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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Mit Millionenpreisen und hohen Zuschlagsquoten lief die moderne und zeitgenössische Kunst bei Ketterer in München hervorragend

Kosmisches Mond-Gewebe



Wassily Kandinsky, Gewebe, 1923

Wassily Kandinsky, Gewebe, 1923

Ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die Modernen und die Zeitgenossen auf der letzten großen Versteigerungsserie im ersten Halbjahr bei Ketterer in München. Nichts machte das deutlicher als der geringe Abstand der beiden Höchstpreise, die an den beiden Auktionstagen erzielt wurden. Da war zum einen Wassily Kandinskys „Gewebe“ von 1923 mit einer dichten Ansammlung sich überlagernder Farbflächen, Linien, Kreissegmente und dergleichen. Das schon im Entstehungsjahr auf der großen Bauhausausstellung in Weimar öffentlich gezeigte Blatt wurde völlig überraschend von 200.000 bis 300.000 auf 1,1 Millionen Pfund gehoben. Käufer des Tuschfederaquarells war ein süddeutscher Sammler, der sich beharrlich gegen die Konkurrenz aus Großbritannien, Belgien, Russland und Brasilien durchsetzte. Doch gerade einmal 50.000 Euro weniger erzielte – nicht minder sensationell, da nur auf 200.000 bis 250.000 Euro angesetzt – das Hauptlos der Zeitgenossen-Abteilung, Günther Ueckers „Hommage à Fontana I“ von 1962 mit einem kreisförmig angeordneten Haufen unterschiedlich großer Nägel auf schrundiger weißer Acrylfläche. Nach tagesaktuellem Wechselkurs bedeutete das sogar auf dem internationalen Markt einen neuen Auktionsrekord für den ZERO-Künstler. Dieses frühe mondartige Nagelbild bleibt ebenfalls in Süddeutschland.


Auch sonst schenkten sich Klassiker und Avantgardisten gegenseitig nicht viel auf dieser Auktion. Beide hatten beeindruckende Abnahmequoten, die in keinem Auktionsteil unter 70 Prozent lagen und sich auf ausgezeichnete 91 Prozent bei einer geschlossenen Privatsammlung steigerten, teils saftige Preissprünge und – wenn auch bei den Zeitgenossen wegen des umfangreicheren Angebots etwas dünner – eine dichte Folge sechsstelliger Zuschlagswerte. Ketterer bezifferte seinen gesamten Umsatz in allen Auktionen für dieses Frühjahr mit 20,4 Millionen Euro. „Damit übertreffen wir sogar das Rekordergebnis des letzten Frühjahrs um 800.000 Euro“, so Firmenchef Robert Ketterer.

Klassische Moderne

Bei den Meistern der ersten Jahrhunderthälfte reüssierten vor allem die Münchner Maler. Neben Kandinsky sind etwa Gabriele Münter mit ihrer stilisierten, in gedeckten Farben leuchtenden „Berglandschaft mit Haus“ am Abend von 1910 für 260.000 Euro (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR) oder August Macke mit seiner heiteren „Frühlingslandschaft in Tegernsee“ ebenfalls von 1910 für 180.000 Euro zu nennen (Taxe 180.000 bis 250.000 EUR). Als Repräsentanten anderer künstlerischer Richtungen traten der Bauhäusler Oskar Schlemmer mit seinem formalistisch anmutenden „Kopf nach links“ von 1928 für 310.000 Euro (Taxe 150.000 bis 250.000 EUR) und der Berliner Expressionist Georg Tappert mit dem etwas destruktiven Zweipersoneninterieur „Fasching“ aus den frühen 1920er Jahren für 70.000 Euro effektvoll in Erscheinung (Taxe 30.000 bis 35.000 EUR).

Die Dresdner „Brücke“ wurde an der Preisspitze durch Hermann Max Pechstein und seine beidseitig bemalte Leinwand „Boote am Dangaster Priel“ und „Kühe“ von 1910 vertreten. Hier griff Schweizer Handel beherzt schon beim Aufrufpreis von 550.000 Euro zu (Taxe 600.000 bis 800.000 EUR). Sein um 1918 geschaffenes Damenbildnis „Die chinesische Jacke“ befriedigte mit 220.000 Euro dagegen wieder die Erwartungen. Fast wäre Pechstein sogar von Otto Mueller überholt worden, dessen „Selbstbildnis mit Rückenakt“ von circa 1929 in charakteristischer gedämpfter Farbigkeit von 300.000 bis 400.000 Euro auf 450.000 Euro kletterte. Eine großartige Preissteigerung machte auch Emil Noldes aquarellierter Bauernhof unter Gewitterwolken aus den mittleren 1930er Jahren. Die trotz der kleinen Dimensionen des Blattes gewaltig anmutende Verbildlichung mit mächtig sich aufbauenden rot-violetten Luftmassen fand erst bei 250.000 Euro in einem Berliner Sammler einen Abnehmer (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR).

