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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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„Bundeskünste“ in der Bonner Bundeskunsthalle

Nicht nur Unternehmen, Verbände, Privatiers sammeln Kunst, auch die Bundesrepublik Deutschland finanziert sich eine eigene Sammlung. 1970 begann Bundeskanzler Willy Brandt auf Anregung des Vorsitzenden des Deutschen Künstlerbundes, Georg Meistermann, eine Bundeskunstkollektion aufzubauen. Sie hat den Anspruch, die Entwicklung zeitgenössischer Kunst in Deutschland zu dokumentieren und Künstler zu fördern. Bis heute sind über 1500 Werke zusammengekommen. 1200 davon sind an Botschaften, Ministerien oder auch Museen verliehen. Der Versicherungswert beziffert sich auf 32 Millionen Euro.

In den letzten 42 Jahren wurden die Ankäufe jeweils von unterschiedlich zusammengesetzten Kommissionen entschieden. Vorgaben werden den ehrenamtlich engagierten Fachleuten, meist Kunsthistorikern und Ausstellungskuratoren, nicht gegeben. Jedoch müssen die angekauften Arbeiten nach 1949 entstanden sein und von deutschen oder in Deutschland lebenden Künstlern stammen. Darüber hinaus sollte ein Bezug zu Deutschland gegeben sein. Zwischen 400.000 Euro bis 500.000 Euro stehen pro Jahr zur Verfügung.

Unter dem etwas marktschreierischen Titel „Nur Hier“ stellt derzeit die Bundeskunsthalle in Bonn eine Auswahl an 100 Werken von 78 Künstlern aus insgesamt 238 Ankäufen vor, die die zwischen 2007 bis 2011 amtierende Ankaufskommission auf vier Kunstmessen, nämlich der Art Cologne, der FIAC in Paris, Art Basel sowie Frieze Art Fair in London, getätigt hat. Den Besucher erwartet ein anregendes Crossover verschiedener künstlerischer Disziplinen. Man spürt bei allen Exponaten neben formal stimmiger Gestaltung teils dominierendes, den Betrachter berührendes politisches Gewicht. Dies kommt nicht von ungefähr, denn so genannte „politische Kunst“ stand im Fokus der letzten Ankaufskommission.

Aber auch Überlegungen, wo ein Werk idealerweise aufgestellt werden könnte, sind unverkennbar. Ersichtlich wird dies etwa bei originell, aber nicht dekorativ gestalteten Paravents von Eva Berendes oder der „Chinesischen Mauer“ von Julia Horstmann sowie Andrea Geyers Installation aus Archivkästen. Dialogfördernd wirkt sich eine werkimmanente geschichtliche Relevanz aus. Thomas Kilppers Linoldruck „Brandt / Guillaume“ oder zwei Telefonbänkchen von Peter Rösel, bestückt mit einem stattlich dicken Fernsprechbuch von 1941 und einem dünnen von 1945 sind hier zu nennen. Ecke Bonk dokumentiert in einem Leuchtkasten einen perfekt schwarz glänzenden „Trabant E Klasse“, den es so nie in der DDR gegeben hat, quasi als Verklärung der Vergangenheit.

Die Ausstellung „Nur Hier. Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland. Ankäufe von 2007 bis 2011“ ist bis zum 14. April zu sehen. Die Bundeskunsthalle hat täglich von 10 bis 19 Uhr, dienstags und mittwochs zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der an der Museumskasse 24 Euro kostet.

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Friedrich-Ebert Allee 4
D-53113 Bonn

Telefon: +49 (0)228 – 91 71 0
Telefax: +49 (0)228 – 23 41 54

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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18.01.2013, Nur hier. Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland. Ankäufe von 2007 bis 2011

Bei:


Kunst und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland








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