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Terry Fox in Bern

Nach dem Von der Heydt-Museum in Wuppertal widmet sich nun auch das Kunstmuseum Bern dem Werk von Terry Fox. Die Ausstellung „Elemental Gestures“ ermöglicht Einblicke in das Schaffen des 2008 in Köln verstorbenen Künstlers, das sich durch Performance-, Klang- und Konzeptkunst auszeichnet. Seine frühesten Aktionen und Ereignisse hatten Alltagsphänomene und das Leben im öffentlichen Raum zum Thema. Seine künstlerischen Handlungen nannte er auch „Situationen“. Fox lotete in seinen Arbeiten physische und psychische Grenzen aus. Ein Beispiel dafür ist die Performance „Locus Harmonium“ von 1990, bei der er einen toten Seebarsch an das schmelzende Gletschereis in den Schweizer Alpen auf der Furka übergab. Neben seinem eigenen Körper setzte der Künstler verschiedene Materialien ein, in denen er eine Art Lebendigkeit erkannte: Mehl, Wasser und Hefe verarbeitete er zu gärendem Teig, mit Feuer setzte er physikalische Transformationsprozesse in Gang, und der Rauch von Zigaretten diente ritualhaften Akten. Die Vergänglichkeit spielte eine wichtige Rolle seinem Werk, insbesondere in den Klangarbeiten und Soundinstallationen. Fox verwendete unkonventionelle Instrumente, wie das Schnurren von Katzen oder das Tropfen von Wasser des schmelzenden Sidelengletschers. In Verbindung mit der Performance von 1990 auf der Furka stellte das Schmelzen des Eises für Fox ein berührendes akustisches Erlebnis dar.

Der 1943 in Seattle geborene Künstler wurde in den 1960/70er Jahren von Zeitgenossen wie Joseph Beuys, Vito Acconci, Dennis Oppenheim oder Bill Viola hoch geschätzt, dem breiten Publikum aber ist er kaum bekannt. Terry Fox arbeitete ab den 1970er Jahren immer häufiger in Europa. Mehrere Aktionen verbanden ihn künstlerisch mit Bern, so die Performance am Sidelengletscher und „A Candle for A.W.“, eine Hommage an den Schweizer Art Brut-Künstler Adolf Wölfli. Mit der Performance „The Eye Is not the Only Glass that Burns the Mind“ nahm Fox 1988 an der Ausstellung „Die Gleichzeitigkeit des Anderen“ im Kunstmuseum Bern teil. Er nutzte das Gebäude als Instrument, indem er Klaviersaiten durch die Ausstellungssäle spannte. Man habe also in Bern schon früh ein Augenmerk auf den Pionier der Performance- und Konzeptkunst gerichtet. Mit der aktuellen Personale kehre sein Œuvre in einer umfassenden Werkschau nach Bern zurück, so die Kuratorin Seraina Renz.

Die Ausstellung „Terry Fox – Elemental Gestures“ läuft bis zum 5. Juni. Das Kunstmuseum Bern hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, dienstags bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 18 Franken, ermäßigt 14 Franken, für Studierende 10 Franken. Es ist ein Werkkatalog erschienen.

Kunstmuseum Bern
Hodlerstraße 8-12
CH-3000 Bern

Telefon: +41 (0)31 – 328 09 44
Telefax: +41 (0)31 – 328 09 55

Quelle: Kunstmarkt.com/Anja Schmidbauer

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Veranstaltung vom:


10.03.2017, Terry Fox. Elemental Gestures

Bei:


Kunstmuseum Bern

Künstler:

Terry Fox








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