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Latifa Echakhch gewinnt Duchamp-Preis

Der diesjährige Marcel Duchamp-Preis geht an Latifa Echakhch. Die mit 35.000 Euro dotierte Auszeichnung hat die 1974 im marokkanischen El Khnansa geborene und seit 1977 in Frankreich lebende Künstlerin auf der Kunstmesse FIAC in Paris erhalten, auf der auch die weiteren drei Endrundenteilnehmer Farah Atassi, die 2004 gegründete Künstlergruppe Claire Fontaine und Raphaël Zarka in einer kleinen Ausstellung zu sehen waren. Die Jury unter Vorsitz von Alfred Pacquement, Direktor des Centre Pompidou in Paris, zeigte sich überzeugt von der Art, wie Latifa Echakhch das Potential des Raumes aktiviere, den sie mit einfach zu erkennenden Elementen bespiele. Weiter heißt es in der Jurybegründung: „Angesiedelt zwischen Surrealismus und Konzeptualismus, hinterfragt ihr Werk mit sparsamen Mitteln und hoher Präzision die Bedeutung von Symbolen und vermittelt die Fragilität der Moderne. Die Künstlerin zwinge dem Betrachter nicht eine verbindliche Sichtweise ihrer Arbeit auf; vielmehr bewahre sich ihr Werk eine offene Haltung ohne jeglichen Dogmatismus.“

Ausgangspunkt für Latifa Echakhchs Arbeiten sind alltägliche Materialien wie Teegläser, Steine, Turnschuhe, Plastiktüten, Baumaterialen oder Durchschlagpapier, die sie zu formal strengen und doch sinnlichen Installationen gestaltet. Dabei wirft sie Fragen nach Nationalität, Staat, Gesellschaft, Religion, Geschichte und kulturellem Erbe auf. So verbindet Echakhch in ihrer Arbeit „Tour de Babel“, die auf dem Geschicklichkeitsspiel „Jenga“ basiert und bei der Türme aus Holzklötzen aufgebaut und wieder zum Einsturz gebracht werden, spielerische Leichtigkeit mit einem biblischen Topos. Der Turmbau zu Babel steht für die Verwirrung der Sprachen und die Zerstreuung der Völker. Zudem bildet dieses einfache Spiel mit seinen Verweisen auf klare architektonische Körper, auf eine kontinuierliche Wandelbarkeit und den Zerfall eine Metapher für die modernistische Stadtlandschaft Tel Avivs. Ihre Kunst wurde in Einzelausstellungen unter anderem 2012 im Frankfurter Portikus, 2010 im MACBA in Barcelona, 2009 in der Kasseler Kunsthalle Fridericianum oder 2008 in der Londoner Tate Modern gezeigt. 2011 war Echakhch Teilnehmerin der Biennale di Venezia und Preisträgerin des Mies van der Rohe-Stipendiums der Kunstmuseen Krefeld.

Der Prix Marcel Duchamp wurde im Jahr 2000 von der ADIAF, der „Association pour la Diffusion Internationale de l’Art Française“ einer französischen Vereinigung von Kunstsammlern zur Förderung zeitgenössischer französischer Kunst, ins Leben gerufen. Er richtet sich an junge und viel versprechende Künstler mit Wohnsitz in Frankreich und ist neben dem Preisgeld mit einer Einzelausstellung im Centre Pompidou dotiert, für die ADIAF nochmals 30.000 Euro aufwendet. Ausgezeichnet wurden bisher Thomas Hirschhorn (2001), Dominique Gonzalez-Foerster (2002), Mathieu Mercier (2003), Carole Benzaken (2004), Claude Closky (2005), Philippe Mayaux (2006), Tatiana Trouvé (2007), Laurent Grasso (2008), Saâdane Afif (2009), Cyprien Gaillard (2010), Mircea Cantor (2011) und im vergangenen Jahr Daniel Dewar sowie Grégory Gicquel. Ihre Ausstellung ist noch Anfang Januar 2014 im Centre Pompidou zu sehen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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