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Jonathan Meese erhält Hans Platschek-Preis

Jonathan Meese bei der Verleihung des Hans Platschek-Preises

Der Hans Platschek-Preis 2017 geht an Jonathan Meese. Florian Illies, Juror der zum zehnten Mal vergebenen Auszeichnung, Redakteur und Mitbegründer der Kunstzeitschrift „Monopol“, erläutert seine Entscheidung der Preisvergabe: „Jonathan Meese ist ein Künstler mit einer wunderbar überbordenden Lust an der Sprache – in seinen aberwitzig-genialen Bildtiteln ebenso wie in seinen ‚ERZ‘-Mantras, die seine Bilder überziehen und akzentuieren.“ Des Weiteren begeisterten Illies auch die Texte von Meese, „die in ihrer Wildheit, ihrer kühnen Sprachverbiegung, ihrem scheinbaren Irrwitz von größter Präzision und Schönheit sind“.

Jonathan Meese, geboren 1970 in Tokio, studierte von 1995 bis 1998 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Franz Erhard Walther, beendete seine Ausbildung jedoch nicht. Auf Anraten Daniel Richters wandte sich Meese an die Berliner Galeristen Nicole Hackert und Bruno Brunnet. Diese nahmen ihn für ihre Galerie Contemporary Fine Arts unter Vertrag. Es folgten erste Ausstellungen in Deutschland. 1998 machte er auf der Berliner Biennale die Öffentlichkeit auf sich aufmerksam und ab 1999 trat Jonathan Meese auch im Ausland in Erscheinung. In seinem Œuvres spielt er selbst oder verkleidet die zentrale Rolle. Seine Selbstporträts oder Rollenbildern tauchen in Aktionen, Collagen, Gemälden, Skulpturen, Installationen, Video- und Theaterarbeiten sowie Zeichnungen auf. Auf teils aggressive Weise behandelt Meese deutsche Mythologie und „deutschen Wahn“. In seinen Installationen nutzt er etwa Wörter wie „Erzreligion Blutlazarett / Erzsöldner Richard Wagner / Privatarmee Ernte und Saat / Waffe“. 2012 nahm er an der Documenta in Kassel teil.

Seit 2008 wird der Hans Platschek-Preis für Kunst und Schrift jährlich von der Hamburger Hans Platschek Stiftung auf der Kunstmesse Art Karlsruhe verliehen. Er soll an das Schaffen des im Jahr 2000 verstorbenen Malers, Zeichners und Essayisten erinnern. Teil der Auszeichnung ist eine Ausstellung auf der Art Karlsruhe. Frühere Preisträger waren F. W. Bernstein, alias Fritz Weigle, Friedrich Einhoff, Monika Grzymala, Werner Büttner, Rolf Bier, Guillaume Bruère, Sandra Boeschenstein, Rikuo Ueda und zuletzt Justin Almquist. Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Karlsruhe stellen gemeinsam 15.000 Euro zur Verfügung, um Arbeiten des Preisträgers für die Art Karlsruhe-Collection zu erwerben, die von der Städtischen Galerie Karlsruhe betreut wird.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Jonathan Meese bei der Verleihung des Hans Platschek-Preises
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Jonathan Meese bei der Verleihung des Hans Platschek-Preises
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bei der Verleihung des Hans Platschek-Preises
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 der Schau zu Jonathan Meese
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Künstler:

Jonathan Meese








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