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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Kunst des 19. Jahrhunderts bei Grisebach in Berlin

Blickinjektion



Edmund Kanoldt,  Walpurgisnacht, vor 1882

Edmund Kanoldt, Walpurgisnacht, vor 1882

Eine der Vorlieben des 19. Jahrhunderts war der Schauerroman. Seine Anfänge finden sich in der englischen Gothic Novel des 18. Jahrhunderts. Moderne Autoren wie Stephen King oder Thomas Harris sind Erben eines E.T.A. Hoffmann, Edgar Allan Poe oder Bram Stoker. In der bildenden Kunst verhält es sich nicht anders, und einen unheimlichen ersten Auftakt bildet „Die Walpurgisnacht“ von Edmund Kanoldt. In Schwarz und Weiß wirbeln die Hexen im breiten Bogen um die nächtliche Landschaft, das Mondlicht durchbricht partiell die Wolkendecke, ein Unwetter tobt, und in der Ferne liegt eine Ortschaft mit hohem Kirchturm. Ob diese magiebegabten Frauen, die selbst irreale und flüchtige Wesen zu sein scheinen, Gutes oder Böses im Sinn haben, sei dem Betrachter überlassen. Kanoldt erstellte die Grisaille vor 1882 als Vorstudie zu einem Holzschnitt in „Goethes Werke. Illustriert von ersten deutschen Künstlern“. Bei Grisebach soll das Querformat jetzt 4.000 bis 6.000 Euro einbringen.


Eine gute Zahl an Projektionsflächen für die Fantasie bietet die Herbstauktion mit Kunst des 19. Jahrhunderts in der Villa Grisebach am 25. November in Berlin. Das Angebot spannt sich vom potenziell schaurigen Flair bis zur lyrischen Stille einer Landschaft, wie sie etwa Carl Robert Kummer im „Blick von den Bergen Montenegros auf den Scutari-See“ von 1850 eingefangen hat. Von einer Anhöhe gleitet der Blick in die Tiefe, wobei mehrere Bergketten und kleine Figuren das Auge zu einem goldenen See führen. Kummer dekliniert das volle Spektrum des Lichtes der Abendsonne, das von warmen Brauntönen über Rosa, Gold und etwas Grün der Landschaft Leben einhaucht (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Es ist nicht immer die Schwarze Romantik notwendig, um eine schaurige Atmosphäre zu erzeugen. Es genügt bereits eine überspitzte Lichtführung, vermischt mit etwas Realismus, wie sie etwa für Augustin Théodule Ribot und sein um 1876/81 entstandenes Hauptwerk „Die leere Flasche“ kennzeichnend ist. Nun war es nicht Ribots Ziel, ein unheimliches Bild zu malen, und bei kaltem Tageslicht wirkt der Titel geradezu banal, wenn da nicht Ribots künstlerische „savoir-faire“ wäre. Der vermutliche Trunkenbold, der rücklings am Boden liegt und seinen Kopf grotesk lachend zum Betrachter wendet, mag sich nach einer vollen Flasche umsehen, während ihn und seinen gealterten Leib ein nächtliches Schlaglicht erhellt. In diesem ungeschönten Realismus schwingt dann schon das Erschrecken der Moderne über sich selbst mit (Taxe 160.000 bis 180.000 EUR). Ganz von Ribot erregt, wandeln wir durch die Kunstwerke aus der dunklen Stimmung über das Geheimnisvolle und Melancholische zu sonniger Leichtigkeit.

Schummriges Dunkel

Oscar Wilde sprach vom Schutzmantel der Nacht, der Johann Friedrich Boeck um 1840 auch zur „Mondscheinnacht auf Rügen“ inspirierte. Von den linksseitigen Klippen hinweg öffnet sich die Sicht aufs ruhige Meer, dessen dunkle Wellen das Mondlicht reflektieren (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Begleitet wird das Ölgemälde von Christian Morgensterns Aquarell der Burgruine Hals über der Ilz bei Passau im Mondschein von 1852 (Taxe 1.200 bis 1.500 EUR). Eine besondere Delikatesse ist Johannes Riepenhausens Entwurf für das Gemälde „Herzog Erich der Ältere von Calenberg rettet Kaiser Maximilian in der Schlacht bei Regensburg“. Suchen die pfälzisch-böhmischen Gegner Kaiser Maximilians im Landshuter Erbfolgekrieg Land zu gewinnen, so vereitelt dies der Herzog, der samt Pferd die Bildmitte dominiert. Als Historienbild gehört es zu den selteneren Themen der Brüder Riepenhausen. Die Federzeichnung vor 1834 wirkt aufgrund der Schärfe der Linien fast wie ein Druck (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Von den blutigen und gefährlichen Szenen einer Schlacht geht es zu einer mysteriösen italienischen Landschaft. Friedrich Loos malte um 1848 seine Ölstudie „Sonnenuntergang am Meer“, wobei am Horizont Klippen in dunklem Violett aufragen. Vor dem glühenden Orange der versteckten Sonne ist es unklar, ob es sich um eine Insel oder um einen noch ruhig schlafenden Riesen handelt (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR).

