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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Bassenge versteigert in Berlin Gemälde und Zeichnungen der alten Kunst und tritt mit beeindruckenden Küstenlandschaften an

Antike Ruinen bei Neapel



Antonio Joli, Golf von Baia bei Neapel mit dem Venustempel und der Festung des Don Pedro de Toledo, um 1760

Antonio Joli, Golf von Baia bei Neapel mit dem Venustempel und der Festung des Don Pedro de Toledo, um 1760

Der Golf von Baia erhielt seinen Namen von dem antiken Seehafen Baia, vermutlich benannt nach Baius, dem Steuermann von Odysseus’ Schiff in Homers Epos. Bekannt war der antike Ort für seine prachtvollen Villen und den genussvollen Lebensstil seiner Bewohner. Bereits zur Zeit der Renaissance war er jedoch zerstört und lag weitestgehend unter vulkanischer Asche begraben. Der italienische Maler Antonio Joli erweckt für den Betrachter zwei der Ruinen wieder zum Leben. Auf der rechten Bildseite erscheint das achteckige Gebäude des Venustempels, der unter der Herrschaft Kaiser Hadrians errichtet wurde. Allerdings ist die ursprüngliche Steinverblendung verloren, die die roten Ziegel verdeckte. Weiter im Hintergrund lässt sich auf einer Landzunge das Kastell von Baia entdecken. Die große Festung diente über Jahrhunderte als wichtige Verteidigungsanlage für die von See ausgeführten Angriffe auf Neapel. Joli taucht die Vedute in ein warmes Licht und ergänzt das Ufer im Vordergrund mit Staffagefiguren, die mit ihren kleinen Booten beschäftigt sind. Um 1760 entstand die beeindruckende Küstenszene, die bei Bassenge nun 120.000 Euro fordert und damit zum Spitzenobjekt der Auktion „Gemälde Alter und Neuerer Meiser“ avanciert.


Gemälde des 15. bis 18. Jahrhunderts

Eine detailreiche und strahlende Ansicht des nahen Neapels ist dem italienischen Maler Pietro Fabris zugeschrieben. Er stand wohl auf einer kleinen Mole, als er den Blick auf die Via Santa Lucia, die damals noch direkt entlang der Küste verlief, mit dem Palazzo Carafa und seiner ausladenden Loggia malte (Taxe 18.000 EUR). Weiterhin aus Italien kommen zwei Gemälde, die einen venezianischen Maskenball und eine galante Tischgesellschaft beim Souper zeigen. Bei ersterem haben sich einige Teilnehmer klassisch als Figuren aus der Commedia dell’Arte kostümiert, wie beispielsweise der Pantalone mit schwarzem Umhang, rotem Wams und langem Bart. Auf der zweiten Arbeit unterhält sich die Gesellschaft angeregt, trinkt Wein oder speist noch. Für 12.000 Euro sind die venezianischen Pendants zu haben. Auf 30.000 Euro und damit 10.000 Euro weniger als vor einem Jahr soll es eine religiöse Szene des Bolognesers Marcantonio Franceschini aus den 1690er Jahre bringen: Auf Knien empfängt die demütige Maria Magdalena von einem Putto die Dornenkrone.

