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Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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ohne Titel / Günther Uecker

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

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Villa Romana-Stipendien vergeben

Die Villa Romana-Preisträger für das kommende Jahr stehen fest. Das Stipendium für einen zehnmonatigen Arbeitsaufenthalt in Florenz erhalten Alisa Margolis, Johannes Paul Raether, Judith Raum und Anike Joyce Sadiq. Sie werden von Februar bis November 2015 in der Villa Romana in Florenz leben und arbeiten. Die diesjährige Jury des Villa Romana-Preises, die Künstlergruppe Discoteca Flaming Star mit Cristina Gómez Barrio und Wolfgang Mayer sowie Susanne Weiß, Leiterin des Heidelberger Kunstvereins, wählten die Künstlerinnen und Künstler unter zehn Kandidaten aus.

Die Berlinerin Judith Raum, 1977 in Werneck bei Schweinfurt geboren, studierte an der Städelschule Frankfurt und an der Cooper Union School of Arts sowie Parsons School of Design in New York. Gleichzeitig legte sie ihren Master an der Frankfurter Universität in Philosophie, Kunstgeschichte und Psychoanalyse ab. Sie widmet sich in ihrer künstlerischen Arbeit komplexen Narrativen, wie zuletzt über mehrere Jahre dem Bau der anatolischen Eisenbahn durch ein Konsortium des Deutschen Reiches, und den Kontingenzen wie Kollisionen zwischen ihren subjektiven und objektiven Trägern. Judith Raums Lecture-Performances und Installationen waren seit 2005 in vielen internationalen Instituten zu sehen, unter anderem im Haus der Kulturen der Welt in Berlin, DEPO Istanbul, Bunkier Sztuki in Krakau oder in Ludlow38 in New York.

Johannes Paul Raether wurde ebenfalls 1977 in Heidelberg geboren und lebt ebenfalls in Berlin. Mit seinem System einer „Identitektur“ entwirft der Performance-Künstler einen imaginären Gesellschaftsraum mit unterschiedlichen Avatar-Figuren, etwa der „Protektorama Welthexe“ oder dem „Schwarmwesen“. Diese Figuren animieren und antizipieren zukünftige Identitäten und involvieren den Besucher in ebenso zauberhafte wie kritische Auseinandersetzungen um Selbstbestimmung, Geschlecht und Zukunft. Seine Performances und Installationen waren etwa im Neue Berliner Kunstverein, im Kunsthaus Bregenz, auf der Platform Garantie in Istanbul, im Ludlow 38 in New York sowie dem KUMU Art Museum in Tallinn zu sehen. Raether schreibt regelmäßig für „Texte zur Kunst“ und war einer der Betreiber des Projektraums „basso“ in Berlin.

Alisa Margolis, 1975 in Kiew geboren, ist Malerin und lebt in Berlin. Ihre Bildräume konstituieren sich aus barocken Vanitasmotiven wie popkulturellen Events und NASA-Aufnahmen des „deep space“. Malerei vollzieht sich vor dunklem Grund als ein lichtes Spektakel, als emphatischer Ereignisraum zwischen Kohärenz und Kollaps. Alisa Margolis studierte an der Columbia University in New York, anschließend im Postgraduate Programm von de Ateliers in Amsterdam. Ihre Malerei wurde in Galerien in Berlin, Stuttgart, Amsterdam und London sowie bei zahlreichen internationalen Gruppenausstellungen ausgestellt, unter anderem 2009 im Stedelijk Museum in Amsterdam und 2006 bei „The Triumphe of Painting“ in der Saatchi Gallery.

Anike Joyce Sadiq kam 1985 in Heidelberg zur Welt und studierte bis 2013 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Birgit Brenner und Discoteca Flaming Star. Mit ihren Videos, Interventionen und Performances schafft Sadiq Zonen sozialen Kontakts und thematisiert Praktiken der Befremdung und Ausgrenzung. Der Betrachter wird von ihr als Akteur und Begleiter angesprochen. Sadiq hat bereits an zahlreichen Projekten, Ausstellungen und Performance-Veranstaltungen teilgenommen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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