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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Antiquitäten und Möbel im Wiener Dorotheum

Historismus trumpft



Johann Joachim Kändler,  Paar Deckelvasen mit Vogelkäfig und Schneeballblüten, um 1760

Johann Joachim Kändler, Paar Deckelvasen mit Vogelkäfig und Schneeballblüten, um 1760

Eine der aufwändigsten Formen, die in der Porzellanmanufaktur Meißen hergestellt wurden, ist die Schneeballblütenvase. Angeregt von chinesischen Porzellanen schuf der große Modelleur Johann Joachim Kändler erstmals 1739 ein Kaffee- und Teeservice, dessen Oberfläche vollständig mit kleinen Blüten bedeckt war und an einen Schneeballstrauch erinnerte. In den 1740er Jahren kamen dann größere Ausarbeitungen hinzu. Um 1760 ist dann eine 80 Zentimeter hohe Deckelvase belegt, die über und über in engster Reihung mit Schneeballblüten bestreut ist. Neben Deckel, Baluster und Fuß verbirgt sich im rhythmischen Auf- und Abschwellen noch ein Vogelkäfig, während außen ein gelber und ein braunroter Vogel auf den Ranken einer Pflanze sitzen. Den Deckel nutzen zwei gelbe Ziervögel als Landeplatz. Zudem krabbeln noch Käfer und Schnecken über die weiße Blütenpracht. Da die Schneeballvasen ausgesprochen kostspielig waren, sind sie im 18. Jahrhundert nur an großen Fürstenhöfen nachweisbar. Doch auch im 19. Jahrhundert griff die Meißner Manufaktur auf Kändlers extravaganten Entwurf zurück und produzierte in solventem Auftrag diese hybride Vasenart. Ein solches Exemplar als Vasenpaar aus der zweiten Jahrhunderthälfte ziert nun das Angebot des Dorotheums mit einem Schätzpreis von 240.000 bis 300.000 Euro.


Porzellan

Noch weitere Varianten der Schneeballvasen offeriert der Wiener Versteigerer in seiner Auktion „Antiquitäten und Möbel“ am 19. Oktober. Günstiger wären da die Sprößlinge, die in Paaren auftreten, einmal in Weiß mit Vögeln (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR) und schließlich in hellem Blau als Flakonvasen (Taxe 4.000 bis 7.000 EUR). Wem dies nicht genug Natur ist, sollte sich mit dem Paar opulenter Deckelvasen aus dem späten 19. Jahrhundert anfreunden. Diese Meißner Arbeit mit durchbrochenem Porzellan hat nicht nur aufgemalte Blumen sondern auch plastisch gearbeitete Blumenkränze zu bieten, die von der unteren Bauchung nach oben steigen und die Henkel bilden. Dieses übertriebene Dekor zieht sich auch im Deckel weiter, der schließlich in einem emporsprießenden Blumenstrauß endet. Als Gegengewicht sitzen am Fuße Figuren, die eifrig als Genie und Amor Blumen in einem Korb sammeln (Taxe 55.000 bis 80.000 EUR).

Die teuren Stücke beim Porzellan stammen diesmal alle aus dem 19. Jahrhundert und sind Nachschöpfungen barocker Ideen, etwa auch die Deckelvase mit Frauenkopfhenkeln, Jagdszenen und Bronzemontierung. Dieses Werk aus Meißen folgt einem Modell Johann Joachim Kändlers sowie der Bemalung Johann Georg Heintzes von etwa 1740 (Taxe 45.000 bis 60.000 EUR). Etwas günstiger ist die vor Zierrat mit Putten, Blumengirlanden, Frauenbüsten und Malereien überbordende Kronendeckelterrine angesetzt. Das sogenannte „Drüselkästchen“ für Maria Josepha von Österreich, der Ehefrau August III., geht ebenfalls auf einen Entwurf Kändlers zurück, lief aber erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Meißen vom Band (Taxe 28.000 bis 40.000 EUR). Eine überbordende Freude am Dekorativen zeichnet die zwei Meißner Palast-Kandelaber aus dieser Zeit aus. Auf braunen Delphinen sitzen Amoretten und Tritonenmädchen, hinter ihnen wächst aus Rocaillen ein grüner Schaft mit Ranken und Blüten empor. Weitere Blütenranken umwinden die sechs Arme des Leuchters, während mittig eine Vase mit einem prächtigen Blumenstrauß steht (Taxe 65.000 bis 90.000 EUR).