Als Impressionist feierte Max Slevogt mit seiner malerischen Ansicht „Kreuzgang des Augustinerklosters in Landau II“ von 1912 für 165.000 Euro einen gewinnbringenden Zuschlag (Taxe 90.000 bis 120.000 EUR). Auch die Skulpturen wurden fleißig beboten: Käthe Kollwitz’ Bronze „Turm der Mütter“ von 1937/38, die ihre Kinder schützen, in einem wenig späteren Lebzeitenguss für 125.000 Euro, Georg Kolbes schon im Titel datierte nackte „Kniende 30“ für 100.000 Euro (Taxe je 40.000 bis 60.000 EUR), Fritz Klimschs nur wenig unterlebensgroßer nachdenklicher Frauenakt „In Wind und Sonne“ von 1936 für 60.000 Euro und Ernesto de Fioris ebenfalls unbekleidete, energisch voranschreitende „Engländerin“ von 1924 für 110.000 Euro zeugten von dieser Begeisterung der Sammler (Taxe je 30.000 bis 40.000 EUR).

Neben Münter und Kollwitz traten am 6. Juni auch noch weitere Künstlerinnen aus dem Schatten ihrer zahlenmäßig überlegenen männlichen Kollegen, so Dorothea Maetzel-Johannsen mit ihrer expressionistischen Natursehnsucht „Junge Frau mit Katze“ um 1919 bei 38.000 Euro (Taxe 14.000 bis 18.000 EUR), die Berlinerin Dörte Clara Wolff, die sich Dodo nannte, mit der charakteristischen elegant-distanzierten Gesellschaftsszene „Ein leidenschaftlicher Jüngling“ von 1928 bei 19.000 Euro (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR) und Erna Dinklage mit ihrer neusachlichen „Ernte“ auf einem großen Getreidefeld aus den 1920er Jahren bei 7.000 Euro (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR). Letzteres Gemälde wurde schon im zweiten Auktionsteil mit den günstigen Arbeiten versteigert.

Hier reüssierten etwa noch Willy Robert Huths an Franz Marc gemahnende Gouache einer kosmischen Landschaft mit Pferden bei 6.500 Euro (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR), Albert Birkles schwäbische Straße mit Kalkfelsformation in oberen Donautal um 1926 bei 19.000 Euro (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR) und Josef Scharls sozialkritische Sicht auf einen „Mann aus dem Altersheim“ mit fahlem Gesicht von 1926 bei 18.000 Euro (Taxe 9.000 bis 12.000 EUR). Punkten konnten vor allem Hermann Hesses Aquarell „Tessin-Gebirge“ mit einigen Häusern von 1927 bei 31.000 Euro (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR) sowie zwei Druckgrafiken Ernst Wilhelm Nays. Anlässlich seiner zweiten Reise zu den Lofoten schuf er 1938 vier Farbholzschnitte, auf denen sich die Landschaft schon fast vollständig in der Abstraktion auflöst. Von jeweils 8.000 bis 12.000 Euro verbesserten sich seine „Lofotenlandschaft“ auf 25.000 Euro und seine „Badende an der Steilküste“ auf 27.000 Euro.

Weitere Klassiker der Moderne fanden sich vereint in einer Sonderauktion mit Werken einer ungenannten Privatsammlerin, die mit dem Erlös die molekularbiologische Forschung an der Mayo Clinic in den USA unterstützen will. Die Kunden honorierten dieses Anliegen und nahmen 21 der 23 angebotenen Kunstwerke mit. Die recht bunte, aber qualitätvolle Mischung beinhaltete unter anderem Willi Baumeisters stark geometrisch abstrahiertes Frühwerk „Figur“ in Gouache und Bleistift von 1922/23 für 58.000 Euro (Tax 35.000 bis 45.000 EUR), Alexej von Jawlenskys fast gleichzeitigen „Frauenkopf Femina“ in Aquarell für 160.000 Euro (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR) und mehrere Arbeiten des Amerikaners Alexander Calder, darunter sein stehendes Miniatur-Mobile „Yellow Crinkly“ von 1963 für 310.000 Euro (Taxe 300.000 bis 400.000 EUR). Auch Pablo Picasso war mit von der Partie. Bei dem für 60.000 bis 90.000 Euro angebotenen Portrait der Geliebten Dora Maar handelt es sich um einen Gelatinesilberabzug nach einem originalen Cliché verre der Dargestellten. 100.000 Euro waren der Lohn (Taxe 60.000 bis 90.000 EUR). Eine collagierte Merzzeichnung Kurt Schwitters’ mit dem Titel „Mz 386 höpf“ von 1922 erlöste 110.000 Euro im unteren Bereich des Schätzpreises.

