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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

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Preis der Nationalgalerie an Mariana Castillo Deball

Bei der Verleihung des Preises der Nationalgalerie 2013

Der Preis der Nationalgalerie für junge Kunst 2013 geht an Mariana Castillo Deball. Damit setzte sich die 1979 in Mexico City geborene und in Berlin lebende Künstlerin gegen ihre drei Endrundenteilnehmer Kerstin Brätsch, Simon Denny und Haris Epaminonda durch. Heute Abend gab die mit Okwui Enwezor (Haus der Kunst, München), Luis Pérez-Oramas (Museum of Modern Art, New York), Kitty Scott (Art Gallery of Ontario), Udo Kittelmann und Gabriele Knapstein (beide Nationalgalerie, Berlin) besetzte Jury die Gewinnerin bekannt. In ihrer Begründung heißt es: „Mariana Castillo Deballs Arbeit hat uns überzeugt, da sie die Bedeutung einer im Austausch stehenden Welt vor Augen führt. In ihrer Arbeit untersucht sie aktuelle archäologische, anthropologische und museologische Diskurse im Hinblick auf ihre langfristige Gültigkeit. Mariana Castillo Deballs Beschäftigung mit Geschichte hat eine zeitgenössische Relevanz.“

War der Preis der Nationalgalerie bisher mit 50.000 Euro dotiert, ist seit diesem Jahr die Ehrung nicht mehr mit einem Geldpreis verbunden. Mariana Castillo Deball erhält vielmehr eine kuratierte und durch eine Publikation begleitete Einzelausstellung in einem der Häuser der Berliner Nationalgalerie, die im kommenden Jahr stattfinden wird. Die Ausstellung mit den vier Finalisten ist noch bis zum 12. Januar 2014 im Hamburger Bahnhof in Berlin zu sehen.

Den in diesem Jahr in Kooperation mit der Deutschen Filmakademie zum zweiten Mal vergebenen Preis der Nationalgalerie für junge Filmkunst erhält Victor Orozco Ramirez. Tobias Berger (M+, Museum für visuelle Kunst, Hongkong), Henriette Huldisch (Nationalgalerie, Berlin), Matthias Mühling (Lenbachhaus, München), Anno Saul und Ina Weisse (beide Deutsche Filmakademie) hoben seine Arbeit „Reality 2.0“, mit dem der 1974 geborene Mexikaner sein Studium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg 2011 abschloss, aus einer Shortlist von sieben Filmen auf das mit 10.000 Euro ausgestattete Siegertreppchen. Ramirez’ Film ist nun vier Monate lang in einem eigens eingerichteten Projektionsraum im Hamburger Bahnhof zu sehen.

Der animierte Kurzfilm erzählt eine persönliche Geschichte. Ein Neuankömmling aus Mexiko verfolgt die eskalierende Gewalt im Drogenkrieg seiner Heimat aus dem fernen Deutschland über das Internet. Darin verwebt Victor Orozco Ramirez verschiedene Themenkomplexe: Die Betrachtung des vergleichsweise beschaulichen Deutschland aus der Perspektive des Fremden, die kulturelle Faszination mit der Ikonografie des Todes in Mexiko und die Ästhetisierung von Gewalt durch die Medien. Durch handgezeichnete Animation und die Rotoskopie-Technik werden die grausamen Szenen entfremdet, der Regisseur unterläuft so Voyeurismus. Mit surrealen und poetischen Momenten sei der Film vor allem eine Reflexion über die Erinnerung sowie die reale und medial vermittelte Wirklichkeit, hob die Jury hervor. Victor Orozco Ramirez’ finde eine reiche Bildsprache zu seiner einprägsamen, behutsam entwickelten Erzählung.

Die Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr und am Wochenende erst ab 11 Uhr geöffnet.

Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
Invalidenstraße 50/51
D-10557 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 39 78 34 39
Telefax: +49 (0)30 – 39 78 34 13

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Bei der Verleihung des Preises der Nationalgalerie 2013
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