Die Porzellanwaren aus der originalen Entstehungszeit sind weitaus günstiger gelistet, etwa die Falknerin von Johann Friedrich Eberlein aus den 1740er Jahren oder der „Dottore Baloardo“ um 1760 nach einer Idee von Peter Reinicke und Johann Joachim Kändler (Taxe je 3.000 bis 4.000 EUR). Friedrich Elias Meyer soll um 1755 für die Tänzerin in einer bunt staffierten Rokoko-Laube verantwortlich sein (Taxe 8.500 bis 12.000 EUR). Königlich aufgrund der Farbe Purpur sind das Dejeuner für Kaffee und Tee samt Tee- und Zuckerdose, wie auch die Bouillontassen mit Untertassen und einer Kumme, die in den Reserven Landschaften mit höfischen Paaren oder Kauffahrteiszenen enthalten. Mit Ausnahme der Kannen setzte die Meißner Manufaktur um 1735/40 oktogonale Wandungen ein. Die Goldränder und Dekorationen mit Blattgehängen lassen das Purpur noch edler wirken (Taxen zwischen 34.000 und 50.000 EUR).

Deutlich schlichter, jedoch in derselben Preislage, tritt die russische Teedose aus dem Besitz der Zarin Elisabeth I. um 1750 an. Die Wandung überziehen weiße Gitter- und Blütenreliefs, in deren Mitte farbige Blumenbouquets mit Szenen aus dem Siebenjährigen Krieg abwechseln. Aus der Porzellanproduktion in Wien hält der Katalog zunächst einige Stücke von Claudius Innocentius du Paquier bereit, darunter einen mit indianischen Blütenzweigen bemalten Schokoladenbecher samt passender Trembleuse-Untertasse von 1730/35 oder ein gleichaltriges Koppchen mit Blüten und sitzendem Vogel für jeweils mindestens 800 Euro. Auf die Manufaktur du Paquiers folgte die Kaiserliche Porzellanmanufaktur Wien. Hier wurde um 1780 ein klassizistischer Sockel mit Säulenstupf, purpurfarbener Draperie, Chronos und Putto samt Sonnenuhr als Gehäuse einer Kaminuhr produziert (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR). 1798 gestaltete der Dessinmaler Anton Kothgasser zwei Teller mit im Wasser reitenden Eroten nach Entwürfen Raffaels aus dem Badezimmer des Kardinals Bibbiena im Vatikan (Taxe je 8.000 bis 15.000 EUR), um 1820/21 Anton Döring ein achteiliges Tête-à-Tête mit feinen biedermeierlichen Leberblümchenkränzen (Taxe 13.000 bis 20.000 EUR).

Möbel

Beim Mobiliar ist ein Scherenstuhl aus Nussholz, der am Ende des 17. Jahrhunderts in Italien entstand und eine abnehmbare Lehne mit zurückhaltender Dekoration besitzt, ein hübscher und effektvoller Hingucker (Taxe 2.400 bis 2.800 EUR). Auch ein Augsburger Hallenschrank aus dieser Zeit steht mit seiner Pilastergliederung, den Felderungen, der figuralen Marketerie, den Engelsköpfen und Blütenfestons am Übergang von Renaissance zu Barock (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Überaus prächtig ist der mit Messing, Zinn und Schildpatt in Boulle-Technik feldförmig und ornamental eingelegte, leicht konkav und konvex schwingende österreichische Tabernakel-Schreibschrank aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts (Taxe 12.000 bis 16.000 EUR), etwas bescheidener der einige Jahre jüngere österreichische Schrank mit Nuss- und anderen Edelhölzern in Feld- und Bandwerkformen (Taxe 14.000 bis 18.000 EUR).

