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Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Irene Lehr profitiert in Berlin von der Stärke moderner und zeitgenössischer Kunst

Äpfel und Meer



Mit einem umfangreichen Angebot von Kunst überwiegend deutscher Künstler des 20sten Jahrhunderts aus Ost und West tritt das Berliner Auktionshaus Irene Lehr immer wieder hervor. Hohe Zuschlagsquoten – gemessen allerdings stets an moderaten Schätzungen – belegen, dass die Unternehmerin damit auf ein breites Publikum stößt. Vielfach werden Seitenpfade der kunstgeschichtlichen Entwicklung betreten, diesmal aber waren es dann doch die großen Namen, die zogen. Karl Hofer stand an der Spitze mit einem Stillleben, auf dem der für seinen kantigen, holzschnittartigen Malstil bekannte Künstler in den 1920er Jahren einige Äpfel in und neben zwei Körben und einer Schale gruppiert hat. Das früher im Besitz deutscher Juden, die sich gerade noch vor dem Holocaust nach Amerika retten konnten, befindliche Gemälde war auf 60.000 Euro angesetzt, und bei 60.000 Euro schlug der Hammer auch aufs Pult. Von Lyonel Feininger konnte Lehr das Tuschfederaquarell „Fisherman“ aus den Jahren 1936/38 anbieten. Hier wurde die Schätzung von 30.000 Euro um 6.000 Euro übertroffen.


Zu den ältesten Werken der Versteigerung am 27. April, die mit knapp 84 Prozent losbezogener Zuschlagsquote wieder einen hohen Wert auswies, zählten das schöne Bildnis eines kleinen Mädchens von Leopold von Kalckreuth aus dem Jahr 1899 für 7.000 Euro (Taxe 9.000 EUR) und Max Liebermanns Bleistiftskizze einer holländischen Dorfstraße in Katwijk von 1887 für 5.800 Euro (Taxe 5.000 EUR). Ein schönes Werk des späten Impressionismus ist Otto Altenkirchs Ölbild „Sommertag an der Mulde“ von 1924, das für 9.000 Euro einen Abnehmer fand (Taxe 7.000 EUR), ebenso Max Schwimmers „Leipziger Straßenszene mit Tram“ von circa 1930 für 8.500 Euro (Taxe 4.000 EUR). Oskar Zwintschers flächig erarbeitete Gouache „Jugend“ mit einem im Gras liegenden Mädchen samt zwei Schmetterlingen unter großer Wolke, die wohl einst das Titelblatt der Münchner Zeitschrift „Jugend“ zierte, honorierten die Kunden mit 1.650 Euro zum doppelten Schätzpreis.

Neben Meisterwerken berühmter Expressionisten wie Christian Rohlfs’ Ölbild „Zwei Köpfe“ von 1926 für 12.000 Euro (Taxe 15.000 EUR), Ernst Ludwig Kirchners um 1916/18 rasch hingeworfene „Bordellszene“ für 6.000 Euro (Tax 8.000 EUR) oder Erich Heckels Holzschnitt „Zwei Sitzende am Strand“ von 1923 für 4.000 Euro (Taxe 3.500 EUR) verdient auch Otto Langes Mitte der 1925er Jahre schon stark in die Fläche gebundener Holzschnitt „Kakteen“ für 2.200 Euro eine Hervorhebung (Taxe 1.500 EUR). Bruno Krauskopfs 1913 mit schwarzer Kreide entwickeltes Kollegenportrait des sitzenden Paul Kuhfuss fand erst bei 1.300 Euro einen Abnehmer (Taxe 300 EUR). Kuhfuss selbst kam mit dem zarten Aquarell einer Dorfgegend am Fluss aus der Sächsischen Schweiz von 1926 bei 1.500 Euro zum Zug (Taxe 700 EUR). Selten trifft man auf frühe grafische Arbeiten Paul Klees. Seine ruhige Lithografie „Blick auf einen Fluss“ erschien 1912 in der „SEMA-Mappe“ des Münchner Delphin-Verlags und wurde nun mit 3.000 Euro umworben (Taxe 1.200 EUR).