Zeitgenössische Kunst

Dass die beiden auf der Auktion am 6. und 7. Juni erreichten Millionenpreise der ungegenständlichen Kunst zugerechnet werden, ist bezeichnend für das Angebotsspektrum bei Ketterer. Auch die weiteren Höchstpreise der Versteigerung „Kunst nach 1945“ gehen auf deren Konto. Willi Baumeisters großartiges „Mo“ von 1954 aus der berühmten „Montaru“-Serie mit fast die gesamte Bildfläche einnehmender schwarzer Farblache ging bei 360.000 Euro an den Uecker-Käufer (Taxe 300.000 bis 400.000 EUR). Ernst Wilhelm Nays spätes kraftvolles Augenbild „Irisch Blau“ von 1964 räumte 290.000 Euro ab (Taxe 250.000 bis 350.000 EUR), und um Frank Auerbachs pastose Farbmasse „J.Y.M. in the Studio II“ von 1963/64, die eigentlich nur im Titel an gegenständliche Malerei erinnert, kümmerte sich bei 250.000 Euro vor allem ein Händler aus der englischen Wahlheimat des Künstlers (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR).

Ein anthrazitfarbenes, zweifach geschlitztes „Concetto Spaziale, Attese“ von Lucio Fontana aus dem Jahr 1959 spielte 350.000 Euro ein, was zwar hoch klingt, aber angesichts der Schätzung von 500.000 bis 600.000 Euro doch eher enttäuschte. Gerhard Richter beteiligte sich an diesem Abstrakten-Boom mit seinem kaum DIN A5-großen wässrigem Aquarell „Wurzel“ von 1997 für 94.000 Euro (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), Imi Knoebel mit dem konkret-geometrischen Farbflächenwerk „Grace Kelly V-2“ von 1990 bei 66.000 Euro (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR) und Serge Poliakoff mit der Farbflächenverzahnung „Composition absraite“ in roten Valeurs von 1962 bei 70.000 Euro zur oberen Schätzung. Selbst wenn Friedensreich Hundertwasser sein Gemälde mit dem Titel „Das Ding das sich zwischen dem Winter und dem Abend befindet“ versehen hat, ist auf dem nun 100.000 Euro teueren, farbenprächtigen Büttenpapier von 1957 nichts Dinghaftes zu erkennen (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR).

Weitere ZERO-Kunst gab es in Gestalt von Günther Ueckers wirbelndem Nagel-„Feld“ von 1986 für 185.000 Euro (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR) und Heinz Macks großem Aluminiumgitterflügel im Plexiglaskasten unter dem Titel „Erzengel Michael und Gabriel“ von 1972, den sich ein süddeutscher Kunsthändler erst bei 250.000 Euro sichern konnte (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR). Auch mehrere farbenprächtige Rauchbilder Otto Pienes mit mehr oder weniger kreisförmigen Zentren schlossen mit bis zu 70.000 Euro hervorragend ab. Zudem konnte sich Adolf Luthers querrechteckige Spiegelwand von 1975 aus 98 quadratischen Hohlspiegeln über 54.000 Euro freuen (Taxe 38.000 bis 48.000 EUR). Bei den kleineren Preisen rückte Fred Thielers informelles, materialreich collagiertes „Triptychon“ von 1964 auf 50.000 Euro vor (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR), ebenso wie Rupprecht Geigers hellrotes Farbfeld mit der Werknummer „452/67“ von 1967 (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Für Fritz Winters teils geschabte Ölmalerei „Ausstrahlendes Weiß“ aus dem Jahr 1954 kamen 21.000 Euro zusammen (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR) und für Adolf Fleischmanns hochovale Form mit vertikalen, teils gestrichelten Farbbahnen von 1954 gute 38.000 Euro (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR).