Wem die vorigen Beispiele zu mild waren, wird in Jean Antoine Théodore Gudins „Küstenszene bei Mondlicht“ von 1839 ein betont malerisches dunkles Farbkonzert vorfinden. Der tief gelegte Horizont verschwimmt mit den gewittrigen Wolken, die sich vor die letzten gleißend gelben Sonnenstrahlen schieben. Die Menschen, das gekenterte Segelschiff und das Boot nahe der Küste wirken wie filigranes Spielzeug vor solcher Naturgewalt (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Gewagter aber sind Heinrich Kühns „Schafe auf der Weide“ von 1899. Die menschenleere, fast geisterhafte Welt beherrscht der Himmel mit seinen Wolken. Etwas Beklemmendes haftet dieser malerisch komponierten Fotografie an, das etwa an Giorgio de Chirico denken lässt und in der grünlich-gräulichen Färbung gewisses Unbehagen verbreitet. Für den großformatigen mehrfachen Gummidruck erwartet Grisebach stolze 80.000 bis 100.000 Euro.

In erdigem Braun mit etwas Schwarz zeichnet Adolph von Menzel seinen „Urwähler“, ein Pastell auf braunem Papier von 1849. Menzel greift hier das aktuelle Zeitgeschehen auf und behandelt die Deutsche Revolution von 1848/49, eine Zeit, in der Berlin in einem Belagerungszustand war. Thema ist der Urwähler, der im Vorfeld zu den Wahlen der Preußischen Nationalversammlung eingeschlafen ist. Mit ein wenig Humor charakterisiert Menzel die Anfänge des Parlamentarismus und fängt hier das Ermüdende und Aufreibende der Politik ein (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Noch schlichter offenbart sich Wilhelm Leibls „Kücheninterieur“. Das 1888 auf Holz gemalte Bild wirkt fast monochrom, wäre da nicht das Sonnenlicht, das die in Braun und Schwarz angelegte leere Kammer partiell in Weiß aufglimmen lässt (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Melancholisches Zwielicht

Einen günstigen Übergang zum Melancholischen bereitet Oswald Achenbachs „Abendliche Landschaft“ von etwa 1845. Die flache und ruhige Gegend wird zu einer dramatischen Szene, indem der Maler das bildmittig gesetzte Felsmassiv in goldenes Licht taucht. Es handelt sich hierbei vermutlich um eine Studie für ein Ölgemälde, das im Museum Kunst Palast in Düsseldorf hängt (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Eine Einladung zur Kontemplation offeriert dann Johan Christian Dahls Rückenstudie eines Mannes. Der in Schwarz gekleidete Herr mit Zylinder entpuppt sich rasch als Kronprinz Christian Frederik von Dänemark, der mit erhobener Hand auf die italienische Landschaft hinweist. Dies hielt Dahl im Gemälde „Villa Quisisana“ um 1820/21 mit fünf Mitgliedern des dänischen Hofstaats fest, das sich im Museo di Capodimonte in Neapel befindet (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Wer will, kann sich die Rückenfigur jedoch auch vor dem Hintergrund bewegter Meereswellen vorstellen, wie sie etwa Heinrich Reinhold 1823 malte. Seine „Brandung an der Küste vor Sorrent“ lässt gelb-grüne Wellenberge mit wiederholter Kraft gegen die Felsen schlagen (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR).

