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Munch und van Gogh nun in Amsterdam

Vincent van Goghs und Edvard Munchs „Sternennächte“ in der Gegenüberstellung

Beide werden oft in einem Atemzug genannt: Edvard Munch und Vincent van Gogh. Anlässlich des Todes van Goghs am 29. Juli 1890 richten die monografischen Künstlermuseen beider Maler in Oslo und Amsterdam eine große vergleichende Schau aus. Nach der ersten Station in Oslo ist die Präsentation „Munch : Van Gogh“ seit dem Wochenende nun im Amsterdamer Van Gogh Museum angekommen. Am Beispiel beeindruckender Spitzenwerke rückt die rund 80 Ölgemälde und 30 Papierarbeiten umfassende Ausstellung identische Themenfelder, künstlerische Affinitäten und Seelenverwandtschaften in den Fokus.

Der Lebensweg Vincent van Goghs und Edvard Munchs war durch ähnliche Härtesituationen gekennzeichnet. Nach dem Auftakt mit Werken aus den Anfängen in noch gedämpfter Farbpalette und der experimentellen Zeit, zu der beide Künstler in Paris innovative Strömungen aufnahmen, entfaltet die Zusammenstellung ein Zwiegespräch aus Highlights. Schon zu Beginn verdeutlichen zwei Porträts Munchs dünnere, wässrigere Malweise mit dem Hang zur Großflächigkeit, während andererseits van Gogh dickere Farbaufträge in kurzen wirbelnden Strichen und kräftigem Kolorit bevorzugt.

Verbindende Komponenten sind vor allem die Emotionen und Wegmarken menschlicher Existenz: Liebe, Angst, Spiritualität und Tod thematisieren beide Künstler. Drastische Farbkontraste wie beim „Gelben Haus“ van Goghs oder dem brennend erscheinenden, aber mit Efeu bewachsenen Pendant „Rote Jungfernrebe“ von Munch verdeutlichen dies ebenso wie die in ihren Schlafzimmerbildern durch verzerrte Perspektiven dargestellte beklemmende Atmosphäre. Höhepunkte unter den Naturstudien und Städteansichten sind die ebenfalls in direktem Dialog zueinander gesetzten „Sternennächte“. Einige Bilder waren noch nie zuvor in den Niederlanden zu sehen oder konnten generell erstmals aus Privatsammlungen entliehen werden, etwa van Goghs Gemälde „Junge Bäuerin mit Strohhut“ von 1890 oder Munchs kurz darauf entstandenes Ölbild „Madonna“.

Gleichzeitig mit der Ausstellung hat das Van Gogh Museum seinen neu gestalteten Anbau eröffnet. Der 1999 in Betrieb genommene, vom japanischen Architekten Kisho Kurokawa konzipierte Annex am Museumplein enthält nun den zentralen Eingang. Durch Überdachung des vertieften Innenhofes konnte dieser nach Plänen des Büros des zwischenzeitlich verstorbenen Architekten in das Ensemble mit einbezogen werden. Über eine imposante Rolltreppe gelangt der Besucher nun in einen großzügigen Empfangsbereich, von dem der Altbau mit der Dauerausstellung sowie der für Wechselausstellungen gedachte und nun technisch aufgerüstete Neubau bequem zu erreichen sind.

Die Ausstellung „Munch : Van Gogh“ ist bis zum 17. Januar 2016 zu besichtigen. Das Van Gogh Museum hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 15 Euro, Personen bis 17 Jahre haben freien Eintritt. Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen, der im Shop 29,95 Euro kostet.

Van Gogh Museum
Museumplein 6
NL-1071 DJ Amsterdam

Telefon: +31 (0)20 – 570 52 00
Telefon: +31 (0)20 – 570 52 22

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Vincent van Goghs und Edvard Munchs „Sternennächte“ in der
 Gegenüberstellung
Vincent van Goghs und Edvard Munchs „Sternennächte“ in der Gegenüberstellung

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Im Dialog: Edvard Munchs
 „Der gelbe Baumstamm“ von 1912 – Vincent van Goghs „Unterholz mit zwei Figuren“ von 1890
Im Dialog: Edvard Munchs „Der gelbe Baumstamm“ von 1912 – Vincent van Goghs „Unterholz mit zwei Figuren“ von 1890

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Im Dialog: Vincent van Goghs „Der Sämann“ und 1888 –
 Edvard Munchs „Fruchtbarkeit“ von 1899/1900
Im Dialog: Vincent van Goghs „Der Sämann“ und 1888 – Edvard Munchs „Fruchtbarkeit“ von 1899/1900

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Im
 Dialog: Vincent van Goghs „Selbstportrait als Maler“ von 1887/88 – Edvard Munchs „Selbstportrait mit Palette“ von 1926
Im Dialog: Vincent van Goghs „Selbstportrait als Maler“ von 1887/88 – Edvard Munchs „Selbstportrait mit Palette“ von 1926

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