Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 28.04.2018 Auktion 48

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Peggy Buth in Essen

Das Museum Folkwang präsentiert in seiner aktuellen Schau „Vom Nutzen der Angst“ das gleichnamige Projekt der Künstlerin Peggy Buth. Die 1971 in Berlin geborene Fotografin erhielt 2014 das Stipendium „Zeitgenössische Deutsche Fotografie“ der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, das sie zur Realisierung ihrer fotografischen Recherche nutze. Thema dieser Arbeit ist die Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten. Die Ausstellung vereint neben einigen Videoinstallationen und historischen Objekten eine fotografische Wandarbeit, großformatige Lichtbilder, zwei Diaprojektionen sowie eine Holzskulptur in drei Räumen des Museums. Ihre Arbeiten stünden in der Tradition einer kritischen dokumentarischen Herangehensweise, wie sie etwa der Künstler Hans Haacke und der Filmemacher und Autor Harun Farocki betreiben, so Kurator Florian Ebner.

Für ihr Projekt untersuchte Peggy Buth, die sowohl an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Astrid Klein, wie auch ein Jahr lang am Saint Martins College in London studierte, die Vorstädte von Paris sowie die Straßenzüge im amerikanischen Bundesstaat Missouri. Für die Schau im Folkwang Museum erweiterte Buth ihre Arbeit um das Ruhrgebiet. Florian Ebner erklärt, dass der urbane Raum für die Fotografin ein Gebiet sei, an dem sich Soziales und Ökonomisches überlagere und dieses forme wie auch verforme. Drei Kapitel beschäftigen sich mit sozialen Utopien, wirtschaftlichen Interessen, der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, mit Hoffnung aber auch mit Diskriminierung und Verleumdung.

In Paris stand etwa das Stadtviertel „La Courneuve“ für den Aufbruch der 1960er Jahre. Dort fanden schließlich Migranten der ehemaligen französischen Kolonien aus Afrika ihre Unterkunft. Mit der Zeit kam das Viertel als Ghetto in Verruf. Buths Videos zeigen die Zerstörung der Bauten in diesem Gebiet. Gegenwärtig wechselt die Perspektive, da nun die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen möglich ist. 2015 reiste Buth dann nach Missouri. Dort führte sie Recherchen zum dortigen sozialen Wohnungsbau durch und skizziert die damit verbundene gescheiterte Utopie samt Diskriminierung. In den Fotografien „MLK Blvd“, dem Martin Luther King Boulevard, greift sie die Emanzipation der Afroamerikaner während der 1960er Jahre auf. In der Gegenwart beobachtet Buth jedoch soziale Ungerechtigkeit und Diskriminierung. Das Ruhrgebiet wartet mit der Situation in Essen auf. Hier geht es Buth um die sozial deklassierten Stadteile des Essener Nordens. In ihrem Video „Leute wie wir“ untersucht sie die Ursachen der diversen Formen der sozialen Ausgrenzung.

Die Ausstellung „Peggy Buth. Vom Nutzen der Angst“ ist vom 9. Juni bis zum 3. September zu sehen. Das Museum Folkwang hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Im September erscheint ein Künstlerbuch.

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
D-45128 Essen

Telefon: +49 (0)201 – 88 45 301
Telefax: +49 (0)201 – 88 45 330

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


09.06.2017, Peggy Buth - Vom Nutzen der Angst

Bei:


Museum Folkwang

Künstler:

Peggy Buth








News vom 25.04.2018

Die Kunst der 68er in Aachen

Die Kunst der 68er in Aachen

Sabine Schormann wird Generaldirektorin der Documenta

Sabine Schormann wird Generaldirektorin der Documenta

Mika Rottenberg in Bregenz

Mika Rottenberg in Bregenz

Gorch Pieken ist Leiter des Humboldt-Labors

Gorch Pieken ist Leiter des Humboldt-Labors

Alex Da Cortes Eminem in Köln

Alex Da Cortes Eminem in Köln

News vom 24.04.2018

Tiroler Landespreis für Nora Schöpfer

Tiroler Landespreis für Nora Schöpfer

Mittelalterliche Altarmalerei in Darmstadt

Mittelalterliche Altarmalerei in Darmstadt

Baselitz-Diebe verurteilt

Baselitz-Diebe verurteilt

Genf zeigt Hodler

Genf zeigt Hodler

News vom 23.04.2018

Harald Krejci neuer Chefkurator im Belvedere

Harald Krejci neuer Chefkurator im Belvedere

Helmuth Macke ist in Bonn angekommen

Helmuth Macke ist in Bonn angekommen

Johannes Post erhält neuen Fotopreis

Johannes Post erhält neuen Fotopreis

Marie-Luise Heller in Ingolstadt

Marie-Luise Heller in Ingolstadt

Hodler und Giacometti in Winterthur

Hodler und Giacometti in Winterthur

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - FLIEGERUHR-CHRONOGRAPH 'IWC SCHAFFHAUSEN - EDITION LE PETIT PRINCE' Schweiz, 20. Jh., Stahl. Gehäuse D. 4,3 cm, H. 1,3 cm, Santoni-Lederarmband. Limit 3.700,-

Vorbericht: 86. Auktion - Man sieht nur mit dem Herzen gut
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Galerie Frank Fluegel - Focus XOOOOX

Focus berichtet über Street Artist XOOOOX
Galerie Frank Fluegel

Kunsthandel Hubertus Hoffschild - Stillleben , 2001

Hans Laabs bei Kunsthandel Hubertus Hoffschild
Kunsthandel Hubertus Hoffschild





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce