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Peggy Buth in Essen

Peggy Buth, Demolition Flats, 2014

Das Museum Folkwang präsentiert in seiner aktuellen Schau „Vom Nutzen der Angst“ das gleichnamige Projekt der Künstlerin Peggy Buth. Die 1971 in Berlin geborene Fotografin erhielt 2014 das Stipendium „Zeitgenössische Deutsche Fotografie“ der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, das sie zur Realisierung ihrer fotografischen Recherche nutze. Thema dieser Arbeit ist die Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten. Die Ausstellung vereint neben einigen Videoinstallationen und historischen Objekten eine fotografische Wandarbeit, großformatige Lichtbilder, zwei Diaprojektionen sowie eine Holzskulptur in drei Räumen des Museums. Ihre Arbeiten stünden in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Herangehensweise, wie sie etwa der Künstler Hans Haacke und der Filmemacher und Autor Harun Farocki betreiben, so Kurator Florian Ebner.

Für ihr Projekt untersuchte Peggy Buth, die sowohl an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Astrid Klein, wie auch ein Jahr lang am Saint Martins College in London studierte, die Vorstädte von Paris sowie die Straßenzüge im amerikanischen Bundesstaat Missouri. Für die Schau im Folkwang Museum erweiterte Buth ihre Arbeit um das Ruhrgebiet. Florian Ebner erklärt, dass der urbane Raum für die Fotografin ein Gebiet sei, an dem sich Soziales und Ökonomisches überlagere und dieses forme wie auch verforme. Drei Kapitel beschäftigen sich mit sozialen Utopien, wirtschaftlichen Interessen, der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, mit Hoffnung aber auch mit Diskriminierung und Verleumdung.

In Paris stand etwa das Stadtviertel „La Courneuve“ für den Aufbruch der 1960er Jahre. Dort fanden schließlich Migranten der ehemaligen französischen Kolonien aus Afrika ihre Unterkunft. Mit der Zeit kam das Viertel als Ghetto in Verruf. Buths Videos zeigen die Zerstörung der Bauten in diesem Gebiet. Gegenwärtig wechselt die Perspektive, da nun die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen möglich ist. 2015 reiste Buth dann nach Missouri. Dort führte sie Recherchen zum dortigen sozialen Wohnungsbau durch und skizziert die damit verbundene gescheiterte Utopie samt Diskriminierung. In den Fotografien „MLK Blvd“, dem Martin Luther King Boulevard, greift sie die Emanzipation der Afroamerikaner während der 1960er Jahre auf. In der Gegenwart beobachtet Buth jedoch soziale Ungerechtigkeit und Diskriminierung. Das Ruhrgebiet wartet mit der Situation in Essen auf. Hier geht es Buth um die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. In ihrem Video „Leute wie wir“ untersucht sie die Ursachen der diversen Formen der sozialen Ausgrenzung.

Die Ausstellung „Peggy Buth. Vom Nutzen der Angst“ ist vom 9. Juni bis zum 3. September zu sehen. Das Museum Folkwang hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Im September erscheint ein Künstlerbuch.

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
D-45128 Essen

Telefon: +49 (0)201 – 88 45 301
Telefax: +49 (0)201 – 88 45 330


09.06.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


09.06.2017, Peggy Buth - Vom Nutzen der Angst

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Museum Folkwang

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Peggy Buth, Demolition Flats, 2014
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Peggy Buth, Leute wie wir, 2017
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Peggy Buth, Aus der Serie „MLK Blvd (Martin Luther King Boulevard)“, 2015
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Künstler:

Peggy Buth








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