Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 22.06.2018 Auktion 121: Moderne und zeitgenössische Kunst - Moderne Photographie

© Jeschke, van Vliet Kunstauktionen

Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Anzeige

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Fritz Ascher in Chemnitz

Das Museum Gunzenhauser in Chemnitz widmet sich seit gestern dem deutschen Expressionisten Fritz Ascher. Mit rund 40 Gemälden und Grafiken stellt das Haus einen Künstler vor, der von den Nationalsozialisten verfolgt wurde und heute fast in Vergessenheit geraten ist. Neben symbolistischen und expressionistischen Bildern werden Auszüge aus Gedichten präsentiert, die Ascher nach der Haft im Konzentrationslager Sachsenhausen und im Potsdamer Gefängnis geschrieben hat. Als Kind einer jüdischen Familie wurde Fritz Ascher 1893 in Berlin-Zehlendorf geboren. Während seines Studiums bei Lovis Corinth in Berlin fand er zu einer eigenen expressionistischen Bildsprache. Sein Frühwerk, das in Teilen durch den Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, besteht aus humoristischen Gemälden und Grafiken, aber auch aus allegorisch geprägten Darstellungen, die die innere Zerrissenheit des Malers widerspiegeln.

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis im Jahr 1939 musste Fritz Ascher auf Druck der Nazis das Malen zeitweilig einstellen und sich vor der drohenden Deportation in einem Keller in Berlin-Grunewald verstecken. Die Gedichte dieser Zeit verarbeiten die Themen, mit denen sich der Künstler schon in seiner Malerei auseinandersetzt, so zum Beispiel Religion und Theater. Nach Kriegsende überarbeitete Ascher alte Werke, darunter das Gemälde „Der Golem“ von 1916. Auf ihm sind vier düstere Gestalten in expressiver Geste zu sehen, darunter der Golem, eine menschenähnliche Figur aus der jüdischen Literatur. Der Sage nach wurde er von Menschenhand aus Lehm geschaffen. Aschers Spätwerk, das durch kreative Schübe und Phasen von Verzweiflung geprägt ist, zeichnet vor allem das Thema Natur aus. In den Wäldern von Grunewald entdeckte der Künstler die Spiritualität der Natur. Seine „Seelenbilder“ sind nur vordergründig eine Idylle; so tritt seine „Untergehende Sonne“ um 1960 als rot glühende, brennende Farblandschaft in Erscheinung. Fritz Ascher verstarb 1970 in Berlin.

Die Ausstellung „Leben ist Glühn – Der deutsche Expressionist Fritz Ascher“ ist bis zum 18. Juni zu sehen und steht im Zusammenhang mit den 26. Tagen der jüdischen Kultur Chemnitz. Das Museum Gunzenhauser hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro und ermäßigt 4,50 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in Deutsch und Englisch für 29 Euro.

Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser
Falkeplatz
D-09119 Chemnitz

Telefon: +49 (0)371 – 488 70 24
Telefon: +49 (0)371 – 488 70 99

Quelle: Kunstmarkt.com/Anja Schmidbauer

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


05.03.2017, Leben ist Glühn – Der deutsche Expressionist Fritz Ascher

Bei:


Kunstsammlungen Chemnitz

Künstler:

Fritz Ascher








News vom 19.06.2018

Neubesetzungen im Museum Folkwang

Neubesetzungen im Museum Folkwang

Sam Gilliam: Farbenrausch im Kunstmuseum Basel

Sam Gilliam: Farbenrausch im Kunstmuseum Basel

Friedrich Werthmann gestorben

Friedrich Werthmann gestorben

News vom 18.06.2018

Aenne Biermann in Köln

Aenne Biermann in Köln

Bâloise-Kunstpreis vergeben

Bâloise-Kunstpreis vergeben

Kunsthochschule in Glasgow ging wieder in Flammen auf

Kunsthochschule in Glasgow ging wieder in Flammen auf

News vom 15.06.2018

Zac Langdon-Pole gewinnt BMW Art Journey

Zac Langdon-Pole gewinnt BMW Art Journey

Sebastian Speckmann im Museum Franz Gertsch

Sebastian Speckmann im Museum Franz Gertsch

Etel Adnan in Bern

Etel Adnan in Bern

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Kunsthaus Lempertz - Piero Manzoni, Achrome, um 1958

Manzoni mit großem Erfolg
Kunsthaus Lempertz

Beckmanns „Ägypterin“: Der höchste Auktionspreis, der je in Deutschland für ein Gemälde erzielt wurde
Grisebach GmbH

Photoauktion bei Grisebach: Quantensprung auf dem Deutschen Photomarkt – 488.000 EUR für Photogramm von László Moholy-Nagy
Grisebach GmbH

Galerie Frank Fluegel - Aldridge - New Utopias #1

Ausstellung 28.09.2018: „Miles Aldridge – Dazzling beauty“
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce