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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Alte Meister bei Sotheby’s und Christie’s in New York

Eine schwere Last



Girolamo Romanino, Christus trägt das Kreuz, um 1542/43

Girolamo Romanino, Christus trägt das Kreuz, um 1542/43

Die massiven Balken des Kreuzes lasten schwer auf seinen Schultern, die Dornenkrone rankt sich gefährlich stachelig um seine Stirn. Mit gesenkten Lidern und verklärtem Blick schaut er aus dem Bild heraus. Der Strick um den Hals, die entblößte Schulter und die krummen Finger deuten auf seine Verwundbarkeit hin. Unmittelbar konfrontiert Girolamo Romanino den Betrachter mit dem Leiden des Gottessohnes. Doch neben der emotional ergreifenden Wirkung des Bildes fällt auch die malerische Perfektion und Genauigkeit auf, die Romanino dem schillernden rosa Gewand zuteil werden lässt. Nicht zuletzt die ausgewogene Komposition hat Christie’s zu einer Taxe von 2,5 bis 3,5 Millionen Dollar für das Bild von 1542/43 veranlasst. Damit ist das Romanino-Bild das Spitzenlos der Auktion am 6. Juni in New York. Auch Sotheby’s versteigert an diesem Tag Gemälde Alter Meister, doch konnte das Konkurrenzunternehmen dieses Mal nur weniger hochpreisige Bilder an Land ziehen. Das Toplos stellt hier Apollonio Domenichini für eine Schätzung von 400.000 bis 600.000 Dollar. In der Nachfolge Canalettos malt Domenichini, der auch als Meister der Veduten der Langmatt-Stiftung in Zürich bekannt ist, fein ausgeführt den Markusplatz und den Campo Santi Giovanni e Paolo mit zahlreichen Figuren.


Christie’s

Christie’s kann noch mit einem weiteren Bild aus der Kreuzigungsgeschichte aufwarten. Francisco de Zurbarán hat 1630/35 das Schweißtuch der Veronika als Trompe-l’œil gestaltet. Der schwarze Hintergrund verleiht dem 250.000 bis 350.000 Dollar schweren, weißen, faltigen Tuch gelungene Plastizität. Kein anderes biblisches Thema hat Peter Paul Rubens so häufig gemalt wie die „Anbetung der Könige“. Die für 500.000 bis 1 Millionen Dollar offerierte Ölskizze steht in Zusammenhang mit dem Mittelteil des Triptychons in der Sint Janskerk in Mechelen von 1616/19 und dem Altarbild im Louvre von 1626/27. Dass es nicht immer der Meister Raphael persönlich sein muss, um teuer zu werden, beweist die „Heilige Familie mit Spatz“ von Philippe de Champaigne. Der Franzose war zwar selbst nie in Italien, hatte aber die Möglichkeit eine Zeichnung Raphaels, die sich heute im Louvre befindet, zu studieren. So schafft de Champaigne im 17ten Jahrhundert das, was Raphael nicht vergönnt war: Er setzt die Zeichnung in ein vollendetes Ölgemälde um (Taxe 200.000 bis 300.000 USD).

Den direkten Einfluss Raphaels lässt Ridolfo Ghirlandaio, der Sohn des berühmten Florentiner Malers Domenico Ghirlandaio, durchblicken. Der Tondo, ein beliebtes Format in Florenz zu Anfang des 16ten Jahrhunderts, zeigt eine liebliche Madonna lactans, eingerahmt von zwei betenden Engeln (Taxe 300.000 bis 500.000 USD). Die Seltenheit eines vollständig erhaltenen Triptychons von Lorenzo di Bicci bemisst Christie’s mit einer Taxe von 200.000 bis 300.000 Dollar. Di Bicci, der um 1350 in Florenz geboren wurde, rahmt die Mitteltafel mit der Madonna, Magdalena und Christopherus auf den Seitentafeln des kleinen Hausaltars mit dem heiligen Bartholomäus und dem heiligen Antonius ein. Die religiöse Kunst ergänzen aus den Niederlanden etwa noch der Meister des Braunschweiger Diptychons mit einer spätgotischen trauten Viersamkeit von Maria mit ihrem Neugeborenen, der heiligen Magdalena und der heiligen Dorothea (Taxe 200.000 bis 300.000 USD) und aus dem spanischen Barock der Meister von San Hermenegildo mit der Dreiviertelfigur der heiligen Agnes samt Lamm und Martyrerpalme (Taxe 150.000 bis 250.000 USD).

