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Hans Thuar in Bonn

Der Fundus an Expressionisten aus dem Rheinland scheint unerschöpflich. Das kann dem August Macke Haus in Bonn, das sich dezidiert seinem Namensgeber und dieser Epoche verschrieben hat, nur recht sein. Schon seit 1991 präsentiert es das Leben des großen Malers und sein Umfeld und hat sich bisher noch nicht wiederholt. Aktuell ist Hans Thuar an der Reihe, Anlass sein 125ster Geburtstag. Als enger Freund Mackes gehörte der 1887 bei Lübben im Spreewald geborene Maler in den inneren Zirkel der Rheinischen Expressionisten. Seine Kindheit verbrachte Hans Thuar in Köln, lernte Macke schon im Alter von zehn Jahren kennen und war nach einem Unfall im Mai 1899 an den Rollstuhl gefesselt. Während des langen Krankenhausaufenthalts half ihm sein Freund den Lebensmut wiederzufinden und führte ihn an die Malerei heran. Nach Besuch der Kunstakademie Düsseldorf in den Jahren 1907 bis 1910, mittlerweile verheiratet und Familienvater, ließ sich Thuar 1919 dauerhaft in Bonn nieder. Hier schuf er seine leuchtenden Landschaften, farbintensiven Stillleben und die psychologisch feinsinnigen Porträts.

„Es ist mir immer wieder klar, daß ich ein Maler der Farbe bin. Alle ‚Sujets‘ werden immer nur Objektträger für die farbige Vision sein“, schrieb Hans Thuar 1943 im Rückblick auf sein künstlerisches Schaffen. Ein dynamischer Pinselstrich, kraftvolle, reine Farben, ein pastoser Farbauftrag und teils die Zerlegung der Bildgegenstände in ein kubistisch inspiriertes Formenkonglomerat charakterisieren denn auch seine Bilder. Der Wunsch, ein Gärtner zu sein, der in und mit der Natur arbeitet, hat Thuar sein Leben lang begleitet. Da ihm körperliche Arbeit in der Natur aufgrund seiner Behinderung nicht möglich war, malte er, wann immer es ging, vor der Natur. Dabei entstanden lyrische Stimmungen wie die „Blühenden Obstbäume (Endenich)“ von 1911 oder kosmische Friedensvisionen wie „Reh in Berglandschaft“ von 1914. Die Malerei selbst wurde Thuars Garten; hier arbeitete er sorgsam und langfristig auf ein Werk hin, das als Ganzes Bestand haben sollte.

Die Ausstellung „Im Garten der Kunst – Hommage an Hans Thuar zum 125. Geburtstag“ ist bis zum 27. Januar 2013 zu sehen. Das August Macke Haus hat täglich außer montags von 14:30 bis 18 Uhr, samstags, sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der an der Museumskasse 20 Euro kostet.

August Macke Haus
Bornheimer Straße 96
D-53119 Bonn

Telefon: +49 (0)228 – 65 55 31
Telefax: +49 (0)228 – 69 15 50

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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04.10.2012, »Im Garten der Kunst« Hommage an Hans Thuar zum 125. Geburtstag

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August Macke Haus

Künstler:


Hans Thuar








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