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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Die Villa Grisebach in Berlin startet mit Kunst des 19. Jahrhunderts in ihre Auktionstage

Der Sommer grüßt in Azurblau



Ernst Fries, Bei Olevano, 1826

Ernst Fries, Bei Olevano, 1826

Ein grün belaubter Baum mit dunkelbraunen Ästen steht vor dem in leuchtendem Azur schimmernden Gebirgssee. Dieses Aquarell, das an den Weimarer Maler Carl Maria Nicolaus Hummel erinnert und wohl um 1850 entstand, besitzt in seinem Licht durchfluteten und farbintensiven Kontrast von Grün und Blau etwas Sommerliches. Auf 3.000 bis 4.000 Euro geschätzt, wirkt das unvollendete Blatt wie ein Auftakt für die Auktion mit Kunst des 19. Jahrhunderts bei Grisebach in Berlin. Auch Ernst Fries hielt sich gerne in Italien auf. Im Herbst 1826 durchwanderte er die Sabiner- und Aequerberge und besuchte im September das bei Künstlern beliebte Bergstädtchen Olevano. Hier entstand sein ebenfalls nicht vollständig ausgeführtes Aquarell, das den Blick von einer mittelalterlichen Burgruine auf das Bergnest Paliano und die dahinterliegenden Volskerberge lenkt. Das gerade als Fragment charmante und koloristisch reiche Blatt ist für 2.000 bis 3.000 Euro zu haben. Von Azurblau lebt zudem die Studie einer weiten Gebirgslandschaft in Italien, die Ernst Fries um 1826 nur sparsam kolorierte. Sie stammt direkt aus der Familie des Künstlers und geht mit 5.000 bis 7.000 Euro ins Rennen.


Energischer und mit deutlichen Pinselspuren besticht Carl Maria Nicolaus Hummels Studie für eine „Landschaft bei Weimar mit Kartoffelfeuer“ (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Die höchsten Erwartungen bei den Landschaften ruhen am 3. Juni in Berlin auf Carl Gustav Carus’ „Phantasie aus der Alpenwelt“ von 1822. Zwei Greifvögel sitzen auf einem Felsen in der Mitte des Bildvordergrundes. Hinter ihnen führt der Dunst einer weißen Nebelwolke zu den Bergen mit ihren schneebedeckten Spitzen. Das ungewöhnliche Bild ist ein interessanter Blickfang, doch bis heute ist es in der Carus-Literatur nicht gedeutet. Florian Illies, Experte bei Grisebach, schlägt vor, darin einen Freundschaftsbeweis zu sehen, stellt ihm Caspar David Friedrichs zeitgleich entstandenes Gemälde „Zwei Männer in der Betrachtung des Mondes“ zur Seite und identifiziert die beiden Vögel als Carus und Friedrich (Taxe 180.000 bis 240.000 EUR). Genau ein Zehntel dieser Preisvorstellungen will Carus’ studienhafter und traumartiger „Blick über den Waldrand“ aus den 1840/50er Jahren sehen. Ganz in der Tradition der Romantik steht auch August Wilhelm Ferdinand Schirmers „Bucht mit auslaufendem Segelschiff bei Sonnenuntergang“ von 1845: Das Lebensschiff des Einzelnen hat den Hafen verlassen und segelt einer rot strahlenden Sonne entgegen, während eine männliche Rückenfigur in einem Boot ihm sehnsuchtsvoll nachblickt (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR).