Für das dickere Portemonnaie hält der Katalog das Paar italienischer Aufsatzschreibkommoden aus der Lombardei von 1720/30 bereit. Der dreiteilig geschweifte Korpus in Nuss- und Maserhölzer besticht mit seinem einfachen und grafischen Auftreten. Den warmen Braunton des Holzes bereichern wenige goldgefasste Applikationen an den abgeschrägten Seiten des Oberteils, die ihren Abschluss in Aufsatzvasen finden (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Ins mainfränkische Rokoko weist ein bewegter Konsoltisch mit asymmetrischen Rocaillen, der wohl aus der Werkstatt des Hofbildhauers Johann Wolfgang van der Auvera oder seines Nachfolgers Johann Peter Wagner stammt (Taxe 7.000 bis 10.000 EUR). Eine kleine Konsolvariante in weiß-blauer Farbfassung um 1760/70 lokalisieren die Experten in Bayern (Taxe 5.000 bis 6.500 EUR).

Aus dem Klassizismus kann das Dorotheum einige schöne Möbel anbieten. Dazu zählen der Armlehnsessel aus Oberitalien, wohl Florenz um 1760/70, mit seinem geschnitzten, gold-grau gefassten Gestell aus eingerollten Blattmotiven und gedrehten Kanneluren (Taxe 3.000 bis 5.000 EUR) oder die französische Salonkommode aus der Zeit um 1770, deren Würfelmarketerie feldförmig mit helldunklem Zebrano-Holz umrandet ist (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Etwa zehn Jahre jünger ist die Salonkommode von Ferdinand Bury. Die klassizistische Kastenform mit Rosenholzfurnier umgibt ein reicher goldener Bronzebeschlag, der die unteren zwei Laden zusammenfasst und die obere flache dritte hinter den Zierbändern geschickt versteckt (Taxe 35.000 bis 50.000 EUR). In ähnlicher Bauart hat François Reizells sein Modell mit abgeschrägten Kanten und dreiteiliger vertikaler Gliederung gezimmert (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR).

Die kleine abgerundete Demilune-Form aus dieser Epoche gibt es von Louis Aubry für 7.000 bis 9.000 Euro oder von Godefroy Dester für 4.500 bis 5.500 Euro. Von Dester kommt zudem ein kleiner Table à écrire mit Rauten-Blumen-Muster und Messinggalerie für 4.000 bis 6.000 Euro zum Aufruf. Eine reiche Marketerie aus Edelhölzern mit Blumen vor dunklem Grund bietet ein Nierentisch aus St. Petersburg von 1780 (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Schlichte Eleganz zeichnet das oberitalienische Biedermeier-Tagesbett in Nussholz um 1820 aus, das in ovaler Grundform mit ausladendem Fuß- und Kopfteil und mit kanneliertem Rahmen auf Säbelbeinen steht (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Royales Blau für den neuen Bezug in Kontrast zum rötlich-braunen Mahagonifurnier lässt einen Biedermeier-Armsessel mit einer schmalen fächerförmigen Lehne sofort auffallen (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR).

Etwas teurer wird es wieder bei den Artefakten des Historismus, so bei dem freistehenden Schreibtisch aus dem Inventar des Berliner Stadtschlosses, dessen Geburtsland das Frankreich der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war. Zu der Palisanderausfürhung mit geschwungenen schlanken Beinen gehören seitlich vergoldete Hermen, die aus Blattwerk und Voluten hervorwachsen (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Eine Seltenheit ist der englische Damensekretär in der forme violonnée nach dem Modell von Jean-François Dubut. Er trägt den Stempel des wohlhabenden Londoner Kunsthändlers Sir Joseph Joel Duveen und spricht mit dem geschweiften Korpus, den vegetabilen Marketerien in Edelhölzern und seinen Bronzebeschläge in Blattform eine typisch historistische Sprache (Taxe 15.000 bis 18.000 EUR). Ähnlich effektvoll tritt die französische Salonvitrine von François Linke aus den 1880/90er Jahren mit geschwungenen Beinen und dreiseitiger Verglasung auf (Taxe 22.000 bis 28.000 EUR). Den Boden eines Hauses kann ein 19 Quadratmeter abdeckendes Parkett des 19. Jahrhunderts mit Wabenmuster und Bordüre aus Ahorn und Mahagoni verschönern (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR).

