Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 22.02.2020 Auktion 22. Februar 2020: Norddeutsche Kunst - Dekorative Kunst

© Auktionshaus Stahl

Anzeige

Enten am Wehr / Alexander Koester

Enten am Wehr / Alexander Koester
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Kunsthistorische Entdeckungen glänzten bei den Alte Meister im Wiener Dorotheum

Streit um junge Damen



Jusepe de Ribera, Die Verspottung Christi

Jusepe de Ribera, Die Verspottung Christi

Vier Männer drängen sich um ihn herum, einer hat sich unmittelbar vor ihm niedergelassen und streckt ihm frech die Zunge heraus, seine Hände sind gefesselt, sein Kopf drückt eine Dornenkrone – Christus selbst aber bleibt ruhig. Ernst und doch gelassen, als ginge ihn das ganze Spektakel gar nichts an, schaut er aus dem Bild heraus den Betrachter an, der sich entscheiden muss, ob er auch zu diesem Mob gehören will oder sich trotz der Härten, die ihn dann erwarten werden, zu Christus bekennt. Diese Version des oft dargestellten Sujets der Verspottung Christi stammt von Jusepe de Ribera, dem berühmten aus Spanien stammenden Barockmaler, und entstand wohl in den frühen 1620er Jahren zu Beginn seiner neapolitanischen Werkphase. Es waren wohl der große Name, die ausgezeichnete Qualität und die Wiederentdeckung des bislang unpublizierten Werkes zugleich, die diesem Gemälde auf der Altmeisterauktion im Wiener Dorotheum rege Aufmerksamkeit sicherten. Jedenfalls wurden die Erwartungen des Auktionshauses sogar noch übertroffen: Für 600.000 Euro statt der anvisierten 300.000 bis 500.000 Euro verließ die gut einen Meter hohe Leinwand den Saal.


Die zweitbeste Altmeisterauktion in der Geschichte des Hauses konnte das Dorotheum in diesem Frühjahr verbuchen. 7,77 Millionen Euro einschließlich der Aufgelder standen nach dem Aufruf der rund 350 Losnummern am 17. April unterm Strich. Besonders die Italiener überraschten mit mehreren zugkräftigen Neuentdeckungen. So konnte sich der Wert eines eleganten Damenbildnisses als Allegorie des Überflusses von Giuseppe Maria Crespi auf 300.000 Euro rund verdreifachen. Aus dem unteren Bereich arbeitete sich das Damenportrait eines Meisters aus der Nachfolge Leonardo da Vincis von 50.000 bis 70.000 Euro auf 110.000 Euro empor, ebenso ein heiliger Georg nach dem Drachenkampf, von einem Norditaliener im 16ten Jahrhundert monumental in Szene gesetzt, von 40.000 bis 60.000 Euro auf 100.000 Euro. Einen Sprung von ebendieser Erwartung gar auf 165.000 Euro vollzog Pietro Antonio Rotaris feines Bildnis einer jungen Frau in rotem, pelzverbrämtem Mantel, das in seiner äußerlichen Schlichtheit und dem tiefen Eindringen in das Seelenleben der Dargestellten bereits den frühen Klassizismus und die Epoche der Empfindsamkeit ankündigt. Eine noch etwas klassischer gehandhabte „Auffindung des Moses“ aus der Hand Rotaris erzielte 85.000 Euro (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Jeweils 200.000 Euro am unteren Ende des Schätzpreises schafften zwei weitere Arbeiten bedeutender Meister des 18ten Jahrhunderts: Michele Marieschis Blick über den Canal Grande mit Rialtobrücke und Palazzo dei Camerlenghi sowie Alessandro Magnascos bühnenhaftes Gefängnisinterieur mit der alttestamentlichen Szene „Josef als Traumdeuter“ wohl aus den späten 1720er Jahren. Zu nennen sind zudem eine opulente Marktszene Giacomo Legis auf über zwei mal fast drei Metern für 100.000 Euro, Bartolomeo Cavarozzis mit saftigen Weintrauben überhäufter Korb für 110.000 Euro (Taxen je 100.000 bis 150.000 EUR) und Sebastiano Marsilis Bildnis einer Dame mit Kind, vielleicht Alessandra di Vieri de’Medici, für 165.000 Euro (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR).

