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Hittorffs Paris erwacht im Kölner Wallraf-Richartz-Museum

Jakob Ignaz Hittorff, Perspektivische Ansicht der Place de la Concorde, 1829

Vor 150 Jahren verstarb in Paris der aus Köln stammende Stadtplaner und Architekt Jakob Ignaz Hittorff. Die wenigsten verbinden noch heute prägende Bauten in der französischen Kapitale mit seinem Namen, so sehr steht er im Schatten von Georges-Eugène Haussmann, der die berühmten Boulevards konzipierte. Die Champs-Elysées, die Place de la Concorde, die Kirche Saint-Vincent-de-Paul, Theater und Vergnügungsbauten sowie andere wichtige Projekte entsprangen jedoch Hittorffs Feder. Steigt heute der mit dem Zug Anreisende im Gare du Nord aus, geschieht dies unter einer nach Hittorffs Planungen erstellen Konstruktion aus Gusseisen.

Geboren am 20. August 1792 in Köln, übersiedelte Jakob Ignaz Hittorff nach dem Abschluss einer Maurerlehre schon 1810 nach Paris. Zeitlebens aber bleib er seiner Heimatstadt eng verbunden, was seine aktive Beteiligung am Kölner Gesellschafts- und Vereinsleben beweist. Seinen Nachlass und die Bibliothek vermachte er der Stadt Köln. So gelangten über 6000 Zeichnungen in den Fundus des Wallraf-Richartz-Museums. Nun präsentiert das Museum innerhalb seiner Ausstellungsserie „Wallraf im Fokus“ eine konzentrierte, auf die Planungen der Place de la Concorde fokussierte Auswahl von über 100 Zeichnungen und Fotografien unter.

Zwischen 1828 und 1850 entwickelt, war der „Platz der Einheit“ Teil eines gewaltigen Stadtumbauprogramms. Hittorff verwandelte den einstigen Fest- und Paradeplatz zwischen Champs-Elysées und Jardin des Tuileries, auf dem nach 1793 im Namen der Revolution tausende Menschen guillotiniert worden waren, in einen zentralen, markant gefassten Knotenpunkt. Genau in der Mitte, da wo vier Straßenachsen zusammentreffen, steht ein 23 Meter hoher Obelisk aus Luxor. Wie aufwendig das Aufrichten des tonnenschweren Stücks, ein Geschenk des ägyptischen Vizekönigs, am 25. Oktober 1836 auf einem von Hittorff gestalteten, acht Meter hohen Sockel war, dokumentieren detaillierte Zeichnungen.

Bestechendes Merkmal neben diesem antiken Stück, dessen Transport aus Ägypten zwei Jahre beanspruchte, sind die gusseisernen Kandelaber und Rostrasäulen, ein Markenzeichen Hittorffs. Das eingefügte Motiv des Schiffsbugs geht auf römische Vorbilder zurück und soll das Maritime betonen. Zeichnungen belegen die Formfindung zu den circa 100 angefertigten, sieben Meter hohen Kandelabern und Säulen. Die Beleuchtungskörper wurden für damalige Zeit außerordentlich modern mit „tragbarem Gas in komprimierter Form“ versorgt. Damit war dieser Platz wohl weltweit der erste, der nachts in künstlichem Licht erstrahlte und der Paris den Ruf als „Stadt der Lichter“ eintrug. Mit diesem Ort erwachte in Paris die Moderne: Wegweisende ästhetische, verkehrstechnische, planerische und technische Innovationen brachte Hittorff hier zu einem Ausgangspunkt eines neuen Zeitalters zusammen.

Die Ausstellung „Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde“ läuft vom 7. April bis zum 9. Juli. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 5,50 Euro. Zur Ausstellung ist ein Katalog für 12 Euro erschienen.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Obenmarspforten (Am Rathausplatz)
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221 – 221 211 19
Telefax: +49 (0)221 – 221 226 29

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


07.04.2017, Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde

Bei:


Wallraf-Richartz-Museum - Fondation Corboud

Bericht:


Licht und Schatten in der Hauptstadt des Amüsements

Bericht:


Künstlerische Reflexionen einer Metropole

Variabilder:

Jakob Ignaz Hittorff, Entwurf für eine Straßenlaterne, um 1830
Jakob Ignaz Hittorff, Entwurf für eine Straßenlaterne, um 1830

Variabilder:

Carl Joseph Begas, Bildnis von Jakob Ignaz Hittorff, 1821
Carl Joseph Begas, Bildnis von Jakob Ignaz Hittorff, 1821

Variabilder:

Jakob Ignaz Hittorff, Die Place de la Concorde in
 perspektivischer Ansicht, um 1830
Jakob Ignaz Hittorff, Die Place de la Concorde in perspektivischer Ansicht, um 1830

Variabilder:

Jakob Ignaz Hittorff, Die Place de la Concorde mit dem Obelisk von Luxor und
 Fontänen, 1835
Jakob Ignaz Hittorff, Die Place de la Concorde mit dem Obelisk von Luxor und Fontänen, 1835

Variabilder:

Jakob Ignaz Hittorff, Entwürfe für die Möblierung der Place de la Concorde mit Skulptur und Rostrasäule, 1833
Jakob Ignaz Hittorff, Entwürfe für die Möblierung der Place de la Concorde mit Skulptur und Rostrasäule, 1833








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