Nur selten tauchten im Hauptkatalog figurative Tendenzen auf, so Jean Dubuffets „Site avec 3 personnages“ von 1981 bei 80.000 Euro mit drei kindlich-naiv gemalten Figuren (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR), Anselm Kiefers Buchobjekt „Ragnarök“ aus der nordischen Sagenwelt von 1989 mit 26 übermalten Fotografien bei 130.000 Euro (Taxe 125.000 bis 175.000 EUR) oder Konrad Klaphecks stilisierte Gasmaske unter dem Titel „Die Party“ von 1991 bei 55.000 Euro (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Erst bei den noch etwas jüngeren Künstlern, die Ketterer in einem eigenen Katalog zusammengefasst hatte, überwog die Gegenständlichkeit. Hier blieb mit einer losbezogenen Zuschlagsquote von knapp 80 Prozent fast nichts liegen. Teuerster Künstler wurde Daniel Richter, der sein rätselhaftes „Scharnier, von gestern zu morgen“ mit schemenhaftem Frauenakt von 2005 bei 82.000 Euro abgab (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Jonas Burgerts surreales Großformat „1 Zyklus Potsdam“ mit fünf Menschen von zerfallenden Zimmerwänden von 2006 brachte es auf 68.000 Euro (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR), Norbert Biskys blonder Jungmann von 2005, der unter dem Titel „Keine Gnade“ eben eine Gliederpuppe seiner selbst zerstückelt, auf 34.000 Euro (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR) und Bjarne Melgaards kraftstrotzend und grobschlächtig gemaltes „Cockmonster“ von 2008 auf 35.000 Euro (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR).

Die Reihe der figurativen Maler setzten Cornelius Völker mit seinem prononciertem Frauenausschnitt „Handtaschentragen 2-XLIV“ von 2000 bei guten 22.000 Euro (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR), Dirk Skreber mit zwei belanglosen, aber dennoch unheimlichen Fertighäusern von 1994 bei weniger einträglichen 38.000 Euro (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR) oder Matthias Weischer mit seinem ebenso vordergründig banalen, ungemütlichen „Bad“ aus dem Jahr 2002 mit 36.000 Euro fort (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR). Henriette Grahnert entließ ihren titellosen Bücherturm von 2005 erst bei 8.500 Euro (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR), Ulf Puder sein Werk „Brandung“ von 2004 mit einem Kanuten, der erst eine Staumauer hinunter- und dann durch eine Kirche paddelt, bei 13.000 Euro (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR) und Rinus van de Velde seine 2,4 Meter breite Kohlezeichnung einer Zockerrunde mit dem Titel „I felt that I“ von 2011 bei 11.000 Euro (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR).

Auch die Bildhauer lieben die Gegenständlichkeit, oft gepaart mit humoristischen Zügen, wie Erwin Wurms lustige Kreation „Deleuze Kneeling Down“ samt Strickpullover von 2006 für 30.000 Euro (Taxe 24.000 bis 28.000 EUR), Maurizio Cattelans Skelett-Vase aus Kunstharz und Polyester von 2000, für die die Gebote schon bei 62.000 Euro stoppten (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR), oder Michael Sailstorfers aus Aluminium geformter, stehender „Knoten“ von 2010 bei 11.000 Euro (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Doch auch der Katalog mit jüngsten Kunst musste nicht ohne die Abstraktion auskommen und hatte etwa Steven Parrinos grausilbern gestrichene Leinwand mit halbkreisförmigem Einschnitt auf der linken Seite von 1990 für 70.000 Euro, Jack Goldsteins unbetiteltes Hochformat von 1988, das wie die unscharfe Fotografie einer Brandstätte aussieht, für 40.000 Euro (Taxen je 50.000 bis 70.000 EUR) oder das vibrierende schwarzweiße Schlierenbild „Breathe“ von Fiona Rae aus dem Jahr 1997 für die unteren anvisierten 14.000 Euro zu bieten. Die Engländerin beherrscht den Übergang zwischen Figuration und Abstraktion ebenso virtuos wie Alexander Ernst Voigt in seinem grau-ockerfarbenen Gemälde von 2011, das von der Linie bestimmt und von floralen Motiven überlagert wird. Hier spendierten die Kunden 6.000 Euro (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Ketterer Kunst

Joseph-Wild-Straße 18

DE-81829 München

Telefon:+49 (089) 552 440

Telefax:+49 (089) 552 441 66

E-Mail: infomuenchen@kettererkunst.de



10.08.2014

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander/Ulrich Raphael Firsching

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