Taxgerecht kamen die Anbetung des kleinen Jesu durch Maria, Joseph und Anna des Caravaggisten Giovanni Francesco Guerrieri bei 65.000 Euro (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR), die auf drei Personen konzentrierte Szene „Josef als Traumdeuter“, Michele Desubleo zugeschriebenen, bei 36.000 Euro (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR) oder die harmonische arkadische Landschaft mit Hirten von Andrea Locatelli bei 30.000 Euro ans Ziel (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR). Unerwartet schlecht schnitt dagegen eine querovale Komposition Giovanni Francesco Barbieris, genannt Il Guercino, ab: Seine Allegorie mit Mars und Chronos sowie der barbusigen Venus, die den kleinen drallen Amor mit einem Netz verhüllt, wurde schon bei 120.000 Euro zugeschlagen, immerhin mindestens 80.000 Euro unterhalb der Schätzung. Einige weitere hochgehandelte Stücke, unter anderem Giovanni Benedetto Castigliones tierreiche biblische Erzählung von Aufbruch Abrahams nach Kanaan oder die durchaus originellen Amoretten beim Bogenschießen und Pfeileschmieden von Valerio Castello, fanden vorerst keine Abnehmer (Taxen je 150.000 bis 200.000 EUR).

Spitzenlos der Niederländer wurde Jan Breughels d.J. sanft belebte Dorflandschaft mit Bäumen auf einer gut einen halben Meter breiten Holztafel für 260.000 Euro – auch dies eine Wiederentdeckung (Taxe 120.000 bis 160.000 EUR). Dahinter rangierten bei je 200.000 Euro Cornelis van Cleves von italienischer Renaissance und Manierismus tangierte Madonna mit Engeln und Johannesknaben (Taxe 120.000 bis 180.000 EUR) und Pieter Breughels d.J. kleiner Tondo mit der Verbildlichung eines alten niederländischen Sprichworts (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Nochmals antreten müssen wird dagegen das schöne Kinderbild mit Christus und Johannes vor einer lauschigen Landschaft aus der Werkstatt Peter Paul Rubens’. Trotz qualitäts- und stimmungsvoller Malerei scheiterte die großformatige Leinwand an 250.000 bis 300.000 Euro. Auch Hendrik van Balens d.Ä. und erneut Jan Breughels d.J. „Versöhnung Jakobs mit Esau“ stellte sich 180.000 bis 220.000 Euro auf der Rückgangsliste ein.

Sein Vater Jan Brueghel d.Ä. hatte dann wieder etwas mehr Glück. Für einen Zyklus von vier Leinwandgemälden aus seiner Werkstatt mit den vier Jahreszeiten entschieden sich die Kunden bei 80.000 Euro (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Vieles aus der niederländischen Kunst spielte die anvisierten Preise ein, so Joost Cornelisz Droochsloots querovale Dorfstraße mit teils vornehm gekleideten Spaziergängern 20.000 Euro, Martinus Nellius’ bewegt gestaltetes Stillleben mit Früchten, Fayenceteller und gefüllten Weingläsern 28.000 Euro, der nachdenkliche Philosoph Heraklit am Lesepult von Gerard ter Borch d.J. 30.000 Euro und die Pendants einer sommerlichen sowie winterlichen Flusslandschaft von Mathys Schoevaerdts 60.000 Euro.

Die Deutschen hatten mit einer recht großen Holztafel von Vater und Sohn Jörg Breu aus Augsburg einen achtbaren Auftritt: Ihre „Heilige Sippe“ mit reichem Figurenpersonal in unterschiedlichen Posen und mit vielfältigen stilistischen Einflüssen traf die Mitte der Schätzung von 80.000 bis 100.000 Euro. Ein elegantes Damenportrait Johann Heinrich Tischbeins d.Ä. noch ganz im Rokokostil verdoppelte seinen Wert auf 60.000 Euro. Johann Ernst Heinsius führte diesen Stil in seinem nun 22.000 Euro teuren Aktgemälde „Venus und Amor“ noch 1780 fort (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR). Die Österreicher konnten die jeweils mit etwa 120.000 Euro dotierten, feinmalerischen Pendants von Johann Georg Platzer und Franz Christoph Janneck nicht absetzten, platzierten von letzterem aber die figurenreiche Kupfertafel „Das Gastmahl im Hause des Simon“ gut bei 36.000 Euro (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR), ebenso Wolfgang Andreas Heindls farblich expressiven Bozzetto mit dem Erzengel Michael beim Sturz des Satans bei 20.000 Euro (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR).