Mehr auf die Naturdarstellung konzentrierten sich die flämischen Maler Denis van Alsloot und Hendrik de Clerck in ihrer „Waldlandschaft mit der Rast der Heiligen Familie auf der Flucht nach Ägypten“. Vor 1615 entstand die Ansicht mit den imposanten Bäumen in dichtem Grün, die einen trichterförmigen Durchblick in die Ferne erlauben und die Familie klein erscheinen lassen (Taxe 30.000 EUR). Fast ausschließlich als Bildnismaler tätig war Gonzales Coques. Mit seinen kleinformatigen und intimen Bildern begründete er einen neuen Portraittypus der Antwerpener Malerei. Von ihm ist das „Portrait einer Dame als heilige Cäcilia an einem barocken Positiv“ für 20.000 Euro im Angebot. Einen Eindruck von der reich bestickten und kostbaren Kleidermode des spanischen Herrscherhauses vermittelt ein Bildnis, das wohl den Infanten Philipp IV. zusammen mit seiner Schwester Anna von Österreich und ihrem Hund abbildet. Das fein auf Kupfer gemalte Doppelportrait der Kinder stammt von der Hand eines spanischen Malers und soll 28.000 Euro einfahren. Als Portraitisten treten zudem Samuel Hofmann mit dem markanten Frontalbildnis eines Kavaliers mit breitem Spitzenkragen und auffallender Haarmähne aus den 1620er Jahren (Taxe 4.800 EUR) und Louis-Léopold Boilly mit der zarten Schilderung der Opernsängerin Angelica Catalani an (Taxe 18.000 EUR).

Gemälde Neuerer Meister

Das 19. Jahrhundert schließt hier mit Carl Christian Vogel von Vogelsteins „Bildnis der Anna Motherby aus Königsberg“ von 1830 in biedermeierlicher Schlichtheit für 6.000 Euro oder Eduard Magnus’ feinsinnigem Konterfei der Marie von Lamprecht vor Waldhintergrund um 1840 für 2.400 Euro an. Die Nazarener beteiligen sich mit einem recht unbekannten Vertreter: Der Franke Philipp Gerhard Stöhr hat 1819 in Rom eine anmutige Madonna in römischer Campagna-Landschaft mit einer auf Raffael zurückgehenden scharfen Kontur und pastelligen kühlen Farben geschaffen. Für das bisher verschollen geglaubte Gemälde verlangt Bassenge 5.000 Euro. In der Campagna bleibt es mit Theodor Leopold Wellers Jäger und junger Landfrau an einem Brunnen bei Sora von 1843 (Taxe 6.000 EUR). Die Deutschrömer kommen noch mit August Bromeis’ weitem stimmungsvollem Blick auf Mamellen bei Civitella in den Sabiner Bergen oder August Wilhelm Ferdinand Schirmers südlichem Bergtal mit zentraler Wassermühle von 1834 zum Zug (Taxe je 4.500 EUR).

Auch die Neueren Meister haben Küsten- und Meeresbilder zu bieten. Als Begründer und bedeutendster Vertreter der russischen Marinemalerei ist Ivan Konstantinovich Ajvazovskij bekannt. „Schiffe in aufgewühlter See bei Mondschein“ ist sein Gemälde von 1843 betitelt, das durch sein Licht- und Schattenspiel fasziniert. Die Segelschiffe kämpfen gegen die brausenden Wellen an, in denen sich das Licht des Vollmondes glasig spiegelt (Taxe 50.000 EUR). Mit bizarren Felsformationen hat Bernhard Fries um 1842 seine schroffe Küste in der Abendglut bestückt, in denen der kleine Mann, winkend mit einem weißen Tuch, hilflos und unbedeutend wirkt (Taxe 9.000 EUR). Freundlicher sind da Grigorij Kapustins ruhiger Sonnenuntergang an der Schwarzmeerküste mit einsamem Segelschiff (Taxe 7.500 EUR) oder Constantin Westchiloffs impressionistische Faraglioni-Felsen auf Capri im milden Licht der Abendsonne (Taxe 4.500 EUR). Den Symbolismus bedient Hans Wilt mit seiner „Nächtlichen Brandung an der dalmatinischen Küste“ von 1903 (Taxe 7.500 EUR).

