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Malte Bruns in Düsseldorf

Der Düsseldorfer Ausstellungsraum Kunst im Tunnel widmet sich aktuell dem Werk von Malte Bruns. Die Schau „Tremors“ erinnert an ein Special-Effect-Studio Hollywoods, in dem Requisiten für einen Science Fiction-Film untergebracht sind: Überlebensgroße, blicklose Gesichter, Torsi und Extremitäten, blaue Adern, die unter der künstlichen Haut sichtbar werden. Der 1984 geborene Künstler arrangiert die Körperteile auf Gitterflächen mit krückenhaften Beinen, so zum Beispiel in der Installation „Extracurricular Activities“, die zentrale Arbeit der Ausstellung. Andere skurrile Geschöpfe hängen von der Decke, etwa „Hangman“ von 2015, bei der ein Finger ein Gesichtsfragment an der Nase hält.

Malte Bruns arbeitet mit Materialien aus dem Baumarkt. Er stellt sein eigenes Handwerk gegen den Perfektionsanspruch der Prothesenindustrie. Er negiert Idealvorstellungen, indem er seine anatomischen Abbildungen öffnet oder deformiert. Diese Vorgehensweise kennt man bereits von den Surrealisten. Das nicht Abgeschlossene in Bruns’ Arbeiten erzeugt Spannung und provoziert Reaktionen. „Es sind Rätsel, die ich gefunden habe und die man nicht lösen will“, sagt der Künstler. Er fühlt sich von der Künstlichkeit angezogen, die man beispielsweise von Mary Shelleys „Frankenstein“ und den sogenannten Cyborgs der „Star Wars“-Saga kennt. Maschine und Organismus lassen sich hier kaum noch unterscheiden. Seine Arbeiten werfen die Frage auf, wie weit die Technologie noch gehen wird. „Wir sollen nicht nach Antworten und Erklärungen suchen, sondern staunen, lachen, vielleicht Ekel empfinden, das Absurde akzeptieren und dem Unfassbaren ins Auge sehen“, so die Kuratorin Gertrud Peters.

Mit dem Titel der Schau bezieht sich Malte Bruns auf den 1990 in den USA erschienen Film „Tremors – Im Land der Raketenwürmer“, der von unterirdischen, menschenfressenden Riesenwürmern handelt. Der Trashkultfilm verbindet zwei Elemente, die wesentlich für das Schaffen von Bruns sind: Körperlichkeit und Popkultur. Letzteres setzt er mit dem Einsatz von knalligen Farben um, was seine Kunstwerke noch unnatürlicher wirken lässt. In der Medizin wird mit „Tremor“ aber auch ein unwillkürliches rhythmisches Zittern de Körpers bezeichnet. Der damit verbundene Kontrollverlust und die Fremdbestimmtheit fließen in die Motivik von Bruns’ Videoarbeit „Apparat I“ von 2014.

Die Ausstellung „Malte Bruns – Tremors“ läuft bis zum 11. Juni. KIT hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro.

KIT – Kunst im Tunnel
Mannesmannufer 1b
D-40213 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 89 20 769
Telefax: +49 (0)211 – 89 29 168

Quelle: Kunstmarkt.com/Anja Schmidbauer

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Veranstaltung vom:


11.03.2017, Malte Bruns. Tremors

Bei:


Kunsthalle Düsseldorf

Künstler:

Malte Bruns








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