Der Schweizer Joseph Werner d.J. behauptete sich mit seiner Version „Leda und der Schwan“, bei der die Gliedmaßen sowohl des Tieres als auch des auf rotem Tuch ausgebreiteten Frauenaktes schier kein Ende nehmen wollen, zur unteren Grenze von 100.000 bis 150.000 Euro. Aus Spanien kam ein staatsmännisches Portrait des Königs Philipp II. in Prunkrüstung mit Feldherrnstab und Orden vom Goldenen Vlies. Es entstand zwar erst nach dem Tod des Dargestellten um 1600 von der Hand eines unbekannten Hofkünstlers, kam aber trotzdem auf gute 110.000 Euro (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). England steuerte ein zartes Knabenbildnis mit Hund und Pony von William Bell aus dem Jahr 1782 für 30.000 Euro (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR). Frankreich schließlich punktete mit Pierre-Jacques Volaire, dessen Motiv allerdings ein italienisches ist: Den Ausbruch des Vesuvs im Juni 1794 hielt er fest. 90.000 Euro gab es für die dramatische, rot-gelb leuchtende Szene vor nächtlichem Himmel (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR).

Seinen Beitrag zum Gesamtumsatz leistete auch der zweite Auktionsteil mit den günstigeren Preisen, auch wenn die losbezogene Zuschlagsquote nur auf 43,5 Prozent gegenüber 54,7 Prozent im ersten Teil kam. Beachtliche Steigerungen legten etwa Gian Domenico Valentinos großes Küchenstillleben mit Fischen, Wild, Gemüse, Früchten und Geschirr von 10.000 bis 12.000 Euro auf 46.000 Euro oder eine liebevolle Renaissance-Madonna aus der Werkstatt Bernardino Luinis von 15.000 bis 25.000 Euro auf 50.000 Euro hin. Um eine schlafende junge Frau, als liegender Akt von unbekannter Hand nach einer Zeichnung François Bouchers geschaffen, stritten sich die Interessenten bis auf 65.000 Euro hinauf. Die etwas retrospektiv angelegte Landschaft mit einem Soldatenlager bei einer Bogenbrücke vor einer Stadt von Giuseppe Bernardino Bison verbuchte 22.000 Euro (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR).

Auch große Namen tauchten noch einmal auf, hier vor allem Niederländer: Die beiden Bildnisse Erzherzogs Albrecht von Österreich und seiner Gemahlin Isabella Clara Eugenia aus der Rubens-Werkstatt erreichten 75.000 Euro (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), und ein Anthonis van Dyck zugeschriebenes Herrenportrait verbuchte 70.000 Euro (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR). Ein reiches Früchtestillleben des weniger bekannten Abraham Brueghel, der nach seiner Wahlheimat den Beinamen „Napoletano“ trägt, kletterte von 20.000 bis 30.000 Euro auf 60.000 Euro, und aus den Reihen dieser Familie kam auch das Hauptlos: Jan Breughels d.J. Paradieslandschaft, angefüllt mit unzähligen Tieren und kleinem Sündenfall, wurde von 70.000 bis 80.000 auf Euro 100.000 Euro gehandelt.

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at



29.04.2013

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 43

Seiten: 1  •  2  •  3  •  4  •  5

Events (1)Adressen (1)Berichte (1)Kunstwerke (40)

Veranstaltung vom:


17.04.2013, Alte Meister

Bei:


Dorotheum

Bericht:


Ausgefallen und hochkarätig

Kunstwerk:

Leonardo da Vinci Schule, Portrait einer Dame, 16. Jahrhundert
Leonardo da Vinci Schule, Portrait einer Dame, 16. Jahrhundert

Kunstwerk:

Andrea Locatelli, Landschaft in Latium mit fünf Figuren im Vordergrund
Andrea Locatelli, Landschaft in Latium mit fünf Figuren im Vordergrund

Kunstwerk:

Pierre-Jacques Volaire, Der Ausbruch des Vesuv am 15. Juni 1794
Pierre-Jacques Volaire, Der Ausbruch des Vesuv am 15. Juni 1794

Kunstwerk:

