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Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Rückblick: Alte und Neuere Meister bei Bassenge in Berlin

Putz putzt ganz ungemein



Christiaen van Couwenbergh, Joseph und Potiphars Weib, 1626

Christiaen van Couwenbergh, Joseph und Potiphars Weib, 1626

Ganz zu den 70.000 Euro, die das Berliner Auktionshaus Bassenge auf das Etikett von Christiaen van Couwenberghs Ölbild „Joseph und Potiphar“ geschrieben hatte, reichte es dann doch nicht auf der vergangenen Versteigerung Alter und Neuerer Meister. Die 1626 datierte Leinwand von knapp anderthalb Metern Breite gehörte zu den interessantesten Entdeckungen der Veranstaltung: Technisch hervorragend gemalt, zeugt es von der meisterhaften Frühreife des Künstlers, der bei der Entstehung des Bildes gerade 22 Lenze zählte. Besonders die Figur des fast geckenhaft in ein zeitgenössisches Kostüm gehüllten Joseph, der sich dem Zugriff der entblößten Frau gerade noch zu entziehen vermag, beeindruckt durch die reiche plastische Nuancierung. Der Hell-Dunkel-Kontrast verweist auf die Schulung des Künstlers an den großen Vorbildern seiner Zeit: Gerrit van Honthorst und letztlich Caravaggio, auf den so Vieles in der Historienmalerei jener Jahre zurückgeht. Gleichwohl schlug der Hammer früh aufs Pult, als es um diese Losnummer ging: 50.000 Euro erzielte Bassenge für den zuletzt in Berliner Privatbesitz befindlichen Couwenbergh.


Gemälde Alter Meister

Trotz dieses etwas enttäuschenden Endergebnisses bestätigte das prächtige Barockgemälde seinen Vorrang als Hauptlos der Veranstaltung am 1. Juni. Die Altmeistergemälde hatten an dem insgesamt erfreulichen Resultat, das sich nicht zuletzt in einer losbezogenen Zuschlagsquote von fast 69 Prozent niederschlug, großen Anteil, wenngleich nicht nur der Couwenbergh ein wenig schwächelte. Denn bei hohen Preisen folgten die Kunden nicht immer den Vorstellungen des Versteigerers. So wurde auch eine abendlich beleuchtete Waldlandschaft mit badenden Nymphen von Jan Lievens um 1657/60 schon bei 27.000 Euro vergeben (Taxe 40.000 EUR); das Vanitasstillleben mit Totenschädel, Sanduhr und Notenblättern“ von Edwaert Collier aus dem Jahr 1693 wollte bei 18.000 Euro gar keiner mitnehmen, ebenso eine vornehme Jagdgesellschaft bei der Rast des Haarlemer Malers Dirck Maas von 1698 bei 9.000 Euro.

Auf der anderen Seite aber gab es teils erhebliche Wertsteigerungen, etwa von 15.000 Euro auf 19.500 Euro für eine kräftige altdeutsche Darstellung der drei Heiligen Sebastian, Martin und Rochus vom sogenannten Meister des Schwabacher Crispinus-Altars, der allgemein in die Zeit um 1500 gesetzt wird, oder von 2.400 Euro auf 6.000 Euro für eine vielfigurige Kreuzigung Christi aus der Hand des Antwerpener Spätrenaissancemalers Cornelis de Baellieur d.Ä. Der Name Caravaggio verband sich noch einmal mit der Verbildlichung einer ekstatisch entrückten Maria Magdalena in der Wildnis, die nachweislich auf einem heute verschollenen Original des biografisch wie künstlerisch stürmischen Frühbarockmalers basiert. Hier kamen 15.000 Euro heraus (Taxe 12.000 EUR). Ebenfalls unbekannt ist der wohl lombardische Schöpfer einer Personifikation der Architektur auf einer leicht hochgestreckten Achtecktafel von circa 1600. Die Wertsteigerung von 1.800 Euro auf 17.000 Euro lässt aber die Spekulation eines Händlers vermuten.