Harry Deierlings in der Perspektive etwas gezerrte, farblich fast schrille „Dünenlandschaft“ von 1924 wechselte für 3.200 Euro den Besitzer (Taxe 2.500 EUR). In merkwürdig leuchtendes Blau tauchte Ulrich Hübner das winterliche Potsdam auf einer wohl etwa gleichzeitigen Leinwand, die 4.000 Euro erbrachte (Taxe 3.500 EUR). Die nordostdeutsche Künstlerin Kate Diehn-Bitt, mit der Irene Lehr schon mehrere beachtliche Erfolge feiern konnte, bewies mit ihrem etwas traurig gezeichneten „Selbstbildnis im Fenster mit Blumentopf“ von 1933 für 2.800 Euro, dass sie an Attraktivität nicht eingebüßt hat (Taxe 1.000 EUR). Als eine der wenigen weiteren Künstlerinnen der Auktion war Elena Liessner-Blomberg mit ihrer Stoffcollage „Dame mit Schleier“ von 1959/60 bei 2.400 Euro erfolgreich (Taxe 1.200 EUR). Ernst Wilhelm Nay, bekannt eher für seine späten informellen Kringelkomposition aus der Nachkriegszeit, war diesmal mit der frühen, noch recht gegenständlichen Rohrfederzeichnung „Fischer“ aus dem Jahr 1936 zugegen und wurde prompt mit stattlichen 6.000 Euro honoriert (Taxe 3.500 EUR). Fritz Winter schuf dagegen schon 1932 eine abstrakte Komposition in Grau mit weißen und schwarzen Linien, die jetzt auf 6.000 Euro kam (Taxe 8.000 EUR).

Nach dem Krieg konnten einige altgediente Künstler ihre Karriere fortsetzen. In Halle an der Saale war Albert Ebert ansässig, dessen biblische Ölbilder „Gott erschuf die Welt“ von 1954 für 6.500 Euro und „Der barmherzige Samariter III“ von 1958 für 8.000 Euro thematisch eine Hinwendung zu den alten Meistern, stilistisch zur naiven Malerei dokumentieren (Taxen 5.000 und 6.000 EUR). Der kaum bekannte Karl Krug, der von 1950 bis 1965 als Lehrer an der heute so renommierten Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst wirkte, erregte mit einer späten, fast dunkel-romantisch anmutenden „Landschaft Norwegen“ von 1980 Aufmerksamkeit, die sich in 4.000 Euro niederschlug (Taxe 1.800 EUR). Theodor Rosenhauer setzte im Spätwerk seine gemäßigt expressionistische Handschrift fort, etwa in der harmonischen Häuserlandschaft „Convento da Arrabida“ aus dem Jahr 1981 für 26.000 Euro (Taxe 20.000 EUR).

Auf breite Zustimmung stieß Hermann Glöckner. Der gebürtige Dresdner, bereits 1889 geboren, vertrat in seinem späten Schaffen großteils abstrakte Positionen. Seine „Kleine Faltung“, 1975 in fünf Exemplaren in Messing gegossen und für 5.600 Euro verkauft, ist von konstruktivistischen Ideen inspiriert (Taxe 4.000 EUR), ebenso die Tempera „Heller Strahl (Profilkopf in Grün und Violett)“ von 1971 für 3.800 Euro (Taxe 2.000 EUR). Doch auch die gegenständliche Malerei nahm in seiner unermüdlichen Arbeit einen wichtigen Platz ein, wie die beiden schönen zarten Stillleben „Gelbe Blüten“ von 1948 für 3.800 Euro (Taxe 2.800 EUR) und „Dahlien im Krug“ von 1956 für 12.000 Euro belegen (Taxe 12.000 EUR). Aus der Frühzeit seines Schaffens stammen das Stillleben „Frucht auf Fensterbrett“ von 1922 für 4.000 Euro (Taxe 3.000 EUR) und das Aquarell „Schneepflug am Mückenberg II“ von 1929 für 3.000 Euro (Taxe 2.500 EUR). Sich selbst nahm Glöckner 1950 mit fragender Miene in Rötel und Kreide auf und erreichte damit nun taxgerechte 5.000 Euro.

