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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Zeitgenössische Kunst bei Ketterer in München

Aufwendiger Holzschnitt



Karl Otto Götz, Brien-Elven, 1957

Karl Otto Götz, Brien-Elven, 1957

Groß ist wie gewohnt ist der Anteil an Positionen der abstrakten Malerei in der Abteilung zeitgenössischer Kunst bei Ketterer in München. Im Deutschland der Nachkriegszeit eroberte Fritz Winter die Sammlungen und Museen mit seinen freien Farbflächenstrukturen, die oft in verschiedenen Werkgruppen entstanden wie den mit Spachtel aufgetragenen „Verhärteten Formen“, aus den 1958 die „Schatten vor Rot“ hervorgingen. 40.000 bis 50.000 Euro stehen auf dem Etikett dieser typischen freien Gestaltung der 1950er Jahre. Als einer der letzten Lebenden unter den führenden deutschen Abstrakten der zweiten Generation wird der fast hundertjährige Karl Otto Götz in die Geschichte eingehen. In großzügigem Schwung mit typischen ellipsoiden Pinselbahnen gestaltete er 1957 seine überwiegend blau-schwarz-weiße Mischtechnik „Brien-Elven“. Diese dynamische Malerei ist für 70.000 bis 90.000 Euro zu haben. Seine Erdverbundenheit drückt Emil Schumachers Gemälde „Effis I“ von 1958 nicht nur in der braunen Farbigkeit, sonder auch in der Beimischung von Sand aus. Das von sparsamen Linien und grafischen Elementen durchzogene Werk soll 30.000 bis 40.000 Euro einspielen.


Auf französischer Seite beeindruckt am 7. Dezember Maurice Estève mit der überwiegend hellfarbigen, tektonisch aufgebauten Komposition „La chapelaude“ von 1951 für 80.000 bis 100.000 Euro. Charakteristisch in der kleinteiligen Anordnung keilförmiger Strukturen ist eine unbetitelte Leinwand Jean-Paul Riopelles von 1954/55. Darin verband der kanadische Künstler das Action Painting seiner nordamerikanischen Heimat mit der gleichzeitigen Bewegung des französischen Informel (Taxe 90.000 bis 120.000 EUR). Eine „Composition brune verte jaune“ von 1963 offenbart mit ihrer Reduktion auf nur drei Farben und mit einer puzzleartigen Anordnung der in sich strukturierten Flächen wiederum die unverwechselbare Handschrift Serge Poliakoffs (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Hans Hartungs Gestaltungsmerkmal sind Striche, die sich oft zu Bündeln vereinigen, wie auf der Leinwand „T1964-H12“ von 1964 vor gelb-schwarz geteiltem Hintergrund (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Ansatzweise gegenständlich wird es wieder mit Marino Marinis „Danzatrice“, die als stark stilisiertes Element seit 1956 vor schwarzem Hintergrund in die Höhe zu schweben scheint (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). Freunden des amerikanischen Fotorealismus wird das freilich nicht reichen. Für sie ist Don Eddys getreue Abkonterfaktur der Frontleuchten eines alten Autos mit dem Titel „Bumper Section VI: Berkeley“ von 1970 genau das Richtige. Das fast 170 Zentimeter große Ölbild erfordert allerdings nach Auffassung Ketterers den Einsatz von stattlichen 35.000 bis 40.000 Euro, nachdem es vor einem halben Jahr bei Nagel in Stuttgart noch an 19.000 Euro gescheitert war. Konrad Klapheck wiederum bedient sich zwar der Mechanismen gegenständlicher Malerei, doch auf den ersten Blick zu erkennen, geschweige denn zu entschlüsseln sind seine Motive nicht. So verhält es sich auch mit seinen „Vier Lebensstilen“ von etwa 1960: kleine, propellerartige Dinger in schalenartigen Rundformen auf verschieden strukturierten Hintergründen. Vor drei Jahren gab es das vierfeldrige Bild schon einmal für 100.000 bis 150.000 Euro bei Grisebach in Berlin, Ketterer hat den Preis auf 50.000 bis 70.000 Euro halbiert.

Carroll Dunhams Arbeiten wohnt etwas Verschlossenes inne. Das von halbfigurativen Elementen durchzogene Gemälde „Groupe #3“ von 1991 lässt an pflanzliche Strukturen genauso denken wie an phallische und vaginale Andeutungen (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Freunde der Pop Art kommen mit den Andy Warhol-Klassikern „Liz“ vor rotem Hintergrund aus einer 300er-Auflage von 1964 und „Mao“, 1972 in 250 Exemplaren vor Blau gedruckt, auf ihre Kosten (Taxen zwischen 38.000 bis 50.000 EUR). Von Warhol liegen überdies sein erstes Künstlerbuch, „25 Cats name(d) Sam and one Blue Pussy“ aus der Zeit um 1954 in Zusammenarbeit mit Seymour Berlin (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR), und eine Umrisszeichnung von Neuschwanstein mit der oberbayrischen Bergwelt aus seinem Todesjahr 1987 bereit (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Tom Wesselmanns Multiple „Bedroom Collage“ von 1974 vermischt typische Motive seines Werkes, wie einen Frauenbusen, die Silhouette von New York sowie aus dem Stillleben eine Orange und eine Osterglocke (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR).