Carl Rottmann malte um 1838/42 die panoramaartige „Landschaft mit Staufen bei Reichenhall“. Der Blick gleitet über eine große fast menschenleere Senke, deren zwei Hauptmotive im Bildhintergrund angesiedelt sind. Die fein modulierte und luftige Malweise gewährt dem Himmel mehr als die Hälfte der Bildfläche und lässt damit den Staufen umso majestätischer erscheinen (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR). Anton von Stadler wagte 1899 ein mutiges Werk mit der „Alm vor zwei Berggipfeln“. Die Bildfläche dominiert der blaue Himmel, der sich über der sanften Wölbung der Alm erhebt, während die Berge weit im Hintergrund hervorlugen (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Eine eher bukolische Stimmung schwebt durch Friedrich Nerlys „Die Insel Lido in Venedig“ aus der Zeit um 1860/70. Italienische Bauern mähen das Gras eines Feldes, dahinter fährt ein voll beladener Ochsenkarren bereits den Weg hinab. Der Blick auf die Lagune rahmen zwei Bäume, und einzig das kleine und auf der linken Seite zu sehende Dampfschiff verrät die Zeit der Industrialisierung (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Eine weitere italienische Landschaft hielt der 1812 in Altona geborene Louis Gurlitt 1854 fest. In einer diagonalen Achse nimmt zunächst eine verschattete, felsige Landschaft mit reichlich Grün ungefähr die Hälfte des Bildes ein. Zur linken gewährt Gurlitt die Sicht auf das Hafenbecken La Cala und den in goldenes Licht getauchten Palazzo Chiaramonte im Guadagna-Tal bei Palermo (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Einen Übergang von der Landschaft zu den Stadtansichten bieten die 49 Bleistiftzeichnungen zu Berlin und seiner Umgebung von Friedrich Wilhelm Klose. Sie entstanden um 1861/63 und geben etwa eine Chaussee nach Pankow, bäuerliches Leben in der Altmark, die Kirche von Tegel oder ein Segelschiff in Swinemünde wieder (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Ein Bonbon unter den Veduten ist Jean-Baptiste Camille Corots „Avignon, vue de l’arrière du palais des papes“. Das um 1836 datierte Werk lässt den festungsartigen Papstpalast und dessen vier Türme in schweren Ockertönen inmitten einer braunen Umgebung und von einem grau bedeckten Himmel emporragen (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Bunter und eher frühlingshaft frisch wirkt Eduard Gaertners 1837 gemaltes Aquarell „Die heilige Pforte in Moskau“. Ein alter Mann sitzt unter einer reich dekorierten Arkade und schaut auf das rege Treiben. In die zum Kreml gehörende Heiligen Pforte scheint just eine kirchliche Prozession zu ziehen (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR).

Von Frankreich über Moskau geht es nun zurück zum klassischen Italien mit Carl Wilhelm Götzloffs „Castel dell’Ovo“. Der Golf von Neapel war eines der Lieblingsthemen des Malers, der in dieser auf das Jahr 1846 datierten Arbeit ein changierendes Blau des Meeres mit dem abendlichen goldenen und rosafarbenen Licht der Sonne kontrastiert (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR). Josef Rebell hingegen widmete sich 1819 der „Ansicht der Stadt Vetri“. Ein dichtes saftiges Grün lässt den Blick auf die Stadt, den Meerbusen von Salerno und die ortstypischen zerklüfteten Felsen gleiten (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Ist Heinrich Bürkel sonst für seine lustigen Genreszenen aus dem bäuerlichen Leben bekannt, liefert er diesmal einen ruhigen und lilalastigen „Blick auf den Monte Circeo“ von etwa 1853 (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR). Charmant wirkt zudem die abendliche südliche Stimmung eines deutschen Meisters, der wohl um 1830 den Blick auf Terracina eröffnet (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Die Stadt Dürers erfreut sich der Aufmerksamkeit, die ihr Johann Adam Klein um 1822 mit seiner belebten „Königsstraße in Nürnberg mit Blick auf St. Lorenz“ schenkte (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Jakob Alt ehrte mit seinem Aquarell „Das Dürerhaus in Nürnberg“ 1845 einen ihrer berühmtesten Künstler (Taxe 1.000 bis 1.500 EUR).

Neben der Gattung Landschaft ist auch die Figurenmalerei in der Auktion gut vertreten. Ungewöhnlich sind hierbei Jean Antoine Théodore Gudins „Matrosen in der Takelage“. An vorderster Front steht ein Schlot, der seinen schwarzen Kohledampf ausstößt, während hinter ihm auf den Masten die Matrosen an den Segeln arbeiten. Masten und der Schlot sind hier das Thema, wobei die Menschen wie Ameisen an ihnen entlang kriechen, stehen oder laufen (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). Einen stärker sozialkritischen Ton schlägt dann Charles Hoguet in seinen „Steinbrucharbeitern vor Industrielandschaft“ an. Zentral sind hier die Arbeiter, die für die Fabriken mit rauchenden Schloten im Hintergrund schwere Steine herbeiwuchten (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR).

