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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Käthe Kollwitz und Ernst Barlach in Wiesbaden

in der Ausstellung „Kollwitz und Barlach. Im Tod vereint“

Das Museum Wiesbaden widmet seine aktuelle Kabinettausstellung den befreundeten Künstlern Käthe Kollwitz und Ernst Barlach und zeigt dazu auch Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen aus dem eigenen Bestand und Leihgaben. Die 1867 geborene Käthe Kollwitz hielt sich 1928 in einer Zeichnung fest. Die alte Frau schmeichelt ihre Lebensjahre nicht fort und blickt müde mit halb geschlossenen Augen zum Betrachter. Die schwarzen Schatten unter ihren Augen und auf den Wangen lassen die Künstlerin erschöpft wirken. Alles konzentriert sich auf das Antlitz mit den leicht schief stehenden Augen samt angedeuteten Stirnfalten. Den Widerwillen gegen Krieg illustrierte Kollwitz in „Nie wieder Krieg“ von 1925. Eine abgehärmte Person, das Geschlecht bleibt unklar, erhebt energisch ihren rechten Arm, um ihren Protest zu unterstreichen. Im Modell für das Relief „Die Klage“ von 1938/40 drückt Kollwitz ihre Trauer für den Tod ihres Freundes Ernst Barlach im Jahr 1938 aus. Das nur zur Hälfte sichtbare Antlitz mit geschlossenen Augen bedeckt die linke Hand teilweise und ab Lippenhöhe die Rechte. Die Gestalt in dieser ausdrucksstarken Arbeit ist ganz in ihrer Trauer gefangen.

Aus dem zeichnerischen Œuvre Ernst Barlachs werden in Wiesbaden Arbeiten aus seiner Russlandreise von 1906 präsentiert. Gemeinsam mit seinem Bruder Nikolaus gelangte er von Warschau über Kiew bis nach Belgorod und Bachov in den Süden des Landes. Dieses Geschehnis beschrieb er 1912 unter dem Titel „Steppenfahrt“. In den Arbeiten auf Papier hielt Barlach seine Beobachtungen der einheimischen Bevölkerung fest. Von seinen Plastiken ist zum Beispiel die dunkle Gipsarbeit „Der Tod“ von 1926 zu sehen. Den mittig liegenden Verstorbenen halten ein Mann und eine Frau. Die stille Trauer der Knienden um den scheinbar friedlich Schlummernden verbindet formal auch der Verlauf der breiten Faltenwürfe. Ein weniger melancholisches Thema bietet das Modell der „Zwei Lesende Mönche“ von 1921. Auch hier eint die Personen das Auf- und Abschwingen der Gewandfalten, wobei das große aufgeschlagene Buch das Zentrum bildet. Lockere Striche und große Formen definieren Barlachs Zeichnung „Frau, einem Mann in den Mantel helfend“ von 1911.

Die Ausstellung „Kollwitz und Barlach. Im Tod vereint“ läuft bis zum 23. Oktober. Das Museum Wiesbaden hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der reguläre Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.

Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-65185 Wiesbaden

Telefon: +49 (0)611 – 335 2250
Telefax: +49 (0)611 – 335 2192

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


29.07.2016, Kollwitz und Barlach - Im Tod vereint

Bei:


Museum Wiesbaden

Variabilder:

in der Ausstellung „Kollwitz und Barlach. Im Tod vereint“
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Ernst
 Barlach, Der Tod, 1925
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Käthe Kollwitz, Selbstportrait, 1928
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Künstler:


Ernst Barlach

Künstler:


Käthe Kollwitz








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