Nicht minder kraftvoll ist der stechende und intensive Blick in August Richters Selbstbildnis, das er in Dunkelgrau um 1830 von sich anfertigte. Energische Pinselstriche lassen das kantige Gesicht mit Backenbart und die zusammengezwickten Augen des Malers fast bedrohlich und vor der Hintergrund zeitgenössischer Konvention erstaunlich expressionistisch erscheinen (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). Etwas sanfter hingegen wirkt das „Bildnis einer Velletrinerin in Landestracht“ von Karl Wilhelm Wach. Die junge Frau ist in ein prächtiges Gewand aus Rottönen und einem weißen Schal gekleidet und sitzt vor einer weiten hügeligen Landschaft, deren Grün ihr olivfarbenes Inkarnat betont. Ihre klugen und mandelförmigen Augen scheinen am Betrachter vorbei zu sehen, so als denke die junge Schönheit über etwas nach; dennoch fesselt ihr Blick jeden, den er trifft (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR).

Etwas Sehnsüchtiges haftet Friedrich Thömings „Schwertfischfang vor Capri“ um 1830/40 an. Das stille und kristallen wirkende Meer schimmert in dunklem Petrol und geht über rosa Spiegelungen ins Grünliche über. Ein Komplementärkontrast in zartem Rosa und Beige-Orange der Felsen Capris lässt die Farben und die Luft geradezu flirren. Man möchte glauben, in diesem Gemälde einen Einblick in ein fernes fantastisches Land zu erhalten (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR). Noch unwirklicher, fast wie ein Traum, erscheinen die zwei französische Wolkenstudien um 1860/70. Diesig flackern die Umrisse der braunen Erde mit Bäumen oder Sträuchern vor den fein nuancierten grau-weißen Wolken (Taxe 2.500 bis 3.500 EUR).

Eine kontrastreiche Studie aus der Hand Carl Maria Nicolaus Hummels liegt mit der „Wartburg unter Wolken“ um 1850 vor. Der blaue Himmel mit weißen Wolken ist fein ausgearbeitet, ebenso wie die auf einem Hügel thronende Burg. Der Rest des Bildes ist unvollendet und einzig mit Linien für die Felsen der Landschaft gegliedert (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Wer das Unfertige in der menschlichen Gestalt sucht, mag in Franz von Stucks „Portrait der Tochter Mary“ um 1905 ein geeignetes Werk finden (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Etwas günstiger liegt Franz von Lenbachs lockere Skizze einer mondänen „Rothaarigen Frau im Profil nach rechts“ von 1901 mit 8.000 bis 12.000 Euro. Ganz anders hingegen Arnold Böcklins mythologisches Bild „Dryaden“ von 1897. Vier Frauen in luftiger Bekleidung lagern vor einem großen Baum und blicken sehnsüchtig nach rechts aus dem Bild heraus, wo eigentlich ein Pan mit Flöte zu ergänzen wäre (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Dazu gesellt sich der Wiener Wilhelm List mit der Frauenfigur der Symbolismus schlechthin: „Salome“ als Männermordende, die den Kopf des enthaupteten Propheten Johannes innig in Händen hält (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).

Helle Lichterfreude

Ein bekannter Name in der Skulptur ist der Johann Gottfried Schadows. Ihn vertreten die mythologischen Gestalten Bacchus und Pomona als Allegorien der „Freundschaft und Liebe“ von 1798. Die weißen Marmorfiguren sitzen versetzt nebeneinander und laden zum Umwandern ein, da die kreisenden Bewegungen der Leiber keinen einzelnen Blickpunkt festlegen. Bei Pomona steht ein Korb mit Baumfrüchten, und Bacchus schwenkt ausgelassen den Kelch in die Höhe. Freundschaftlich und sanft legt er seiner Freundin die Hand auf die Schulter (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Auch Bruno Piglhein ließ sich bei seinem „Liebespaar an der Quelle“ von antiken Empfindungen leiten, schuf aber 1890 ein Salongemälde par excellence. Die breiten Striche der Felsenlandschaft stellen wie die verlaufende Farbe einen abstrakten Hintergrund und betonen das Unfertige eines Entwurfes. Vor und in ihm befindet sich das nackte Liebespaar. Der Betrachter wird zum Voyeur, wobei der Verzicht auf die Idealisierung des Frauenleibes die Intimität der Szene steigert (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR). Den Übergang ins abstrakt-dekorativ Ornamentale illustriert Osmar Schindlers bunte Studie „Herbstlaub in der Heide“ (Taxe 300 bis 500 EUR).