Der heilige Georg, Oberitalien, 16. Jahrhundert
Der heilige Georg, Oberitalien, 16. Jahrhundert

Kunstwerk:

Pietro Antonio Rotari, Junge Frau in einem roten pelzverbrämten Mantel
Pietro Antonio Rotari, Junge Frau in einem roten pelzverbrämten Mantel

Kunstwerk:

Pietro Antonio Rotari, Die Auffindung Moses
Pietro Antonio Rotari, Die Auffindung Moses







Andrea Locatelli, Landschaft in Latium mit fünf Figuren im Vordergrund

Andrea Locatelli, Landschaft in Latium mit fünf Figuren im Vordergrund

Taxe: 30.000 - 40.000 EURO

Zuschlag: 30.000,- EURO

Losnummer: 593

Wolfgang Andreas Heindl, Der Erzengel Michael

Wolfgang Andreas Heindl, Der Erzengel Michael

Taxe: 20.000 - 30.000 EURO

Zuschlag: 20.000,- EURO

Losnummer: 646

Mathys Schoevaerdts, Mathys Schoevaerdt, Flusslandschaft mit Gebäuden beim Entladen des Fischfangs - Flusslandschaft mit Gebäuden und winterlichem Vergnügen

Mathys Schoevaerdts, Mathys Schoevaerdt, Flusslandschaft mit Gebäuden beim Entladen des Fischfangs - Flusslandschaft mit Gebäuden und winterlichem Vergnügen

Taxe: 60.000 - 80.000 EURO

Zuschlag: 60.000,- EURO

Losnummer: 662

Pierre-Jacques Volaire, Der Ausbruch des Vesuv am 15. Juni 1794

Pierre-Jacques Volaire, Der Ausbruch des Vesuv am 15. Juni 1794

Taxe: 50.000 - 70.000 EURO

Zuschlag: 90.000,- EURO

Losnummer: 665

Michele Marieschi, Der Canal Grande mit der Rialtobrücke und dem Palazzo dei Camerlenghi in Venedig

Michele Marieschi, Der Canal Grande mit der Rialtobrücke und dem Palazzo dei Camerlenghi in Venedig

Taxe: 200.000 - 300.000 EURO

Zuschlag: 200.000,- EURO

Losnummer: 669

Pietro Antonio Rotari, Die Auffindung Moses

Pietro Antonio Rotari, Die Auffindung Moses

Taxe: 30.000 - 40.000 EURO

Zuschlag: 85.000,- EURO

Losnummer: 641

François Boucher Umkreis, Eine schlafende junge Frau

François Boucher Umkreis, Eine schlafende junge Frau

Taxe: 20.000 - 30.000 EURO

Zuschlag: 65.000,- EURO

Losnummer: 808

Leonardo da Vinci Schule, Portrait einer Dame, 16. Jahrhundert

Leonardo da Vinci Schule, Portrait einer Dame, 16. Jahrhundert

Taxe: 50.000 - 70.000 EURO

Zuschlag: 110.000,- EURO

Losnummer: 580

Martinus Nellius, Stillleben mit Früchten auf einer Fayenceschale und gefüllten Weingläsern, wohl 1695

Martinus Nellius, Stillleben mit Früchten auf einer Fayenceschale und gefüllten Weingläsern, wohl 1695

Taxe: 20.000 - 30.000 EURO

Zuschlag: 28.000,- EURO

Losnummer: 657

Alessandro Magnasco, Josef als Traumdeuter

Alessandro Magnasco, Josef als Traumdeuter

Taxe: 200.000 - 300.000 EURO

Zuschlag: 200.000,- EURO

Losnummer: 610

William Bell, Porträt eines Knaben mit Hund und Pony, 1782

William Bell, Porträt eines Knaben mit Hund und Pony, 1782

Taxe: 30.000 - 50.000 EURO

Zuschlag: 30.000,- EURO

Losnummer: 663

Abraham Brueghel, Ein Korb mit Tauben, Äpfeln, Feigen, Birnen und Laub sowie Melone, Granatapfel und Smaragdeidechse

Abraham Brueghel, Ein Korb mit Tauben, Äpfeln, Feigen, Birnen und Laub sowie Melone, Granatapfel und Smaragdeidechse

Taxe: 20.000 - 30.000 EURO

Zuschlag: 60.000,- EURO

Losnummer: 745




Copyright © '99-'2020
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce