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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Oberhausen beleuchtet Warhols Begabungen

„Ich kannte dich als Werbegrafiker, jetzt bist du Maler geworden und malst immer noch kommerzielle Sujets“, schrieb der Kunstkritiker David Bourdon in den 1960er Jahren. Begonnen hatte der schon zu Lebzeiten ausnehmend populäre Andy Warhol eben als Werbegrafiker. Der Sohn slowakischer Einwanderer wurde 1928 in Pittsburgh geboren und siedelte 1949 nach dem Studium nach New York über, wo er seinen Lebensunterhalt mit dem Entwurf von Anzeigenmotiven, Buchillustrationen oder Schallplattencovers verdiente. Wie ein roter Faden durchzogen diese Tätigkeiten sein gesamtes Leben. Die Ausstellung „Andy Warhol. Pop Artist“ in Oberhausen beleuchtet insbesondere diese weniger bekannte Seite des Pop Art-Vertreters, der für die Verschmelzung von Werbung, Motiven der Konsumwelt und Verwertung von Ideen Dritter zu Kunstwerken berühmt ist. Dank generöser Leihgaben sind in der Ludwig Galerie die erste im Jahr 1949 gestaltete Plattenhülle ebenso wie die letzte, posthum herausgebrachte von 1987 zu sehen.

Am Anfang der Schau in Oberhausener Schloss stehen Entwürfe für Schuhanzeigen von 1955, die Warhols Bekanntheitsgrad steigerten. Anfang der 1960er Jahre wandte er sich dann der freien Kunst zu. Alltägliches aus der Konsumwelt avancierte bei ihm zum Motiv. 1961 malte er mit einer Konzentration auf Konturen stilisierte Coca-Cola Flaschen auf die Leinwand. Plötzlich erschien Andy Warhol die Stempeldruckmethode zu hausbacken, und er löste sie im August 1962 durch den Siebdruck ab. Zum selben Zeitpunkt bezog er sein erstes Atelier, das wenig später als „Factory“ firmieren sollte. Im Rahmen eines gestalterischen Miteinanders vieler Akteure negierte er den Künstlerbegriff als Schöpfer. Schnell und unkompliziert ließ er auch in kommerziellen Druckereien Editionen produzieren. Die „Flowers“-Serie von 1964 ist bis heute eines seiner beliebtesten Motive.

Gezielt benutzte Warhol auch Abbilder und Fotos anderer Künstler als Vorlage und variierte farbliche Fassungen insbesondere bei seinen Porträtbildern. Von Mao oder Goethe sind in der Ausstellung ausgefallene Varianten versammelt. Mit den ab Mitte der 1960er Jahre vermehrt übernommenen Porträtaufträgen finanzierte er andere Kunstprojekte. Die 1967 herausgebrachte Marilyn-Mappe erwies sich als die kommerziell erfolgreichste. Die Bedeutung des Motivs und der damit zu erwartenden Erfolg waren Warhol sehr wohl bewusst. Dass er zu den meistfotografierten Künstlern des letzten Jahrhunderts gehörte, rufen Fotografien von Leo Weisse in Erinnerung, die den Künstler während seiner Promotiontour zu seinem Film „Trash“ zeigen.

Die Ausstellung „Andy Warhol. Pop Artist“ ist bis zum 18. Mai zu sehen. Die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Zur Ausstellung ist ein Booklet für 4 Euro erschienen.

Ludwig Galerie Schloss Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46
D-46049 Oberhausen

Telefon: +49 (0)208 – 412 49 28
Telefax: +49 (0)208 – 412 49 13

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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