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Paul Kother in Cottbus

Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus stellt seinen Besuchern in der aktuellen Ausstellung „natürlich (n)a(c)kt“ den unbekannten Expressionisten Paul Kother vor. Im Fokus stehen seine Aktdarstellungen, die die Kuratoren in Bezug zu den Werken von Künstlerkollegen seiner Zeit setzen. Neben Kothers Pastellen und Ölgemälden sind Arbeiten von Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller und Hermann Max Pechstein zu sehen.

Die Aktmalereien Kothers offenbaren dem Betrachter ein spezifisches Verhältnis von nacktem Körper und Natur. Der Künstler wagt den Schritt aus dem Atelier und setzt die Akte in die Landschaft, etwa wie seine Brücke-Kollegen an der Ostseeküste oder den Moritzburger Teichen. Dies bedeutet eine Grenzüberschreitung, die auf einer antibürgerlichen, durch die Reformbewegung geprägten Haltung Kothers beruht und zu einer Enthemmung hinsichtlich der Posen und Körperhaltungen führt. Die Figuren bewegen sich natürlich und wirken nicht künstlich. Sie scheinen den Maler nicht zu bemerken, der sie aus einer geringen Distanz bildlich festhält. Zudem wirft die Schau Fragen nach der Repräsentation von Nacktheit im Verhältnis zu Darstellungsmustern von Landschaft und Natur auf. Hierfür versammelt sie exemplarische Landschaftsbilder Kothers, die parallel zu den auf die Akte fokussierten Bildern entstanden, aber eher das Panoramaformat bevorzugten.

Paul Kother wurde 1878 in Leipzig geboren und studierte von 1894 bis 1896 an der Leipziger Kunstakademie. Danach besuchte er bis 1898 die Königliche Akademie der Bildenden Künste in Dresden und lebte schließlich für ein Jahr gemeinsam mit Otto Mueller in einer Atelierwohnung. In Dresden begegnete er Hermann Max Pechstein und Käthe Kollwitz. Zudem nahm er dort an größeren Ausstellungen teil. Als er 1914 nach Berlin zog, machte er Bekanntschaft mit Ernst Ludwig Kircher. In den folgenden drei Jahren nahm er am Ersten Weltkrieg teil. Ab 1916 stellte er mehrmals in Berlin aus. 1922 erhielt er durch Max Liebermann den Ehrenpreis der Preußischen Akademie der Künste. Seit 1928 lebte Kother in Weimar, wo er zurückgezogen 1963 verstarb.

Die Ausstellung „natürlich (n)a(c)kt. Paul Kother mit Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Max Pechstein“ läuft bis zum 6. Dezember. Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro, für Kinder und Schüler bis 18 Jahren ist er frei.

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus
Am Amtsteich 15
D-03046 Cottbus

Telefon: +49 (0)355 – 49 49 40 40
Telefax: +49 (0)355 – 49 49 40 44

Quelle: Kunstmarkt.com/Maren Janka Hopp

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Veranstaltung vom:


03.10.2015, natürlich (n)a(c)kt. Paul Kother mit Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Max Pechstein

Bei:


Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

Künstler:

Paul Kother








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