich aus einem mysteriösen und symbolischen Vokabular zusammensetzt und neue Interpretationen zur Idee des Modernismus hinzufügt.

So findet ihre Preisträgerausstellung in der GfZK ihren Ausgangspunkt in der 1937 von der U.S. Regierung abgesagte Premiere des Theaterstücks „The Cradle Will Rock“ unter der Regie von Orson Welles. Das Werk ist eine Allegorie auf Korruption und Habgier, die im fiktiven Steeltown in den USA spielt. Die Produktion wurde wegen ihres kritischen Ansatzes und der Analogien zum Zeitgeschehen verboten. Iris Touliatou geht nun in ihrer Ausstellung „Matter Enclosed in Heavy Brackets“ den Spuren des historischen Zwischenfalls nach und stellt Parallelen zu gegenwärtigen politischen und ökonomischen Verstrickungen her. Ihre speziell für Leipzig kreierten Arbeiten – Skulpturen, Collagen, ein Kurzfilm und Installationen – schöpfen dabei aus dem modernistischen Vokabular des Bauhauses und der Agitprop-Ästhetik und reagieren zugleich auf die architektonischen Gegebenheiten des Ausstellungsraums, der auf Ideen von Transparenz und Veränderbarkeit basiert.

Der Kunstpreis „Europas Zukunft“ wurde 2003 aus dem Wunsch heraus ins Leben gerufen, junge Kunstschaffende aus postkommunistischen Ländern für ihre künstlerische Arbeit auszuzeichnen und damit das Verstehen, das Miteinander und das Zusammenwachsen in Europa zu fördern. Seit 2010 wird der Preis für künstlerische Positionen aus ganz Europa verliehen. Der Radius überschreitet dabei die Grenzen der Europäischen Union und bezieht sich auf einen gemeinsamen historischen und kulturellen Raum. Bisherige Preisträger waren Kristina Leko, Rafal Bujnowski, Jakup Ferri, Ioana Nemes, Kamen Stoyanov, Ahmet Ögüt und im vergangenen Jahr Christodoulos Panayiotou.

Die Ausstellung „Iris Touliatou. Matter Enclosed in Heavy Brackets / Materie in eckigen Klammern“ läuft vom 21. April bis zum 24. Juni. Die Galerie für Zeitgenössische Kunst hat dienstags bis freitags von 14 bis 19 Uhr, am Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Galerie für Zeitgenössische Kunst
Karl-Tauchnitz-Straße 11
D-04107 Leipzig

Telefon: +49 (0)341 – 140 810
Telefax: +49 (0)341 – 140 81 11

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Iris Touliatou








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