Dem Umkreis des Venezianers Sebastiano Ricci soll eine schlafende Nymphe entstammen, die von allerlei mythologischem Personal umgeben und von einem Satyr gierig beäugt wird. Von 2.400 Euro auf 8.500 Euro verbesserte sich das Werk. Mit ziemlicher Sicherheit Johann Michael Rottmayr wird eine Darstellung der halbnackten Kleopatra im Augenblick unmittelbar vor ihrem Tod durch einen Schlangenbiss zugewiesen. Dem folgten offenbar auch die Bieter, die die gut einen Meter hohe Leinwand von 18.000 Euro auf 24.000 Euro hoben. Jan van Huchtenburghs dramatische und figurenreiche „Schlacht von Peterwardein“ aus dem Jahr 1716 machte sich dann bei 7.500 Euro davon (Taxe 6.000 EUR), eine nicht zu lokalisierende Reiterschlacht von Georg Philipp Rugendas d.Ä. um 1700 dagegen schon bei 3.000 Euro (Taxe 4.000 EUR). Ruhiger ging es auf der nun 4.000 Euro teuren holländischen Flusslandschaft mit Fischern und Müllern bei einer Bastion von Heinrich Wilhelm Schweickhardt zu (Taxe 4.500 EUR).

Gemälde Neuerer Meister

In die preislichen Regionen der besten Altmeistergemälde drang das 19te Jahrhundert nur in zwei Fällen vor: Einmal in Form des Titelloses, Bernard Claris’ exotisch verklärten Bildnisses einer jungen Orientalin mit Seidenturban von 1850 für 15.000 Euro (Taxe 12.000 EUR), und dann mit Johann Peter Hasenclevers biedermeierlich-romantischer Nachtszene einer „Sentimentalen“, die in ihrer Stube sitzt und durch das geschlossene Fenster den hellen Vollmond betrachtet, von circa 1846/47 für 20.000 Euro (Taxe 15.000 EUR). Ansonsten dominierten bei den Neueren Meistern die Produkte verschiedener Landschaftsmaler, wie Carl Daniel Freydancks „Ansicht von Strausberg“ mit dem großen Straussee im Vordergrund um 1839 für 7.000 Euro (Taxe 2.500 EUR), zum gleichen Wert James Webbs „Fischerboote vor Mount Orgueil, Jersey“ auf den wilden Wellen (Taxe 8.000 EUR) oder Thomas Lunys Blick durch die beeindruckende Grotta di Palazzo bei Polignano a Mare in Apulien von 1832 für 5.500 Euro (Taxe 6.000 EUR). Auch der preußische Hofmaler Julius Schlegel bewies mit seiner stimmungsvollen Aufnahme des Heiligen Sees in Potsdam samt Marmorpalais von 1866 in einem Berliner Auktionshaus bei 4.000 Euro selbstredend seine Zugkraft (Taxe 1.800 EUR).

Nach Norden ging es dann mit Franz Richard Unterbergers Impression am Hardanger Fjord in Norwegen mit Blick in eine diesige Ferne für 4.200 Euro (Taxe 4.500 EUR), ebenfalls bei der noch engeren Schlucht einer Fjordlandschaft mit kleinem Dampfer von Adelsteen Normann für 3.100 Euro (Taxe 1.500 EUR). Dass es eindrucksvolle Kreidefelsen nicht nur auf Rügen, sondern auch auf der Ostseeinsel Møn gibt, machte der Däne Christian Zacho mit seiner sommerlichen Szenerie der hoch aufragenden Klippen von 1874 deutlich. Mit 3.600 Euro wurde hier das Doppelte der Schätzung bewilligt. Doch die Sehnsucht nach dem Süden überwog, etwa mit Albert Flamms seltsam beleuchteter Sicht von Anacapri auf die Bucht der Marina Grande auf Capri für 3.200 Euro (Taxe 1.800 EUR), Wilhelm Brückes kleiner Kapelle an einem oberitalienischen Bergsee für 1.800 Euro (Taxe 2.200 EUR) oder Louis Gurlitts Blick auf die Akropolis in der heißen Mittagssonne für 4.600 Euro (Taxe 2.800 EUR). Nur dem August Lucas zugeschriebenen Ölgemälde „In der Serpentara“, dem Steineichenwäldchen oberhalb von Olevano Romano, wollte bei 12.000 Euro niemand folgen.