Adolph von Menzel steuert zahlreiche Figurenstudien bei. In seiner humorvollen Gouache „Im Peterskeller zu Salzburg“ von 1888 lässt er eine feucht-fröhliche Runde von drei Männern und einer Frau samt eingeschlafener Nachbarin um einen Tisch sitzen. In der Tat hielt der Maler den 70. Geburtstag seines Hausarztes und Freundes Friedrich Körte fest und versah daher dieses Blatt mit der entsprechenden Widmung und Glückwünschen (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). Preislich in enger Folge steht das Pastell „Omnibus (Erinnerung)“ um 1848. Menzel legt hier die intime Szene einer Mutter mit großer schwarzer Schute und ihres sanft schlafendes Kindes in ihren Armen nieder (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Das Aquarell „Junge Frau im Biedermeierkleid“ vor 1850 zeigt eine seitlich stehende Dame mit einem dicken Buch. Das Gesicht der „Kleinen“, wie sie Menzel in einer Notiz nennt, bleibt verborgen (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR), während es bei seiner älteren Frau mit Mantille im Profil nach rechts von 1894 eindrucksvoll aufscheint (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Sein Sinn für Humor leuchtet in der Skizze vom Berliner Hofball des 17. Februar 1881 auf; schließlich entbehrt die Ansicht der Hinterseite eines sich vorbeugenden Mannes in Uniform nicht eines gewissen Augenzwinkerns (Taxe 1.200 bis 1.500 EUR). Aber nicht nur als Figurenmaler tritt Adolph von Menzel bei Grisebach in Erscheinung, sondern hat sich 1894 auch einer Häuserfront in der Altstadt von Regensburg gewidmet (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR).

Menzels jüngerer Berliner Kollege Anton von Werner nahm sich 1866 in einer Zeichnung ein Maleratelier vor, in dem sich drei Künstler und ein Offizier musikalisch beim Quartettspiel ergehen. Der Cellospieler lässt sich mit dem Landschaftsmaler Gustav Osterroth identifizieren, die zweite Geige mit dem Bildhauer Otto Lessing (Taxe 700 bis 900 EUR). Der Favorit der Auktion findet sich in der Portraitmalerei. Der Realist Wilhelm Leibl hat 1897 sein „Bauernmädchen mit weißem Halstuch“ schlicht in ein schwarzes Gewand mit leuchtendem Halstuch und zurückgekämmtes blondes Haar gekleidet. Ruhig blicken ihre graublauen Augen den Betrachter an. Der Pinselstrich durchzieht in deutlichen Spuren das Gemälde und lockert zum Beispiel im Halstuch mit Tupfern die schlichte, fast strenge Gestaltung auf. Hier stehen 200.000 bis 300.000 Euro auf dem Etikett. Eine ebenso zurückhaltende Schilderung zeichnen Leibls „Zwei Frauenhände“ der Zeit um 1885/90 aus. Aus einem tiefschwarzen Hintergrund treten scheinbar körperlos die hellen und zarten Hände hervor, die ein Buch halten (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR).

Eduard Magnus fertigte um 1828 ein Künstlerporträt des bekannten dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen an, den er 1826 in Rom kennenlernte. Eindringlich blicken die stechend hellblauen Augen des Dänen auf den Betrachter (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Dieselbe Taxe besitzt auch ein um 1835 in Öl und Kreide angelegtes Porträt Eugène Delacroix’. Den Reiz des Bildes eines unbekannten Franzosen macht der Skizzencharakter aus, wobei das Antlitz Delacroix’ näher ausgeführt wurde. Wer gerne historische Persönlichkeiten in seine Kunstsammlung aufnehmen möchte, wird in Franz von Lenbachs zwei Versionen zu „Otto Fürst von Bismarck“ fündig. Die beiden strengen Bildnisse des alten Reichskanzlers entstanden 1891 (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR) und 1894 (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Mit einem Hauch des Exotischen hielt Gabriel von Max „Schlafen gehn!“ fest. Das nach 1900 geschaffene Werk zeigt eine verträumt und in die Leere blickende junge Frau, die in ihren hellblauen Schal ein Äffchen gewickelt hat (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR).

Bei den Gemälden mit erzählerischem Hintergrund, sei es Genre, Mythologie oder Fantasie, nimmt Jozef Israëls’ „Ein Sonnenstrahl“ die pekuniäre Führungsposition ein. Ein beschauliches Idyll bietet das Interieurmotiv der Mutter mit zwei Kindern um 1875/80, die das kleinere von beiden eben stillt (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Ganz anders Franz von Stucks „Narziß“ von 1926. Obwohl es sich hier eigentlich um eine Studie für eine spätere Version handelt, reizt gerade die expressive und lockere Ausführung des antiken Charakters, der in sein Spiegelbild versunken ist (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR). Ein weiteres symbolistisches Werk Stucks ist sein „Meerweibchen“ von 1891. Vor einem monoton bläulichen Hintergrund liegt die Nereide und blickt staunend oder überrascht den ebenfalls liegenden und sprechenden Jüngling an (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR).

