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Ulm lädt zur zeitgenössischen Wunderkammer

„Erwarten Sie Wunder!“ hat das Ulmer Museum seine aktuelle Ausstellung überschrieben und zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler eingeladen, mit rätselhaften Kunststücken, mysteriösen Naturphantasien, unergründlichen Bilderwelten und wundersamen Gerätschaften den Kosmos der Wunderkammern der Renaissance wieder auferstehen zu lassen. Ausgangspunkt bildet das hauseigene Kabinett von Christoph Weickmann, das zu den wenigen erhaltenen Beispielen bürgerlichen Sammelns des 17. Jahrhunderts zählt. Der 1617 geborene Ulmer Kaufmann stellte ab 1653 eine Kunst- und Naturalienkammer zusammen und veröffentlichte bereits 1655 einen Katalog mit seinen Objekten. Zu seinen rund 80 neuinszenierten Exponaten gehören die weltweit ältesten datierbaren Textilien und Schnitzwerke aus Westafrika, orientalische Lackarbeiten, Samenfigürchen und eine Weltchronik in Gestalt eines Fliegenwedels.

Mit diesem Panoptikum aus der unendlichen Vielfalt des Universums beschäftigen sich in Ulm etwa auch Kader Attia, Stefan Bircheneder, Kate MccGwire, Mathieu Mercier, Tony Oursler, Werner Reiterer, Iris Schieferstein, Björn Schülke oder das Duo Christa Sommerer und Laurent Mignonneau. Sie folgen dabei den Ordnungskategorien der historischen Kuriositätenkabinette: Naturalia, Mirabilia, Artefacta, Scientifica, Antiquites und Exotica. So stellt Thomas Grünfeld etwa eines seiner Mischwesen aus der Serie „Misfit“ vor, für das er 2000 eine Giraffe, einen Vogel Strauß und ein Pferd hybrid miteinander kombiniert hat. Günter Weseler befüllt für „The New Species“ von 1969/2013 fünf Vogelkäfige mit atmenden Schafsfellen und haucht ihnen so Leben ein. Ruth Marten führt auf ihrer aquarellierten historischen Grafik „Fountain“ einen wunderlichen pseudowissenschaftlichen Versuch durch, und auf Gerd Bonferts Schwarzweißfoto „H74-1“ von 2012 taucht schemenhaft ein am Bistrotisch sitzender Geist auf.

Die Ausstellung „Erwarten Sie Wunder! – Das Museum als Kuriositätenkabinett & Wunderkammer“ ist bis zum 15. Oktober zu sehen. Das Museum Ulm hat dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Museum Ulm
Marktplatz 9
D-89073 Ulm

Telefon: +49 (0)731 – 16 14 330
Telefax: +49 (0)731 – 16 11 626

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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