Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 24.06.2017 Sommer-Auktion 24. Juni 2017

© Auktionshaus Stahl

Anzeige

Tänzerin / Franz von  Stuck

Tänzerin / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Ingeborg Strobl gestorben

in der Ausstellung „Ingeborg Strobl“

Ingeborg Strobl ist tot. Wie das Museum Moderner Kunst in Wien mitteilte, starb die Österreicherin gestern im Alter von 67 Jahren. Ihr Tod bedeute den Verlust einer vielseitigen und zugleich äußerst prononcierten Künstlerin, so Museumsdirektorin Karola Kraus. Sie habe in ihren Objekten, Installationen, Fotografien, Filmen und Publikationen kompromisslos-kritisch und ironisch-humorvoll Zusammenhänge zwischen Gesellschaft, Natur und Kunst untersucht. Gerade in der genauen Beobachtung von Naturprozessen verstand sie es, auch Geschichte und soziales Verhalten in eindringlichen Bildern sichtbar zu machen, so Kraus.

Zur Welt kam Ingeborg Strobl am 3. Juni 1949 in Schladming in der Steiermark. Von 1967 bis 1972 studierte sie an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und legte ihren Schwerpunkt auf das grafische Schaffen. Von 1972 bis 1974 ging Strobl zu weiterführenden Studien ans Royal College of Art nach London. Sie trat vor allem als Fotografin hervor, arbeitete aber auch mit Collagen, Plakaten, Zeichnungen, Aquarellen, Keramik- und Porzellanobjekten, Drucken, Film- und Tonaufnahmen. Dabei entzog sie sich den Zwängen des Kunstmarkts. Strobls Abneigung gegen Produktions- und Konsumwahn spiegelte sich in ihrer eigenen Lebensweise sowie in der Wahl ihrer Themen und Materialien. Sie vermied Pathos ebenso wie marktkonformes Verhalten und vermittelte die Konsequenz ihrer Haltung in materiell zurückhaltenden, aber in ihren ästhetischen Setzungen umso präziseren Arbeiten. Aus ihrem gesellschaftspolitischen Engagement heraus gründete Strobl 1988 mit Ona B., Evelyne Egerer und Birgit Jürgenssen auch die feministische Künstlerinnengruppe „Die Damen“.

Von ihrer Wachheit und Sensibilität gegenüber lokalen wie globalen gesellschaftspolitischen Entwicklungen zeugen die Arbeiten, die im Zuge ihrer Reisen in Länder des ehemaligen Osteuropa, nach Ägypten oder Indien entstanden sind. Mit den Natur- und Tiermotiven durchziehen immer auch historische und zeitgeschichtliche Orte und Ereignisse wie ein roter Faden ihr Œuvre. Mit diesen Arbeiten, aber auch ihren Projekten für den öffentlichen Raum, etwa mit ihrer Installation „ein Garten (zum Beispiel)“ in Wien-Leopoldstadt oder dem „Mahnmal für verloren gegangene Artenvielfalt“ im niederösterreichischen Paasdorf, machte sich Ingeborg Strobl in der Kunstwelt einen Namen. Größere Ausstellungen waren zuletzt etwa ihr persönlicher Wien-Streifzug „Liebes Wien, Deine Ingeborg Strobl“ 2015 im Wien Museum und ihre Retrospektive im Linzer Lentos im vergangenen Jahr. Für ihr Schaffen erhielt Strobl 1993 den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst, 2000 den Würdigungspreis des Landes Steiermark oder 2008 den Würdigungspreis für künstlerische Fotografie des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Bericht:


Ingeborg Strobl in Linz

Variabilder:

in der Ausstellung „Ingeborg Strobl“
in der Ausstellung „Ingeborg Strobl“

Künstler:

Ingeborg Strobl








News vom 23.06.2017

Spiegelnde Oberflächen in Frankfurt

Spiegelnde Oberflächen in Frankfurt

Verwirrung um Leitung des Bündner Kunstmuseums

Arabische Künstlerinnen in Herford

Arabische Künstlerinnen in Herford

News vom 22.06.2017

Wilhelm-Lehmbruck-Preis für Rebecca Horn

Zuwachs für die Alten Meister in Graz

Zuwachs für die Alten Meister in Graz

Felix Krämer wird Direktor in Düsseldorf

Felix Krämer wird Direktor in Düsseldorf

Arnold-Bode-Preis für Olu Oguibe

Arnold-Bode-Preis für Olu Oguibe

News vom 21.06.2017

Vienna Biennale beginnt

Vienna Biennale beginnt

Der Kuss in Berlin

Der Kuss in Berlin

Bastian Hoffmann erhält MO-Kunstpreis

Bastian Hoffmann erhält MO-Kunstpreis

Die Amerikaner in Potsdam

Die Amerikaner in Potsdam

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Galerie Flügel-Roncak - Ramos - Wonder Woman

Wonder Woman Holzschnitt von Mel Ramos
Galerie Flügel-Roncak

Galerie Flügel-Roncak - Brainwash AK 2017

Mr. Brainwash: Ausstellungskatalog 2017
Galerie Flügel-Roncak

Galerie Horst Dietrich - Berlin - Helmut Dirnaichner

Werkzyklus von Helmut Dirnaichner im Verlag für moderne Kunst erschienen erschienen
Galerie Horst Dietrich - Berlin

Kunsthaus Lempertz - Johann Joachim Kändler und Johann Friedrich Eberlein, Terrine kleinster Sorte, Meißen um 1739/40

Schmuck und Porzellan glänzen
Kunsthaus Lempertz

Kunsthaus Lempertz - August Sander, Kino Capitol in Köln, um 1930

Gesuchte Klassiker
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce