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Die Gruppe Gorgona in Vaduz

In seiner aktuellen Schau „Gorgona“ wendet sich das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz dem gleichnamigen kroatischen Künstlerkollektiv zu. Neben den Kunstwerken präsentieren Texte, Fotografien und anderen Dokumente die gemeinsamen Aktivitäten der Gorgona-Mitglieder. Des Weiteren werden die individuellen künstlerischen Ansätze wie auch die Entwicklung der entsprechenden Künstler vor, während und nach der Gruppenaktivität vorgestellt. Begleitend sind zwei Präsentationen von Werken aus der Sammlung des Kunstmuseum Liechtenstein zu sehen, die sich mit dem Umfeld von „Gorgona“ auseinandersetzen.

1959 schlossen sich in Zagreb Maler, Bildhauer, ein Architekt sowie Kunstkritiker und Kunsttheoretiker zur Gruppe „Gorgona“ zusammen. Die Mitglieder waren Miljenko Horvat, Marijan Jevšovar, Julije Knifer, Ivan Kožarić, Mangelos, Matko Meštrović, Radoslav Putar, Đuro Seder und Josip Vaništa. Sieben Jahre lang sollte das Kollektiv Bestand haben. Sie alle einte das Ziel, eine neue ästhetische Praxis zu begründen, die sich von den Praktiken im sozialistischen Jugoslawien absetzte und zugleich den Austausch mit den internationalen Avantgarden suchte. In den frühen 1960er Jahre kooperierte „Gorgona“ etwa mit dem italienischen Künstler Piero Manzoni, den eine humoristische Herangehensweise an das Kunstschaffen kennzeichnete, dem französischen Maler, Bildhauer und Lichtkünstler François Morellet oder dem Schweizer Bildhauer und Kunstbuch-Herausgeber Dieter Roth.

Die Gorgona-Mitglieder traten weder mit programmatischen Ankündigungen an die Öffentlichkeit, noch strebten sie eine gemeinsame Formensprache an. Es sind die Aktivitäten, Ausstellungen, Diskussionen, Korrespondenzen sowie die alltäglichen Aktivitäten von Horvat, Knifer und ihren Kollegen gemeinsam mit ihrem „Anti-Magazin“ Gorgona, die „bildnerische, prozessuale, sprachbezogene und theoretische Positionen“ verdeutlichen, so Kurator Friedemann Malsch. Die neun Künstler einte nach der Auflösung des Kollektivs eine gemeinsame Weltsicht, etwa der Glaube an die absolute Autonomie der Kunst. Bei einigen Gorgona-Mitgliedern sei es möglich, so Malsch, in ihren Werken auch nach Gruppenende deutliche konzeptuelle und minimalistische Aspekte auszumachen.

Die Ausstellung „Gorgona. Miljenko Horvat – Marijan Jevšovar – Julije Knifer – Ivan Kožarić – Mangelos – Matko Meštrović – Radoslav Putar – Đuro Seder – Josip Vaništa“ läuft vom 9. Juni bis zum 3. September. Das Kunstmuseum Liechtenstein hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der reguläre Eintritt beträgt 15 Schweizer Franken, ermäßigt 10 Schweizer Franken. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog.

Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation
Städtle 32
FL-9490 Vaduz

Telefon: +423 – 235 03 00
Telefax: +423 – 235 03 29

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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