Auch die ZERO-Künstler stellen eine Reihe signifikanter Arbeiten zur Verfügung, Heinz Mack etwa mehrere Rasterstrukturen und lichtspiegelnde Reliefs, Günther Uecker drei Nagelbilder und Otto Piene seine derzeit so gefragten Feuerbilder. Mit nicht mehr als 70.000 Euro sind diese Klassiker recht attraktiv angesetzt. Mit dem neuen Medium Licht arbeitete ab den 1960er Jahren auch Adolf Luther, von dem der Katalog vier seiner seriellen Spiegelobjekte listet. Mit 30.000 bis 50.000 Euro ist seine hochrechteckige „Integration“ von 1978 aus drei Stelen mit je 22 querrechteckigen Hohlspiegeln am höchsten bewertet. Ein lichtvolles Gemälde ist dann Antonio Calderaras „Attrazione quadrata. Bianca nel quadrato“ von 1966 in feinen Abstufungen der Farbe Weiß (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Dagegen überwältigen die Farben in Georg Karl Pfahlers Signalkunst, wie in dem dunkel schweren „Quandor II“ von 1963 (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR).

Teuerstes Werk der Kunst nach 1945 ist übrigens Georg Baselitz’ umgedrehter „Abgarkopf“, geschaffen 1984 als Teil einer Werkphase, die den 1938 geborenen Künstler vielfach mit christlichen, ikonischen Sujets in Berührung brachte. Über einem informellen Gemisch pastelliger Farben zeichnen sich nur Augen, Nase und Mund des legendären Jesusantlitzes ab (Taxe 250.000 bis 350.000 EUR). Der Naturdarstellung widmet sich Markus Lüpertz 1997/98 in seiner auf Filz gemalten und dadurch recht haptischen „Rheinischen Landschaft“. Das Motiv setzt er als Bild im Bild in der Mitte um und kontrastiert es mit farbigen Kreuzschraffuren vor schwarzem Hintergrund (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Mit neoexpressiven Malereien treten aus den Reihen der „Jungen Wilden“ Helmut Middendorf mit seinem „Trinker“ von 1984, bei dem die Flasche mit einem Gesicht verschmilzt (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR), Rainer Fetting mit dem nächtlichen Hochhauspanorama „N.Y. night“ von 1993 (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR) und Norbert Tadeusz mit eine menschenleeren Cafeszene auf einer Terrasse im Abendrot von 1997 an (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR).

Wichtigste Fotografie ist Cindy Shermans „Untitled #306“ von 1994 mit einer unscharfen Ablichtung mehrerer Puppenfragmente, die wie Leichenteile achtlos über das Bild verteilt sind (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR). Auch der deutsche Malerstar Gerhard Richter steuert diesmal eine Fotografie bei. 1994 hat er in „Loo Paper“ sich selbst zitiert und das fotorealistisch, aber verschwommene Gemälde „Klorolle“ abfotografiert und das graue Alltagsobjekt 24 Mal abgezogen (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Wie in der Malerei stehen sich auch in der Skulpturensuite figurative und abstrakte Positionen gegenüber. Für erstere stehen Giacomo Manzùs unverwechselbare Bronze „Cardinale in piedi“ von 1964 (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR) oder sein ein Jahre älterer, weiblicher Akt „Passo di Danza“ (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Auch bei Niki de Saint Phalles schrill-bunter „California Nana“ von 2000 ist die weibliche Gestalt klar zu erkennen (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR). Allein auf die Form ist Ernst Hermanns aus, wenn er 1967 in seiner Leichtmetallskulptur „Plastik I/67“ lediglich zwölf unterschiedlich dicke, gleichlange Röhren zu einander arrangiert (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Bei Bernar Venet sind es meist Kreissegmente, die er verbindet und damit Zeit, Raum und Bewegung umschreibt, so auch 2002 in seiner kleinen Aluminiumarbeit „224,5° Arc x 5“ (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR).

Die jüngste Kunst hat Ketterer in einem eigenen Katalog versammelt. Vieles sind gegenständliche Arbeiten deutscher Maler wie Cornelius Völkers riesenhafter Ausschnitt eines Frauengesichts mit fleischigen „Lippen“ von 2005 (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR) oder Christoph Ruckhäberles stark stilisierter Mädchenakt mit einem Spiegel auf dem Fußboden aus dem selben Jahr (Taxe 14.000 bis 18.000 EUR). Mit dem Menschen mühen sich noch weitere junge Künstler ab: Aris Kalaizis präsentiert und seine Version des Philosophen „Diogenes“ als jungen, halb verrückten Mann mit Fackel und brennendem Symbolblatt in der Hand (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR), Andrea Bender ging 2005 mit einem Stipendium nach Wien und hat dort einen gemütlichen „Fiaker“ gesehen, und Alexander König stellt in seinem collagierten Gemälde „Hasenwald“ von 2007/08 die Natur und den Menschen kraftvoll gegenüber (Taxe je 3.000 bis 4.000 EUR). Tony Craggs „Sharing“ von 2005 macht zwar zunächst den Eindruck eines ungegenständlichen Hohlkörpers, doch bei genauerem Hinsehen schält sich dann doch ein nach oben blickender Kopf aus der gelöcherten Bronze heraus (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR).