Die hohe Zahl an hochpreisigen Altmeistern bei Christie’s liegt unter anderem darin begründet, dass einige große amerikanische Museum Bilder zugunsten ihres Ankauffonds zur Versteigerung freigeben. Unter den elf Meisterwerken des Metropolitan Museum of Art ist allen voran das Gemäldepaar „Die Ruinen“ und „Die alte Brücke“ von Hubert Robert von 1777 zu nennen. Robert stellt hier eine römische Ruinenlandschaft mit einer Flusslandschaft auf der Île-de-France gegenüber. Im für ihn seltenen Format des Tondo thematisiert er auf beiden Bildern Verfall und den Verlauf des Lebens. Zwischen 800.000 und 1,2 Millionen Dollar soll das Pendant einfahren. Die „Vogelfalle“ auf der rechten Seite der winterlichen Landschaft mit zugefrorenem See und Stadtkulisse gibt dem Bild von Pieter Breughel d.J. seinen Namen. Während dieses Breughel-Bild bei 250.000 bis 300.000 Dollar angesetzt ist, soll sein vielfiguriges und farbenfrohes Kinderspiel „Die Pfingstbraut“, ein alter Brauch wohl heidnischen Ursprungs in den Niederlanden, für 200.000 bis 300.000 Dollar das Auktionshaus verlassen.

Das Portrait einer jungen Dame gibt viele Rätsel auf. Ursprünglich für ein eigenhändiges Werk von Rembrandt gehalten, ordnen es Experten jetzt nur noch in den Umkreis des Meisters ein. Die Palette sei heller als bei Rembrandt und die Figur interagiere nicht mit ihrem Umfeld, auch die Datierung der auf 150.000 bis 250.000 Dollar geschätzten Tafel schwankt zwischen 1630 und 1640. Ein weiteres Portrait aus einer Privatsammlung stellt Peter Paul Rubens mit dem Bildnis des Ferdinando Gonzaga als Junge für 500.000 bis 700.000 Dollar, das im Januar schon einmal für rund 200.000 Dollar mehr in der Hauptauktion bei Christie’s seinen Auftritt hatte. Im Besitz des Los Angeles County Museum of Art befand sich lange Zeit die „Waldlichtung mit Rindern“ der beiden Landschaftsmaler Philips Koninck und Adriaen van de Velde. De Koninck legt hier nicht wie sonst den Fokus auf ein weites Panorama, sondern widmet sich dem intimen Blick auf einen Waldabschnitt mit Wasserstelle und Figurenstaffage (Taxe 400.000 bis 600.000 USD). Die Entwicklung des Blumenstilllebens lässt sich an Hand der noch strengen Komposition Jan Brueghels d.Ä für 500.000 bis 700.000 Dollar und Jan Frans van Daels atmosphärisch aufgefasstem Arrangement für 250.000 bis 350.000 Dollar nachvollziehen.

Sotheby’s

Ein Stillleben mit Blumen und Früchten auf einer Marmorplatte hat auch Sotheby’s zu bieten. Für 150.000 bis 200.000 Dollar können sich die Käufer das üppige und nie verblühende Arrangement von Paul Theodor van Brussel ins Wohnzimmer holen. Höhere Taxen weisen allerdings biblische Themen quer durch die Jahrhunderte auf. Am Anfang steht die Madonna auf dem Thron mit sechs Engeln von Pseudo Dalmasio degli Scannabecchi, der in der Mitte des 14ten Jahrhunderts in Pistoia und Bologna nachzuweisen ist. Für 250.000 bis 350.000 Dollar kann der zukünftige Besitzer den Gemeinsamkeiten mit Giotto nachgehen und mehr über die fast unbekannte Gestalt des italienischen Künstlers herausfinden. Genausowenig ist über den Maler einer „Anbetung der Hirten“ aus dem 15ten Jahrhundert bekannt. Der Künstler soll aus dem direkten Umfeld des Ercole de’ Roberti, dem führenden Maler von Ferrara, stammen. Die in mehrere Bildgründe aufgeteilte biblische Szene mit der hellen Farbpalette und dem linearen Malstil ist zwischen 200.000 bis 300.000 Dollar angesetzt. Einen hell erstrahlenden edlen, aber toten Christuskörper, getragen von Engeln, hat Francesco Trevisani wahrscheinlich zwischen 1705 und 1710 auf die Leinwand gebannt. Das beeindruckende Chiaroscuro, den gut modellierten Körper und die andächtigen Engel will Sotheby’s sich mit 180.000 bis 220.000 Dollar bezahlen lassen.