Zeichnungen Alter Meister

Der Hauptteil der Versteigerung entfiel auf die ureigenste Domäne von Bassenge: die Handzeichnung. Besonders figurenreiche Darstellungen mythologischer oder frühchristlicher Themen erfreuten sich großer Beliebtheit, etwa eine François Quesnel zugewiesene Verbildlichung des römischen Soldaten Viktor von Marseille, der sich weigert, das römische Götzenopfer zu leisten, für 9.500 Euro (Taxe 2.400 EUR) oder Paolo Paganis von unten gesehener Götterhimmel am Olymp mit einer weiteren Studie auf der Rückseite für taxgerechte 6.000 Euro. Auch wenn kein Künstler angegeben war, war der Erfolg nicht ausgeschlossen, wie die Steigerung von 1.200 Euro auf 5.000 Euro für eine niederländische Venus samt Amor bewies, die sich um 1590 auf einem delphinartigen Wesen erheben. Eine rasche Federzeichnung Christi in Emmaus aus der Rembrandt-Schule kletterte sogar von 1.800 Euro auf 9.000 Euro. Übertroffen wurden sie alle von einem ovalen Blatt, das Diana, von einem Satyr belauscht, mit Hund in einer Waldgegend präsentiert und dem Utrechter Adam van Vianen d.Ä. zugeschrieben wird. Der Zuschlag von 24.000 Euro entsprach letztlich dem Zwanzigfachen der Schätzung.

Auf der Sollseite steht dagegen noch immer Martin Preyss mit seiner fein ausgearbeiteten „Hochzeit zu Kanaa“ und wartet bei 20.000 Euro auf einen Abnehmer. Als einzelne Figurenstudie machte ein junger Page mit Königskrone auf sich aufmerksam, der den Betrachter während des Schreitens über seine linke Schulter hinweg anblickt. Von dem 1618 im westfälischen Soest geborenen und 1680 London gestorbenen Peter Lely mit schwarzem Stift gezeichnet, spielte das Blatt 4.400 Euro nur 100 Euro unterhalb der Erwartungen ein. Die drei göttlichen Tugenden „Fides, Spes und Caritas“, die der Züricher Rudolf Meyer 1627 als Putten mit den Symbolen Kelch, Anker und brennendem Herzen in drei kleinen rotbraunen Tondi verbildlichte, kosteten 2.600 Euro (Taxe 3.000 EUR). Ein sitzender männlicher Rückenakt, der gegen 1577/84 aus der Werkstatt Federico Zuccaros als Studie für die Dekoration der Cappella Paolina im Vatikan hervorging, legte auf 4.800 Euro zu (Taxe 3.000 EUR).

Landschaftliches gab in Form von Salvator Rosas Gebirgsgegend mit Bäumen an einem Bach, allerdings schon für 8.500 Euro statt der anvisierten 12.000 Euro. Ihre Schätzung von 1.800 Euro traf genau Anthonie Waterloos mit schwarzem Stift gezeichnete, weite Flussgegend mit mächtigem Bauerngehöft im Vorder- und kaum sichtbarem Dorf im Hintergrund. Auf 1.600 Euro verbesserte sich Jacques d’Arthois’ dicht mit dem Tuschepinsel bemalte Baumlandschaft mit einer kleinen Ansammlung von Häusern (Taxe 1.000 EUR). Auch einige Naturstudien sind zu nennen wie mehrere feine, vermutlich von dem Niederländer Matthias Withoos in Deckfarben festgehaltene Schmetterlinge für 3.600 Euro (Taxe 3.500 EUR) oder die aquarellierte Zeichnung einer Tulpe, die dem Amsterdamer Anthony Claesz zugeschrieben wird, für 4.000 Euro (Taxe 2.500 EUR).

