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Münchens Bilderschätze im Netz

Der neue Internetauftritt mit den Beständen der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen haben fast ihren gesamten Bestand im Internet zugänglich gemacht. Unter www.sammlung.pinakothek.de sind seit Ende letzter Woche 25.000 Kunstwerke aus den Münchner Pinakotheken, aber auch aus den 17 Zweigmuseen abrufbar. „Wir wollen die Bilder nicht zu den Leuten bringen, sondern die Menschen damit zu den Bildern locken“, so Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, auf der Jahrespressekonferenz. Doch der wahre Wert dieser aufwendigen Unternehmung liegt nicht in der Werbung für die international bekannte Münchner Sammlung, zu deren Attraktionen Albrecht Dürers „Selbstporträt“ und die unvergleichliche Sammlung von Gemälden Peter Paul Rubens’ in der Alten Pinakothek zählen. Die Digitalisierung des Museumsbestandes erleichtert vor allem Wissenschaftlern und Kunstinteressierten den Zugang zu Bayerns Bilderschätzen.

Es ist zu begrüßen, dass in manchen Fällen der Transparenz der Vorrang vor Perfektion gegeben wurde. So sind einige Kunstwerke nur in schwarz-weißen Abbildungen dargestellt oder Vorlagen aus nichtdigitalen Zeiten entnommen. Komplett abgeschlossen ist das Projekt, das enorme personelle und finanzielle Mittel erforderte, noch nicht. Wie Kunstmarkt.com im Gespräch mit Bernhard Maaz erfuhr, steht die Digitalisierung des Fotosammlung Siegert und der Fotografien aus der Sammlung Ann und Jürgen Wilde noch aus. Lücken weist derzeit auch die Erfassung der Zeichnungen aus der Staatlichen Graphischen Sammlung auf.

Doch der gute Wille ist nicht immer ein Weg. Aus Urheberrechtsgründen konnten sich die Pinakotheken nur für Werke von Künstlern entscheiden, die bereits 70 Jahre tot sind. Das macht die Einstellung des Bestandes der Pinakothek der Moderne und der Museums Brandhorst problematisch. Das Gros der zeitgenössischen Künstler ist Mitglied der VG Bild-Kunst, die die Veröffentlichungs- und Vervielfältigungsrechte wahrnimmt, was zu erheblichen permanenten Kosten führen würde. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sind nun nach den Staatlichen Museen zu Berlin und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die dritte international renommierte museale Einrichtung in Deutschland, die breit angelegte Online-Datenbanken zur Verfügung stellen.

Die Jahrespressekonferenz war auch Gelegenheit, kommende Ausstellungen und Neupräsentationen anzukündigen. In Kooperation mit der Michael und Eleonore Stoffel-Stiftung haben die Staatsgemäldesammlungen mehrere Werke Anselm Kiefers erworben, die ab Juni erstmals gezeigt werden. Im Mai widmet das Museum Brandhorst der in New York lebenden Malerin Kerstin Brätsch eine fast retrospektiv angelegte Schau, im Oktober zeigt die Pinakothek der Moderne frühe Arbeiten des Fotografen Nobuyoshi Araki. Zukunftsmusik ist noch die 2018 geplante Paul Klee-Ausstellung „Konstruktion des Geheimnisses“ sowie die Anthonis van Dyck-Ausstellung Ende 2019, für die der eigene umfangreiche Bestand an Werken des flämischen Meisters die Grundlage bildet.


Infos: www.sammlung.pinakothek.de

Quelle: Kunstmarkt.com/Sabine Spindler

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