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Köln ehrt posthum Josef Haubrich

Josef Haubrich ist schon seit 1961 tot. Jetzt ehrt die Stadt Köln einen ihrer größten Kunstmäzene und verleiht ihm posthum die Jabach-Medaille. Anlass ist der 70. Jahrestag seiner umfangreichen Schenkung an seine Heimatstadt. Am 2. Mai 1946 überließ Haubrich seine Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Plastiken mit Werken von Hans Arp, Ernst Barlach, Max Beckmann, Marc Chagall, Lovis Corinth, Otto Dix, Max Ernst, George Grosz, Ernst Ludwig Kirchner, Oskar Kokoschka, Max Liebermann, Paula Modersohn-Becker, Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff oder Maurice Utrillo der Stadt Köln, die damit den Wiederaufbau ihrer öffentlichen Sammlung moderner Kunst einleitete.

Als Josef Haubrich seine Kunstwerke der Stadt schenkte, bestand Köln nicht nur aus Trümmern, sondern auch kulturell lag die Stadt nach zwölf Jahren NS-Herrschaft brach. Die moderne Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums war in Folge der Aktion „Entartete Kunst“ in alle Winde zerstreut worden. Nach 1945 mussten im Deutschland die Bestände ein zweites Mal aufgebaut werden. Nirgends aber war so schnell wieder eine hochkarätige Sammlung moderner Kunst beisammen wie in Köln. Bevor die Werke 1957 in den Neubau des Museums einzogen, tourten sie durch Deutschland und das nahe Ausland. Sie absolvierten 33 Stationen in 30 Städten. So wurden Gemälde wie Kirchners „Halbakt mit Hut“ oder Dix’ „Porträt des Dr. Koch“ berühmt und manifestierten Kölns Ruf als Kunststadt der Moderne.

Bis zu seinem Tod blieb Josef Haubrich der Sammlung eng verbunden. Mit seiner Hilfe konnten in den 1950er Jahren so wichtige Werke wie Kirchners „Fünf Frauen auf der Straße“ oder die „Künstlergruppe“ erworben werden. Sein Engagement begründete er auch mit einer gesellschaftlichen Funktion der Kunst. Vor allem jungen Leuten wollte der Jurist und Kunstsammler „Gelegenheit geben, in Ruhe selbst das zu sehen und zu prüfen, was ihnen in den zwölf Jahren unter Zwang vorenthalten wurde“. Er setzte auf die Kraft moderner Kunst, das Urteilsvermögen des Betrachters zu stärken, und gerade der diffamierten Kunst traute er zu, das Regime der Diffamierer zu entlarven.

Am 30. Mai feiert das Museum Ludwig, das Haubrichs Sammlung nun beherbergt, diesen herausragenden Mann mit einem Festtag und legt dazu ein Programm mit Führungen, Workshops und Live-Musik auf. Vorgestellt wird dabei auch das Erscheinen von Birgit Kilps Biografie „Josef Haubrich – Ein Anwalt der Kunst“ im Wienand Verlag. Peter Millowitsch, Leiter des Kölner Millowitsch-Theaters und Neffe von Haubrichs fünfter Ehefrau Lucy Haubrich-Millowitsch, trägt um 15 Uhr Passagen aus dem Buch vor. Zum Abschluss hält um 19 Uhr Siegfried Gohr, der ehemalige Direktor des Museum Ludwig, den Festvortrag. Der Eintritt in die Sammlung und zu den Veranstaltungen ist frei.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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