Skulpturen

Bei den Skulpturen ist François-Raoul Larches weiße Marmorfigur der „Daphne“ um 1900 ein Blickfang, die an Gian Lorenzo Berninis Gruppe „Apoll und Daphne“ von 1622/25 erinnert, da neben der Pose auch bei Raouls Daphne die Verwandlung zum Lorbeerbaum bereits angekündigt wird (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR). Bei antiken Legenden darf Herkules nicht fehlen, der in einer etwa gleichzeitig entstandenen, dunkel patinierten Bronze die Hydra zu erschlagen sucht. Das Vorbild war hier Edmund Hofmann von Aspernburgs Marmorgruppe von 1890 an der Fassade der Wiener Hofburg (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR). Von den antiken Gottheiten lenkt der neugotische Flügelaltar aus Oberammergau von etwa 1880 das Augenmerk auf Maria und den Heiland. Der in Gold und Dunkelrot gefaßte Altar rahmt die thronende Madonna mit Engeln und Heiligen und stand zuerst in der Kirche des Klosters zum Heiligen Kreuz in Sussex (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR).

Dann geht’s in die echte Gotik. Melancholisch wirkt eine Madonna von etwa 1440/50 mit Krone aus der Wiener Werkstatt von Jakob Kaschauer (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Derselbe Wert ist auch für eine trauernde Maria aus dem Rheinland vorgesehen, die um 1510/20 datiert und mit einem gold-rot schimmernden Mantel farblich gefasst ist. Ein beschwingtes Gegengewicht bietet ein Paar österreichischer Barockengel um 1700 mit bewegt tänzerischer Pose und flatternden goldenen Gewändern (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Eine meisterlich geschnitzte Elfenbeinarbeit ist ein barockes Kruzifix, das sich an ein Vorbild Alessandro Algardis anlehnt (Taxe 16.000 bis 25.000 EUR).

Uhren

Als früher Wiener Regulator präsentiert sich eine Standuhr in schlichtem hochrechteckigem Nussholzgehäuse um 1780, deren versilbertes Ziffernblatt von „Phil. Vetter“ signiert ist (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Eine günstigere Variante wäre eine österreichische Laterndluhr des Biedermeier um 1829/30 mit einem Emailzifferblatt und teilweiser Verglasung (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR). Wen es nach Prunk gelüstet, dürfte in der historistischen Kaminuhr mit passenden elektrifizierten Kerzenleuchtern einen Kandidaten finden. Das Pariser Pendulenwerk um 1880 ist in ein florales und vergoldetes Vasengehäuse eingepasst. Das mit Akanthus dekorierte Podest flankieren zwei weibliche dunkel patinierte Bronzefiguren. Die begleitenden sechsflammigen Kandellaber nutzen ebenfalls weibliche Figuren als Träger der aus Lilienblüten wachsenden Arme (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR).

Glas

Anton Kothgasser bemalte um 1820 einen Becher mit dem „Wunderthätigen Gnadenbild Maria Zell in Steyermarkt“ in goldgelbem Kolorit (Taxe 3.400 bis 4.000 EUR), einen Ranftbecher in bunten Emailfarben mit der „Domkirche zu St. Stephan in Wien“ (Taxe 3.600 bis 4.000 EUR). In der Glasabteilung erfreut zudem ein betont einfacher böhmischer Sockelbecher von etwa 1840 das Auge. In den rosafarben-weißen Emailüberfang wurde ein geometrischer Dekor geschliffen (Taxe 700 bis 900 EUR). Einen höheren Schätzpreis verbucht der Deckelpokal des Wiener Hoflieferanten J. & L. Lobmeyr von 1879. Ausgeführt wurde das mit Buckeln, Goldränder und Blattranken ausgestatte Zierglas bei Meyr’s Neffe im böhmischen Adolf bei Winterberg (Taxe 5.500 bis 9.000 EUR). Schlichtheit charakterisiert ein Lobmeyr-Trinkservice aus 59 Teilen vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Die unterschiedlichen Gläser für Wasser, Schnaps, Wein, Sekt oder Bier besitzen wie die Krüge geschliffene Lippenbrodüren, Blattzweige und Quasten (Taxe 5.000 bis 9.000 EUR). Für seinen steinimitierenden Ranftbecher griff Fürchtegott Leberecht Fischer um 1894 auf einen bekannten Stich Albrecht Dürers zurück und bemalte das braun marmorierte Lithyalin-Glas mit der golden Figur der in den Wolken wandelnden Nemesis (Taxe 1.200 bis 2.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 19. Oktober um 14 Uhr. Die Besichtigung ist bis zum Auktionsbeginn täglich von 10 bis 18 Uhr möglich. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.dorotheum.com.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at

Startseite: www.dorotheum.com



17.10.2016

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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