Eher symbolischen Charakter trägt Daniel Richters große, schwarz-weiße Öl- und Lackleinwand „Irren, menschlich?“ von 1999. Im Werk des figuralen Neo-Expressionisten nimmt diese abstrakte Arbeit eher eine Ausnahmestellung ein, wenn auch eine prominente (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). Das Ornament feiern Ekrem Yalcindag in seinem schwarz-grauen Quadrat „Barock in Istanbul“ von 2003 (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR) und die Zwillingsbrüder Gert und Uwe Tobias in einem großformatigen Werk von 2005. Das Besondere: Es handelt sich um keine Malerei, sondern um einen farbigen Holzschnitt, der aus einer Vielzahl verschiedener Holzstöcke außerordentlich aufwendig hergestellt und auch nur zweimal gedruckt wurde (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR). Zu den Klassikern der jüngeren Abstrakten gehört Anselm Reyle mit einem seiner teils geklebten bunten Vertikalstreifenbilder von 2005 für 60.000 bis 80.000 Euro. Der Amerikaner Jason Martin kommt so langsam auch nach Deutschland. Laut Ketterer sind die haarfeinen Pinselbahnen auf der schwarzen emaillierten Edelstahlplatte „Chord“ von 2006 das erste Auktionsangebot hierzulande. Mit 40.000 bis 60.000 Euro liegt die Messlatte auch schon recht hoch. Torben Giehler muss sich für seine „Black Earth“, eine schwarze Scheibe mit dunkelfarbigem Strahlenkranz von 2004, dagegen wohl noch mit 3.800 bis 4.400 Euro begnügen.

Die Auktion beginnt am 7. Dezember um 12 Uhr. Die Besichtigung ist noch am 5. Dezember von 10 bis 15 Uhr möglich. Der Katalog listet die Objekte unter www.kettererkunst.de.

Kontakt:

Ketterer Kunst

Joseph-Wild-Straße 18

DE-81829 München

Telefon:+49 (089) 552 440

Telefax:+49 (089) 552 441 66

E-Mail: infomuenchen@kettererkunst.de



05.12.2013

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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07.12.2013, Nach 1945 - Zeitgenössische Kunst

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Daniel Richter, Irren, menschlich?, 1999

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Zuschlag: 105.000,- EURO

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Konrad Klapheck, Vier Lebensstile, um 1960

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Taxe: 50.000 - 70.000 EURO

Zuschlag: 85.000,- EURO

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Torben Giehler, Black Earth, 2004

Torben Giehler, Black Earth, 2004

Taxe: 3.800 - 4.400 EURO

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Fritz Winter, Schatten vor Rot, 1958

Fritz Winter, Schatten vor Rot, 1958

Taxe: 40.000 - 50.000 EURO

Zuschlag: 62.000,- EURO

Losnummer: 1201

Cindy Sherman, Untitled #306, 1994

Cindy Sherman, Untitled #306, 1994

Taxe: 30.000 - 50.000 EURO

Losnummer: 1270

Günther Uecker, Feld, 1994

Günther Uecker, Feld, 1994

Taxe: 50.000 - 70.000 EURO

Zuschlag: 125.000,- EURO

Losnummer: 1230

Jean-Paul Riopelle, Ohne Titel, 1954/55

Jean-Paul Riopelle, Ohne Titel, 1954/55

Taxe: 90.000 - 120.000 EURO

Zuschlag: 100.000,- EURO

Losnummer: 1202

Jason Martin, Chord, 2006

Jason Martin, Chord, 2006

Taxe: 40.000 - 60.000 EURO

Zuschlag: 58.000,- EURO

Losnummer: 1129

Gert und Uwe Tobias, Ohne Titel, 2005

Gert und Uwe Tobias, Ohne Titel, 2005

Taxe: 18.000 - 24.000 EURO

Zuschlag: 28.000,- EURO

Losnummer: 1120

Adolf Luther, Integration, 1978

Adolf Luther, Integration, 1978

Taxe: 30.000 - 50.000 EURO

Zuschlag: 68.000,- EURO

Losnummer: 1225

Norbert Tadeusz, Ohne Titel, 1997

Norbert Tadeusz, Ohne Titel, 1997

Taxe: 18.000 - 24.000 EURO

Zuschlag: 38.000,- EURO

Losnummer: 1259

Georg Karl Pfahler, Quandor II, 1963

Georg Karl Pfahler, Quandor II, 1963

Taxe: 10.000 - 12.000 EURO

Zuschlag: 9.000,- EURO

Losnummer: 1224

Andy Warhol, Mao, 1972

Andy Warhol, Mao, 1972

Taxe: 40.000 - 50.000 EURO

Zuschlag: 48.000,- EURO

Losnummer: 1266




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