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Balthus-Ausstellung in Essen findet nicht statt

Das Essener Museum Folkwang hat eine Ausstellung mit Fotografien von Balthasar Klossowski de Rola, genannt Balthus, abgesagt. Gezeigt werden sollten ab April Polaroids aus dem Nachlass des Künstlers. Sie bilden ein Mädchen ab, das Balthus im Alter von acht bis achtzehn Jahren an seinem Schweizer Wohnort Rossinière als Modell diente. Das Problematische an den Fotos aus den 1990er Jahren: Sie zeigen das Modell oft halb nackt, in anzüglichen Posen und mit eindeutiger sexueller Konnotation.

Folkwang-Chef Tobia Bezzola hat mit der Absage die Konsequenz aus einer Debatte um Pädophilie in der Kunst gezogen. Zuletzt hatte auch das Jugendamt der Stadt Essen vor der Ausstellung der Fotos gewarnt. Bezzola wollte die knappen Mittel des Museums nicht für eine Schau verwenden, die möglicherweise zu juristischen Konsequenzen führen und binnen kurzer Zeit geschlossen werden könnte. Die Bilder wurden mit Zustimmung des damaligen Modells Anna Wahli bereits 2013 in New York gezeigt.

Unter dem Titel „Die Bilder des Begehrens“ hatte die Wochenzeitung „Die Zeit“ bereits im Dezember Kritik an der „musealen Ausbeutung des Mädchens Anna“ angemeldet. Die rund 2.400 Polaroid-Bilder, die Balthus selbst nie veröffentlichte, erschienen als „Dokumente einer pädophilen Gier“. Anna sei „erst Lustobjekt des greisen Malers, jetzt Schauobjekt der gaffenden Menge“. Die Frage sei, ob es sich wirklich um bedeutende Kunst handle. 2007 war in Köln im Museum Ludwig eine Balthus-Retrospektive zu sehen, in der Bilder von Mädchen in aufreizenden Posen zu sehen waren – allerdings nicht die Fotografien aus dem Nachlass, sondern Gemälde.

Quelle: Kunstmarkt.com/Werner Häußner

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