Hohe Ausfälle gab es bei den Zeichnungen des 18ten Jahrhunderts. An der Spitze rangierten mit 24.000 Euro die „Sieben Sakramente: Taufe, Firmung, Feier der Eucharistie, Beichte, Krankensalbung, Priesterweihe und Ehe“ von Pietro Antonio Novelli. Die sieben gemäldehaft angelegten Blätter von 1779 sind im Nachverkauf noch bei 20.000 Euro zu haben, ebenfalls Joseph Anton Kochs „Arkadische Landschaft mit Wasserträgerin“ von 1810 für 5.000 Euro oder das Album mit etwa 94 Heiligen- und Aposteldarstellungen von Johann Wolfgang Baumgartner, Josef Christ und deren Umfeld für 10.000 Euro. Baumgartners Rocaillekartusche mit einer Allegorie der göttlichen Weisheit reüssierte indes bei taxgerechten 2.400 Euro. So gab es also bei den günstigeren Preisen einige erfreuliche Entwicklungen, etwa bei den sechs kleinen holländischen Stadtansichten Abraham Rademakers von 2.800 Euro auf 3.000 Euro, bei Tiberius Dominicus Wochers Orientalen vor einem antiken Grabmal mit römischen Kriegern um 1774 von 1.200 Euro auf 2.400 Euro oder bei dem liegenden männlichen Torso in Rötel von Joseph Bergler d.J. auf 2.200 Euro (Taxe 1.800 EUR).

Auch der hochformatige Entwurf für ein Fresko der Marter des heiligen Vitus, der von dem Augsburger Barockmaler Johann Georg Bergmüller stammen soll, fand bei 1.800 Euro seine Liebhaber (Taxe 1.200 EUR), ebenso mehrere Blätter Daniel Nikolaus Chodowieckis mit dem Profilbildnis eines Herrn in Rötel von 1773 bei 2.600 Euro an der Spitze (Taxe 2.500 EUR), Johann Heinrich Lips’ Aquarell einer pastoralen Landschaft mit Hirtenpaar im Abendlicht bei 1.600 Euro (Taxe 1.500 EUR) oder Franz Kobells recht unspektakulärer Blick in die Krone eines Baumes für 1.500 Euro (Taxe 600 EUR). Dass manchmal allein die Qualität oder das Thema und nicht der Name über den Wert eines Kunstwerks entscheidet, zeigte das ovale Bildnis des Malers Johann Friedrich August Tischbein, das mit „G W: Strauß del Stuttgart 1800“ signiert ist und damit auf Georg Wilhelm Strauß hindeuten könnte. Der Lohn der feinen Kreidearbeit waren 2.600 Euro (Taxe 1.500 EUR). So erging es gleichfalls einer dichten französischen Rötelzeichnung um 1740 mit einem sehr präsenten Knaben im Narrenkostüm. Hier stritten die Bieter solange, bis 4.500 Euro erreicht waren (Taxe 1.200 EUR).