Einen stark philosophischen Inhalt hat Hugo Höppener, alias Fidus, seinem Gemälde „Der strahlende Quell“ gegeben. Ausgangspunkt ist die monistische Kosmologie, die Wissenschaft Darwins und der Naturglaube. Einflussgebend war auch Bruno Willes 1901 erschienener Roman „Offenbarungen des Wacholderbaums“. Fidus fertigte einige Illustrationen zu diesem Buch an und legte mit der schon 1897 entwickelten Idee zum „Strahlenden Quell“ besonderen Wert auf die doppelseitige Gestaltung des Titelbildes. Zu seinem 75. Geburtstag griff er 1943 das Motiv noch einmal auf und malte den großen Springbrunnen mit dem Reigentanz nackter Menschen in reduzierter Farbigkeit, der nun 25.000 bis 35.000 Euro einspielen soll. Eine phantasmagorische Version der „Erschaffung der Eva“ ist das Gemälde des österreichischen Symbolisten Arthur Kurtz von 1897/1900. Seine fantastischen und alptraumhaften Gestalten formen sich aus Farbschlieren heraus. So wächst in diesem eigenwilligen Werk Evas Torso in einem großen weißen Ovulum scheinbar aus dem Kopf eines chinesischen Drachen und seinem Feuer hervor (Taxe 14.000 bis 18.000 EUR).

Einen eher verspielten und frechen Ton schlägt Josef Kuglers „Capriccio“ von 1913 an. Die eigentümliche Gruppe führt ein Affe an, dem eine maskierte Frau in ausladendem Ballkleid und ein weißbärtiger alter Mann mit Posaune und Pfauenfeder folgen. Dicht schließen zwei nackte Gestalten auf, wobei ein dunkelhäutiger athletischer Mann eine rothaarige Frau mit blauem chinesischem Sonnenschirm auf den Schultern trägt. Von der hohen, vom Mondlicht fahl beleuchteten Mauer herab, vor der sich der komödiantische Zug bewegt, lässt ein nackter alter König einige Blüten herabfallen, als ob er zur lustigen Welt der Nachtschwärmer stoßen möchte. Doch letztlich bleibt er allein (Taxe 9.000 bis 12.000 EUR). Sowohl farblich als auch inhaltlich passt zu Kuglers Gemälde Hanns Pellars „Dame mit Muff“ und großem Haarputz, die mit schwarzer Maske ebenfalls gerade von einem Ball zu kommen scheint. Doch Kuglers Deutungstiefe erreicht Pellar nicht (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR). In der Theaterwelt ist auch Hans Ungers Bacchanten-Zug angesiedelt, den er 1898 als Vorlage in Öl auf Papier für den Hauptvorhang des Centraltheaters in Dresden entwarf (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).

Das Stillleben findet einen würdigen Vertreter in Emilie Preyers knackig und zum Anbeißen verleitenden weißen und roten Trauben sowie Aprikosen, an denen sich aber auch schon eine Fliege heranmacht (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Ihr Vater Johann Wilhelm Preyer darf mit zwei minutiös gearbeitete Weinblattstudien auftrumpfen (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR). Der teuerste Beitrag zu dieser Gattung findet sich in Max Klingers symbolistischem „Stillleben No. 1“ von 1879. Die Stimmung der Vanitas ruft nicht nur der Totenschädel herbei, sondern auch die fast schwarzviolette Farbe des Tischbezugs und des Vorhangs. Die Einbettung in einem sakralen Kontext verdeutlicht die Mater Dolorosa im Bildhintergrund und betont die düstere Stimmung (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 3. Juni um 14 Uhr. Die Besichtigung in Berlin ist vom 29. Mai bis zum 1. Juni täglich von 10 bis 18:30 Uhr und am 2. Juni von 10 bis 17 Uhr möglich. Der Katalog listet die Werke unter www.villa-grisebach.de.

Kontakt:

Grisebach

Fasanenstraße 25

DE-10719 Berlin

Telefon:+49 (030) 885 91 50

Telefax:+49 (030) 882 41 45

E-Mail: auktionen@grisebach.com



29.05.2015

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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