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Wolfgang Beeh gestorben

Wolfgang Beeh gestorben

Wolfgang Beeh, der ehemalige Direktor des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, ist tot. Der Museumsmann starb am 18. Juli in Darmstadt. Das teilte heute das Hessische Landesmuseum mit. Zur Welt kam Beeh am 28. November 1925 in Stuttgart und studierte dort und in Bonn Kunstgeschichte, Literaturgeschichte und Archäologie. 1959 wurde er über den Skulpturenschmuck des Rottweiler Kapellenturms promoviert. Sein Volontariat absolvierte er am Museum Schnütgen in Köln. Seit 1961 war Wolfgang Beeh dann für das Hessische Landesmuseum in Darmstadt tätig, zuerst als Kustos und Oberkustos, von 1975 bis 1990 schließlich als Direktor des Hauses.

In seine Zeit am Hessischen Landesmuseum fallen die Neueinrichtung vieler Sammlungsteile des erst 1955 wiedereröffneten Hauses und die Verwandlung der Institution von einer ehrwürdigen Bildungsstätte zu einem lebendigen, aktiven Teil des öffentlichen Lebens. Große Verdienste erwarb sich Wolfgang Beeh, indem er nach langwierigen Verhandlungen den „Block Beuys“ für Darmstadt sichern konnte, die bedeutendste Erwerbung dieser Jahrzehnte. In die Zeit seines Direktorates fielen zudem die Diskussionen um den Verbleib der seit 1970 ausgestellten Sammlung Karl Ströher und der Abzug dieser Sammlung trotz der Errichtung eines Erweiterungsbaus durch Reinhold Kargel. Dieser musste nun neu gefüllt werden, und es gelang Beeh und seinen Mitarbeitern mit der Dauerleihgabe der Sammlung „Tiefe Blicke“ sowie durch eine konsequente Ankaufspolitik, darunter Arbeiten von Konrad Klapheck und Arman, die moderne Kunst dauerhaft im Museum zu verankern.

Frucht seiner wissenschaftlichen Arbeit sind die Publikationen und Bestandskataloge. Aus seiner Feder stammen etwa die Schriften zu den Madonnen von Iversheim und Schiffenberg aus dem Jahr 1962, zu karolingischen Wandmalereien und Mosaiken von 1968 sowie die 1974 erschienenen Bestandskataloge zu den Grab- und Taufsteinen des Museums sowie die „Bildwerke um 1800 bis 1970“ und der Bestandskatalog zur altdeutschen Malerei von 1260 bis 1550 aus dem Jahr 1990. Seine besondere Liebe galt der modernen Glasmalerei. Ausgehend von dem hervorragenden Bestand alter Glasmalerei des Museums, den seine Frau, Suzanne Beeh-Lustenberger, wissenschaftlich bearbeitet hat, band Wolfgang Beeh die international führenden Glasmaler der Moderne durch Ausstellungen und Ankäufe an das Haus und konnte so eine bedeutende Sammlung der modernen Glasmalerei aufbauen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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