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Daniel Richter in Wien

In Kooperation mit dem Louisiana Museum of Modern Art in Dänemark und dem Londoner Camden Arts Centre dokumentiert das 21er Haus in Wien in seiner aktuellen Ausstellung die politisch motivierte Kunst Daniel Richters. Die 52 Werke des 1962 in Norddeutschland geborenen Künstlers „reflektieren und visualisieren gesellschaftsrelevante und kunsthistorische Fragestellungen“, so Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere und des 21er Hauses. „Besonders seine neuesten Arbeiten machen einen Wandel und eine bemerkenswerte Weiterentwicklung im Œuvre des Künstlers sichtbar.“

Das Werk Richters lässt sich grob in drei Schaffensphasen gliedern: Während der Maler in seinen frühen ungegenständlichen Arbeiten zu Beginn der 1990er Jahre auf expressive Formen, Farben sowie malerische Methoden zurückgreift und sich weitgehend ironisch und distanziert zur europäischen Malerei äußerte, entstanden um die Jahrtausendwende vermehrt figurative und narrative Werke, die sich mit den Widersprüchlichkeiten der Zeit auseinandersetzten. Mit diesen bühnenhaft aufgebauten, oft großformatigen, modernen Historiengemälden im eindringlichen Gestus brennender Farben erlangte Daniel Richter weltweite Aufmerksamkeit.

Durch das Mischen unterschiedlicher stilistischer und kompositorischer Elemente erweiterte er nicht nur die Bandbreite seiner Arbeiten, sondern schuf in seinen neuesten Werken ambivalente, nicht eindeutig interpretierbare Szenarien, die wieder mehr zu Abstraktion tendieren. Dennoch ist der Wirklichkeitsbezug Richter stets sehr wichtig. So greift er in seinen Werken „Tarifa“ von 2001 und „Army of Traitors“ von 2006 das Flüchtlingsproblem auf und will die Betrachter zu intensiven Diskussionen über Politik und Gesellschaft anregen. Seine jüngeren Arbeiten nehmen ihren Ausgangspunkt oft in pornografischen Bildern. Hier reizt Richter in reduzierter, fast choreografischer Form die Möglichkeiten der Malerei wiederum aus.

Daniel Richter studierte von 1992 bis 1996 bei Werner Büttner an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und war Assistent von Albert Oehlen. Nachdem er in Berlin und Hamburg als Gastprofessor tätig war, kam er nach Wien. Dort arbeitet Richter seit 2006 als Professor für erweiterten malerischen Raum an der Akademie der bildenden Künste. Er war bereits in zahlreichen nationalen sowie internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen beteiligt, unter anderem in der Hamburger Kunsthalle, der Schirn Kunsthalle in Frankfurt sowie in Los Angeles.

Die Ausstellung „Daniel Richter – Lonely old Slogans“ ist bis zum 5. Juni zu sehen. Das 21er Haus hat täglich außer montags und dienstags von 11 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5,50 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog für 26 Euro.

21er Haus
Arsenalstraße 1
A-1030 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 795 570

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

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