Ruhiger ist da die „Mondnacht über Amsterdam“ des Berliner Malers Walter Moras um 1884. Während die Boote auf dem ruhigen Gewässer liegen und die Straßenlaternen die Stadt beleuchten, blitzt der Vollmond zwischen den dichten Wolken auf (Taxe 9.000 EUR). Der 1810 in Hamburg geborene Maler Johann Hermann Carmiencke steuert eine alte karge Eiche bei. Der Blick an ihr vorbei trifft eine weite Winterlandschaft an der Elbe mit einem See, einer kleinen Dorfkirche, Reitern und Schlittschuhfahrern, für die 12.000 Euro gefordert werden. An die Ostsee geht es mit Carl Malchin und seinem Vorfrühlingstag am Feldweg bei der Dorfkirche Gressow mit dem Fernblick auf Schloss Plüschow bei Wismar von 1885 (Taxe 4.500 EUR) oder Hermann Both und seiner „Pommerschen Küstenlandschaft bei aufziehendem Sturm“ von 1860 (Taxe 900 EUR).

Von den Stillleben sei das prächtige „Rosenbouquet in einer Glasvase auf einem Marmortisch“ aus dem Jahr 1828 hervorgehoben. Tafelgemälde des Deutschen Gottfried Wilhelm Völcker sind auf dem Kunstmarkt selten, da sie sich seit dem 19. Jahrhundert fast ausschließlich in musealem Besitz befinden (Taxe 12.000 EUR). Charmant hat die Mährin Marie Görlich einen Grünspecht formatfüllend in Öl auf Papier eingefangen (Taxe 750 EUR). Zahlreiche Eltern haben sich zusammen mit ihren Kindern am Ufer eines kleinen Sees im Bois de Boulogne versammelt, um gemeinsam die Enten und Schwäne mit Brot zu füttern. Das Gemälde des französischen Genrekünstlers Jules Scalbert von etwa 1890 wird mit 14.000 Euro gehandelt. Ebenfalls in großbürgerlichen Bahnen bewegt sich um 1890 sein Landsmann Jean-Paul Sinibaldi mit seiner Mutter und Tochter beim Abendspaziergang am Flussufer; doch im Hintergrund deutet sich schon der industrielle Fortschritt an (Taxe 9.000 EUR). In den Orient entführt Alexius Geyer dann den Betrachter zu einer Stadt, die hinter Palmen in bergiger Landschaft an einem See liegt (Taxe 4.800 EUR).

Unter der Historienmalerei sticht der „Tod der Dido“ von Ernst August Röhling durch seine leuchtenden opulenten Farben hervor. Es handelt sich um die ergreifendste Szene der Sage von Dido und Aeneas. Im Zentrum lagert die legendäre Gründerin Karthagos auf einer reich verzierten und mit einem Leopardenfell bedeckten Ottomane. Ihr Blick ist starr nach Oben gerichtet, während sie im Begriff ist, sich mit dem Schwert ihres Geliebten den Todesstoß zu versetzen. Die dramatische Szene von 1886 startet bei 12.000 Euro. Ebenso farbenprächtig ist das „Bildnis eines Sultans mit Krummsäbel“, das mit „Fürst 1902“ signiert ist. Welcher wohl deutsche oder österreichische Künstler sich dahinter verbirgt, konnten die Experten bei Bassenge nicht ausmachen, Bezüge lassen sich allerdings zu Rudolf Ernst und Ludwig Deutsch herstellen. Mit entschlossenem Blick präsentiert sich der osmanische Würdenträger in einem prunkvoll ausgestatteten Palastraum. Das Fell eines erlegten Tigers unter seinem Arm sowie der Säbel sind Ausdruck seiner Macht und militärischen Stärke (Taxe 9.000 EUR). Den Abschluss des Katalogs bildet eine Sammlung mit Miniaturen des 17. bis 19. Jahrhunderts hauptsächlich englischer und französischer Provenienz, die einen reizvollen Querschnitt dieses Genres zu günstigen Schätzungen bis 1.200 Euro bietet.