Denis Diderot lobte bei der Ausstellung in der Akademie 1765 „Die Freuden des Anakreon“ für seine Technik, Farben und Komposition. Allerdings kritisierte er, dass Jean-Bernard Restout den griechischen Dichter betrunken mit geröteten Wangen und in Begleitung einer Lyra spielenden, nackten Frau dargestellt hatte und nicht als einen würdigen alten Mann (Taxe 150.000 bis 200.000 USD). Der Einfluss seines Lehrers Claude Gillot lässt sich bei den kleinen Körpern und den überdimensionierten Köpfen der Putten in dem Gemälde „Le Royaume de l’amour“ gut erkennen. Eigene Akzente setzt Jean-Antoine Watteau aber schon in diesem Frühwerk mit den feinen Pinselstrichen. Das vor 13 Jahren wiederentdeckte Bild wird zwischen 200.000 und 300.000 Dollar aufgerufen. Für die französische Portraitkunst stehen François de Troys Bildnis eines vornehmen, älteren Mannes noch zu Zeiten des Absolutismus von 1725 (Taxe 60.000 bis 80.000 USD), Antoine Charles Horace Vernets Verherrlichung Napoleons als erfolgreicher Feldherr in der Schlacht (Taxe 100.000 bis 150.000 USD) oder Pierre Paul Prud’hons einfühlsame Schilderung der „Lavinie Barbier-Walbonne“ von etwa 1815 (Taxe 80.000 bis 120.000 USD).

Mit Jean-Joseph-Xavier Bidaulds Dorfbewohnern mit ihrem Vieh an einer Brücke vor der Ansiedlung an einem heiteren Tag aus dem Jahr 1830 ist die frühe Malerei des 19ten Jahrhunderts dann völlig erreicht (Taxe 50.000 bis 70.000 USD). Rückwärts geht dann die Reise ins deutsche 18te Jahrhundert mit Jakob Philipp Hackerts „Blick auf Giornico vom St. Gotthard-Pass in der Schweiz“ für 150.000 bis 200.000 Dollar. Die Preisvorstellungen gründen in der Seltenheit des Schweizer Motivs und der hervorragenden Provenienz aus der Sammlung des Philip Yorke, des dritten Duke of Hardwicke, und aus einer russischen Privatsammlung. Noch dem Rokoko gehören Christian Wilhelm Ernst Dietrichs galante Gesellschaft im Park mit einer komödiantischen Darbietung (Taxe 60.000 bis 80.000 USD) und August Querfurts Schlachtengemälde aus den 1750er Jahren, in dem er die Kämpfe um Wien während der Türkenbelagerung von 1683 schildert (Taxe 40.000 bis 60.000 USD).

Eine etwas unspektakuläre Landschaft des 17ten Jahrhunderts steuert Jacob van Ruisdael bei. Nach der Aufbewahrung in einigen namenhaften Privatsammlungen schickt das Art Institute of Chicago nun den gemächlichen Wasserfall mit bewaldetem Ufer nahe einer Burg für 80.000 bis 120.000 Dollar ins Rennen. Für die niederländischen Seestücke jener Zeit steht Willem van de Velde d.J. Gemeinsam mit seiner Werkstatt bannte er um 1658 einige Boote und Segelschiffe bei frischer Brise vor der holländischen Küste auf die Leinwand (Taxe 80.000 bis 120.000 USD). Eine ungewöhnliche Landschaftskomposition kommt von Melchior de Hondecoeter. Der Niederländer eröffnet dem Betrachter einen raffinierten Blick über eine Balustrade in einen Garten, in Nahaufnahme fliegen hier Wildenten, ein Adler und Hühner am Betrachter vorbei, eine Fontäne im Zentrum des Bildes betont sein hochrechteckigen Format (Taxe 300.000 bis 400.000 USD). Nochmal in die Renaissance wendet sich das Angebot mit dem „Urteil des Midas“. Die mythologische Erzählung aus Ovids Metamorphosen schuf wohl ein Künstler aus dem nächsten Umkreis Francesco Primaticcios (Taxe 100.000 bis 150.000 USD).

Die Auktionen finden am 6. Juni bei Sotheby’s um 10 Uhr, bei Christie’s um 17 Uhr statt. Die Kataloge sind unter www.sothebys.com und www.christies.com einsehbar.

Sotheby’s New York
1334 York Avenue
US-New York 10021

Telefon: +1 (0)212 – 606 7000
Telefax: +1 (0)212 – 606 7107

Kontakt:

Christie’s Rockefeller Center

20 Rockefeller Plaza

US-10020 New York

Telefon:+1 (212) 6362000

Telefax:+1 (212) 6362399

E-Mail: info@christies.com



03.06.2012

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Lisa Witte

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