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Martha Jungwirth in der Kunsthalle Krems

Um den eigenständigen Weg einer österreichischen Malerin dreht sich die „Retrospektive“, die seit vergangenem Wochenende in der Kunsthalle Krems läuft. Mit Werken aus fünf Jahrzehnten möchte der Kurator Hans-Peter Wipplinger den facettenreichen Entwicklungsprozess in Martha Jungwirths Kunstschaffen und ihren persönlichen Umgang mit der Reflexion auf die Wirklichkeit beleuchten. Zunächst griff Jungwirth soziokulturelle Themen auf, die teils feministische Züge erkennen lassen, dann interessierte sie sich zunehmend auch für das Innenleben von Alltagsgeräten, die sie röntgenbildartig zeichnete. Nicht nur Gegenstände, auch Stadt- oder Landschaftsdarstellungen finden sich als Inspirationsquelle in ihrem Werk. Ergebnis ist eine subjektive, zunehmend in die vollständige Abstraktion mündende Auseinandersetzung mit ihrer Umgebung, ausgedrückt in zahlreichen Bleistiftzeichnungen, Aquarellen sowie Arbeiten in Öl und Tusche.

Martha Jungwirth wurde 1940 in Wien geboren. Dort absolvierte sie bis 1963 ein Studium an der Hochschule für angewandte Kunst, wo sie ab dem Jahr 1967 einen Lehrauftrag innehatte. Im Jahr 1977 rückte Jungwirth auf der sechsten Documenta in Kassel erstmals mit ihren Zeichnungen in den Blickpunkt der internationalen Kunstszene. Die Künstlerin konnte sich schon früh an Auszeichnungen wie dem Theodor-Körner-Preis im Jahr 1964 oder der Joan Miró Preis 1967 erfreuen. 1968 gründete sie zusammen mit Franz Ringel, Peter Pongratz, Wolfgang Herzig, Robert Zeppel-Sperl und Kurt Kocherscheidt die lose Künstlergruppe „Wirklichkeiten“, was ihrer künstlerischen Eigenständigkeit jedoch keinen Abbruch tat. Jungwirth setzt ihre spontanen Eingebungen in Form ungestümer farblicher Schichtung, Überlagerung oder Verwischung auf Leinwand oder Papier um. So ist es meist der Zufall und das Intuitive, was die Gestalt in ihrer Offenheit und Transparenz auf dem Bildträger bestimmt.

Die Ausstellung „Martha Jungwirth – Retrospektive“ läuft bis zum 2. November. Die Kunsthalle Krems hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro, ermäßigt 9 Euro. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog für 29,90 Euro.

Kunsthalle Krems
Franz-Zeller-Platz 3
A-3500 Krems

Telefon: +43 (0)2732 – 90 80 10
Telefax: +43 (0)2732 – 90 80 11

Quelle: Kunstmarkt.com/Claudia Rauth

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