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Kentaur, 1891/93 / Franz von  Stuck

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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Biennale hat Goldene Löwen vergeben

Mit der Vergabe ihrer Kunstpreise ist am vergangenen Samstag die 56. Biennale von Venedig offiziell gestartet. Der Goldene Löwe für den besten Länderbeitrag ging nach Armenien. Für den Pavillon, der etwas abseits auf der kleinen Klosterinsel San Lazzaro degli Armeni beheimatet ist, wählte die armenischstämmige Schweizer Kuratorin Adelina Cüberyan von Fürstenberg 16 Künstler aus, die sich mit dem Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren beschäftigt haben. Zu sehen sind etwa Nina Katchadourians Videoarbeit „Accent Elimination“, in der es um die verschiedenen Sprachwurzeln ihrer finnisch-schwedischen Mutter und ihres armenischen Vaters geht, oder Nigol Bezjians dokumentarische Arbeit über den 1915 ermordeten Dichter Daniel Varoujan. Hundert Jahre nach dem Genozid an den Armeniern setzt die Jury mit ihrer Entscheidung ganz bewusst ein Zeichen, folgt damit dem künstlerischen Leiter Okwui Enwezor, der die Biennale betont an politischen Kriterien ausgerichtet hat, und hebt die „Belastbarkeit von transkultureller Mischung und Austausch“ hervor.

Mit dem Goldenen Löwen für den besten Künstler in der von Enwezor kuratierten Hauptausstellung „All the World’s Futures“ wurde Adrian Piper ausgezeichnet. Die 1948 in New York geborene und seit 2005 in Berlin lebende Konzeptkünstlerin sei eine Pionierin auf ihrem Gebiet. Sie habe die Subjektivität des Künstlers, des Betrachters und der Öffentlichkeit im Allgemeinen in die Konzeptkunst aufgenommen, urteilte die Jury. Ihre Präsentationen, wie die Biennale-Arbeit „The Probable Trust Registry: The Rules of the Game #1-3“, würden den Betrachter zu einer lebenslangen Erfüllung persönlicher Verantwortung auffordern und Aufmerksamkeit für den ephemeren und vorübergehenden Charakter von Wertesystemen wecken.

Den Silbernen Löwen für einen vielversprechenden jungen Künstler erhielt der 1969 geborene Südkoreaner Im Heung-soon. Seine bewegende Videoarbeit „Factory Complex“ behandle die prekären Arbeitsbedingungen für Frauen in Asien auf dokumentarische Weise, gehe aber in der direkten, emphatischen Begegnung mit ihnen darüber hinaus. Besondere Erwähnungen sprach die Jury für den 2014 verstorbenen deutschen Filmemacher Harun Farocki, die amerikanische Performance-Künstlerin Joan Jonas, den 1980 geborenen Algerier Massinissa Selmani, der mit dem Medium Zeichnung Herausragendes leiste, und für das syrische Künstlerkollektiv Abounaddara aus. Mit unglaublichem Mut dokumentiere es die politische Zerrissenheit und den menschlichen Kampf ums Überleben in Syrien, ohne Partei zu ergreifen, so das Preisgremium. Bereits Ende April gab Okwui Enwezor den Träger des Goldenen Löwen für das Lebenswerk bekannt: Der 71jährige El Anatsui sei der wohl bedeutendste Künstler, der derzeit in Afrika lebe und arbeite. Mit einem Sonderpreis für ihre Verdienste auf dem Gebiet der Künste wurde zudem die US-amerikanische Museumsleiterin und Kuratorin Susanne Ghez geehrt.

Die Biennale, die in diesem Jahr ihr 120. Bestehen feiert, hat einen Monat früher als sonst üblich begonnen und erwartet bis zum Ende ihrer Laufzeit am 22. November rund 500.000 Besucher. Laut Enwezor thematisiert sie besonders die Krisen und Verwerfungen unserer Zeit. In der Hauptausstellung sind 163 Künstler aus 53 Staaten zugegen. 89 Nationen präsentieren sich mit eigenen Landerbeiträgen. Für Deutschland hat Kurator Florian Ebner, Leiter der Fotografischen Sammlung am Museum Folkwang in Essen, den Gruppenbeitrag „Fabrik“ zusammengestellt, in dem Olaf Nicolai, Hito Steyerl, Tobias Zielony und das Künstlerpaar Jasmina Metwaly und Philip Rizk zeitkritische Themen wie Arbeitslosigkeit und den Umgang mit Flüchtlingen aufgreifen.


Infos: www.labiennale.org

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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