Der Stoff für einen Film findet sich in dem kleinen Tuscheblatt „Der Abschied“. Wilhelm von Kobell schuf es in monochromer Manier um 1790. Zwei Reiter, wohl ein Paar, trennen sich an einer Waldlichtung. Hinter ihnen erscheint eine junge Frau mit Hut, und im Hintergrund steht wartend eine Kutsche. Welches „Sturm und Drang“-Drama sich hier wohl abspielt, sei dem neuen Besitzer überlassen (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Ähnlich kulissenartig hat Peter Birmann nach 1805 eine tiefe Felsenschlucht mit rauschendem Bach und Zugbrücke angelegt. Die fein ausgeführte Tuschezeichnung „Ansicht des Orrido di Bellano am Comer See“ soll 4.000 bis 6.000 Euro einspielen. Gleichfalls einfarbig ist das träumerische Aquarell „Ischia“ eines unbekannten Deutschen um 1850. Aus dem stillen blauen Meer hebt sich sanft die Vulkaninsel empor, die einzig die durchsichtige himmelblaue Farbschicht definiert (Taxe 600 bis 800 EUR). Eine ähnliche Idee charakterisiert Elise Mahlers „Aus dem Golf von Salerno“, nur dass es sich dabei um eine Fotografie handelt. Den um 1900 entstandenen Albuminabzug, den Mahler in ein goldenes irreales Ocker taucht, beherrschen das Meer und der Himmel. Nur die rechts in das Bild schneidende Klippe verweist auf die Hafenstadt (Taxe 1.800 bis 2.400 EUR). Heinrich Karl Anton Mücke verwandelt dagegen sein Aquarell mit dem Sonnenuntergang am Lago d’Averno bei Neapel in vielfarbiges stimmungsvolles Abendlicht (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR).

Fernab von der Italiensehnsucht wartet Anton Radl mit seiner frühsommerlichen „Ansicht von Baden Baden“ auf. Zwei Bäume rahmen das matte Deckfarbengemälde von 1829, das die Augen über die sanften Hügel der Kurstadt gleiten lässt (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Bei Hans Thoma wird die Landschaft noch unprätentiöser: Durch das unspektakuläre Motiv einer Wiese mit zwei großen Bäumen tritt die Natur beinahe erschreckend real vor Augen (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR). Eine Mischung aus Allegorie und Landschaftsbild ist dagegen Martin Brandenburgs Gestalt „Die Windsbraut“, die nackt, vergnügt und tosend hinter Vögeln her durch das Bild von 1899 fliegt (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Auch Franz von Stuck ist mit einer symbolistischen Szene vertreten, der bukolischen Ölstudie „Frühling“ von 1917 samt nacktem, Panflöte spielendem Paar (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Geradezu mystisch wirkt Hugo Höppeners Gemälde „Empfängnis“ von 1914/42. Hier ist nichts unbefleckt, eher überhöht erotisch die Einladung der golden leuchtenden Frau und Mannes, die einander bald sinnlich umschlingen werden. Das ganze fasst Höppener, der sich als Künstlerprophet Fidus nannte, in einen Jungendstildekor in neutralen Violett, Ocker und Grau (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR).

Schließlich sind noch die Kinderbildnisse zu erwähnen. Osmar Schindler hat „Gertrud mit Nelke und Katze“ 1904 farbenfroh gewandet. Das Orange-Rot der asiatischen Bekleidung des Mädchens beherrscht die in ruhigem dunklem Grün gehaltene Umgebung. Ganz wie die Katze lagert die Kleine im Sessel und posiert mit der Blume in der Rechten für den Betrachter (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Mit den beiden Pastellen „Schwammerling I und II“ von 1882/83 gelang Franz von Stuck ein schelmisches Stück. Insbesondere die Rückenansicht des nackten Knaben mit übergroßem rotem Hut scheint wie eine Studie eines Pilzes. Das Pendant löst die Illusion und zeigt den vermeintlichen Pilz als glücklich dreinblickendes Kleinkind im Garten (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Auch Menzel hielt ein Kind fest. Wie eine unvermittelte rasche Studie wirkt sein Aquarell der „Tochter des Justizministers Maercker“ von 1848. Das Mädchen mit Hut und feinem Kleid sitzt auf einem Stuhl, hält ein offenes Buch in Händen und hört entweder jemandem zu oder träumt vor sich hin (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 25. November um 14 Uhr. Die Besichtigung ist vom 20. bis zum 23. November von 10 bis 18 Uhr, am 24. November von 10 bis 17 Uhr möglich. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.grisebach.com.

Kontakt:

Grisebach

Fasanenstraße 25

DE-10719 Berlin

Telefon:+49 (030) 885 91 50

Telefax:+49 (030) 882 41 45

E-Mail: auktionen@grisebach.com

Startseite: www.grisebach.com



19.11.2015

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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