Als bedeutendster Meister der DDR-Klassiker trat Bernhard Heisig mit drei Spätwerken in Erscheinung: Seine „Szene mit Storch“ von circa 1995 erzielte 22.000 Euro (Taxe 25.000 EUR), sein von zweifelhafter Fröhlichkeit geprägtes „Mephisto: Hab ich doch…“ aus etwa der gleichen Zeit schaffte 26.000 Euro (Taxe 25.000 EUR); der „Ikarus“ aber von 2003, angesetzt auf 28.000 Euro, konnte diesen Höhenflug nicht durchhalten. Eberhard Göschel reüssierte mit einer „Dynamischen Landschaft“ von 1986 bei 7.000 Euro (Taxe 6.000 EUR) und einer „Abstrakten Landschaft mit Bäumen“ von 1993 bei 5.400 Euro (Taxe 5.000 EUR), beide in fahles Grau-Blau-Grün gehüllt, und war außerdem mit der gut einen Meter hohen Keramikskulptur „Venus“ von 1993 für 5.200 Euro erfolgreich (Taxe 3.000 EUR). Für den Neoexpressionismus standen Peter Grafs im Motiv skurril-surreale „Sauna amore“ von 1990 für 4.800 Euro (Taxe 4.000 EUR) und Stefan Plenkers’ Interieur „In der Kneipe“ von 1980 für 8.500 Euro (Taxe 10.000 EUR).

Im westdeutschen Karlsruhe wirkte nach 1945 Karl Hubbuch. Seine Themen blieben gesellschaftskritisch: In seinem Ölbild „Der Bus ist besetzt“ nimmt er mit scharfem, kratzendem Pinsel die Anonymität der menschlichen Massengesellschaft aufs Korn. Die Hartfaserplatte kletterte von 9.000 Euro auf 11.000 Euro. Karl Schmidt-Rottluff machte sich durch eine scharfe schwarze Konturierung seiner meist in Aquarell gestalteten Sujets unverwechselbar, etwa in der Landschaft „Ostseeküste mit Segelbooten“ von circa 1960 für 13.000 Euro (Taxe 10.000 EUR). Eher zum Informel tendiert eine erdige Papiercollage ohne Titel Karl Fred Dahmens von 1959 für 5.000 Euro (Taxe 7.000 EUR). Für Winfred Gauls „Rotes Palimpsest“ von 1958 mit einem großen roten Farbknäuel, der sich in der Mitte eines sandfarbenen Hochformats verdichtet, kamen 8.000 Euro heraus (Taxe 5.000 EUR). Etwas strenger geht es in Georg Meistermanns gleichwohl ebenfalls abstrakter Komposition „Blauer Punkt“ von 1956 zu, die 6.000 Euro kostete (Taxe 8.000 EUR). Ein später Nachzügler des Informel war Walter Stöhrers wilde Mischtechnik „Über das vereinzelte Herauswachsen der Körperteile I“ von 1982 für 9.000 Euro (Taxe 4.000 EUR).