Zeichnungen Neuer Meister

Am Übergang zum 19ten Jahrhundert standen einige Landschafter, allen voran Jakob Philipp Hackert mit einem fein gezeichneten Blick auf Capistrello in den Abruzzen von 1793 für 11.000 Euro (Taxe 7.000 EUR) sowie Hubert Robert mit einer gerötelten Waldlandschaft mit Wäscherin an einem halb ruinösen Brunnen von 1771 für 8.000 Euro (Taxe 9.000 EUR). Mit Christoph Heinrich Knieps Eichen bei La Cava von 1820 für 2.800 Euro war das neue Jahrhundert dann letztlich erreicht (Taxe 2.000 EUR). Hier setzte sich diese Linie fort unter anderem mit einer spätromantischen Campagnalandschaft Johann Wilhelm Schirmers aus der Mitte der 1840er Jahre für 10.500 Euro (Tax 4.500 EUR), Thomas Enders unvollendetem Waldbach mit bemoosten Felsen für 4.000 Euro (Taxe 1.800 EUR), Achille Gigantes Panorama von Lano auf Ischia mit dem Vesuv im Hintergrund für 1.400 Euro (Taxe 800 EUR) oder Oswald Achenbachs Aquarell- und Gouachemalerei mit der Cestius-Pyramide in Rom bei Sonnenuntergang für 3.000 Euro (Taxe 1.600 EUR).

Da Giuseppe Pietro Bagettis Aquarell der „Gesamtansicht von München vom Gasteig aus“ um 1815 bei taxierten 12.000 Euro liegenblieb, wurde der Höhepunkt der Neueren Meister bei einem Zuschlag von 17.000 Euro ein Werk des Symbolismus, Léon Spilliaerts illustratives Farbkreidenaquarell „Meditation“ zu dem Bühnenstück „Marieke van Nieuwmeghen“, einer Art altflämischem „Faust“ (Taxe 14.000 EUR). Robert Fowler steuerte zu dieser Epoche das grünblaue Aquarell „The Pool“ mit einer mystischen verschwommenen Frauengestalt für 2.800 Euro bei (Taxe 2.500 EUR). Auch sonst dominierten figürliche Szenen wie Edward Cucuels detaillierte Momentaufnahme zahlreicher vornehm gekleideter Besucher der Weltausstellung in St. Louis von 1904 für 8.000 Euro (Taxe 3.500 EUR) oder Johann Wilhelm Völkers Dokumentation einer Adelshochzeit im Fürstenhaus Löwenstein-Wertheim-Rosenberg auf deren Schloss im unterfränkischen Kleinheubach von 1851 für 4.000 Euro (Taxe 800 EUR). Der Münchner Historienmaler Eduard Ille setzte eine pathosschwangere Illustration zu Ludwig Uhlands Ballade „Des Sängers Fluch“ um 1865 bei 1.400 Euro ab (Taxe 1.200 EUR).

Zwei Herren und eine behandschuhte Hand mit Fächer finden sich auf einem Studienblatt des preußischen Realisten Adolph von Menzel, das 11.000 Euro einwarb (Taxe 12.000 EUR). Unter den Bildnissen ragten Ludwig Emil Grimms Portrait der 17jährigen Hedwig von Münchhausen, einer angeheirateten Verwandten des Künstlers, von 1839 für 6.000 Euro (Taxe 2.500 EUR), Ludwig Passinis großbürgerliches, historistisches Interieur mit einem elegant gekleideten Herrn am Schreibtisch von 1894 für 5.500 Euro, der jüngst als der Berliner Bankier Ernst Mendelssohn-Bartholdy identifiziert werden konnte (Taxe 3.500 EUR) und Leo Putz’ prächtig geputzte Dame von 1899 für 6.500 Euro hervor (Taxe 3.000 EUR). Der Orient war durch Adolf von Meckels maurischen Knaben mit zwei Windhunden vor einem hufeisenbogigen Tor von 1889 vertreten. 1.800 Euro konnten hier nicht genug sein: 8.000 Euro wurden dem feinen Aquarell eher gerecht.

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Galerie Bassenge

Erdener Straße 5a

DE-14193 Berlin

Telefon:+49 (030) 893 80 290

Telefax:+49 (030) 891 80 25

E-Mail: info@bassenge.com



19.08.2012

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander/Ulrich Raphael Firsching

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