Zeichnungen des 16. bis 18. Jahrhunderts

Den zweiten Teil der Auktion am 26. Mai in Berlin bestreiten die Arbeiten auf Papier. Den Anfang macht Giovanni Battista Gaulli mit den Rötelstudien eines bärtigen Männerkopfes, zweier Hände und eines Fußes, auf denen er um 1670 rückseitig noch einen männlichen Rückenakt und einen ausgetreckten Arm erprobt hat (Taxe 4.000 EUR). Hermann Weyer stellt eine vielfigurige Komposition um 1614/15 mit einer flehenden Frau in der Bildmitte zur Verfügung, die sich ikonographisch nicht eindeutig klären lässt. Vermutlich handelt es sich aber um eine alttestamentarische Szene aus dem Buch Esther, der zweiten Frau des Königs Ahasver, die eines Tages die Nachricht erhielt, dass die beiden Diener Bigthan und Teresh ein Attentat auf ihren Mann planten (Taxe 4.800 EUR). Klar erkennbar ist das Thema einer flotten, braunen und weiß gehöhten Federskizze von Giuseppe Passeri: Die „Anbetung der Könige“ hat der römische Barockmaler häufig in seinem Schaffen bearbeitet (Taxe 3.000 EUR).

Für 4.500 Euro gibt es eine stimmungsvolle und malerische Ansicht vom Grab Virgils in unmittelbarer Nähe der Grotte von Posillipo. Mit seiner Gouache der Schlucht und der überwucherten Reste des Grabmals gelingt es dem Italiener Saverio della Gatta, den Betrachter an diesen fantasieanregenden Ort zu versetzten. Diesen Preis will auch sein klassizistischer Kollege Luigi Ademollo für den streng aufgebauten Fries einer antiken Trauerszene um ein verstorbenes Mädchen sehen. Entzückend sind zwei kleine Mädchen in Chemisekleidern mit einem Hund, umgeben von einer blassen Landschaft. Die auf 6.000 Euro taxierte, aquarellierte Federzeichnung ist Louis-Léopold Boilly zugeschrieben. Drei weitere Portraits liegen von Johann Heinrich Schmidt aus dem Jahr 1770 bereit. Dargestellt sind in Pastell Maria Antonia, sächsische Kurfürstin, mit einem Witwenschleier aus schwarzer Spitze sowie ihre beiden Söhne Friedrich August und Anton Clemens Theodor. Nur zehn Wochen nach seiner Thronbesteigung 1763 verstarb ihr Mann Friedrich Christian von Sachsen an den Pocken, und sie übernahm bis zur Volljährigkeit des älteren Sohnes Friedrich August im Jahr 1768 die vormundschaftliche Regentschaft von Kursachsen (Taxe 9.000 EUR).

Zeichnungen des 19. Jahrhunderts

Unter den Zeichnungen des 19. Jahrhunderts stechen vier glanzvolle Interieurs hervor. Das erste Aquarell stammt von dem Berliner Eduard Gaertner und zeigt die Enfilade der Wohnung des Prinzen Waldemar im Königlichen Schloss Berlin, wo er ein Appartement auf der Seite zur Schlossfreiheit bewohnte. Die grüne gemusterte Tapete des mit Kunst ausstaffierten Zimmers kontrastiert mit dem knalligen Rot der Stuhlbezüge und dem Rotbraun der Mahagonimöbel (Taxe 18.000 EUR). Einen weiteren Raum mit grüner Tapete im Berliner Stadtschloss dokumentiert Friedrich Wilhelm Klose. Es handelt sich um das Kinder-Wohnzimmer des Prinzen Wilhelm und der Prinzessin Marianne (Taxe 9.000 EUR). Faszinierend ist das Arbeitszimmer des Prinzen Albrecht von Preußen im nach ihm benannten Prinz-Albrecht-Palais in der Berliner Wilhelmstraße. Kaum wahrnehmbar sitzt der in seine Arbeit versunkene Prinz an einem Tisch und kehrt dem Betrachter den Rücken zu, während neben ihm sein aus Ägypten stammender Kammerdiener August Sabac el Cher eine lange Pfeife für ihn stopft. Das detailreiche und farbenfrohe Aquarell von Johannes Rabe gibt es für 3.500 Euro. Ebenfalls prachtvoll mit Gemälden und Mobiliar ausgestattet ist das Wohnzimmer des Königs Friedrich Wilhelm IV. im Schloss Sanssouci in Potsdam. Ferdinand von Arnim hielt um 1860 den Moment fest, in dem durch das große Südfenster die nachmittägliche Sonne hereinscheint und das Zimmer erhellt (Taxe 7.500 EUR).