Zu den größten Überraschungen der Nachkriegskunst zählten die 17.000 Euro, die eine ausschließlich weiß bestrichene, nur mit einigen punktförmigen Strukturen versehene Leinwand des österreichischen Abstrakten Hans Bischoffshausen erzielte. Die „Espace en dissolution“ aus dem Jahr 1962 dürfte wegen ihrer Nähe zur „ZERO“-Kunst eine gewisse Anziehungskraft ausgeübt haben (Taxe 5.000 EUR). Als echter „ZERO“-Künstler hatte Günther Uecker mit seiner 1997 in einer Auflage von siebzig Stück verbreiteten Mappe „Archäologie des Reisens“ natürlich leichtes Spiel: 7.500 Euro kosteten diese bildnerischen Ideen zu Heinz-Norbert Jocks’ gleichnamigen Buch (Taxe 5.000 EUR). In diese Richtung gehört auch Victor Bonatos Glas-Spiegel-Verformung „I-KX/77“ von 1979, deren Wert auf 3.400 Euro ebenfalls anstieg (Taxe 2.000 EUR). Asger Jorn, dänischer „CoBrA“-Künstler und Teilnehmer der Kassler Documenta-Schauen 1959 und 1964, bewies mit 15.000 Euro für die abstrakte Decollage „Promenade lunaire“ von 1969 seine Anziehungskraft (Taxe 8.000 EUR). Der Tod des chinesischstämmigen Franzosen Zao Wou-Ki Anfang April trieb seine Preise bereits in die Höhe: Die zarte kaligrafische Farbradierung „Flore et faune“ von 1951 kletterte von 2.000 Euro auf 6.000 Euro, die vier Jahre jüngere Farblithografie „Nocturne“ sogar auf 6.500 Euro.

Unter den Werken der jüngeren Künstler sind Norbert Biskys Aquarell eines Jungmannes beim „Kosmonautentraining“ von 2001 für 3.200 Euro (Taxe 1.500 EUR), Via Lewandowskys holzschnittartige Malerei dreier verschränkter Hände samt Kopfprofil unter dem Titel „Erstaunliche Bewegungshilfe“ von 1991 für 1.500 Euro (Taxe 900 EUR) und Neo Rauchs 2005 in 35 Exemplaren gedruckte Farblithografie „Überwindung“ für 8.000 Euro zu erwähnen (Taxe 3.500 EUR). Von 2.000 Euro auf 5.000 Euro verbesserte sich Mathias Weis’ „Rosenstillleben“, ein in der malerischen Technik fotorealistisches Interieur von 1982 mit allerlei bedeutungsschwangeren Gegenständen. Auch bei Ulrich Hachullas Kakteen während des Umtopfens von 1989 für 3.600 Euro (Taxe 2.000 EUR) und Clemens Gröszers neo-neusachlichem Ganzfigurendamenbildnis „E. F. mit Fuchs“ von 1999 für 6.500 Euro trat die Vorliebe der Kunden für eine naturalistische Malerei an den Tag (Taxe 4.000 EUR).

Rainer Fetting beeindruckte mit der monumentalen „Iris“ von 1989 für taxgerechte 9.000 Euro ebenso wie mit seiner New York-Ansicht samt Tarnkappenbomber im Vordergrund unter dem Titel „CNN“ von 1991 für 13.500 Euro (Taxe 10.000 EUR). Bei Franz Hitzlers ebenfalls neoexpressiver Leinwand eines nackten, roten Mannes mit weißem Tier sprangen 1.100 Euro heraus (Taxe 900 EUR). Zu den teuersten Bildhauern gehörte Horst Antes mit einem der tausend Exemplare eines zu einfachen Formen stilisierten „Kopfes“ aus rotbraun patiniertem Stahl von 1977 für 6.500 Euro (Taxe 6.000 EUR), während Renée Sintenis’ stehendes Mannsbild „Fünfkampf – Der Reiter“ von 1925 für 9.000 Euro (Taxe 7.000 EUR) und Gustav Seitz’ vielleicht etwas anpasserische Mozart-Büste von 1937 für taxgerechte 7.000 Euro die kaum weniger erfolgreiche ältere Skulptur repräsentierten.

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Dr. Irene Lehr Kunstauktionen

Sybelstraße 68

DE-10629 Berlin

Telefon:+49 (030) 881 89 79

Telefax:+49 (030) 881 89 95



19.05.2013

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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