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Neues Zentraldepot für die SPSG

Visualisierung des neuen Zentralen Kunstgutdepots der SPSG in Potsdam

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) hat gestern das Richtfest für ihr Zentrales Kunstgutdepot (ZED) in Potsdam gefeiert. Der Grundstein für das Gebäude auf dem Areal des ehemaligen Reichbahnausbesserungswerks am Potsdamer Hauptbahnhof war im Juli 2016 gelegt worden. Der Bau des Berliner Büros Staab Architekten mit einer Bruttogeschossfläche von 5.800 Quadratmetern soll bis Ende 2017 für rund 12 Millionen Euro fertiggestellt werden. Ab 2018 sollen im ZED Kunstgüter zusammengeführt werden, die bislang noch auf sieben Depotstandorte verteilt sind.

Architekt Volker Staab hat einen Plan für einen strengen zweigeschossigen Baukörper über orthogonalen Grundriss vorgelegt. Ohne Unterkellerung nimmt er Höhe und Tiefe der historischen Bestandsbebauung auf und berücksichtigt flexible Raumanforderungen sowie mögliche spätere Umnutzungen. An der Südseite mit dem Eingang ist eine Metallfassade vorgesehen, für die drei anderen Fassaden wird silbergrauer Klinker verwendet. Das Gebäude wird als Passivdepot erstellt. Unter Beachtung der klimatischen Bedingungen mit exakten Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen in den Sammlungsbereichen soll der Gesamtenergiebedarf des Gebäudes stark reduziert werden. Die 84 Zentimeter dicken Außenwände sorgen dabei als Speichermasse für eine hohe Klimakonstanz im Inneren. Bei extremen Wetterlagen ist eine zusätzliche Vollklimatisierung möglich.

Im ZED werden künftig Kunstobjekte aus organischen Materialien, wie Holz und Textilien, und anorganischen, etwa Glas und Metall, aufbewahrt. Sie sind in Sammlungsgruppen wie Gemälde, Rahmen, Möbel, Uhren, Textilien, Musikinstrumente, Metall, Glas, Porzellan oder Beleuchtungskörper zusammengefasst. Die Bestände stammen zum Großteil aus den Schlössern und Kunstsammlungen des brandenburgisch-preußischen Hofes. Dazu gehören auch evakuierte Ausstattungen aus Schlössern, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Hinzu kommen noch Objekte aus brandenburgischen Schlossbergungen, die im Zuge der Bodenreform durchgeführt wurden.

Das ZED ist das letzte Projekt im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms für die preußischen Schlösser und Gärten, das der Bund sowie die Länder Brandenburg und Berlin für die Jahre 2008 bis 2017 zur Rettung bedeutender Denkmäler der Berliner und Potsdamer Schlösserlandschaft aufgelegt haben. Das Abkommen sieht vor, dass die SPSG insgesamt 155,03 Millionen Euro in die Wiederherstellung nationaler Kulturgüter zusätzlich investieren kann. Der Bund trägt 77,5 Millionen Euro bei, das Land Brandenburg 53 Millionen Euro und das Land Berlin 24,53 Millionen Euro. Bisher hat die SPSG rund 140 Millionen Euro verausgabt, was 84,8 Prozent der Gesamtsumme von 165 Millionen Euro inklusive Sondermittel entspricht.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Künstler:

Volker Staab








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