Mit sieben Losen geht der Romantiker Friedrich Olivier an den Start, die alle von seiner Nachfahrin, der jüdischen Ethnologin Marianne Schmidl, gehütet, ihr von den Nazis entzogen und 2013 von der Albertina in Wien an ihre Erben restituiert wurden. Ausdrucksstark und dynamisch ist sein Aquarell „Zwei Sarazenen zu Pferd mit Speeren“ von 1818, das sich durch die weiche Malweise und die extremen Bewegungen der Figuren auszeichnet (Taxe 4.500 EUR). Jeweils 6.000 Euro sind für Oliviers spanische Galeere mit Steuermann, die fünf Krieger des Kaisers Karl, die eben einen Fluss durchqueren, und den verwundeten Sarazenen vorgesehen, der am Boden von einem Kameraden gestützt wird. Mit der alttestamentarischen Szene des Propheten Elija bei der Witwe von Sarepta und die Auferweckung ihres Sohnes beschäftigte sich 1861 Julius Schnorr von Carolsfeld. Während die Witwe niedergeschlagen auf einer Bank außerhalb des Raumes sitzt, erfüllt Gott durch die Bitten Elijas ihren im Bett liegenden Sohn mit neuem Leben (Taxe 7.500 EUR).

Zwei vielfigurige Gegenstücke von Johann Gottfried Schadow entstanden im Rahmen seiner Tätigkeit als Karikaturist und beziehen sich auf die zwar verlustreich gewonnene Schlacht bei Borodino, die letztendlich aber zum Rückzug Napoleons aus Russland führte. Die Aquarelle „Le Dejeuner à la Fourchette“ und „La Retraite de la Renommée“ sollen jeweils bei 8.000 Euro einspielen. Dieser Wert ist zudem für Adolph von Menzels Bleistiftstudie eines angelehnt stehenden Mannes mit Gehstock vorgesehen, auf der er das Gesicht nochmals detailliert vergrößert hat. Ippolito Caffi fängt einen Sommertag in Neapel mit Blick von Santa Lucia auf das Castell del’Ovo mit leuchtenden Aquarellfarben ein (Taxe 5.000 EUR).

Eine Auswahl an Blättern deutscher Symbolisten hat Bassenge an das Ende des Katalogs platziert. Dazu gehören der Mädchenakt als Läuferin auf einer Sternenkugel von Hugo Höppener, alias Fidus, aus dem Jahr 1894 für 2.400 Euro, Sascha Schneiders Aquarellskizzen „Der Engelsturz“ und „Perseus und Andromeda“ für jeweils 800 Euro, oder Edmund Steppes’ „Gespenstisches Astgewirr“ von 1922 für 2.400 Euro. Mit Hermann Wöhler konnte Bassenge im vergangenen Jahr Erfolge feiern. Auch diesmal hält die Offerte mit der kristallinen, wolkendurchzogenen Bergwelt samt einsamem Menschen oder dem „Strudel“ bei einem Gewittersturm um 1918 wieder dunkel dräuende Schöpfungen bereit (Taxe je 1.200 EUR).

Die Auktionen „Gemälde Alter und Neuerer Meister“ und „Zeichnungen des 15. bis 19. Jahrhunderts“ finden am 26. Mai bei Bassenge in Berlin statt. Die Vorbesichtigungen sind vom 18. bis zum 23. Mai von 10 bis 18 Uhr sowie am 24. Mai bis 17 Uhr möglich. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.bassenge.com.

Kontakt:

Galerie Gerda Bassenge

Erdener Straße 5a

DE-14193 Berlin

Telefon:+49 (030) 893 80 290

Telefax:+49 (030) 891 80 25

E-Mail: art@bassenge.com



18.05.2017

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Maren Janka Hopp

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